Was ist der Unterschied zwischen Fonds und ETFs?

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Einer der Hauptunterschiede zwischen Fonds – hier stellvertretend für Aktienfonds – und ETFs ist, dass ETFs deutlich niedrigere laufende Kosten haben. Das macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn Sie viele Jahre kontinuierlich sparen. Wie kommt der Kostenunterschied zustande? In erster Linie dadurch, dass Fonds durch ein Fondsmanagement aktiv verwaltet werden und ETFs einen Index passiv nachbilden, ganz ohne Fondsmanagement. Was das bedeutet, erfahren Sie hier.

Das Wesentliche in Kürze

  • Fonds und ETFs beinhalten die Aktien einzelner Unternehmen in einem Bündel. ETFs bilden die Wertentwicklung eines Index ab, während traditionelle Fonds versuchen, durch die Auswahl bestimmter Aktien besser abzuschneiden.
  • An der Spitze von traditionellen Investmentfonds steht das Fondsmanagement. Dieses versucht aktiv, „den Markt zu schlagen“, um für die Investoren des Fonds eine hohe Rendite zu erzielen. Sie werden deshalb auch als aktiv gemanagte Fonds bezeichnet. Im Gegensatz dazu werden ETFs passiv verwaltet, da sie sich den Umständen des abzubildenden Index automatisch anpassen.
  • Aktive Investmentfonds weisen hohe laufende Kosten auf, die sich entsprechend auf die Rendite der Anleger auswirken. ETFs sind kosteneffizient, was sich vor allem beim kontinuierlichen Sparen über viele Jahre auswirkt.

Die ETF-Portfolios von WeltInvest werden von Finanztip und Finanztest empfohlen

Für alle, die in kosteneffiziente ETFs und Indexfonds investieren möchten, bieten sich die WeltInvest-Portfolios mit verschiedenen Risikoprofilen an. Einmal vermehrt mit Anleihen und nur 30 % Aktien; einmal mit je 50 % Anleihen und Aktien; einmal mit 30 % Anleihen sowie 70 % Aktien und einmal mit 100 % Aktien für die besten Renditechancen. Ein Portfolio mit mehr Anleihen gilt als risikoärmer als ein Portfolio mit vielen Aktien. Wählen Sie das Portfolio, das Ihrem Risikoprofil entspricht. WeltInvest ist mit über 20.000 Einzeltiteln global diversifiziert und wird von gemeinnützigen Verbraucherportalen wie Finanztest und Finanztip empfohlen. 

Fonds und ETFs unterscheiden sich in Verwaltung, Handel und Kosten

Fonds werden von einem Fondsmanagement verwaltet und optimiert. Es versucht aktiv, besonders hohe Renditen zu erzielen und den Markt zu übertreffen. Anleger können Fondsanteile aktiver Investmentfonds über Broker, Banken und Fondsgesellschaften erwerben. 

ETFs werden passiv verwaltet und bilden wiederum einen bestehenden Index nach. Das kann etwa der DAX oder MSCI World sein. ETFs sind im Gegensatz zu aktiven Fonds börsentäglich handelbar. Deswegen lautet ihr Name “Exchange Traded Funds”, was auf Deutsch so viel bedeutet wie “börsengehandelter Indexfonds”. Weil ETFs nicht aktiv verwaltet werden müssen, sind sie wesentlich kosteneffizienter als aktiv gemanagte Fonds. 

Aktive Fonds scheitern am Versprechen, eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen

An der Spitze eines Fonds steht das Fondsmanagement. Dessen Aufgabe besteht darin, für die Anleger eine hohe Rendite einzufahren. Aktiv gemanagte Aktienfonds versprechen Anlegern, bessere Aktien auszuwählen und damit langfristig bessere Renditen zu erzielen als der Markt. Steigen die Kurse der ausgewählten Aktien, wächst auch der Wert des Fonds. Schreiben die Unternehmen Verluste, sinkt der Wert des Fonds. Studien ergeben, dass die meisten aktiven Manager an diesem Anspruch langfristig scheitern. 

ETFs bilden automatisiert einen Index nach und möchten den Markt nicht übertreffen

Anders als etwa aktiv gemanagte Aktienfonds bilden ETFs nicht ab, wie sich einzelne Unternehmen in einem Markt entwickeln, sondern wie sich der Markt als Ganzes entwickelt. So können ETFs und Indexfonds beispielsweise auch den DAX darstellen und nachbilden.

Man spricht bei ETFs und Indexfonds von einer passiven Anlagestrategie. Anders als etwa bei Aktienfonds, gibt es bei ETFs und Indexfonds keine Fondsmanager. Die Zusammensetzung der Aktien in einem Index erfolgt nicht nach Renditepotenzial, sondern z.B. im Falle des US-Index S&P 500 nach Größe (Marktkapitalisierung): Dort werden die 500 größten Aktien in den USA zusammengefasst.

Die vier ETF-Portfolios von WeltInvest bilden nicht nur einen, sondern bis zu 7 der wichtigsten Aktienmärkte und Anleihenmärkte der Welt ab. Von Nordamerika, über Europa, die Wachstumsmärkte, Asien, Japan, globale mittelständische Unternehmen und globale Anleihen.

Was bedeutet das, „passiv“ und „aktiv“?

Der Fondsmanager eines aktiven Aktienfonds, Rentenfonds oder anderen Fonds beobachtet kontinuierlich die Unternehmen innerhalb eines Marktes. Er analysiert, welches Unternehmen seiner Meinung nach zu niedrig bewertet ist und wo sich welche positiv entwickeln können. Wenn der Fondsmanager ein solches Unternehmen gefunden hat, fängt er an, aktiv zu werden. Er nimmt Aktien dieses Unternehmens in seinen Fonds auf. Sein Bestreben ist es dabei, „den Markt zu schlagen“ und einen hohen Gewinn zu erzielen. Meistens gelingt ihnen das langfristig nicht.

ETFs und Indexfonds, die wie ein Spiegel des Marktes funktionieren, machen alle Höhen und Tiefen des Marktes mit. Damit sind sie eine Möglichkeit, Geld ebenso chancenreich zu investieren, es kann aber auch Kursverluste geben. ETFS und Indexfonds sind nicht abhängig von den Entwicklungen eines einzelnen Unternehmens und auch nicht von den Entscheidungen eines Fondsmanagers und werden deshalb als passive Fonds bezeichnet.

Beim Handeln von ETFs und Indexfonds geht es nicht darum, „den Markt zu schlagen“, sondern ihn abzubilden. Wächst der Markt alias Index als Ganzes, dann wächst auch der Wert des ETFs. Fällt der Wert des Marktes, dann fällt auch der Wert des ETFs. Investieren Sie zum Beispiel in ETFs, die den DAX abbilden, dann richten sich Ihre Renditen nach der Entwicklung des DAX. 

So unterschiedlich wirken sich die Kosten von aktiven Fonds und passiven ETFs langfristig auf die Rendite aus

Um die Vorteile und Nachteile von aktiven Fonds und ETFs hervorzuheben, stellen wir einen Kostenvergleich an. Die Kosten sind bei ETFs deutlich kleiner als bei aktiven Fonds. So müssen ETFs unter anderem eine Gebühr für die Lizenz bezahlen, die es braucht, um einen Index nachbilden zu dürfen. Und bei Fonds entstehen unter anderem höhere Kosten dadurch, dass die Fondsmanager den Fonds verwalten. 

Durchschnittlich kann man für Fonds laufende Kosten von 2,26 % im Jahr festhalten. Bei ETFs und Indexfonds sind es nur 0,48 % – zumindest mit Blick auf die WeltInvest-Portfolios. Diese unterschiedlich hohen Kosten wirken sich natürlich auch auf Ihre Renditen aus. Betrachten wir einen Zeitraum von 24 Jahren bei einer monatlichen Investition von 150 Euro, dann wird dieser Unterschied sehr deutlich

Fonds mit durchschn. Gebühren von 2,26 % p.a. ETFs mit durchschn. Gebühren von 0,48 % p.a.
Kontostand nach 1 Jahr 1.825,84 Euro 1.843,57 Euro
Kontostand nach 6 Jahren 11.710,16 Euro 12.382,80 Euro
Kontostand nach 12 Jahren 25.418,71 Euro 28.507,64 Euro
Kontostand nach 18 Jahren 41.466,74 Euro 49.505,35 Euro
Kontostand nach 24 Jahren 60.253,45 Euro 76.848,47 Euro
Investitionen 43.200 Euro 43.200 Euro
Erzielter Gewinn vor Steuern 17.053,45 Euro 33.648,47 Euro

Sowohl beim Fonds als auch beim ETF nehmen wir an, dass sich die Rendite bei durchschnittlich 5 % im Jahr einpendelt. Allein durch die unterschiedlich hohen laufenden Kosten kommt in den 24 Jahren des Investitionszeitraums ein Mehrertrag von 16.595,02 Euro vor Steuern zustande. Würde man monatlich mehr investieren, dann wäre auch der Renditeunterschied noch bemerkenswerter.

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Aktiv versus passiv: ETF-Portfolios schneiden in allen Marktphasen besser ab (Studie)

Passive Fonds-Portfolios schneiden deutlich besser ab als aktiv gemanagte Portfolios. Eine wissenschaftliche Studie liefert dafür erstmals eine „überwältigende Beweislage“. Die Outperformance von ETF- und Indexfonds-Portfolios nimmt mit der Länge des Untersuchungszeitraums zu. 

Für alle Privatanleger oder die, die es in naher Zukunft werden wollen, ist eine Studie* erschienen, die eine deutlich bessere Wertentwicklung (Outperformance) von passiven Fonds-Portfolios mit ETFs und Indexfonds in allen Marktphasen belegt. Für ein besseres Verständnis ist es hilfreich, vorher einige Fachbegriffe genauer zu erläutern.

Was sind ETFs?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Funds, was übersetzt so viel bedeutet wie börsengehandelter Indexfonds. Anleger können diese Fonds über die Börse oder bei Banken kaufen. ETFs folgen einem Index, z.B. dem deutschen Aktienindex DAX, und bilden dessen Wertentwicklung nach. Sie versuchen nicht, die Wertentwicklung zu überbieten und werden daher auch als passive Investmentfonds bezeichnet. Darin unterscheiden sie sich von aktiv gemanagten Investmentfonds.

Was sind aktiv gemanagte Fonds?

Bei aktiv gemanagten Fonds entscheidet ein Fondsmanager darüber, in welche Wertpapiere der Fonds auf dem Aktienmarkt investiert. Die Auswahl der Wertpapiere richtet sich nach einer vorher festgelegten Anlagestrategie. Dabei kann es sich um einen reinen Aktienfonds, einen Anleihenfonds (Rentenfonds) oder einen Mischfonds handeln. Der Fondsmanager ist davon überzeugt, mit seinen eigens ausgewählten Wertpapieren auf dem Aktienmarkt (der Anleihenmarkt) langfristig besser abzuschneiden als der Markt, also eine Überrendite zu erzielen. Obwohl dieser Fall nur selten wirklich eintritt verlangen die Fondsmanager hohe Gebühren von durchschnittlich 2,26 % p.a.* für Mischfonds.

Was sind passiv gemanagte Fonds?

Bei passiv gemanagten Fonds handelt es sich um ETFs oder Indexfonds, die einen Index abbilden. Der ETF enthält im gleichen Verhältnis die Wertpapiere, wie sie auch im Index am Aktienmarkt enthalten sind. ETFs sind darüber hinaus im Gegensatz zu aktiven Investmentfonds börsentäglich handelbar. Sowohl bei ETFs als auch bei Indexfonds gibt es keinen aktiven Fondsmanager. Deshalb sind die Kosten von ETFs oder Indexfonds wesentlich niedriger als die von aktiv gemanagten Fonds oder Robo-Advisor – die eine automatisierte Vermögensverwaltung auf Basis von ETFs anbieten.

 

Sinkende Gesamtkosten für WeltInvest.Sinkende Gesamtkosten für WeltInvest.Sinkende Gesamtkosten für WeltInvest.

Aktiv vs. Passiv: Was ist besser?

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die meisten aktiv gemanagten Fonds den Gesamtmarkt langfristig nicht schlagen können. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in den höheren Gebühren: Wer in einer Bankfiliale aktiv gemangte Investmentfonds kauft, muss noch einen Ausgabeaufschlag von meist 5 % der Anlagesumme bezahlen. Das bedeutet, bei einer Investition von 10.000 EUR werden tatsächlich nur 9.500 EUR in Wertpapiere investiert. Neben dieser einmaligen Gebühr werden gibt es auch noch hohe laufende Kosten, die zwischen 1,5 und 2,5 % p.a. liegen können.

Um die Kosten zu kompensieren, müssen sich die Wertpapiere in einem aktiv gemanagten Fonds überdurchschnittlich gut entwickeln, um die Marktrendite zu übertreffen. Doch es ist keinesfalls garantiert, dass aktive Fondsmanager tatsächlich die besten Wertpapiere auswählen. Oftmals orientieren sie sich ebenfalls an einem Index und unterscheiden sich in ihrer Anlagestrategie kaum von passiven Investmentfonds, die den Gesamtmarkt abbilden. Zudem müssen Bankberater oft die hauseigenen Fonds anbieten, unabhängig von ihrer Wertentwicklung.

Daher konnten ETFs seit 2003 ihre Zuflüsse Jahr für Jahr steigern:

ETF-Wachstum seit 2003ETF-Wachstum seit 2003ETF-Wachstum seit 2003

Wozu dienen Fonds-Portfolios?

Investmentfonds sind beliebte Anlageprodukte, weil sie mehrere Anlageklassen und Regionen in einem Wertpapierkorb bündeln und daher das Risiko streuen. Die Aufteilung des Anlagekapitals auf mehrere Investmentfonds – also ein Fonds-Portfolio – verstärkt diesen Effekt der Diversifikation.

Aktiv gegen passiv: Welche Fonds-Portfolios performen besser?

Eine aktuelle Studie von den Finanz-Analysten Rick Ferri und Alex Benke mit dem Titel „A Case for Index Fund Portfolios“ belegt erstmals auch den Vorteil passiver Investment-Portfolios gegenüber aktiv gemanagten Fonds-Portfolios. Für ihre Untersuchung bedienen sich die Forscher einer Datenbank der Chicago Booth School of Business. Diese berücksichtigt Fonds zwischen 1997 bis 2012 und vor allem auch solche, die aufgrund schlechter Wertentwicklung liquidiert oder miteinander verschmolzen werden mussten. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht nur die erfolgreichen aktiven Fonds in die Untersuchung mit einfließen und das Ergebnis verzerren.

Die Autoren vergleichen mithilfe der Datenbank ein Portfolio aus 3 ETFs/Indexfonds – die zu 60 % in US- und globalen Aktien und zu 40 Prozent in US-Anleihen (Renten) investieren –  mit 5.000 möglichen Portfolios aus 3 aktiven Investmentfonds mit der gleichen Allokation. Die große Mehrheit (83 %) der aktiven Fonds-Portfolios schneidet schlechter ab als das Vergleichs-Portfolio mit den 3 ETFs/Indexfonds.

Die zweite Untersuchung konzentriert sich auf Nischenmärkte. Die Autoren gehen von der Hypothese aus, dass aktiv gemanagte Fonds in nicht effizienten Märkten aufgrund einer spezifischen Wertpapier-Selektion besser abschneiden könnten. Doch in 90 % der Fälle entwickelt sich das passive Portfolio besser als die 5.000 aktiven Vergleichs-Portfolios.

„Indexfonds schneiden mit höherer Wahrscheinlichkeit besser ab als aktiv gemanagte Fonds, wenn sie in einem Portfolio zusammengefasst werden“ (A Case for Index Fund Portfolios, 2017, PDF/Englisch)

Sind ETF-Portfolios in allen Marktphasen besser?

Ein Argument, welches oft für aktiv gemanagte Investmentfonds angebracht wird, ist ihr Risikomanagement. Aktive Fondsmanager könnten in fallenden Märkten Verluste reduzieren, während bei Anlagestrategien mit ETFs und Indexfonds der Abschwung ungebremst in Kauf genommen werden müsse. Doch auch diese Hypothese wird von der Untersuchung widerlegt. Das Erstaunliche daran: Die Portfolios aus ETFs und Indexfonds waren in jedem Zeitraum überlegen. Die Outperformance (Überrendite) nimmt mit der Länge des Untersuchungs-Zeitraums sogar zu. In die Analyse der Studie fallen auch die beiden großen Finanzmarkt-Krisen in den Jahren 2000 und 2008.

„Die Wahrscheinlichkeit der Outperformance von Indexfonds-Portfolios steigt, wenn der Untersuchungszeitraum von 5 auf 15 Jahre erweitert wird“ (A Case for Index Fund Portfolios, 2017)

Führt mehr Diversifikation zu anderen Ergebnissen?

Die Autoren untersuchen als eine weitere Variable die Diversifikation. Dazu vergleichen sie Portfolios, die zwei oder mehrere Fonds in einer Anlageklasse – z.B. mehrere Aktienfonds oder mehrere Rentenfonds – enthielten. Doch je mehr aktiv gemanagte Fonds einer Anlageklasse in dem untersuchten Portfolio enthalten waren, desto schlechter fiel das Ergebnis für die Fondsmanager aus.

„Die Wahrscheinlichkeit der Outperformance von Indexfonds-Portfolios steigt, wenn 2 oder mehrere aktiv gemanagte Fonds pro Anlageklasse im Portfolio enthalten sind.“ (A Case for Index Fund Portfolios, 2017)

Von diesem Ergebnis sind sogar die Autoren überrascht: „Diese Studie vertieft die Beweislage, dass ein Portfolio ausschließlich aus Indexfonds schwer zu besiegen ist.“ Die einzig übrig bleibende Aufgabe bestehe darin, einen einfachen und kostengünstigen Weg dahin zu finden.

Ergebnis: „Überwältigende Beweislage“ für passive ETF-/Indexfonds-Strategien

Mit ihrer Studie können die Autoren die Erfahrungen von Investoren replizieren, die zum Zeitpunkt ihrer Investition noch nicht wissen konnten, welche Fonds gut und welche nicht gut abschneiden würden. „Die Wahrscheinlichkeit der Outperformance mithilfe der einfachsten Indexfonds-Portfolios startete im 80. Perzentil und stieg mit dem Anlagezeitraum. Ein breiter diversifiziertes Portfolio mit mehreren kostengünstigen Indexfonds steigerte die Zahl in die Nähe des 90. Perzentils.“ Aus ihren Ergebnissen leiten die Autoren eine „überwältigende Beweislage“ für Portfolios aus günstigen ETFs und Indexfonds zu jeder Zeit ab und schlussfolgern:

„Diese Resultate haben signifikante und praktische Auswirkungen für Investoren, die nach einer Strategie suchen, die ihnen die besten Möglichkeiten gibt, ihr Investment-Ziel zu erreichen.“

Zu welcher Kategorie gehört WeltInvest?

WeltInvest ist ein global diversifiziertes Portfolio mit ETFs und Indexfonds von Vanguard und damit eine passive Geldanlage. Die Gesamtkosten betragen 0,48 % p.a. und liegen damit deutlich niedriger als bei aktiv gemanagten Mischfonds ( Ø 2,26 %). Mit WeltInvest können Privatanleger ihre Aktienquote selbst bestimmen und langfristig ein Vermögen aufbauen. Eine Übersicht, welche ETFs und Indexfonds in WeltInvest enthalten sind und in welche Sektoren Sie investieren, finden Sie hier

Auswahl der untersuchten Fonds

Die Autoren verwendeten für alle Szenarien ausschließlich investierbare und verfügbare Investmentfonds. Die Auswahl der ETFs und Indexfonds fiel auf diejenigen mit der längsten Performance-Historie in jeder Kategorie. Vanguard-Fonds wurden besonders oft ausgewählt, weil der US-Anbieter Indexfonds zuerst für den Massenmarkt zugänglich gemacht hat und den längsten Track-Record vorweisen kann.

 

Anmerkungen:

*In der Studie wird überwiegend von Indexfonds gesprochen. Die Autoren verwenden diesen Begriff aber „in der traditionellen Bedeutung für kostengünstige, breit diversifizierte und dem Markt folgende Fonds oder Exchange Traded Funds (ETF), nach Marktkapitalisierung gewichtet“.

**WeltSparen, eigene Berechnungen.

Quelle: Ferri / Benke (2017): „A Case for Index Fund Portfolios – Investors holding only index funds have a better chance for success“ (Whitepaper, PDF, Englisch).

Fazit

Oft verschenken Anleger und Investoren Rendite, nur weil sie sich für die teurere Fondskategorie entschieden haben. ETFs und Indexfonds unterscheiden sich nur darin von aktiven Fonds, dass sie kosteneffizienter sind, weil sie passiv verwaltet werden. So etwa bei den WeltInvest-ETF-Portfolios mit verschiedenen Anteilen an Aktien und Anleihen. Sie werden von Verbraucherportalen empfohlen und funktionieren bei laufenden Kosten von durchschnittlich nur 0,48 % sehr einfach. Zahlreiche Studien stellten zudem heraus, dass aktive Fonds – ihrem Ziel widersprechend – den entsprechenden Markt langfristig nicht übertreffen können und vielfach schlechter abschneiden. Somit können sich ETFs dank ihrer kosteneffizienten Struktur in allen Marktphasen klar gegen Fonds beweisen.

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