Geld richtig sparen

Mit diesen Spartipps funktioniert´s

Startseite > Sparen

sparensparenSparen

Geld sparen ist wichtig und betrifft uns alle. Eine sichere Reserve von drei Monatsnettoeinkommen oder mehr ist sinnvoll, um unvorhergesehene Ausgaben zu stemmen. Doch wo fängt man am besten an?

Aktuellen Studien zufolge sparen fast 1/3 aller Deutschen nicht. Das ist ein ernüchterndes Resultat. Ein Grund dafür könnte sein, dass das notwendige Finanzwissen sowie das aktive Bewusstsein fürs Sparen oftmals fehlt. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie am besten Geld sparen können. Außerdem lesen Sie, was unter der noch andauernden Niedrigzinsphase sowie der Inflation zu verstehen ist und wie sich die Umstände auf Ihre Geldanlagen auswirken.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sparziel: Geld sparen ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Sie sichern Ihr Einkommen ab und können sich ein finanzielles Polster schaffen, um Lebensträume zu verwirklichen. Auch mit Blick auf die Rente ist es sinnvoll, so früh wie möglich zu sparen.
  • Spartipps: Zunächst ist es hilfreich, einen Finanzplan aufzustellen. Durch diesen wird klar, wie viel Sie wofür sparen können und sollten. Teil des Finanzplans ist auch der Haushaltsplan, der Ihnen einen umfassenden Überblick Ihrer aktuellen Finanzen bietet.
  • Inflation: Sie beschreibt die prozentuale Zunahme des Preisniveaus und somit den Wertverlust von Geld. Wer Geld auf unverzinsten Sparkonten parkt, muss mit einem Wertverlust rechnen. Deshalb ist es so wichtig, Ihre Ersparnisse sinnvoll anzulegen
  • Zinstief: Das Zinstief der Europäischen Zentralbank (EZB) dauert weiter an. Dadurch bieten die klassischen Sparkonten der Banken auch weiterhin kaum Zinsen. Die Tagesgeld- und Festgeldkonten von WeltSparen aber heben sich durch höhere Zinsen bei Partnerbanken aus ganz Europa ab.

Überblick: Vertiefende Artikel einen Klick entfernt

Sparbuch auflösen
Sparbuch auflösen

Haben Sie noch ein klassisches und kaum verzinstes Sparbuch und möchten es auflösen? Wir zeigen Ihnen den Weg zu besser verzinsten Sparkonten.

Weiterlesen
Prämiensparen
Prämiensparen

Heute gibt es ihn immer seltener: ein Sparvertrag mit einer Prämienstaffel. Sparende erhalten dabei zusätzlich zu den Zinsen immer höhere Boni. Lohnt sich das heute noch und gibt es Alternativen?

Weiterlesen
Frugalismus
Frugalismus

Frugalisten investieren einen Großteil ihres Einkommens in Wertpapiere, um möglichst früh eine finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen. Hier lesen Sie, wie das genau funktioniert.

Weiterlesen
Finanzplan
Finanzplan

Wo stehe ich finanziell? Wie kann ich mein Einkommen absichern? Welche Ziele möchte ich im Leben erreichen? Wie kann ich diese Ziele erreichen? Hier erhalten Sie Antworten auf diese Fragen.

Weiterlesen
Sparvertrag
Sparvertrag

Was ein Sparvertrag ist und ob es sich dabei wirklich um eine Sparmethode handelt, erläutern wie hier.

Weiterlesen
Sparplan
Sparplan

Mit einem Sparplan können Sie in regelmäßigen Abständen einen frei wählbaren Betrag über Tagesgeld oder mit ETFs zurücklegen – absolut kostenlos. Erfahren Sie hier, wie das funktioniert.

Weiterlesen

Warum sollte ich Geld sparen?

Geld sparen hat viele Vorteile. Vielleicht möchten Sie das eigene Einkommen absichern, Kredite und Dispo vermeiden, für das Alter vorsorgen oder einfach die eigenen Träume verwirklichen?

Einkommen absichern

einkommen-absicherneinkommen-absichernSparen Einkommen-absichern

Eine Reserve von mindestens drei Monatsnettoeinkommen sehen Fachleute als das Mindeste an, um eine finanzielle Rücklage für unvorhersehbare Ereignisse oder unerwartete höhere Ausgaben zu haben. Der Notgroschen ist Ihr finanzielles Polster für den Fall der Fälle —sei das eine teure Reparatur oder ein krankheitsbedingter Arbeitsausfall.

Kredite vermeiden

Sparen Kredite vermeidenSparen Kredite vermeidenkredite-vermeiden Sparen

Kredite sind bequem: Sie erhalten Geld von der Bank und zahlen es in Raten plus Zinsen zurück. Insbesondere seitdem der Leitzins der EZB auf dem Nullpunkt steht, bieten Banken ihre Kredite besonders preiswert an. Um noch bessere Kreditkonditionen zu bekommen, ist ein hoher Eigenkapitalanteil von Vorteil. Dadurch reduziert sich auch die Laufzeit. Es ist auch sinnvoll, Geld zu sparen, um kleinere Investitionen ohne Kredite zu stemmen.

Dispo vermeiden

Der Dispo ist ein spezieller Kredit, der direkt mit Girokonten verbunden ist. Er ermöglicht es Verbrauchern, jederzeit das Girokonto zu überziehen, sofern das Guthaben nicht ausreicht. Doch der Dispo ist sehr teuer. Dazu kommt, dass man einen Dispokredit nicht wie einen normalen Kredit in Raten zurückzahlt, sondern dass der negative Kreditkartensaldo automatisch mit dem Girokonto verrechnet wird. Der Kontostand ist bei Gehaltseingang somit direkt niedriger, womit die Wahrscheinlichkeit zunimmt, das Girokonto erneut überziehen zu müssen. Wer also Ersparnisse auf dem Sparkonto hat, kann auf den Dispo und die höheren Zinsen verzichten.

Träume erfüllen

Teure Träume – sei es beispielsweise eine Immobilie, die Hochzeit oder eine Weltreise – lassen sich ohne Sparen nur schwer verwirklichen. Für Menschen, die solche Träume und Ziele haben, ist es sinnvoll, früh mit dem Sparen anzufangen.

Rente aufbessern

rente-aufbessernrente-aufbessernrente-aufbessern

Gerade die jüngeren Generationen müssen sich hinsichtlich der Rente vorsehen. Denn diese steht durch den demografischen Wandel sowie die zunehmende Lebenserwartung in Deutschland unter Druck. Immer wieder ist von einem sinkenden Rentenniveau und von drohender Altersarmut zu lesen. Wer früh anfängt, private Altersvorsorge zu betreiben, kann eine mögliche Rentenlücke schließen.

Jeder kann selbstbestimmt fürs Alter vorsorgen: Regelmäßig sparen, staatliche Förderung mitnehmen, Geld intelligent anlegen. Mit Raisin Pension können Sie Ihre Altersvorsorge online selbst managen.

Wie viel Geld sollte ich sparen?

wie viel Geld soll ich sparenwie viel Geld soll ich sparenwie-viel-geld-sollte-ich-sparen

Experten raten dazu, jeden Monat mindestens 10 %, besser 20 % des Nettoeinkommens zu sparen. Die 50/30/20-Regel bietet dabei einen guten Anhaltspunkt. Danach sollten Sie 50 % des Einkommens für essenzielle Dinge wie Miete und Lebensmittel, 30 % für sonstige Ausgaben und 20 % fürs Sparen einplanen. Diese Zahlen sollen allerdings nur einen groben Richtwert bieten. Falls die 20 %-Regel nicht zu Ihrer aktuellen Situation passen, fangen Sie ganz einfach kleiner an.

 

Laut einer Statistik spart die Mehrheit der Deutschen (23 %) eine Summe von bis zu 500 EUR monatlich. 12 % der Deutschen sparen allerdings höchstens 50 EUR. Wer einmal die eigenen Gewohnheiten bewusst hinterfragt und sein Geld effizienter einsetzt, kann schnell eine höhere Sparquote erreichen.

Wollen Sie Ihre Geldanlage optimieren?

Bei uns erfahren Sie, was für Sie drin ist! Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie Geldanlage-Tipps direkt in Ihr Postfach:

  • Top-Zinsangebote
  • renditeorientierte Kapitalmarktanlagen
  • Altersvorsorge mit Steuervorteilen

  • wöchentlich auf dem Laufenden bleiben
  • jederzeit Abmeldung möglich

Rentenlücke schließen: Wie viel Geld sollte ich aktuell auf meinem Konto haben?

rentenluecke-schliessenrentenluecke-schliessenrentenluecke-schliessen

Im Ruhestand die Welt bereisen, auf nichts verzichten müssen und den Lebensabend gemütlich in der Hängematte verbringen – das ist der Traum vieler Deutscher. Schon lange wissen wir, die gesetzliche Rente wird nicht genügen, um den aktuellen Lebensstandard halten zu können. Die daraus entstehenden Lücke wird als Rentenlücke bezeichnet. Doch wie viel Geld sollten Deutsche als zusätzliche Altersvorsorge im Monat ansparen, um die Rentenlücke zu schließen? Und wie viel sollten sie derzeit bereits idealerweise auf dem Konto haben?

Wir haben anhand der Durchschnittsgehälter verschiedener Altersklassen deren voraussichtliche Rentenlücke analysiert und ermittelt, wie viel Erspartes 30- bis 60-Jährige heute bereits auf der hohen Kante haben sollten, um ihren Lebensstandard im Alter zu halten.

Wir rechneten mit einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren sowie einer durchschnittlichen (sowie sukzessive zunehmenden) Rentendauer von momentan 14-15 Jahren anhand aktueller Statistiken zur Lebenserwartung.

Resultate der verschiedenen Altersklassen (unterhalb der Tabelle ausführlicher):

monatliches-einkommen-der-verschiedenen-altersklassenmonatliches-einkommen-der-verschiedenen-altersklassenmonatliches-einkommen-der-verschiedenen-altersklassen
Alter heute Durchschn. Einkommen / Monat netto Rentenanspruch mit 67 auf Basis dieses Einkommens / Monat (brutto) Rentenlücke monatlich / Gesamtsumme bei 15 Jahren Rente So viel könnten Sie ab sofort bis zur Rente mit 10 % des Einkommens unverzinst ansparen So viel sollten Sie heute bereits haben
30 2.368 EUR 1.570 EUR 1.000 EUR monatlich / 181.000 EUR Gesamtsumme 128.000 EUR 53.000 EUR
40 2.791 EUR 1.920 EUR 1.140 EUR monatlich / 206.000 EUR Gesamtsumme 97.000 EUR 109.000 EUR
50 2.892 EUR 2.020 EUR 1.160 EUR monatlich / 208.000 EUR Gesamtsumme 63.000 EUR 146.000 EUR
60 2.911 EUR 2.050 EUR 1.135 EUR monatlich / 204.000 EUR Gesamtsumme 28.000 EUR 176.000 EUR

Wie viel Geld sollte ich im Alter von 30 Jahren bereits gespart haben? 

  • Das durchschnittliche Einkommen 30-Jähriger umfasst laut Berechnungen von Gehalt.de aus dem Jahr 2019 rund 45.213 EUR brutto pro Jahr, also 2.368 EUR netto monatlich. (Nach Wegfall des Solidaritätszuschlags)
  • Eine unverheiratete Person ohne Kinder hat darauf beruhend einen Rentenanspruch von 1.570 EUR monatlich. Im Alter fehlen also 1.000 EUR im Monat, um den Lebensstandard von heute weiterzuführen. 
  • Bei 15 Jahren Rente ab 67 würden die 1.000 EUR monatlich eine „fehlende“ Gesamtsumme von 181.000 EUR hervorrufen. 
  • Rund 128.000 EUR davon könnten Sie bis zum Renteneintritt sparen, indem Sie ab sofort 10 % Ihres monatlichen Gehalts unverzinst sparen würden. Mit Zinsen kämen Sie schneller voran. Und das bedeutet, dass Sie heute bereits 53.000 EUR an Ersparnissen auf dem Konto haben sollten (181.000 EUR Rentenlücke minus 128.000 EUR ab heute sparen). Die Summe entspricht einem Jahreseinkommen. 
  • Wie Sie vorgehen können, wenn Sie noch kein durchschnittliches Jahreseinkommen auf dem Konto haben, lesen Sie im weiteren Verlauf dieser Seite. 

Wie viel Geld sollte ich im Alter von 40 Jahren bereits gespart haben?

  • Laut denselben Berechnungen von Gehalt.de aus dem Jahr 2019 verdienen 40-Jährige rund 55.627 EUR brutto pro Jahr, also 2.723 EUR netto monatlich.
  • Eine unverheiratete Person ohne Kinder hat darauf beruhend einen Rentenanspruch von etwa 1.920 EUR monatlich. Im Alter fehlen also 1.140 EUR im Monat, um den Lebensstandard von heute weiterzuführen. 
  • Bei 15 Jahren Rente ab 67 würden die 1.140 EUR monatlich eine „fehlende“ Gesamtsumme von 106.000 EUR hervorrufen. 
  • Würden Sie ab sofort 10 % des monatlichen Einkommens unverzinst sparen, könnten Sie bis zur Rente eine Teilsumme von 97.000 EUR ansparen. Mit verzinsten Sparkonten kann die Summe höher werden. Das bedeutet, dass Sie heute mit 40 Jahren bereits 109.000 EUR haben sollten. 
  • Wenn Sie heute noch keine 109.000 EUR haben, lesen Sie im weiteren Verlauf dieser Seite, wie Sie das ändern können. 

Wie viel Geld sollte ich im Alter von 50 Jahren bereits gespart haben?

  • Für 50-Jährige setzte Gehalt.de im Jahr 2019 ein Jahreseinkommen von 58.121 EUR an, monatlich also rund 2.892 EUR netto. 
  • Eine unverheiratete Person ohne Kinder hat darauf beruhend einen Rentenanspruch von etwa 2.020 EUR monatlich. Im Alter fehlen 1.160 EUR im Monat, um den Lebensstandard von heute weiterzuführen. 
  • Bei 15 Jahren Rente ab 67 würden die 1.160 EUR monatlich eine „fehlende“ Gesamtsumme von 208.000 EUR hervorrufen. 
  • Wer mit 50 Jahren ab sofort 10 % des monatlichen Einkommens unverzinst spart, kann bis zur Rente eine Teilsumme von 63.000 EUR ansparen. Mit verzinsten Sparkonten kann die Summe höher werden. Das bedeutet, dass Sie mit 50 Jahren bereits 146.000 EUR auf der hohen Kante haben sollten. 
  • Wenn Sie heute noch keine 146.000 EUR haben, lesen Sie im weiteren Verlauf dieser Seite, wie Sie das ändern können. 

Wie viel Geld sollte ich im Alter von 60 Jahren bereits gespart haben?

  • Gehalt.de setzte 2019 ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 58.658 EUR für 60-Jährige an, auf monatlicher Basis sind das 2.911 EUR netto. 
  • Eine unverheiratete Person ohne Kinder hat darauf beruhend in spätestens sieben Jahren einen Rentenanspruch von etwa 2.050 EUR monatlich. Im Alter fehlen also 1.145 EUR im Monat, um den Lebensstandard von heute weiterzuführen. 
  • Bei 15 Jahren Rente ab 67 würden die 1.135 EUR monatlich eine „fehlende“ Gesamtsumme von 204.000 EUR hervorrufen. 
  • Wer mit 60 Jahren noch ab sofort 10 % des monatlichen Einkommens unverzinst spart, kann bis zur Rente zumindest eine Teilsumme von rund 28.000 EUR ansparen. Mit verzinsten Sparkonten kann die Summe höher sein. Das bedeutet, dass Sie heute mit 60 Jahren bereits 176.000 EUR auf der hohen Kante haben sollten, um die Rentenlücke zu schließen. 

Was, wenn ich noch nicht genug Geld
auf dem Konto habe?

Wer sein Geld langfristig anlegt, kann das für die Altersvorsorge benötigte Eigenkapital effizienter und schneller ansparen. Werden mit 30 Jahren jeden Monat zehn Prozent des aktuellen Nettogehalts (entspricht 237 Euro) beispielsweise in einen ETF Sparplan eingezahlt, können bis zum Renteneintrittsalter mit 67 bei einer durchschnittlichen Rendite von 7 Prozent insgesamt 470.500 Euro gespart werden. Auch nach Abzug der Steuern wäre die Rentenlücke damit mehr als gedeckt. Legen aktuell 40-Jährige zehn Prozent ihres Einkommens mit einer Sparrate von 279 Euro monatlich an, können sie insgesamt 257.000 Euro ansparen. Auch nach Steuerabzügen wäre die Rentenlücke damit geschlossen. Wird die Sparrate mit der Zeit erhöht, könnte der Betrag entsprechend höher ausfallen.

in-etfs-investierenin-etfs-investierenin-etfs-investieren

Hinweis: ETF-Portfolios als Kapitalmarktanlage bergen Risiken, denn der Kurs der darin enthaltenen Aktien unterliegt ständigen Schwankungen. Wertverluste sind möglich. Je länger der Anlagehorizont, desto mehr sinkt das Risiko. Untersuchungen von WeltSparen ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten bei einer Anlagedauer von über 20 Jahren sinkt. Wer also mit 30 Jahren anfängt zu investieren und bis zum Renteneintritt kontinuierlich dran bleibt, hat genug Zeit kurzfristige Schwankungen auszusitzen.

Methodologie: Die Berechnungen basieren auf einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren von Männern und Frauen gemäß Angaben des Statistischen Bundesamts. Im Durchschnitt beträgt die Rentenzeit und Zeit mit Rentenlücke davon ausgehend 14 bis 15 Jahre. Die angegebene Rentenlücke wurde mit dem  Raisin-Pension-Rechner unter der Annahme eines Berufseinstiegs mit 25, einer Inflationsrate von 2 Prozent, des Renteneintrittsalters von 67 und eines Rentenbezugs bis 81 Jahren berechnet. Der Raisin-Pension Rechner ist ein Online-Rentenrechner zur Berechnung der Rentenprognose. Die Daten wurden am 13.01.2021 erhoben. Das Nettogehalt aller Altersstufen wurde basierend auf folgenden Kriterien berechnet: unverheiratet, keine Kinder, Steuerklasse 1, wohnhaft in einem alten Bundesland, gesetzlich pflichtversichert, zahlt Kirchensteuer.

Wie viel Geld sollte ich als Frau bereits gespart haben?

Gelten die finanziellen Daten in den vorstehenden Kapiteln für alle? Nein. Frauen in Deutschland sind weiterhin von der unbereinigten Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern (Gender Pay Gap) von bis zu 20 % betroffen. Dazu ist die statistische Lebenserwartung bei Frauen höher als bei Männern. Für die Rente bedeutet das: Weniger Geld für einen längeren Zeitraum. 

Umso relevanter ist es für Frauen, sich früh mit dem Thema Vermögensaufbau auseinanderzusetzen. Doch wie viel Geld sollten speziell Frauen im Monat sparen? Und wie viel Geld sollte sich heute bereits auf dem Konto befinden? 

Wie in den Kapiteln oberhalb haben wir die verschiedenen Durchschnittsgehälter in den einzelnen Altersklassen untersucht und die voraussichtliche Rentenlücke berechnet. Die Daten basieren auf einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren sowie einer statistischen Lebenserwartung von 83 Jahren bei den Frauen (78 Jahre bei den Männern).

wie-viel-geld-sollte-ich-als-frau-bereits-gespart-habenwie-viel-geld-sollte-ich-als-frau-bereits-gespart-habenwie-viel-geld-sollte-ich-als-frau-bereits-gespart-haben
Alter heute Durchschn. Einkommen / Monat netto Rentenanspruch mit 67 auf Basis des Einkommens / Monat Rentenlücke monatlich / Gesamtsumme bei 17 Jahren Rente (gerundet) So viel könnten Sie ab sofort bis zur Rente mit 10 % des Einkommens unverzinst ansparen So viel sollten Sie heute bereits haben
30 2.062 EUR 1.250 EUR 812 EUR monatlich / 163.000 EUR Gesamtsumme 206,20 EUR monatlich / 91.552,80 EUR Gesamtsumme 71.447,20 EUR
40 2.420 EUR 1.480 EUR 920 EUR monatlich / 188.000 EUR Gesamtsumme 242 EUR monatlich / 78.408 EUR Gesamtsumme 109.592 EUR
50 2.513 EUR 1.550 EUR 950 EUR monatlich / 193.000 EUR Gesamtsumme 251,30 EUR monatlich / 51.265,20 EUR Gesamtsumme 141.734,80 EUR
60 2.529 EUR 1.610 EUR 1.610 EUR 890 EUR monatlich / 181.000 EUR Gesamtsumme 252,90 EUR monatlich / 21.243,60 EUR Gesamtsumme 159.756,40 EUR

Hinweis: Zur Vereinfachung haben wir mit einem konstanten Einkommen und einem konstanten Rentenanspruch gerechnet. Das Rechenbeispiel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur zur Illustration.

Spartipps & Tricks: So können Sie effektiv Geld sparen

effektiv-geld-spareneffektiv-geld-spareneffektiv-geld-sparen

Bevor Sie damit beginnen, jeden Monat Geld zu sparen, sollten Sie einen Plan erstellen und sich mit Ihren Einnahmen und Ausgaben auseinandersetzen. Wenn Sie Ihr Budget kennen, können Sie Ihre Finanzen besser einschätzen.

Ein Finanzplan bildet  das Fundament, auf dem Sie in finanzieller Hinsicht Ihr Leben aufbauen. Doch nicht nur für das Thema Sparen ist ein Finanzplan wichtig. Auch die Themen Vermögensaufbau, Einnahmen und Einsparungspotenziale bei laufenden Kosten, Versicherungen und Altersvorsorge rücken in den Vordergrund.

Der Finanzplan befasst sich also im Wesentlichen mit der Zukunftsperspektive. Dagegen beinhaltet ein Haushaltsplan nur die finanzielle Ist-Situation. Im Haushaltsplan bzw. Haushaltsbuch berechnen Sie, wie viel von Ihrem Einkommen übrig bleibt, wenn Sie alle monatlich wiederkehrenden Kosten abziehen.

Vergleichen Sie regelmäßig Strom-, Gas- und Internet-Anbieter. Dabei lässt sich häufig einiges an Sparpotenzial aufdecken. Auch beim Auto lohnt sich ein ständiger Vergleich. Nicht nur beim Kauf, sondern auch bei der Versicherung und beim Tanken können Sie Geld sparen.

Um richtig sparen zu können, müssen Sie haushalten lernen. Achten Sie auch darauf, Impulskäufe zu vermeiden. Für größere Anschaffungen kann Ihnen die 30-Tage-Regel helfen, Spontankäufe zu umgehen. Denken Sie erst einmal 30 Tage über die Anschaffung nach. Ist das Bedürfnis zum Kauf nach dieser Zeit immer noch groß, können Sie die Anschaffung tätigen. Oft stellt sich dann heraus, dass diese gar nicht benötigt wird.

 

  • Fixkosten senken
  • Ausgabelimit festlegen
  • Einkäufe besser planen
  • Essen mit auf die Arbeit nehmen
  • Öffentliche Verkehrsmittel statt Auto nehmen
  • Fahrgemeinschaften nutzen

Geld sparen fällt vielen leichter, wenn es automatisch passiert. Überweisen Sie sich jeden Monat einen bestimmten Betrag von Ihrem Girokonto auf ein separates Konto. Dies sorgt für eine künstliche Geldknappheit. Bleiben Sie dabei aber realistisch und fangen Sie am besten mit kleinen Beträgen an. Unser Spartipp: Definieren Sie ein festes Sparziel und erstellen Sie einen Sparplan.

Geld sparen und richtig anlegen

geld-sparen-und-richtig-anlegengeld-sparen-und-richtig-anlegensparen-und-richtig-anlegen

Das Zinstief der EZB dauert weiter an und hält die Zinsen für klassische Sparkonten wie Tagesgeld- und Festgeldkonten unten. Eine Zunahme der Zinsen ist derzeit nicht absehbar. Das Zinstief bezieht sich auf den Leitzins sowie den Einlagenzins der Europäischen Zentralbank. Beide gelten für den gesamten Euroraum.

WeltSparen bietet exklusiven Zugang zu attraktiven Tages- und Festgeldern aus ganz Europa sowie zu einfachen und kostengünstigen Investmentprodukten. Die Zinsen im EU-Ausland sind deutlich höher als in Deutschland – und das mit derselben Sicherheit wie hierzulande. Durch die gesetzliche Einlagensicherung des Landes, in dem die jeweilige Bank ihren Sitz hat, ist Ihr Geld bis hin zu 100.000 EUR je Kunde und Bank abgesichert.

 

395.000+
zufriedene Kunden

Inflation

InflationInflationinflation

Das angesparte Geld sollten Sie nicht unverzinst auf dem Girokonto liegen lassen. Aufgrund der Inflation verliert das Ersparte sukzessive an Kaufkraft. Um diesen Kaufkraftverlust durch steigende Preise auszugleichen, können Sie das Geld sinnvoll sparen mit Zinsen anlegen. Wenn die Gewinne aus Zinsen prozentual höher als die aktuelle Inflationsrate sind, können Sparer den Wertverlust Ihrer Ersparnisse verhindern.

Risiko-Rendite-Verhältnis

risiko-rendite-verhaeltnisrisiko-rendite-verhaeltnisrisiko-rendite-verhaeltnis

Hohe Gewinne sind stets mit erhöhten Risiken verbunden. Renditen von mehreren Prozent im Jahr lassen sich nur noch mit Wertpapieren realisieren. Also beispielsweise mit Anleihen, Aktien oder ETFs, die diese Anlageklassen enthalten. Dann spricht man aber nicht mehr vom Sparen, sondern vom Investieren. Anleger müssen bei Investitionen in Wertpapiere Verlustrisiken aufgrund Kursschwankungen in Kauf nehmen.

Übersicht: Welche Konten helfen mir beim Sparen?

Beim Tagesgeld handelt es sich um eine besonders flexible Form der Geldanlage: Sie können jederzeit Ein- oder Auszahlungen tätigen. Das Konto wird variabel verzinst – das bedeutet, dass die kontoführende Bank den Zinssatz täglich nach oben oder nach unten anpassen kann. Neben der hohen Flexibilität unterliegt Tagesgeld europaweit harmonisierten Einlagensicherung, die Einlagen bis zu 100.000 EUR je Kunde und Bank absichert. In den meisten Fällen ist Tagesgeld kostenlos, falls nicht, kann sich ein Wechsel der Bank lohnen.

Festgeld zeichnet sich durch eine hohe Anlagensicherheit und einen relativ hohen Zinssatz aus. Wenn Sie sich für Festgeld entscheiden, überlassen Sie Ihr Geld meist auf lange Sicht bzw. über eine fest vereinbarte Laufzeit der Bank. Je größer der Anlagebetrag und je länger die Laufzeit, desto höher ist in der Regel der Zinsertrag. Während der Laufzeit ist das Geld nicht auszahlbar, was das Festgeldkonto weniger flexibel macht. Dafür aber werden Sparer mit Zinsen belohnt, die oft höher als beim Tagesgeldkonto sind. Zudem sind diese nicht variabel, also bis zum Laufzeitende verbindlich.

Festgeld ist normalerweise kostenlos. Nur bei Fremdwährungen können Wechselkursgebühren entstehen.

Eine Alternative zum Sparen ist das Investieren. Bei ETFs investieren Sie Geld in die entsprechenden Anlagen und letztendlich verschiedene Wertpapiere an der Börse. Das können beispielsweise Aktien oder Anleihen sein. Wesentlich ist, dass Investitionen am Kapitalmarkt – also in Form von ETFs oder aktiven Fonds – mit Kursrisiken verbunden sind. Es kann zu Verlusten kommen, je nachdem, wie sich die Kurse zwischen dem Kauf- und Verkaufszeitpunkt entwickeln. Langfristig können Kursschwankungen meist ausgeglichen und werden. ETFs sind also imstande, deutlich höhere Renditen hervorzurufen als die klassischen Sparmaßnahmen bei den Banken.

Unsere ETF Angebote

Finanzratschläge von Frauen für Frauen

Was gäben wir darum, uns unnötige Erfahrungen zu ersparen und vom Wissen anderer zu profitieren? Rückblickend und mit mehr Lebenserfahrung zeigt sich, welche Entscheidungen Frauen anders treffen würden. Wir haben 1.050 Frauen befragt, welche zehn Ratschläge sie ihrem jüngeren Ich in finanziellen Angelegenheiten geben würden. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Frauen jeden Alters, von diesem gesammelten Wissen und den Finanztipps zu profitieren.

Finanztipps von Frauen

Die Mehrheit der befragten Frauen (51 Prozent) möchte sich von niemandem finanziell abhängig machen. Je älter die Befragten, desto wichtiger wird den Frauen finanzielle Unabhängigkeit. Kein Wunder, besonders in Lebensabschnitten, in denen die Familien- oder Care-Arbeit in den Vordergrund rückt, entstehen häufig Lohneinbußen und die finanzielle Abhängigkeit mit ihren Folgen nimmt im Alter zu. So wird dieser Tipp von der Mehrheit der Frauen ab 45 Jahren (58 Prozent) gegeben und nur von 39 Prozent der Frauen bis 44 Jahre. Was hilft? Um die entstehende Lücke zu schließen und die Abhängigkeitsfalle zu vermeiden, sollten Frauen diese Themen frühzeitig offen ansprechen und regeln. Im Idealfall erfolgt ein finanzieller Ausgleich für reduzierte Arbeitszeit und zusätzliche Altersvorsorge durch den Besserverdienenden.

Finanztipps von Frauen Tipp 2

Nahezu jede zweite Frau (48 Prozent) rät zu klugen Entscheidungen rund ums Geld ganz ohne Einmischung und Einfluss von der Meinung anderer. Nur wer unsicher ist, lässt sich beeinflussen und im schlimmsten Fall sogar Ungewolltes aufquatschen. Auch hier geht die Kluft von jüngerer (38 Prozent) und älterer (54 Prozent) Altersgruppe stark auseinander. Was hilft? Knackpunkt ist oft unzureichende Finanzbildung. Zum Aufschlauen in Gelddingen eignen sich Verbraucherportale wie Finanztip.de, die Analysen von Finanztest und für den Austausch unter Frauen Facebook-Gruppen wie von Madame Moneypenny, die Finanzprodukte einfach erklären und so fundierte Entscheidungen erleichtern.

Finanztipps von Frauen Tipp 3

44 Prozent der Studienteilnehmerinnen warnen, dass Frauen nie blind vor Liebe bei finanziellen Entscheidungen sein sollten. Bei dieser Frage gehen die beiden untersuchten Altersgruppen am stärksten auseinander: Jede zweite Frau ab 45 Jahren (52 Prozent) und fast jede dritte Frau unter 45 Jahren (30 Prozent) findet diesen Tipp essenziell. Spannend, dieser Ratschlag landete im vergangenen Jahr noch auf dem vierten Platz – ob Corona hier einen Anteil hatte? Was hilft?Entscheidungen und deren Auswirkungen aufmerksam bewusst hinterfragen und nicht vom Partner steuern lassen, um im Falle eines Beziehungsendes nicht im Regen zu stehen.

Finanztipps von Frauen Tipp 4

42 Prozent der Studienteilnehmerinnen raten, sich nicht zu verschulden. Zwar lassen sich Schulden nicht immer verhindern, beispielsweise beim Hauskauf. Doch die Sinnhaftigkeit von Ausgaben wie kleinere Anschaffungen und Impulskäufe, insbesondere wenn sie durch Verbraucherkredite finanziert werden, sollte immer hinterfragt werden. Schließlich hemmen unnötige Konsumausgaben den Vermögensaufbau. Was hilft? Für bewusste Kaufentscheidungen helfen kleine Regeln. Beispielsweise reduzieren sich Impulskäufe, wenn vor dem Kauf noch einmal eine Nacht darüber geschlafen wird. Am Folgetag sieht das Objekt der Begierde meist gar nicht mehr so interessant aus. Die Corona-Pandemie regt dazu an, zu reflektieren, was wirklich gebraucht wird: Wofür habe ich vor der Krise Geld ausgegeben und jetzt gemerkt, dass ich es nicht brauche?

Finanztipps von Frauen Tipp 5

Eine große Hürde beim Vermögensaufbau ist der Gedanke, dass nur aus viel Geld mehr Geld wird. So raten vier von zehn befragten Frauen ihrem jüngeren Ich, dass auch kleine Beträge auf die Dauer Reichtum schaffen. Frauen über 45 Jahre sehen das sogar zu 47 Prozent so und appellieren an jüngere Frauen (32 Prozent Zustimmung), einfach mit dem Vermögensaufbau sofort loszulegen – selbst mit Kleckerbeträgen.

Was hilft? Über kleine Sparbeträge lässt sich das Sparen im Alltag ohne große Hürden verinnerlichen. Das Zauberwort heißt Zinseszinseffekte, denn so können selbst kleinere Beträgen auf Dauer einen beachtlichen Grundstock bilden. Für den Start eignen sich zum Beispiel Spar-Challenges mit schnell spürbaren Ergebnissen wie die 5-Euro-Challenge, bei der jeder 5-Euro-Geldschein in das Sparschwein wandert.

Tipp 6: Je früher sparen, desto besser

Passend dazu empfehlen rund 41 Prozent der Frauen, früh mit dem Sparen anzufangen. Dieser Tipp liegt ganz besonders den Frauen bis 44 Jahren am Herzen, bei den meisten rangiert diese Antwort auf Platz 1 ihrer zehn Finanztipps. Aufschieberitis und Zögern führen oft zu einem zu späten Start oder halten sogar gänzlich von der Vorsorge ab. Was hilft? Einfach machen, es gibt keinen perfekten Zeitpunkt. Die Wartezeit verkürzt die Laufzeit und damit die Zinsen. Schließlich verdoppelt sich bei einer Verzinsung von 7 Prozent das Vermögen durch Zinsen und Zinseszinsen in 10 Jahren.

Tipp 7: Preisnachlässe und Rabattaktionen zahlen sich aus

Gibt es Konsum mit Genuss? Zumindest geben 33 Prozent Frauen aller Altersgruppen ihrem jüngeren Ich auf den Weg, dass es sich lohnt, auf Preisnachlässe und Rabattaktionen zu achten. Was hilft? Vergleichen lohnt sich! Praktische Hilfen sind dafür Rabatt-Apps, Browser-Erweiterungen und antizyklisches Einkaufen sowie bei Lebensmitteln der Einkauf zu Randzeiten.

Tipp 8: Weniger ist mehr: Vermeide unnötige Fixkosten

Als wichtige Komponente bei Finanzfragen belegt das Vermeiden unnötiger Fixkosten wie Abos, Mitgliedschaften und Versicherungen (32 Prozent) den achten Platz. Bei dieser Erkenntnis klaffen erneut die Altersgruppen auseinander: 37 Prozent der ab 45-Jährigen sehen das Einsparpotenzial als wesentlich an, jedoch nur knapp jede Vierte der jüngeren Befragten. Was hilft? Oft verstecken sich bei den Fixkosten echte Geldvernichter, die meist unerkannt bleiben, da die Beträge meist einfach gewohnheitsmäßig vom Konto abgehen. Deshalb lohnt es sich, regelmäßig Verträge zu prüfen, Vergleichsportale zu checken und zu überlegen, wo gekündigt oder gespart werden kann. Bei vielen Anbietern zahlt sich das Verhandeln vor einem Wechsel aus.

Tipp 9: Qualität vor Quantität

Gerade in Zeiten von Fast Fashion, regelmäßig neuen Kollektionen oder auch jährlichen neuen Smartphone-Generationen wird förmlich ein Kaufdruck aufgebaut. Was hilft? Weniger ist mehr – und das gilt bei den Konsumausgaben ganz besonders. Beim Thema Bekleidung ist der Ansatz einer “Capsule Wardrobe” mit 37 Kleidungsstücken spannend und nachhaltig. Ganz nach der KonMari-Methode von Marie Kondo: Does it spark joy? Nein? Dann raus damit.

Tipp 10: Gleichberechtigte Aufgabenverteilung

Auf dem zehnten Platz der Top-Finanztipps von Frauen für Frauen wird empfohlen, die Aufgaben in Haushalt und Familie mit anderen zu teilen. Das entlastet Frauen und ermöglicht bessere berufliche Teilhabe. Hier fällt erneut der Unterschied um fast 19 Prozent zwischen den beiden Altersgruppen auf: 16 Prozent bei den bis 44-Jährigen gegenüber 34 Prozent der ab 45-Jährigen. Der große Unterschied könnte auf dem traditionellen Rollenverständnis von älteren Männern und Frauen in Beziehungen beruhen. Was hilft? Arbeitslast adressieren und die Arbeit rund um Haushalt und Familie sichtbar machen und anschließend auf mehrere Schultern verteilen: Mann und Kinder können mithelfen. Außerdem zahlt sich oft für den Familienfrieden und ein harmonischeres Miteinander eine Haushaltshilfe aus.

Zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von WeltSparen, der Raisin DS GmbH, an der 1.050 Frauen zwischen dem 01.02.2021 bis 03.02.2021 sowie 1.045 Frauen zwischen dem 28.02.2020 und 02.03.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Fazit: Geld sparen oder investieren? Oder doch ausgeben?

Ob Sie sich einen Urlaub finanzieren möchten oder bereits für die Rente Geld ansparen möchten – Geld sparen ist ein relevantes Thema für alle. Die Ansicht, dass “sich Sparen bei den momentanen Zinsen kaum lohnt“, ist dabei unvorteilhaft. Die Zinsen sollten kein Grund sein, um nicht zu sparen. Vielmehr dürften sie eine Motivation darstellen, das Beste aus der Situation zu machen. Außerdem gibt es heutzutage genügend Möglichkeiten, um sein Vermögen zu erhalten und aufzubauen. Wichtig ist zunächst aber nicht, wie man am besten Geld sparen kann, sondern dass Sie erst einmal damit anfangen – je früher, desto besser.

Neben Tages- und Festgeld können Sie einen Teil der Ersparnisse beispielsweise in ETFs und Indexfonds investieren und sich so höhere Renditechancen sichern. Die damit verbundenen Risiken lassen sich durch Diversifikation und einen möglichst langen Anlagezeitraum streuen, sodass langfristig orientierte Anleger mit einer ansprechenden Rendite rechnen können.