Was ist der Unterschied zwischen Fonds und ETFs?

260.000+
zufriedene Kunden

Einer der Hauptunterschiede zwischen Fonds – hier stellvertretend für Aktienfonds – und ETFs ist, dass ETFs deutlich niedrigere laufende Kosten haben. Das macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn Sie viele Jahre kontinuierlich sparen. Wie kommt der Kostenunterschied zustande? In erster Linie dadurch, dass Fonds durch ein Fondsmanagement aktiv verwaltet werden und ETFs einen Index passiv nachbilden, ganz ohne Fondsmanagement. Was das bedeutet, erfahren Sie hier.

Das Wesentliche in Kürze

  • Fonds und ETFs beinhalten die Aktien einzelner Unternehmen in einem Bündel. ETFs bilden die Wertentwicklung eines Index ab, während traditionelle Fonds versuchen, durch die Auswahl bestimmter Aktien besser abzuschneiden.
  • An der Spitze von traditionellen Investmentfonds steht das Fondsmanagement. Dieses versucht aktiv, „den Markt zu schlagen“, um für die Investoren des Fonds eine hohe Rendite zu erzielen. Sie werden deshalb auch als aktiv gemanagte Fonds bezeichnet. Im Gegensatz dazu werden ETFs passiv verwaltet, da sie sich den Umständen des abzubildenden Index automatisch anpassen.
  • Aktive Investmentfonds weisen hohe laufende Kosten auf, die sich entsprechend auf die Rendite der Anleger auswirken. ETFs sind kosteneffizient, was sich vor allem beim kontinuierlichen Sparen über viele Jahre auswirkt.

Die ETF-Portfolios von WeltInvest werden von Finanztip und Finanztest empfohlen

Für alle, die in kosteneffiziente ETFs und Indexfonds investieren möchten, bieten sich die WeltInvest-Portfolios mit verschiedenen Risikoprofilen an. Einmal vermehrt mit Anleihen und nur 30 % Aktien; einmal mit je 50 % Anleihen und Aktien; einmal mit 30 % Anleihen sowie 70 % Aktien und einmal mit 100 % Aktien für die besten Renditechancen. Ein Portfolio mit mehr Anleihen gilt als risikoärmer als ein Portfolio mit vielen Aktien. Wählen Sie das Portfolio, das Ihrem Risikoprofil entspricht. WeltInvest ist mit über 20.000 Einzeltiteln global diversifiziert und wird von gemeinnützigen Verbraucherportalen wie Finanztest und Finanztip empfohlen. 

Fonds und ETFs unterscheiden sich in Verwaltung, Handel und Kosten

Fonds werden von einem Fondsmanagement verwaltet und optimiert. Es versucht aktiv, besonders hohe Renditen zu erzielen und den Markt zu übertreffen. Anleger können Fondsanteile aktiver Investmentfonds über Broker, Banken und Fondsgesellschaften erwerben. 

ETFs werden passiv verwaltet und bilden wiederum einen bestehenden Index nach. Das kann etwa der DAX oder MSCI World sein. ETFs sind im Gegensatz zu aktiven Fonds börsentäglich handelbar. Deswegen lautet ihr Name “Exchange Traded Funds”, was auf Deutsch so viel bedeutet wie “börsengehandelter Indexfonds”. Weil ETFs nicht aktiv verwaltet werden müssen, sind sie wesentlich kosteneffizienter als aktiv gemanagte Fonds. 

Aktive Fonds scheitern am Versprechen, eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen

An der Spitze eines Fonds steht das Fondsmanagement. Dessen Aufgabe besteht darin, für die Anleger eine hohe Rendite einzufahren. Aktiv gemanagte Aktienfonds versprechen Anlegern, bessere Aktien auszuwählen und damit langfristig bessere Renditen zu erzielen als der Markt. Steigen die Kurse der ausgewählten Aktien, wächst auch der Wert des Fonds. Schreiben die Unternehmen Verluste, sinkt der Wert des Fonds. Studien ergeben, dass die meisten aktiven Manager an diesem Anspruch langfristig scheitern. 

ETFs bilden automatisiert einen Index nach und möchten den Markt nicht übertreffen

Anders als etwa aktiv gemanagte Aktienfonds bilden ETFs nicht ab, wie sich einzelne Unternehmen in einem Markt entwickeln, sondern wie sich der Markt als Ganzes entwickelt. So können ETFs und Indexfonds beispielsweise auch den DAX darstellen und nachbilden.

Man spricht bei ETFs und Indexfonds von einer passiven Anlagestrategie. Anders als etwa bei Aktienfonds, gibt es bei ETFs und Indexfonds keine Fondsmanager. Die Zusammensetzung der Aktien in einem Index erfolgt nicht nach Renditepotenzial, sondern z.B. im Falle des US-Index S&P 500 nach Größe (Marktkapitalisierung): Dort werden die 500 größten Aktien in den USA zusammengefasst.

Die vier ETF-Portfolios von WeltInvest bilden nicht nur einen, sondern bis zu 7 der wichtigsten Aktienmärkte und Anleihenmärkte der Welt ab. Von Nordamerika, über Europa, die Wachstumsmärkte, Asien, Japan, globale mittelständische Unternehmen und globale Anleihen.

Was bedeutet das, „passiv“ und „aktiv“?

Der Fondsmanager eines aktiven Aktienfonds, Rentenfonds oder anderen Fonds beobachtet kontinuierlich die Unternehmen innerhalb eines Marktes. Er analysiert, welches Unternehmen seiner Meinung nach zu niedrig bewertet ist und wo sich welche positiv entwickeln können. Wenn der Fondsmanager ein solches Unternehmen gefunden hat, fängt er an, aktiv zu werden. Er nimmt Aktien dieses Unternehmens in seinen Fonds auf. Sein Bestreben ist es dabei, „den Markt zu schlagen“ und einen hohen Gewinn zu erzielen. Meistens gelingt ihnen das langfristig nicht.

ETFs und Indexfonds, die wie ein Spiegel des Marktes funktionieren, machen alle Höhen und Tiefen des Marktes mit. Damit sind sie eine Möglichkeit, Geld ebenso chancenreich zu investieren, es kann aber auch Kursverluste geben. ETFS und Indexfonds sind nicht abhängig von den Entwicklungen eines einzelnen Unternehmens und auch nicht von den Entscheidungen eines Fondsmanagers und werden deshalb als passive Fonds bezeichnet.

Beim Handeln von ETFs und Indexfonds geht es nicht darum, „den Markt zu schlagen“, sondern ihn abzubilden. Wächst der Markt alias Index als Ganzes, dann wächst auch der Wert des ETFs. Fällt der Wert des Marktes, dann fällt auch der Wert des ETFs. Investieren Sie zum Beispiel in ETFs, die den DAX abbilden, dann richten sich Ihre Renditen nach der Entwicklung des DAX. 

So unterschiedlich wirken sich die Kosten von aktiven Fonds und passiven ETFs langfristig auf die Rendite aus

Um die Vorteile und Nachteile von aktiven Fonds und ETFs hervorzuheben, stellen wir einen Kostenvergleich an. Die Kosten sind bei ETFs deutlich kleiner als bei aktiven Fonds. So müssen ETFs unter anderem eine Gebühr für die Lizenz bezahlen, die es braucht, um einen Index nachbilden zu dürfen. Und bei Fonds entstehen unter anderem höhere Kosten dadurch, dass die Fondsmanager den Fonds verwalten. 

Durchschnittlich kann man für Fonds laufende Kosten von 2,26 % im Jahr festhalten. Bei ETFs und Indexfonds sind es nur 0,48 % – zumindest mit Blick auf die WeltInvest-Portfolios. Diese unterschiedlich hohen Kosten wirken sich natürlich auch auf Ihre Renditen aus. Betrachten wir einen Zeitraum von 24 Jahren bei einer monatlichen Investition von 150 Euro, dann wird dieser Unterschied sehr deutlich

Fonds mit durchschn. Gebühren von 2,26 % p.a. ETFs mit durchschn. Gebühren von 0,48 % p.a.
Kontostand nach 1 Jahr 1.825,84 Euro 1.843,57 Euro
Kontostand nach 6 Jahren 11.710,16 Euro 12.382,80 Euro
Kontostand nach 12 Jahren 25.418,71 Euro 28.507,64 Euro
Kontostand nach 18 Jahren 41.466,74 Euro 49.505,35 Euro
Kontostand nach 24 Jahren 60.253,45 Euro 76.848,47 Euro
Investitionen 43.200 Euro 43.200 Euro
Erzielter Gewinn vor Steuern 17.053,45 Euro 33.648,47 Euro

Sowohl beim Fonds als auch beim ETF nehmen wir an, dass sich die Rendite bei durchschnittlich 5 % im Jahr einpendelt. Allein durch die unterschiedlich hohen laufenden Kosten kommt in den 24 Jahren des Investitionszeitraums ein Mehrertrag von 16.595,02 Euro vor Steuern zustande. Würde man monatlich mehr investieren, dann wäre auch der Renditeunterschied noch bemerkenswerter.

Wählen Sie ein passendes WeltInvest Portfolio und profitieren Sie von den Vorteilen!

Über WeltInvest informieren

Fazit

Oft verschenken Anleger und Investoren Rendite, nur weil sie sich für die teurere Fondskategorie entschieden haben. ETFs und Indexfonds unterscheiden sich nur darin von aktiven Fonds, dass sie kosteneffizienter sind, weil sie passiv verwaltet werden. So etwa bei den WeltInvest-ETF-Portfolios mit verschiedenen Anteilen an Aktien und Anleihen. Sie werden von Verbraucherportalen empfohlen und funktionieren bei laufenden Kosten von durchschnittlich nur 0,48 % sehr einfach. Zahlreiche Studien stellten zudem heraus, dass aktive Fonds – ihrem Ziel widersprechend – den entsprechenden Markt langfristig nicht übertreffen können und vielfach schlechter abschneiden. Somit können sich ETFs dank ihrer kosteneffizienten Struktur in allen Marktphasen klar gegen Fonds beweisen.