Sparen: Alles, was Sie wissen sollten

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Aktuellen Studien zufolge sparen fast 1/3 aller Deutschen nicht. Das ist ein ernüchterndes Resultat. Ein Grund dafür könnte sein, dass das notwendige Finanzwissen sowie das aktive Bewusstsein fürs Sparen oftmals fehlen. Das wollen wir ändern.

In diesem Artikel lesen Sie, was unter den Begriffen Inflation sowie Zinswende zu verstehen ist und wie sich die Umstände auf Ihre Geldanlagen auswirken. Außerdem zeigen wir Ihnen, was der Unterschied zwischen Sparen und Investieren ist und wie Sie mit Zinsen sparen können.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sparen: Beim Sparen geht es darum, sein Geld nicht für den Konsum auszugeben, sondern weniger Geld aufzuwenden, als im gleichen Zeitraum verdient wurde. Somit ist das Sparen auch eine Art Konsumverzicht bzw. -aufschub in die Zukunft.
  • Investieren: Auch beim Investieren wird Geld zurückgelegt. Im Gegensatz zum Sparen – bei dem das Geld meist bei Banken geparkt wird – wird das Geld beim Investieren an den Kapitalmärkten, z.B. in Aktien, Fonds oder ETFs, angelegt. 
  • Inflation: Sie beschreibt die prozentuale Zunahme des Preisniveaus und somit den Wertverlust von Geld. Wer Geld auf unverzinsten Sparkonten parkt, muss mit einem Wertverlust rechnen. Deshalb ist es wichtig, seine Ersparnisse sinnvoll anzulegen.
  • Zinswende: Durch die steigenden Zinsen lohnt sich das Sparen künftig noch mehr. Die Tages- und Festgeldkonten von WeltSparen heben sich durch besonders attraktive Zinsen beim Sparen durch Partnerbanken aus ganz Europa ab.

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Aktuell: Wie viel sparen die Deutschen?

Laut einer Statistik spart die Mehrheit der Deutschen (23 %) eine Summe von bis zu 500 EUR monatlich. 12 % der Deutschen sparen allerdings höchstens 50 EUR. Insgesamt ist die Sparquote im Jahr 2021 auf 16,3 % angestiegen – ein Rekord. Das bedeutet, dass von 100 EUR im Durchschnitt mehr als 16 EUR gespart werden.

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Rentenlücke schließen: Wie viel Geld sollte ich aktuell auf meinem Konto haben?

RentenlückeRentenlückeRentenlücke

Im Ruhestand die Welt bereisen, auf nichts verzichten müssen und den Lebensabend gemütlich in der Hängematte verbringen – das ist der Traum vieler. Schon lange wissen wir, dass die gesetzliche Rente nicht genügen wird, um den aktuellen Lebensstandard halten zu können. Die daraus entstehende Lücke wird als Rentenlücke bezeichnet. Doch wie viel sollten Sie für die private Altersvorsorge im Monat zusätzlich sparen, um die Rentenlücke zu schließen? Und wie viel Geld sollte sich idealerweise bereits auf dem Konto befinden?

Wir haben anhand der Durchschnittsgehälter verschiedener Altersklassen deren voraussichtliche Rentenlücke analysiert. Dabei haben wir ermittelt, wie viel Erspartes 30- bis 60-Jährige heute schon auf der hohen Kante haben sollten, um ihren Lebensstandard im Alter fortführen zu können. Dabei sind wir von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren und einem Renteneintrittsalter von 67 Jahre ausgegangen. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Rentendauer von 14 Jahren.

So viel sollten Sie schon gespart habenSo viel sollten Sie schon gespart habenSo viel sollten Sie schon gespart haben

Früh vorsorgen mit finanziellem Polster: 30-Jährige brauchen schon 47.000 Euro für das Alter auf dem Konto

30-Jährige verdienen laut den Gehaltsdaten von Stepstone im Durchschnitt 44.606 Euro im Jahr. Das entspricht einem monatlichen Nettogehalt von 2.344 Euro. Für eine unverheiratete Person ohne Kinder, die ab 25 Jahren konstant in die Rentenversicherung einzahlt, ergibt sich daraus ein gesetzlicher Rentenanspruch von brutto etwa 1.649 Euro pro Monat. Um im Alter auf einem ähnlichen Niveau von rund 2.400 Euro leben zu können, fehlen nach Abzügen der Steuern und Inflation sogar durchschnittlich 976 Euro im Monat. Und das häuft sich mit den Jahren zu einer beträchtlichen Summe: Wer mit 67 in Rente geht und anschließend 14 Jahre Rente bezieht, dem fehlen hochgerechnet fast 164.000 Euro. Um diese Rentenlücke auszugleichen, ist schon mit 30 langfristiges und beharrliches Sparen angesagt: Wer dem Rat von Finanzexperten folgt und ab sofort zehn Prozent seines monatlichen Einkommens beiseite legt, der kann bis zum Renteneintritt immerhin rund 117.000 Euro ansparen. Den Rest – immerhin etwa 47.000 Euro – sollten 30-Jährige bereits auf dem Konto haben, um ihre Rentenlücke zu schließen und ihren Lebensstil im Alter nicht drastisch einschränken zu müssen.

Wie Sie vorgehen können, wenn Sie noch keine 47.000 Euro auf dem Konto haben, lesen Sie im weiteren Verlauf dieser Seite.

Wie viel sollten 40-Jährige bereits für die Rente gespart haben?

Mit 40 Jahren verdienen die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger 2022 im Schnitt 52.221 Euro brutto im Jahr. Auf das monatliche Nettogehalt runtergebrochen sind das etwa 2.657 Euro. Dieser Verdienst ergibt nach aktuellem Stand eine gesetzliche Brutto-Rente ab 67 Jahren von 1.930 Euro im Monat. Um ein ähnliches Lebensniveau wie mit 40 auch im Ruhestand zu genießen, sind bei Renteneintritt zusätzlich durch Inflation und Steuern durchschnittlich sogar 1.077 Euro pro Monat nötig. Bei 14 Jahren Rentenbezug fehlen im Alter insgesamt sogar 181.000 Euro Kapital. Diese enorme Rentenlücke lässt sich mit einer monatliche Sparquote von zehn Prozent reduzieren. Doch selbst wer ab 40 bis zum Rentenalter konsequent auf ein extra Sparkonto einzahlt, kommt damit nur auf 88.000 Euro. Die restlichen rund 93.000 Euro zum Ausgleich der Rentenlücke sollte eine 40-jährige Person also schon jetzt für die Altersvorsorge gespart haben.

Wenn Sie heute noch keine 93.000 EUR haben, lesen Sie im weiteren Verlauf dieser Seite, wie Sie Ihr Sparziel erreichen können.

Für Ältere wird es eng: 50- und 60-Jährige brauchen deutlich höhere Rücklagen

Auch wenn sich die meisten Älteren schon auf einen entspannten Ruhestand freuen dürften, ist bei ihnen finanziell keine Entwarnung angesagt. Das von Stepstone ermittelte Durchschnittsgehalt von 50-jährigen Deutschen beträgt 2022 53.720 Euro oder im Monat 2.717 Euro. 60-Jährige verdienen durchschnittlich 53.549 brutto im Jahr oder 2.710 Euro netto im Monat. Ausgehend davon ergeben sich Rentenansprüche von rund 1.980 Euro für 50- wie 60-Jährige. Um den aktuellen Lebensstandard auch ab 67 aufrecht zu erhalten, fehlen 50-Jährigen durchschnittlich 1.134 Euro pro Monat, sodass sich bei ihnen eine Rentenlücke von 190.000 Euro ergibt. Sparen sie zehn Prozent ihres jeweiligen Nettogehalts, können sie noch 55.000 Euro anhäufen – 135.000 Euro sollten sie also bereits mit 50 auf dem Konto haben. 60-Jährige hingegen müssen pro Monat durchschnittlich zwar nur 1.086 Euro kompensieren, um ihren Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Allerdings haben sie dafür auch deutlich weniger Zeit, um Ersparnisse aufzubauen. Selbst wenn sie bis zum Renteneintritt mit 67 zehn Prozent ihres Nettogehalts sparen, kommen sie lediglich auf Ersparnisse in Höhe von 23.000 Euro. Bei einer Rentenlücke von rund 183.000 Euro müssten sie dementsprechend bereits fast 160.000 Euro für einen sorglosen Ruhestand auf dem Konto haben.

Wenn Ihre Rentenlücke noch nicht vollständig geschlossen ist, lesen Sie im weiteren Verlauf dieser Seite, wie Sie das ändern können.

Hinweis: Als Grundlage für die Berechnungen dienen die neuesten Durchschnittseinkommen laut Stepstone und die Angaben des Statistischen Bundesamts zur Lebenserwartung. Darauf basierend wurden anhand der gegebenen Durchschnittseinkommen die Nettogehälter für die einzelnen Altersgruppen berechnet. Hierfür wurde jeweils eine Person mit Steuerklasse 1, Wohnsitz in den alten Bundesländern und Kirchensteuerpflicht angenommen. Die möglichen Ersparnisse beruhen auf einem Gehalt, das sich zwischen den gegebenen Datenpunkten bei 30, 40, 50 und 60 Jahren jeweils konstant verändert und ab 60 bis zum Renteneintritt unverändert bleibt. Die angegebene Rentenlücke wurde mit dem Raisin Pension-Cockpit berechnet. Angenommen wurde dabei ein Berufseinstieg mit 25, ein Renteneintrittsalter von 67 und ein Rentenbezug bis 81 Jahre. Die Daten wurden am 13.04.2022 erhoben.

Deutsche Städte im Vergleich: So viel sollten Sie bereits heute auf dem Konto haben

Die Lebenserwartungen in deutschen Großstädten unterscheiden sich deutlich. München liegt mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 83 Jahren an der Spitze und zwei Jahre über dem Bundesschnitt von 81 Jahren. Einziger Wermutstropfen: Mit einer hohen Lebenserwartung steigt auch die Rentenlücke. Um sich das Extra an Lebenszeit zu versüßen, müssen alle in München noch mehr sparen. Wir haben berechnet, wie viel Geld Sie in Berlin, Frankfurt am Main, München, Dresden und Duisburg bereits heute für Ihre Altersvorsorge auf dem Konto haben sollten.

 

Geld, das bereits jetzt auf dem Konto sein müsste,

um den aktuellen Lebensstandard im Alter halten zu können.


Duisburg

Berlin

Frankfurt

Dresden

München
Durchschnittliche
Lebenserwartung
79
80,7
81,6
82,3
83
30-Jährige
22.700 EUR
43.400 EUR
53.800 EUR
62.700 EUR
71.600 EUR
40-Jährige
67.000 EUR
90.000 EUR
101.400 EUR
111.200 EUR
121.200 EUR
50-Jährige
107.300 EUR
131.500 EUR
143.500 EUR
153.800 EUR
164.300 EUR

Hinweis: Als Grundlage für die Berechnungen dienen die neuesten Durchschnittseinkommen in Deutschland laut Stepstone und die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen und Männern in den genannten Städten (Studie zur Lebenserwartung in 401 Landkreisen, Dtsch Arztebl Int 2020). Darauf basierend wurde für die Berechnungen der möglichen Ersparnisse von einem Gehalt ausgegangen, das sich zwischen den gegebenen Datenpunkten bei 30, 40, 50 und 60 Jahren jeweils konstant verändert und ab 60 bis zum Renteneintritt unverändert bleibt. Die angegebene Rentenlücke wurde mit dem Raisin Pension-Cockpit berechnet. Angenommen wurde dabei ein Berufseinstieg mit 25 und ein Renteneintrittsalter von 67. Der Rentenanspruch für alle Altersgruppen wurde exemplarisch berechnet für eine Person mit Steuerklasse 1, Wohnsitz in den alten Bundesländern und Kirchensteuerpflicht. Das Raisin Pension Cockpit ist ein Online-Rentenrechner zur Berechnung der Rentenprognose. Die Daten wurden am 21.04.2022 erhoben.

Wie viel Geld sollte ich als Frau
bereits gespart haben?

Wie viel Geld sollte ich als Frau bereits gespart haben?Wie viel Geld sollte ich als Frau bereits gespart haben?Wie viel Geld sollte ich als Frau bereits gespart haben?

Gelten die finanziellen Daten in den vorstehenden Kapiteln für alle? In der Regel nicht. Frauen sind in Deutschland weiterhin von der unbereinigten Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern (Gender Pay Gap) von aktuell 18 % betroffen. Zudem ist die statistische Lebenserwartung bei Frauen höher als bei Männern. Für die Rente bedeutet das: weniger Geld für einen längeren Zeitraum. 

Umso relevanter ist es für Frauen, sich früh mit dem Thema Vermögensaufbau und Sparen auseinanderzusetzen. Doch wie viel sollten speziell Frauen im Monat sparen oder anlegen? Und wie viel Geld sollte sich heute bereits auf dem Konto befinden? 

Wir haben die verschiedenen Durchschnittsgehälter in den einzelnen Altersklassen untersucht und die voraussichtliche Rentenlücke berechnet. Die Daten basieren auf einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren sowie einer statistischen Lebenserwartung von 83 Jahren bei den Frauen (79 Jahre bei den Männern).

Wie viel Geld sollten Frauen und Männer bereits für das Alter gespart haben?Wie viel Geld sollten Frauen und Männer bereits für das Alter gespart haben?Wie viel Geld sollten Frauen und Männer bereits für das Alter gespart haben?

Investieren statt sparen, um die Rentenlücke zu schließen

Was also tun, wenn ich mit 30, 40 oder 50 noch nicht genügend Rücklagen habe? Keine Panik! Wer sein Geld für sich arbeiten lässt, kann das für die Altersvorsorge benötigte Vermögen schneller und effizienter aufbauen. Fließen zehn Prozent des monatlichen Nettoeinkommens kontinuierlich in einen Sparplan, der beispielsweise in kostengünstige und breit gestreute Exchange Traded Fonds (ETFs) investiert, kommt sogar deutlich mehr zusammen als benötigt wird, um die Rentenlücke zu füllen. Werden mit 30 Jahren jeden Monat zehn Prozent des aktuellen Nettogehalts beispielsweise in einen ETF Sparplan eingezahlt, können bis zum Renteneintrittsalter mit 67 bei einer durchschnittlichen Rendite von fünf Prozent insgesamt 316.000 Euro gespart werden. Damit wäre die Rentenlücke gedeckt und darüber hinaus sogar noch fast 153.000 Euro zusätzlich gespart. Legen aktuell 40-Jährige zehn Prozent ihres Einkommens monatlich an, kann die Rentenlücke mit Ersparnissen von 177.000 Euro fast geschlossen werden – nur etwa 4.000 Euro sollten sie bereits auf dem Konto haben.

Hinweis: Als Grundlage für die Berechnungen dienen die neuesten Durchschnittseinkommen laut Stepstone und die Angaben des Statistischen Bundesamts zu Unterschieden bei den Gehältern und Lebenserwartungen von Frauen und Männern. Frauen verdienten 2021 demnach im Durchschnitt 18 Prozent weniger als Männer. Darauf basierend wurden anhand der gegebenen Durchschnittseinkommen die Nettogehälter für die einzelnen Altersgruppen berechnet. Hierfür wurde jeweils eine Person mit Steuerklasse 1, Wohnsitz in den alten Bundesländern und Kirchensteuerpflicht angenommen. Die möglichen Ersparnisse beruhen auf einem Gehalt, das sich zwischen den gegebenen Datenpunkten bei 30, 40, 50 und 60 Jahren jeweils konstant verändert und ab 60 bis zum Renteneintritt unverändert bleibt. Die angegebene Rentenlücke wurde mit dem Raisin Pension-Cockpit berechnet. Angenommen wurde dabei ein Berufseinstieg mit 25, ein Renteneintrittsalter von 67 und ein Rentenbezug bis 83 Jahre bei den Frauen und bis 79 Jahre bei den Männern. Das Raisin Pension Cockpit ist ein Online-Rentenrechner zur Berechnung der Rentenprognose. Die Daten wurden am 21.04.2022 erhoben.

Geld sparen und anlegen:
Was Sie derzeit beachten sollten

Das Ende der Negativzinsen ist besiegelt. Die meisten Banken haben das sogenannten Verwahrentgelt seit dem 21. Juli 2022 abgeschafft, nachdem die Europäische Zentralbank zum ersten Mal seit elf Jahren die Leitzinsen anhob und den negativen Einlagensatz auf Null setzte. Im September und Oktober folgten dann weitere Zinserhöhung um jeweils 0,75 %.

Die Zinssätze reichen zwar noch nicht aus, um die Inflation auszugleichen. Aber nach Jahren der Stagnation ist dies zumindest ein erster Schritt. Wer seine Währung langfristig vermehren möchte, um einen Großteil der Inflation aufzufangen, muss in verschiedene Geldanlagen investieren.

 

Zinswende

ZinstiefZinstiefZinstief

WeltSparen bietet exklusiven Zugang zu attraktiven Tages- und Festgeldern aus Europa sowie zu einfachen und kostengünstigen Investmentprodukten. Die Zinsen im EU-Ausland sind deutlich höher als in Deutschland – und das mit derselben Sicherheit wie hierzulande. Durch die gesetzliche Einlagensicherung des Landes, in dem die jeweilige Bank ihren Sitz hat, ist Ihr Geld bis hin zu 100.000 EUR je Kundin bzw. Kunde und Bank abgesichert.

Inflation

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Das angesparte Geld sollten Sie nicht unverzinst auf dem Girokonto liegen lassen. Aufgrund der Inflation verliert das Ersparte sukzessive an Kaufkraft. Im Jahr 2021 betrug die Inflation 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Um diesen Kaufkraftverlust durch steigende Preise auszugleichen, können Sie das Geld sinnvoll sparen und mit Zinsen anlegen. Wenn die Gewinne aus Zinsen prozentual höher als die aktuelle Inflationsrate sind oder diese zumindest annähernd ausgleichen, können Sparerinnen und Sparer den Wertverlust ihrer Ersparnisse vermeiden.

Risiko-Rendite-Verhältnis

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Hohe Gewinne sind stets mit erhöhten Risiken verbunden. Renditen von mehreren Prozent im Jahr lassen sich jedoch oft nur noch durch Wertpapiere realisieren, bei denen Anlegerinnen und Anleger Verlustrisiken aufgrund von Kursschwankungen in Kauf nehmen müssen. Also beispielsweise bei Investitionen in Anleihen, Aktien oder ETFs, die diese Anlageklassen enthalten. Dann spricht man aber nicht mehr vom Sparen, sondern vom Investieren.

Anleihen
Anleihen

Anleihen sind Wertpapiere, die Ihnen über die gesamte Laufzeit eine feste Zinszahlung bieten. Das hohe Maß an Sicherheit machen Anleihen zu einer der beliebtesten Anlageklassen.

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ETFs
ETFs

Mit ETFs, sogenannten börsengehandelten Indexfonds, können Sie kostengünstig und mit relativ geringem Risiko in Aktien investieren.

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Fonds
Fonds

Ein Fonds sammelt das Geld von Anlegern und legt es in eine Vielzahl von Wertpapieren an. Der Vorteil für Sie ist die breite Risikostreuung.

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Tagesgeld- und Festgeldkonten sind aufgrund der steigenden Zinsen eine gute Konstante. Bei WeltSparen erhalten Sie dafür sogar oft deutlich höhere Zinsen als bei deutschen Banken. Für Festgeld können sie derzeit von bis zu 3,60 % Zinsen profitieren. Diese Zinssätze sind mit Blick auf den Gesamtmarkt überdurchschnittlich hoch.

Möglichkeiten: Diese Produkte können
beim Sparen helfen

Beim Tagesgeld handelt es sich um eine besonders flexible Form der Geldanlage: Sie können jederzeit Ein- oder Auszahlungen tätigen. Das Konto wird variabel verzinst – das bedeutet, dass die kontoführende Bank den Zinssatz täglich nach oben oder nach unten anpassen kann. Neben der hohen Flexibilität unterliegt Tagesgeld der europaweit harmonisierten Einlagensicherung, die Einlagen bis zu 100.000 EUR je Kundin bzw. Kunde und Bank absichert. In den meisten Fällen ist Tagesgeld kostenlos, falls nicht, kann sich ein Wechsel der Bank lohnen.

Festgeld zeichnet sich durch eine hohe Anlagensicherheit und einen relativ hohen Zinssatz aus. Wenn Sie sich für Festgeld entscheiden, überlassen Sie Ihr Geld meist auf lange Sicht bzw. über eine fest vereinbarte Laufzeit der Bank. Je größer der Anlagebetrag und je länger die Laufzeit, desto höher ist in der Regel der Zinsertrag. Während der Laufzeit ist das Geld nicht auszahlbar, was das Festgeldkonto weniger flexibel macht. Dafür werden Sparerinnen und Sparer jedoch mit Zinsen belohnt, die oft höher als beim Tagesgeldkonto sind. Zudem sind diese nicht variabel und unterliegen daher bis zum Laufzeitende keinen Schwankungen. 

Festgeld ist normalerweise kostenlos. Nur bei Fremdwährungen können Wechselkursgebühren entstehen.

Bei ETFs investieren Sie Geld in die entsprechenden Anlagen und letztendlich verschiedene Wertpapiere an der Börse. Das können beispielsweise Aktien oder Anleihen sein. Mit ETFs können Sie bessere Renditen erzielen als die klassischen Sparmaßnahmen bei den Banken. Dafür sind sie mit einem höheren Risiko verbunden. Beim ETF Robo von Raisin Invest können Sie zwischen vier diversifizierten ETF-Portfolios entscheiden: Sie haben die Wahl zwischen einer Aktienquote von 30, 50, 70 oder 100 %. Dabei gilt: Je höher die Aktienquote, desto höher die Schwankungen und damit das Risiko der Anlage.

Die Alternative zum ETF Robo ist der ETF Configurator. Mit dem ETF Configurator von Raisin Invest bauen Sie sich ein Portfolio ganz nach Ihren Wünschen. Dabei können Sie aus über 200 ETFs wählen und die Aktiengewichtung selbst festlegen. Da Aktienkurse Schwankungen unterliegen, sollten Anlegerinnen und Anleger einen möglichst langen Anlagehorizont wählen, um zwischenzeitliche Kursverluste aussitzen zu können.

Fazit: Sollte ich lieber sparen oder investieren?

Die Frage „Sollte ich lieber sparen oder investieren“ sollte jeder für sich beantworten. Allgemein gilt jedoch, dass Sparen und Investieren gleichermaßen sinnvoll ist. Dabei ist das Investieren nicht als eine Alternative zum Sparen zu betrachten, sondern als Ergänzung.

Beim Investieren sollten Anlegerinnen und Anleger bereit sein, weit höhere Risiken als beim Sparen einzugehen. Dafür sind die Renditen in der Regel wesentlich besser als bei klassischen Sparkonten. Im Gegenzug unterliegen Sparkonten der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung. Wer also eher die sicherere Geldanlage wählen und sein Geld zudem kurzfristig und flexibel anlegen möchte, sollte es auf einem Tagesgeldkonto sparen. Möchten Sie lieber für ein bestimmtes Sparziel in der Zukunft z.B. eine Weltreise, sparen, kann sich ein Festgeldkonto lohnen. Wer allerdings langfristig, z.B. für die Altersvorsorge sparen oder investieren will, kann sein Geld in ETFs – bspw. mit dem ETF Robo oder dem ETF Configurator anlegen.