Was ist unter Aktienfonds zu verstehen?

Möchte man Aktienfonds sehr einfach erklären, dann handelt es sich um mehrere einzelne Aktien von verschiedenen Unternehmen in einem Paket. Damit zählen Aktienfonds wiederum zur Gruppe der Investmentfonds / Wertpapierfonds. Hier zu unterscheiden und einen Aktienfonds nicht einfach als „Fonds“ zu bezeichnen, ist wesentlich. Zwar ist bei „Fonds“ meist von Aktienfonds die Rede, aber neben ihnen existieren noch weitere Fondsarten wie etwa Rentenfonds oder Immobilienfonds. Wodurch sich Aktienfonds in erster Linie auszeichnen? Dadurch, dass sie ein kleineres (aber immer noch bestehendes) Verlustrisiko als Einzelaktien haben. Die Rendite stimmt dennoch.

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Was ist ein Aktienfonds?

Weltweit existieren mehr als 41.000 Aktienfonds mit einem Volumen von fast 20 Billionen Euro (Stand 2018). Vielleicht wirkt die Anzahl noch überraschend klein – doch die 20 mit ihren zwölf Nullen hat es als Volumen in sich.

In Deutschland fallen 15 % aller Investitionen auf Aktienfonds, hinter Misch- und Rentenfonds sind Aktienfonds also nur die drittbeliebteste Fondskategorie der sicherheitsorientierten deutschen Anleger (siehe Grafik, unten).

Womit haben Sie es hier also zu tun? Bei einem Aktienfonds handelt es sich zunächst einmal um einen normalen Fonds. Nur, dass dieser mehrheitlich oder ausschließlich in Aktien von Unternehmen investiert statt beispielsweise in Anleihen so wie ein Rentenfonds. In dieser Hinsicht sind am Rande auch Mischfonds zu erwähnen, die oft in Aktien und Anleihen zur selben Zeit investieren und das Risiko noch weiter streuen.

Grundsätzlich können das Aktien aller Unternehmen weltweit sein, die an der Börse notiert sind und Unternehmensanteile emittieren. Sehr viele Aktienfonds haben aber einen inhaltlichen Fokus, sodass sie beispielsweise nur in Unternehmen bestimmter Länder oder bestimmter Branchen investieren.

Und zwar über mehrere Jahre. Viele Banken empfehlen ihren Kunden beispielsweise, Fondsanteile für mindestens fünf Jahre im Portfolio zu behalten, damit es sich so wie erwartet entwickeln kann. Je länger Anleger investiert bleiben, desto besser, auch mit Blick auf den Zinseszinseffekt. Auf der anderen Seite können Anleger ihre Fondsanteile jederzeit ohne Frist zum aktuellen Rücknahmepreis verkaufen, wenn sie es möchten.

Wie unterscheidet sich ein Aktienfonds von normalen Aktien?

„Wer mehr möchte, der muss mehr riskieren“, heißt es in einem Sprichwort über das Investieren. Das bedeutet, dass man sich für jedes Plus an Rendite auch auf ein Plus an Risiko einlassen muss. Fonds streuen dieses Risiko aber.

Ein Aktienfonds unterscheidet sich von „normalen“ Aktien dadurch, dass sich die Aktien in einem Bündel befinden. Dieses Bündel stellt eine Fondsgesellschaft vorher zusammen und verwaltet es danach. Dadurch müssen sich Sparer nicht durch einzelne Aktien wühlen und diese beurteilen, sondern investieren einfach in ein von Experten ausgewähltes Paket mit mehreren Aktien. Dafür sind aber entsprechende Gebühren zu entrichten (dazu später mehr).

Ein weiterer Unterschied lässt sich darin sehen, dass Aktienfonds zusätzlich zu den Dividenden – die Aktionäre bei Einzelaktien normalerweise erhalten – auch Kursgewinne verzeichnen können. Die Rendite eines Aktienfonds setzt sich also aus mehreren Komponenten zusammen. Dennoch ist die Rendite üblicherweise nicht höher als bei einzelnen Aktien .

Ein anderer Vorteil von Aktienfonds ist, dass man auch mit kleinen Investments schon etwas erreichen kann – während es bei einzelnen Aktien höhere Investments braucht. Sonst wären die Transaktionskosten und anderen Gebühren (siehe weiter unten) im Verhältnis so hoch, dass sich ein Investment kaum lohnen würde. Bei machen Aktienfonds kann man erst ab einer bestimmten Grenze investieren, auch Mindestvolumen genannt. Viele Fonds sind aber auch ohne Mindestvolumen erwerbbar und zu preiswerten Kostenstrukturen. Man kann also auch mit kleinen Summen – die sich trotzdem lohnen – dabei sein.

Wie unterscheidet sich ein Aktienfonds von einem ETF?

Bei einem Aktienfonds gibt es ein Fondsmanagement, welches nach einer fest definierten Anlagestrategie Aktien auswählt und versucht, besser abzuschneiden als der breite Markt. Sie werden also aktiv gemanagt. ETFs (= „Exchange Traded Fund“) versuchen hingegen nicht, den Markt zu schlagen. Sie bilden lediglich die Wertentwicklung eines Index ab – z.B. den DAX oder den S&P 500 – und werden deshalb auch als Indexfonds oder passive Investmentfonds bezeichnet. Ein aktiver Aktienfonds kann über die Fondsgesellschaft oder eine Bank gehandelt werden, während ein ETF an der Börse gehandelt wird.

Weil das aktive Fondsmanagement fehlt, fallen die Gebühren bei ETFs meist wesentlich niedriger aus. So pendeln sich die Gebühren von passiven ETF-Portfolios wie z.B. WeltInvest bei durchschnittlich nur 0,49 % p.a. ein, während aktive Aktienfonds (hier Mischfonds) Gebühren von durchschnittlich 2,26 % p.a. hervorrufen.

Hinzu kommt, dass aktiv gemanagte Fonds über einen langen Zeitraum die Performance von passiven Anlagestrategien nicht übertreffen können, wie langfristige wissenschaftliche Befunde darlegen (mehr zu ETFs vs. Fonds hier).

Mit WeltInvest bieten wir ein weltweit diversifiziertes (gestreutes) Portfolio mit ETFs und Indexfonds mit verschiedenen Risikoklassen an. Sie entscheiden also, ob Sie (sicherheitsorientiert) einen höheren Anteil an Anleihen wünschen oder aber (chancenorientiert) hauptsächlich in Aktien investieren möchten.

Wie funktioniert ein Aktienfonds?

Aktienfonds sind wie ein Kochtopf, in den viele Menschen ihren Mais reintun. Um dann den Deckel drauf zu packen und im Idealfall nachher frisches Popcorn rauszuholen. Was diese Metapher bedeutet: Tatsächlich handelt es sich bei Aktienfonds um das Geld von vielen Anlegern, das in dem Topf zusammenkommt, um dann vom Fondsmanagement auf die verschiedenen Aktien verteilt zu werden. Allerdings kann bei Aktienfonds niemand genau vorher bestimmen, ob und wie viel am Ende dabei herauskommt.

Das Fondsmanagement versucht, stets die besten Wertpapiere auszuwählen sowie die schlechteren zu ersetzen oder umzuschichten. Dafür existiert eine Anlagestrategie, beispielsweise mit Blick auf den inhaltlichen Fokus oder die Risikoklasse des Fonds. Die Gesellschaft selbst – aber auch Dritte wie beispielsweise Börsenaufseher – achten darauf, dass das Fondsmanagement die Richtlinien einhält. Allerdings sind diese Anlagestrategien für Anleger nicht immer transparent und können sich auch ändern.

Das Prinzip eines Fonds wurde schon im Jahr 1774 vom Niederländer Abraham van Ketwich entwickelt. Der allererste Fonds hatte den Namen „Eintracht macht stark“, beziehend darauf, dass viele Menschen zusammen auf einfachere Art mehr erreichen können. Investoren treten also über den Kauf von Fondsanteilen in eine wachsende Gemeinschaft ein und bezahlen ein Fondsmanagement dafür, dass dieses den Einsatz vervielfacht. In dieser Gemeinschaft haben auch solche Investoren Chancen, die nicht so viel investieren können oder möchten.

Das Fondsmanagement investiert das Geld also gemäß der Anlagestrategie und die Gewinne fließen zurück in den Topf. Das bedeutet, dass das Geld in Wertpapiere investiert wird, die sich den Kursen entsprechend entwickeln. So erhält der Anleger beim Verkauf der Fondsanteile bestenfalls mehr Geld zurück, als er vorher investiert hat. Der Faktor Zeit ist dabei wesentlich. Fonds können ihre Wertentwicklung normalerweise erst über mehrere Jahre entfalten. Ein schneller Kauf und Verkauf von Fondsanteilen bedeutet wiederum Spekulation und ist hoch riskant.

So ähnlich ist es auch bei Aktien. Warren Buffet, der amerikanische Großinvestor und Multi-Milliardär, meint: „Eine Aktie, die man keine zehn Jahre zu halten bereit ist, sollte man keine zehn Minuten besitzen.“ Bei Fonds könnte man es ebenso formulieren.

Welche Gebühren und Steuern sind einzurechnen?

Gebühren:

  • Ausgabeaufschlag – bei Aktienfonds bis zu 6 % der entsprechenden Anlagesumme / Investment-Summe.
  • Management-Gebühren – bei Aktienfonds zwischen 0,8 und 3 % p.a. dessen, wie sich der Fonds über das Jahr entwickelt hat.
  • Performance-Gebühr – bei Aktienfonds noch einmal zwischen 8 und 25 % p.a. dessen, wie sich der Fonds über das Jahr entwickelt, aber nur beim Erreichen bestimmter Ziele.
  • Total Expense Ratio – Keine Extra-Gebühr, sondern der Prozentwert aller Gebühren im Verhältnis des durchschnittlichen Gewinns – aus Gründen der Transparenz, um einen Fonds besser einschätzen zu können.

Steuern:

  • In der Regel muss in Deutschland für Kapitalerträge aus Aktien die Abgeltungsteuer entrichtet werden. Diese Steuer wird von der Depotbank für Sie direkt einbehalten und abgeführt. Für Detailinformationen zur Besteuerung in Ihrem konkreten Einzelfall wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater. Bitte beachten Sie, dass Ihnen unser Kundenservice keine steuerliche Beratung anbieten kann. Wir bitten um Ihr Verständnis. Weitere Informationen zum Thema Steuern finden Sie hier.

Was passiert mit den Dividenden?

Aktionäre erhalten keine Zinsen, sondern eine Dividende. Die Dividende ist – sofern das entsprechende Unternehmen eine auszahlt – als zusätzlicher Gewinn neben den potenziellen Kursgewinnen zu sehen und wird von Unternehmen gezahlt, um Investoren langfristig ans Unternehmen zu binden.

Meistens wird durch das Unternehmen eine feste Dividendensumme pro Aktie definiert und dann an die Aktionäre entsprechend ihrer Aktienanzahl ausschüttet. Wenn die Summe beispielhaft 50 Cent umfasst und man zehn Aktien des Unternehmens besitzt, bekäme man fünf Euro.

Nicht alle Aktien-emittierenden Unternehmen zahlen eine Dividende aus. Zumal kann sich die Höhe der Dividendenzahlung ändern, anders als etwa bei den Zinsen für ein Sparkonto, die feststehen.

Da Aktienfonds in Aktien investieren, ist auch hier mit Dividenden zu rechnen. Diese fließen direkt zurück in den Topf, wobei man von einer Dividendenrendite oder von einem thesaurierenden Aktienfonds spricht. Das bedeutet, dass der Fonds die Dividende erneut reinvestiert und so etwas wie den Zinseszinseffekt hervorruft (siehe Grafik, unten).

Alternativ können die Dividenden sofort ausbezahlt werden, in diesem Fall handelt es sich um einen ausschüttenden Fonds. Bei Fonds mit Dividendenstrategie ist die Entwicklung der Aktienkurse für Anleger zweitrangig, sie bevorzugen regelmäßige Ausschüttungen als Zusatzeinkommen (auch als Einkommensstrategie / Income bezeichnet).

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Was sind die Vorteile und Nachteile eines Aktienfonds?

  • Man kann einmalig in einen Aktienfonds einzahlen oder auch mit einem monatlichen Sparplan. Auch eine Kombination von beidem ist möglich.
  • Man kann einen Aktienfonds jederzeit wieder verkaufen – sollte aber beachten, dass sich Fonds meist erst nach mehreren Jahren rentieren.
  • Höhere Renditen als bei klassischen Sparmaßnahmen bei der Bank.
  • Gestreutes Risiko durch das Bündel aus mehreren Aktien und einen Fondsmanager, der den Fonds permanent überwacht und optimiert.
  • Unkomplizierter als einzelne Aktien zu kaufen und zu überwachen.
  • An mehreren Stellen für Aktienfonds werden Gebühren erhoben, die aber meist preiswerter als der Handel mit einzelnen Aktien sind.
  • Chance auf Dividenden, die aber nicht alle Unternehmen ausschütten.
  • Das Verlustrisiko ist deutlich höher als bei klassischen Sparmaßnahmen.
  • Manchmal ist der Ruf eines Fonds besser als seine Performance – dementsprechend ist bei der Auswahl aufzupassen.

*Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Der Wert der vermittelten ETF und Indexfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen und folgenden Risiken: 1. Allgemeine Risiken von Kapitalanlagen (wie Konjunkturrisiko, Zinsänderungsrisiko), 2. Wertpapierspezifische Risiken (wie Aktienkursrisiko, Bonitätsrisiko), 3. Spezielle Risiken von Anlagen in Investmentfondsanteile, 4. Spezielle Risiken von Anlagen in ETFs und Indexfonds, 5. Spezielle Risiken bei der Abwicklung von Wertpapieraufträgen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Risiken finden Sie hier.

Wie hoch ist das Risiko eines Aktienfonds?

Man kann das Risiko eines Aktienfonds dadurch einschätzen, indem man in das Anleger-Informationsblatt schaut, was für jeden Fonds existiert. Der Fachbegriff lautet „Key-Investor-Information-Document“, kurz KIID. Das Gesetz sieht hier transparente Risikoklassen von 1 bis 7 vor, in die man die Fonds als Emittent einzustufen hat. Die Risikoklasse 7 entspricht dabei dem höchsten Risiko, eine Risikoklasse 1 enthält das niedrigste Risiko. Dabei muss sich der Emittent danach richten, wie sehr der Kurs des Fonds schwanken kann, also wie “volatil” der Fonds ist.

Wie sich der Markt aber in Zukunft entwickelt, kann niemand voraussehen. Somit haben Aktien und auch Aktienfonds nie eine Garantie für kontinuierliche Gewinne. Vielmehr ist auch mit einem Verlust zu rechnen, wenn sich der Markt nach unten entwickelt.

Jedoch ist es Fakt, dass das Risiko bei Aktienfonds kleiner ist als bei einzelnen Aktien. Denn sollte ein Unternehmen in die Krise kommen, dann verliert die Aktie sofort an Wert und der Aktionär verliert sein Geld. Das kann temporär sein, wenn der Aktionär seine Aktie behält und abwartet, dass sie sich wieder positiv entwickelt. Es kann aber auch einen bleibenden Totalverlust bedeuten. Innerhalb eines Fonds mit vielen Positionen ist das Gewicht einer einzelnen sich schlecht entwickelnden Aktie relativ klein. Die anderen weiterhin sich positiv entwickelnden Aktien kompensieren sie. Und das Fondsmanagement tauschen die schlechten Wertpapiere unter Umständen aus.

Noch dazu kommt, dass sich die Kurse langfristig tendenziell nach oben entwickeln. Auch, wenn einmal komplette Märkte einbrechen – etwa so wie bei der Finanzkrise 2008 – regenerieren sie sich wieder und kommen über das Level von zuvor hinaus. Wenn man das Risiko von Aktienfonds trotzdem als für sich zu hoch einstuft, stehen neben ihnen noch die etwas sichereren Rentenfonds oder Immobilienfonds bereit.

Ein Verlust des Geldes durch Insolvenz des Emittenten, also der Fondsgesellschaft, müssen Anleger nicht befürchten. Denn das, was Investoren in den Topf einzahlen, ist als Sondervermögen zu behandeln sowie unter staatlicher Aufsicht zu verwalten (Kapitalanlagen-Gesetzbuch). Es ist also strikt vom Geschäft der Fondsgesellschaft zu trennen. So ist das Geld auch nicht in Gefahr, wenn die Gesellschaft beispielsweise insolvent wird.

Ist ein Aktienfonds besser als andere Fondsarten?

Fondsart Aktienfonds Rentenfonds Immobilienfonds
Investierte Summe 18.000 Euro 18.000 Euro 18.000 Euro
Jahre 15 Jahre 15 Jahre 15 Jahre
Durchschnitts-Rendite 5,26 % p.a. 3,7 % p.a. 1,9 % p.a.
Gewinn 7.399,68 Euro 4.449,64 Euro 1.526,29 Euro

Zu Ende September 2016 wurden durch den BVI Bundesverband Investment und Asset-Management die Durchschnittsrenditen mehrerer Fondsklassen berechnet. Und zwar anhand dessen, wie sie sich in den letzten 35 Jahren zuvor entwickelten. Anhand dieser Tabelle ist zu erkennen, dass der Aktienfonds zumindest Rendite-technisch andere Fondsarten überholt. Man kann nicht alle Aktienfonds über einen Kamm scheren, da sie verschiedene Risikoklassen, Anlagestrategien und so auch verschiedene Renditen haben. Es kommt also darauf an, für welchen Fonds Anleger sich entscheiden.

Welcher Aktienfonds passt zu Ihnen?

Anleger können Aktienfonds anhand mehrerer Gesichtspunkte auswählen.

  • Risiko und Rendite: Es existieren Fonds mit kleinem Risiko, aber auch kleiner Rendite. Ebenso existieren Fonds, die in risikoreichere Märkte investieren und daher auch erhöhte Renditechancen aufweisen. Vorhersehbar ist aber nichts. Es kann sowohl an den einen Märkten als auch an den anderen zu Kursverlusten kommen. Die historischen Daten helfen dabei, das Risiko und die Rendite besser einschätzen zu können. Sie sind aber kein Garant dafür, wie sich die Kurse in Zukunft entwickeln. Um die Qualität des Fonds zu beurteilen können Anleger sich die Bewertung von einer Rating-Agentur näher ansehen.
  • Kosten: Die meisten Anleger tendieren dazu, in die Fonds mit den kleinsten Gebühren zu investieren, um mehr von der Rendite zu haben. Das funktioniert mit ETFs am effizientesten. Bei diesen sind die Gebühren niedriger, weil es kein aktives Fondsmanagement gibt (siehe Details oben).
  • Summe oder Sparplan: Anleger müssen sich entscheiden, ob sie einmal eine feste Summe investieren (Einmalanlage) oder monatlich sparen möchten (Sparplan). Man kann auch beides kombinieren. Der Sparplan ist dank seines über die Jahre exponentiellen Wertzuwachses für viele Anleger ein effizienter Weg, um Vermögen aufzubauen. Weitere Informationen zu den Vorteilen eines Sparplans finden Sie hier.
  • Branchen: Sind Sie von Technik begeistert oder haben ein Herz für die Umwelt? Dann können Sie diese bei der Auswahl des Aktienfonds ausleben. Beispielsweise, indem Sie nur in Technik-Unternehmen investieren oder nur in Fonds, die sich mit nachhaltigen Themen befassen. Oder Sie investieren in den Markt eines bestimmten Landes. Allerdings sinkt die Diversifikation, wenn Anleger nur in wenige Märkte, Länder oder Branchen investieren. Das macht das Portfolio anfälliger für Verluste.
  • Für die Diversifikation ist es besser, das Risiko so breit wie möglich zu streuen, z.B. mit einem global investierenden ETF-Portfolio.

Mehr Details zur Fondsauswahl lesen Sie auf der Oberseite zu Fonds.

Welche Aktienfonds sind die besten?

Natürlich könnte man an dieser Stelle noch tiefer eintauchen und nach historischen Daten suchen. Doch die besten Aktienfonds der letzten Jahre sind nicht prinzipiell auch die besten Aktienfonds der nächsten Jahre. Niemand kann in die Zukunft sehen. Welcher Aktienfonds der beste ist, muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Bei der Entscheidung hilft die Beachtung einiger Grundsätze für erfolgreiche Geldanlagen. Mehr dazu hier:

In unserem MagazinGrundsätze für erfolgreiche Geldanlagen

Fazit

Trotz all der oben beschriebenen Vorteile sind aktive Aktienfonds im Vergleich zu passiven Fonds wie ETFs und Indexfonds teurer sowie oft intransparenter. Aus diesem Grund wechseln immer mehr Anleger hin zu letzteren. Wissenschaftliche Studien beweisen außerdem, dass passive Anlagestrategien den aktiven Fonds auch aus Performance-Perspektive vorzuziehen sind. ETFs und Indexfonds wie die WeltInvest-Portfolios können Sie ganz einfach online abschließen und börsentäglich handeln. Weitere Informationen finden Sie hier:

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