Dividenden-ETFs
ETF-Rendite und Dividenden der enthaltenen Unternehmen

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Wie wäre es, wenn Sie zu den üblichen Renditen eines ETFs noch attraktive Dividenden obendrauf erhielten? Mit Dividenden-ETFs ist das machbar. Sie bilden einen Index ab, der Aktien von Dividenden-ausschüttenden Unternehmen enthält. Ist das nun besser als ein ETFs ohne Dividenden? Oder ist das schlechter, weil man den Kreis der investierbaren Unternehmen verkleinert und so das Risiko erhöht? Genau darüber klären wir Sie hier auf.

Das Wesentliche in Kürze

  • Das Besondere an Dividenden-ETFs ist, dass sie in Unternehmen investieren, die kontinuierlich attraktive Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten. Dabei können sie oftmals höhere Renditen als andere Anlageklassen erwirtschaften.
  • Das Stichwort ist Dividendenstrategie. Diese war zuvor nur managergeführten Dividendenfonds mit der handverlesenen Auswahl von Aktien vorbehalten. Das nennt man auch aktives Fondsmanagement. Durch die passive Funktionsweise der ETFs passiert das nun automatisiert und es fallen deutlich geringere Kosten an. ETFs bilden einen bereits bestehenden Index nur nach, statt dass ein Fondsmanagement sie aktiv zusammenstellt. Der Spareffekt wird besonders bei Investitionen über viele Jahre immer deutlicher. 
  • Dividenden-ETFs sind interessant für alle, die von Dividenden profitieren wollen, ohne hohe laufende Kosten zu zahlen. Besonders dann, wenn man sich ein passives Einkommen oder besonders starkes Portfolio aufbauen und dabei auf ein stabiles Fundament setzen möchte.

Die ETFs von WeltInvest bieten bessere Renditechancen

Denn mit nur vier Portfolios, die vier verschiedene Risikoklassen abbilden, haben Sie die Chance, exakt so am Markt mitzumischen, wie Sie es möchten. Die Portfolios setzen sich zu verschiedenen Anteilen aus Aktien und Anleihen zusammen. Möchten Sie besonders chancenreich investieren, dann wählen Sie das Portfolio mit 100 % Aktien. Die ETFs zeichnen sich insbesondere durch ihre sehr effiziente Kostenstruktur aus – durchschnittlich fallen im Jahr Gesamtkosten von nur 0,48 % p.a. an. Diese bestehen aus Fondskosten von 0,15 % p.a. und WeltInvest-Kosten von 0,33 % p.a. Bei einem klassischen Fonds wären es durchschnittlich 2,26 % im Jahr. Natürlich enthalten die Portfolios auch Aktien von Dividenden-ausschüttenden Unternehmen, setzen aber keinen Fokus hierauf.

Was sind Dividenden-ETFs und welche Renditen können sie einbringen?

Bevor man eine Anlageoption wählt, sollte man ihre Funktionsweise verstehen. Dividenden-ETFs bilden einen Index nach, in dem hauptsächlich Aktien von Dividenden-ausschüttenden Unternehmen enthalten sind. Ansonsten bestehen keine Unterschiede zu anderen ETFs.

Grundsätzlich funktionieren ETFs ähnlich wie aktiv gemanagte Investmentfonds, doch unterscheiden sich in ihrer Bauweise. Sie bestehen aus Wertpapieren, die einen Index nachzeichnen – ihn also quasi imitieren. Ein Index repräsentiert den Aktienmarkt eines Landes oder Börsensektors und so repräsentieren ihn auch ETFs. Anders als Investmentfonds werden ETFs dabei passiv verwaltet, da die Replikation – also das Nachbilden der Indizes – automatisiert abläuft. 

Statt Stock-Picking (Gezieltes Investieren in einzelne Aktien) zu betreiben, wird der ETF dem Index automatisch angepasst. Das spart unheimlich viele Kosten und macht die Anlage für Aktionäre oft schon bei kleinen Investitionen lukrativer. Deutlich wird dieser Effekt besonders bei langfristigen Anlagen. Durch die höheren laufenden Kosten bei aktiven Fonds, bei denen Fondsmanager jederzeit in die Zusammensetzung des Fonds eingreifen können, entstehen hier teils beachtliche Renditeunterschiede zu ETFs.

Dividenden-Fonds mit durchschn. Kosten von 2,26 % p.a. Dividenden-ETFs mit durchschn. Gesamtkosten von 0,48 % p.a.
Kontostand nach 1 Jahr 1.825,84 EUR 1.843,57 EUR
Kontostand nach 6 Jahren 11.710,16 EUR 12.382,80 EUR
Kontostand nach 12 Jahren 25.418,71 EUR 28.507,64 EUR
Kontostand nach 18 Jahren 41.466,74 EUR 49.505,35 EUR
Kontostand nach 24 Jahren 60.253,45 EUR 76.848,47 EUR
Investitionen 43.200 EUR 43.200 EUR
Erzielte Rendite 17.053,45 EUR 33.648,47 EUR

In der Tabelle betrachten wir einmal einen Fonds mit durchschnittlichen Kosten von 2,26 % pro Jahr sowie einmal ein ETF-Portfolio wie von WeltInvest mit 0,48 % p.a. Gesamtkosten. Über eine Laufzeit von 24 Jahren werden monatlich 150 EUR investiert. Zunächst scheint es, als würden kaum Rendite-technische Unterschiede bestehen. Nach mehreren Jahren werden die Unterschiede aber sehr deutlich. Wenn die Rendite so wie hier durchschnittlich 5 % im Jahr umfasst, dann beläuft sich der Renditeunterschied nach 24 Jahren auf 16.595,02 EUR. Gerade deshalb können ETFs bei einer langen Anlagedauer rentabler als aktive Fonds sein, das belegen auch zahlreiche Studien

Um die Investition für Anleger sicher zu gestalten, sind rund 75 % der ETFs UCITS-konform. Die „Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities“ (UCITS) ist ein System von Sicherheitsstandards, das ein hohes Ansehen hat. UCITS ist die internationale Bezeichnung für OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren). So müssen ETFs beispielsweise eine ausreichende Diversifikation aufweisen, um den UCITS-Richtlinien zu entsprechen. 

 

Doch zurück zu den Dividenden.

Eine Dividende ist wie das „Taschengeld vom Unternehmer“, das er seinen Anlegern jährlich auszahlt bzw ausschüttet. Investoren erhalten für jede Aktie einen Anteil vom reinen Gewinn eines Unternehmens. Eine Dividende ist quasi ein Extra-Bonbon, das Aktionäre abseits vom Aktienkurs direkt vom Unternehmen obendrauf bekommen und der zu einem Teil ihrer Rendite wird. Dazu definieren Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres einen Anteil des Umsatzes als Dividende und zahlen diese Summe dann je Aktie aus.

Beispielsweise hat man 100 Aktien eines Unternehmens. Das Unternehmen definiert eine Dividende von 3 EUR pro Aktie, basierend auf dem erzielten Jahresgewinn. Diese 3 Euro werden nun für jede der 100 Aktien ausbezahlt. Bei 100 Aktien und 3 Euro Dividende pro Aktie bekommt man also 300 Euro obendrauf. Die Kursentwicklung der Aktie ist gesondert zu betrachten. Sie hat mit der Dividende nichts zu tun und kann Aktionären je nach Kursverlauf weitere Gewinne einbringen. 

Dividenden-ETFs wirken unter diesen Gesichtspunkten schnell wie der doppelte Hauptgewinn. Sie investieren in Unternehmen, die kontinuierlich attraktive Dividenden auszahlen und haben dabei niedrigere durchschnittliche Kosten dank der ETF-Struktur. Die Höhe der Ausschüttung aus den Dividenden hängt von der Anzahl der Aktien im Fonds und der Höhe der einzelnen Dividenden ab. 

Was die Dividenden-ETFs dabei von Dividenden-Fonds unterscheidet und welche Vor- und Nachteile das hat, erfahren sie nachstehend im Abschnitt „Was können Dividenden-ETFs und wie wählt man sie aus?“. 

 

Unternehmen zahlen Dividenden auf freiwilliger Basis. 

Unternehmen müssen keine Dividenden zahlen. Meist handelt es sich um Großkonzerne, etwa börsennotierte Unternehmen aus dem Deutschen Aktienindex DAX. Sie haben das Ziel, mit attraktiven Dividenden die Aktionäre zu binden. 

Gewöhnen sich Aktionäre daran, eine Dividende zu erhalten, können sie enttäuscht werden, wenn das Unternehmen einmal keine Ausschüttung vornimmt. Zwar schmälern Dividenden den reinvestierbaren Gewinn des Unternehmens bedeutend. Aber um Aktionäre zu halten, werden Dividenden auch in schwächeren Jahren ausbezahlt. Selbst dann, wenn das Unternehmen bilanzielle Verluste verursacht. 

Da Dividenden mit dem Gewinn verknüpft sind, schwankt die Höhe von Dividenden. Zudem haben die Aktionäre ein Mitspracherecht. Sie können die vom Unternehmen offerierte Dividende auf der Hauptversammlung schlussendlich annehmen oder eben auch ablehnen. 

 

Wie berechnen Anleger die Dividendenrendite?

Allein 2019 schütteten die DAX-Unternehmen Dividenden im Wert von 43,8 Milliarden USD aus. Dabei spielt auch die Dividendenrendite eine Rolle – also der prozentuale Anteil an der Gesamtrendite. Hierfür kann man sich einer Formel bedienen: Jährliche Dividende x 100 / Aktienkurs = Dividendenrendite. So entsteht bei einer Aktie mit einem Kurs von 67 EUR und einer jährlichen Dividende in Höhe von 3,50 EUR eine Rendite von 5,22 % im Jahr (3,50 EUR x 100 / 67 EUR Aktienkurs). Das wäre wahrlich kein schlechter Deal. Immerhin konnte Covestro, ein Werkstoffhersteller mit Sitz in Leverkusen und eines der 30 DAX-Unternehmen, mit 5,8 % die mit Abstand höchste Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2019 erzielen.

Wie werden Dividenden ausbezahlt?

Dividenden werden mindestens jährlich, manchmal sogar pro Halbjahr ausbezahlt.

Doch wie kommen sie aufs Konto oder besser ins Depot?

Bei Dividenden-ETFs bestehen zwei Alternativen, die in der Bauweise des ETFs vorab verankert sind und unterschiedliche Vorteile bieten. Ausschüttende ETFs übertragen die Dividende als Gutschrift direkt in das Depot und vermerken dort, wie hoch der Dividendenanteil am kompletten Portfolio ist. Die bis dato weiter verbreitete und für die viele Investoren auch attraktivere Variante bleiben thesaurierende ETFs, die die Erträge direkt wieder ins Fondsvolumen reinvestieren. Dadurch profitieren Aktionäre vom Zinseszinseffekt.

In beiden Fällen findet eine Wertsteigerung mit unterschiedlichen Qualitäten statt. Die ausgeschüttete Variante steht zur freien Verfügung und eignet sich daher für den Aufbau eines passiven Einkommens. Thesaurierende Fonds eignen sich wiederum für den langfristigen Vermögensaufbau im Portfolio.

Sind Dividenden die neuen Zinsen?

Zinsen sind für Sparer relevant, die ihr Geld noch klassisch anlegen – etwa über Tages- oder Festgelder. Sobald sie auf Aktienfonds, Rentenfonds oder eben ETFs und in diesem Fall Dividenden-ETFs umsatteln, werden sie zu Investoren. 

Investitionen am Kapitalmarkt sind aber mit erhöhten Risiken verbunden. Denn die Wertentwicklung von Dividenden-Fonds und Dividenden-ETFs kann schwanken. Das zeigt sich auch am Verlauf der Corona-Pandemie, während der zahlreiche Aktiengesellschaften die Dividendenzahlungen reduzierten oder komplett eingestellt haben. Daher sollte jeder Anleger seine individuelle Risikobereitschaft vorab prüfen. 

In der Regel gilt: Je höher das Risiko, desto größer die langfristigen Gewinnchancen. Umgekehrt: Je niedriger das Risiko, desto geringer die langfristigen Gewinnchancen. 

Dividenden sind also nicht für jeden die neuen Zinsen. Der reine Fokus auf Dividenden-ETFs birgt die Gefahr einer unter Umständen nicht ausreichenden Diversifikation. Der Kreis an Unternehmen, die hohe Dividenden auszahlen, ist überschaubar. Investiert man nur in diese Unternehmen, steigt auch das Risiko. 

Die ETF-Portfolios von WeltInvest verfolgen keine Anlagestrategie, die auf Renditen ausgerichtet sind. Alle Ausschüttungen werden sofort reinvestiert. Je nach Risikoprofil können Anleger eine Aktienquote von 30 bis 100 Prozent wählen.

Was sind die Vorteile und Nachteile von Dividenden-ETFs?

  • Dividenden-ETFs zählen als solide und sind durch den Fokus auf Dividenden oft besonders renditestark.
  • Durch ihre Struktur und Funktionsweise sind ETFs besonders kosteneffizient.
  • Man kann eine Dividendenstrategie ohne Fondsmanager umsetzen.
  • Dividenden werden oft auch in schwächeren Marktphasen ausgeschüttet, womit sich potenzielle Kursverluste kompensieren lassen.
  • Der Fokus bei der Titelauswahl beschränkt sich auf dividendenstarke Unternehmen. Dividenden-ETFs nutzen also nicht das komplette Spektrum an denkbaren Investitionschancen.
  • Es besteht – wie bei allen ETFs und auch aktiven Fonds – ein Verlustrisiko, das in seltenen Fällen bis hin zum Totalverlust reichen kann.

Wählen Sie ein passendes WeltInvest Portfolio und profitieren Sie von den Vorteilen!

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Fazit

Dividenden-ETFs fokussieren sich dabei auf Indizes, die insbesondere Aktien von Dividenden-ausschüttenden Unternehmen beinhalten. Dadurch können höhere Renditen als bei ETFs ohne Dividendenausschüttungen erzielt werden. Doch durch die geringe Diversifikation können auch höhere Verlustrisiken bestehen. Das ist ähnlich wie beispielsweise bei Rohstoff-ETFs oder Immobilien-ETFs, die sich ihrerseits auch wieder auf ein bestimmtes Marktsegment konzentrieren und eine spezielle Anlagestrategie verfolgen. Die ETF-Portfolios von WeltInvest beschränken sich hingegen nicht auf ein einzelnes Marktsegment, sondern bilden die Wertentwicklung der größten und wichtigsten Aktien- und Anleihemärkte mithilfe von 7 ETFs und Indexfonds nach.