So finden Sie die richtige Geldanlage

Anlageformen, Risiken, Anlagezeitraum – das sollten Sie beachten

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Wie kann man derzeit am besten Geld anlegen? Diese Frage stellen sich vielen Sparer und Anleger.  Welche Geldanlage für Sie sinnvoll ist, hängt jedoch von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Zielen ab. Oft stehen Anleger vor dem Dilemma, ihr Bedürfnis nach Sicherheit und den Wunsch nach Rendite abwägen zu müssen. Dabei stellen die meisten Sicherheit über Gewinn. Der Bundesbank zufolge liegen etwa 1,8 Billionen EUR auf sicheren Sparkonten oder dem Sparbuch. Doch „dauerhaft sichere Anlagen“ gehören leider ins Reich der Mythen. Denn Zinstief und Inflation sorgen dafür, dass gespartes Vermögen kaum wächst und sogar an Kaufkraft verliert. Gerade klassische Anlageformen sind daher mitunter problematisch.

Deshalb lohnt sich ein Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Anlageformen, um Vermögen langfristig aufzuwerten und zukunftssicher zu machen. Wir zeigen Ihnen, welche Anlagemöglichkeiten es gibt, auf welche Grundlagen es bei der Geldanlage ankommt und wie Sie die beste Geldanlage für Ihr Anlageziel finden.

Das Wichtigste in Kürze
  • Verschiedene Anlageformen: Die Geldanlage dient dem Vermögensaufbau. Von Wertpapieren über diverse Sachwerte wie Immobilien und Oldtimer bis hin zu Bankeinlagen wie Tages- oder Festgeld gibt es sehr viele Anlageformen.
  • Renditechancen: Wer in Zeiten des Zinstiefs eine hohe Rendite erzielen möchte, muss sich auf Risiken einlassen und in Wertpapiere investieren. Wer sein Geld z. B. auf dem zinsfreien Sparbuch belässt, riskiert einen kontinuierlichen Kaufkraftverlust durch die Inflation.
  • Anlagezeitraum: Bei Geldanlagen unterscheidet man zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Anlageformen. Welcher Anlagehorizont am besten geeignet ist, hängt von den Zielen des Anlegers ab.
  • Geldanlage finden: Anleger können die für sie sinnvollste Geldanlage bestimmen, indem sie Ziele definieren, den benötigten Geldbedarf ermitteln sowie ihre Risikobereitschaft einschätzen.

Überblick: Alle vertiefenden Artikel zur Geldanlage nur einen Klick entfernt

ETFs
ETFs

Mit ETFs, sogenannten börsengehandelten Indexfonds, können Sie kostengünstig und mit relativ geringem Risiko in Aktien investieren.

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Anleihen
Anleihen

Anleihen sind Wertpapiere, die Ihnen über die gesamte Laufzeit eine feste Zinszahlung bieten. Das hohe Maß an Sicherheit machen Anleihen zu einer der beliebtesten Anlageklassen.

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Fonds
Fonds

Ein Fonds sammelt das Geld von Anlegern und legt es in eine Vielzahl von Wertpapieren an. Der Vorteil für Sie ist die breite Risikostreuung.

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Geldanlage im Ausland
Geldanlage im Ausland

Die Geldanlage im EU-Ausland bietet Ihnen eine lohnende Alternative, um noch attraktive Zinsen für Ihr Geld zu erhalten. Dank der gesetzlichen Einlagensicherung müssen Sie dabei auch nicht auf Sicherheit verzichten.

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Kapitalanlagen
Kapitalanlagen

Wie kann ich mein Geld sicher und dennoch rentabel anlegen? Eine Frage, die sich aktuell viele stellen dürften. Antworten finden Sie hier.

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Grundlagen der Geldanlage: Das sollten Sie wissen

Es ist nicht immer leicht, die passende Geldanlage zu finden. Wer sich aber ausreichend mit dem Thema auseinandersetzt, der wird es leichter haben. Sie fragen sich, was ist unter Geldanlage zu verstehen? Wie funktioniert sie und was sollte man unbedingt beachten? Und wie unterscheidet sie sich vom einfachen Sparen? Wir haben für Sie die Grundlagen der Geldanlage auf einen Blick zusammengefasst.

Was ist eine Geldanlage?

Grundsätzlich beschreibt der Begriff Geldanlage alle Konten oder Investitionsoptionen, die durch steigende Kurse, zeitlich entstehende Wertgewinne oder durch Zinsen einen Wertzuwachs, aber auch einen Wertverlust, verzeichnen können. Sie investieren eine Summe X in eine Geldanlage, idealerweise kommt es zum Wertzuwachs. Geldanlagen reichen von Geldwerten / Börsenwerten wie beispielsweise AktienInvestmentfonds oder ETFs bis hin zu Sachwerten wie beispielsweise Raritäten, Gold und Silber, Oldtimer oder Immobilien. 

Theoretisch zählen auch verzinste Sparkonten zu den Geldanlagen. Jedoch sind vor allem deutsche Sparkonten und Sparbücher laut Bundesbank zinsfrei und bringen keine Gewinne. Wir erlauben uns daher, sie zum Bereich „Sparen“ zu zählen und nicht als Geldanlage zum Vermögensaufbau zu bezeichnen.

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Vermögen aufbauen: Warum sind rentable Geldanlagen so relevant wie nie zuvor?

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Für den Vermögensaufbau gilt: Hohe Renditen sind nicht geschenkt und eine chancenreiche Geldanlage zu finden ist in den letzten Jahren deutlich schwieriger geworden. Das liegt hauptsächlich an den dauerhaft niedrigen Zinsen. Der Leitzins für Kredite von der EZB an Banken steht seit 2016 bei dauerhaft 0 % und der Einlagenzins von Banken an die EZB steht seit 2019 bei -0,5 %. Die historisch tiefen Leitzinsen führten dazu, dass die Zinsen bei typischen Bankeinlagen – also bei Sparbüchern, Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten immer weiter zusammensacken

Ein weiteres Problem: Das auf Sparkonten vorhandene Geld verliert durch die Inflation an Kaufkraft. Für 2021 rechnet das Statistische Bundesamt mit einer Inflationsrate von 1,4 %. Das bedeutet, dass unverzinste Guthaben innerhalb eines Jahres diesen Prozentsatz an Kaufkraft verlieren. Hinsichtlich der Inflation lohnt es sich, umzudenken und andere Geldanlagen in Betracht zu ziehen. Grundsätzlich kann man seit Einsetzen der Zinsflaute festhalten, dass Anleger nur noch mit Wertpapierinvestitionen und anderen rentablen Geldanlagen hohe Gewinne erzielen können.

Der Anlagezeitraum ist entscheidend

Wer sein Geld gewinnbringend und erfolgreich anlegen möchte, ist dabei auch immer vom Anlagehorizont abhängig. Insbesondere bei der Geldanlage in Aktienfonds oder ETFs ist die Anlagedauer entscheidend, um Verluste zu vermeiden oder zu begrenzen. Ein langer Anlagezeitraum ist bei dieser Art der Anlage zu empfehlen. Denn selbst wenn es zu Kurseinbrüchen kommt, ist es über längere Zeit wahrscheinlicher, dass sich die Verluste wieder ausgleichen

Die größten Erfolgschancen bietet eine Geldanlage, wenn man der Anlagestrategie langfristig folgt und nur im Notfall Änderungen vornimmt. Bei den Geldwerten sind Anleihen, Aktien, Investmentfonds und ETFs bzw. Indexfonds am bekanntesten und weit verbreitetsten. Vor der Entscheidung für eine dieser Anlageformen lohnt sich ein direkter Vergleich als Überblick:

Anlageklasse Beschreibung Transparenz / Verständlichkeit
Aktien (Standard-Wertpapiere) Verbriefte Anteile von Unternehmen und grundlegende Bausteine für jedes Portfolio. Hohe Transparenz, einfach verständlich.
Anleihen (Standard-Wertpapiere) Zinstragende Wertpapiere, die dem Gläubiger ein Recht auf Rückzahlung des Kapitals zzgl. Zinsen gewähren. Hohe Transparenz, einfach verständlich.
Indexfonds (Investmentfonds) Passive Investmentfonds, die einem Index (z.B. DAX, S&P 500) folgen und dessen Wertentwicklung abbilden. Transparent und verständlich.
ETFs (Investmentfonds) Passive Investmentfonds, die der Wertentwicklung eines Index folgen und an der Börse handelbar sind. Transparent und verständlich.
Aktive Investmentfonds (Investmentsfonds) Investmentfonds, die der Anlagestrategie eines Fondsmanagers folgen und hohe Gebühren verlangen. Oft nicht transparent, Anlagestrategie schwer nachvollziehbar.
Optionen (Derivate) Recht auf den Kauf eines Wertpapiers (z.B. Aktie) zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis. Urspr. für professionelle Anleger gedacht, zum Absichern (hedgen) spezieller Risiken. Transparent, aber schwer zu verstehen.
Futures (Derivate) Termingeschäft, also Kauf bzw. Verkauf eines Basiswerts zu einem festgelegten Preis und Zeitpunkt. Transparent, aber schwer zu verstehen.
Optionsscheine (Strukturierte Produkte) Verbriefte Optionen Sehr intransparent, komplex.
Zertifikate (Strukturierte Produkte) Schuldverschreibung mit derivativen Komponenten. Sehr intransparent, komplex.

Verschiedene Anlageformen zur Streuung des Risikos

Bei den Grundlagen der Geldanlage wird immer wieder von der Wichtigkeit der Diversifikation – also der Investition in verschiedene Anlageformen zur Verteilung des Risikos – gesprochen. Wer sein Vermögen aufteilt, z. B. auf ETFs, Festgeldkonten und Tagesgeld, kann sich so vor größeren Verlusten schützen. Dieser Vorteil ist vor allem dann gegeben, wenn die einzelnen Anlagen sich unterschiedlich im Wert entwickeln. Außerdem profitieren Anleger auch davon, dass sich Verluste durch mögliche Gewinne an anderer Stelle ausgleichen lassen.

 

Auf die Kosten der Geldanlage achten

Wer bei der Geldanlage nicht unnötig Geld verlieren möchte, sollte auch auf die Kosten achten. Während Tagesgeld– und Festgeldkonten in der Regel gebührenfrei sind, fallen für Aktienfonds teilweise hohe Verwaltungsgebühren an. Bei einem langen Anlagezeitraum muss für diese Gebühren also einiges investiert werden. Anleger, die Geld an der Börse investieren möchten, sollten daher immer auch auf die anfallenden Gebühren achten. Um Kosten einzusparen, können sich die kostengünstigeren ETFs anstatt einzelner Aktien oder aktive gemanagte Aktienfonds lohnen.

ETFs selbst zusammenstellen mit dem ETF Configurator

Möchten Sie Ihre eigene Anlagestrategie mit ETFs umsetzen, können Sie mit unserem ETF Configurator Ihr persönliches Portfolio selbst konstruieren. Wählen Sie dazu aus über 200 ETFs und legen Sie den Schwerpunkt Ihrer Geldanlage nach Ihren Vorstellungen selbst fest. Insgesamt können Sie für Ihr Portfolio bis zu 10 Fonds auswählen und so in verschiedene Unternehmen, Regionen und Branchen investieren. Das sorgt für eine breite Streuung des Risikos

Der ETF Configurator bietet Ihnen zudem den Vorteil von flexiblen Ein- und Auszahlungen. Sowohl Einmalzahlungen als auch die Einrichtung eines Sparplans sind möglich. Ihren ETF Sparplan können Sie dabei jederzeit kostenlos anpassen oder die Sparrate pausieren. Auch die Wiederanlage von Erträgen ist kostenlos.

 

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Kurzfristig, mittelfristig oder langfristig: Welche Arten der Geldanlage gibt es?

Um Ihr Geld sinnvoll anlegen zu können, sollten Sie zunächst Ihr gesamtes Vermögen betrachten und sich überlegen, wie lange Sie Geld anlegen möchten und welche Summe am Ende der Geldanlage zur Verfügung stehen soll. Es ist entscheidend zu wissen, ob eine kurz-, mittel- oder langfristige Geldanlage besser geeignet ist. Bei einem Anlagezeitraum bis zu drei Jahren spricht man von einer kurzfristigen Geldanlage, bis zu zehn Jahre von einem mittleren Zeitraum und alle Zeiträume darüber hinaus werden als langfristiger Anlagehorizont bezeichnet.

Kurzfristige Geldanlage: Welche Optionen habe ich?

Kurzfristige Geldanlagen zeichnen sich vor allem durch kurze Kündigungsfristen aus, d. h. der Anleger hat schnell wieder Zugriff auf das angelegte Vermögen. Häufig werden Geldanlagen mit kurzer Laufzeit dazu genutzt, um nicht benötigtes Geld zu parken, bevor man sich für eine langfristige Geldanlage entschieden hat. Darüber hinaus kann man auch Geld kurzfristig anlegen, das als schnell verfügbare Reserve für Notsituationen genutzt werden soll. Hier gilt die Regel, dass eine Höhe von drei Monatseinkommen als Reserve zurückbehalten werden sollte, um in Notsituationen liquide zu sein. Als klassische kurzfristige Geldanlagen gelten Tagesgeldkonten und Festgeldkonten mit geringer Laufzeit. Tagesgeld ist sehr liquide, weil Sparer jederzeit etwas einzahlen und abheben können und weil dabei keine Limits bestehen. Außerdem ist es eine sehr sichere Geldanlage, weil das Guthaben durch die europaweit harmonisierte Einlagensicherung bis zu insgesamt 100.000 EUR je Kunde und Bank geschützt ist.

Welche mittelfristigen Geldanlagemöglichkeiten gibt es?

Mittelfristige Geldanlagen bieten sich vor allem dann an, wenn Sie bereits wissen, dass Sie das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigen. Das kann z. B. der Fall sein, wenn Sie für eine größere Anschaffung sparen. Um mittelfristig Geld anzulegen, kommen verschiedene Geldanlagemöglichkeiten in Frage:

  • Festgeld: Mit einem gut verzinsten Festgeld für 3 Jahre oder einem Festgeld für 5 Jahre können Sie Ihr Geld planbar anlegen, bis Sie es benötigen. Ihre Geldanlage ist dabei durch die Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR geschützt. 
  • Sparpläne: Auch Sparpläne können als mittelfristige Geldanlage in Frage kommen. Allerdings kommt für mittelfristige Zeiträume eher ein Tagesgeld-Sparplan in Betracht, denn bei einem ETF-Sparplan besteht das Risiko, dass die Kurse genau dann einbrechen, wenn das angelegte Geld benötigt wird. 

Langfristige Geldanlagen im Überblick

Langfristige Geldanlagen werden häufig dazu genutzt, eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. Hier kommt die Geldanlage in Aktien, Aktienfonds und ETFs ins Spiel. Denn besonders bei Anlagen an der Börse ist ein möglichst langer Anlagezeitraum empfehlenswert, um potentielle Verluste auszugleichen und die Renditechancen zu verbessern. Wer seine Anteile länger hält und die hohen Renditen der Aufschwünge mitnimmt, hat weniger Risiko, zum Verkaufszeitpunkt ein Verlustgeschäft zu machen. Selbst, wenn beim Verkauf eine Krise herrscht. Die durchschnittliche Rendite pro Jahr fällt dann eventuell kleiner aus, rutscht aber nur immer unwahrscheinlicher ins Minus.

Wie kann ich am besten Geld anlegen? So hilft Ihnen das Anlagedreieck

Bei der Entscheidung, wo Sie Ihr Geld anlegen möchten, kann das sogenannte „Magische Dreieck der Geldanlage helfen. Anleger können einzelne Geldanlagen innerhalb des Anlagedreiecks einordnen. Die Ecken stehen für die drei wichtigsten Anlagekriterien: Sicherheit; Liquidität; Rentabilität. Das sind die wesentlichen und auch vergleichbaren Eigenschaften aller Geldanlagen. Je nachdem, welche Eigenschaften eine Geldanlage aufweist, kann man sie auf dem Schaubild positionieren. Wollen Sie z. B. eine möglichst hohe Rendite erzielen, dann müssen Sie dafür ein höheres Risiko in Kauf nehmen. Möchten Sie Ihr Kapital besonders sicher anlegen, sind Abstriche beim Gewinn wahrscheinlich.

Das Dreieck ist eine stark vereinfachte Darstellung der Eigenschaften von Geldanlagen. Anleger sollten sich bewusst sein, dass es keine Geldanlage gibt, die alle drei Ecken des Dreiecks in gleichem Maße erfüllen kann. Es gilt herauszufinden, wo sich Anleger selbst positionieren und durch den richtigen Mix mehrerer Geldanlagen ihr eigenes RisikoRendite-Profil abzubilden.

Beispiele für die Einordnung verschiedener Anlageformen:

  1. Tagesgeld gehört zwischen Sicherheit und Liquidität. 
  2. Festgeld befindet sich innerhalb des Dreiecks mit starker Tendenz zur Sicherheitsecke. 

Aktien, Fonds oder preiswertere ETFs und Indexfonds einzuordnen, fällt schwerer. Hier kommt es auf die Diversifikation, Anlagedauer sowie die Volatilität der einzelnen an. Ebenso spielen die Renditechancen eine Rolle.

Mit dem ETF Robo Advisor die passende Geldanlage in ETFs finden

Der ETF Robo Advisor wurde mehrfach mit Bestnoten ausgezeichnet, unter anderem von Finanztip und der WirtschaftsWoche. Der ETF Robo Advisor investiert in ETFs aus aller Welt und ist dadurch breit diversifiziert. Es stellt somit vor allem für unerfahrene Anleger eine ideale Option der Geldanlage dar. Sie haben die Chance, aus 4 verschiedenen Portfolios jenes auszusuchen, das Ihrer Risikobereitschaft entspricht. Die Portfolios unterscheiden sich dabei in den prozentualen Anteilen eines Anleihen– und mehrerer AktienETFs – Zielrendite: zwischen 3,2 % und 7,5 % im Jahr (basierend auf historischen Daten). Die Gesamtkosten umfassen bei allen Portfolios nur durchschnittlich 0,48 % im Jahr.

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Auswahl der Geldanlage: Wie lege ich mein Geld am besten an?

Nachdem Sie sich einen Überblick verschafft haben, wie Sie Geld anlegen können und welche Anlageformen es gibt, stellt sich natürlich die Frage, welche Geldanlage am besten zu Ihnen passt. Welche Anlagemöglichkeit ideal für Sie ist, können Sie anhand mehrerer Kriterien entscheiden. In erster Linie sind bei der Auswahl der passenden Geldanlage Ihre Risikobereitschaft, Ihr schon vorhandenes Kapital sowie Ihre Ziele, der Anlagehorizont und der Geldbedarf relevant.

Bevor Sie Geld anlegen: Diese Tipps sollten Sie beachten 

Um die passende Geldanlage zu finden, sollten Sie unbedingt Ihr gesamtes Vermögen betrachten. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie viel Geld Sie monatlich benötigen und legen Sie immer eine ausreichende Reserve (drei Monatsgehälter) zurück. 

Sie haben noch einen Kredit zu tilgen und kurzfristig einen größeren Betrag zur Verfügung? Nutzen Sie diesen idealerweise zuerst für eine Sondertilgung des Darlehens. Da die zu zahlenden Kreditzinsen in der Regel jede mögliche Rendite übersteigen, ist dies die beste Investition und Sie entledigen sich einer zusätzlichen finanziellen Verpflichtung.

Risikobereitschaft ermitteln: Wie sicher möchten Sie Ihr Geld anlegen?

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Die meisten Anleger wünschen sich eine 100 % sichere Geldanlage mit hohen Zinsen und guten Renditechancen. Doch Geld anlegen ist immer mit Risiken verbunden, insbesondere bei Aktienfonds, Wertpapieren und Indexfonds. Denn Kursentwicklungen an der Börse können nicht vorhergesagt werden. Wichtig ist, dass Sie lediglich Geld anlegen, das Sie für die Dauer der Anlage entbehren können. Wie viel Risiko Sie persönlich tragen möchten und können, müssen Sie für sich selbst festlegen. Denken Sie daran, dass keine Geldanlage 100 % sicher ist und vergleichen Sie Ihre Anlageoptionen im Hinblick auf die Risiken

Viele Anbieter von Aktienfonds und ETFs ziehen historische Daten und Kursverläufe heran und berechnen die Volatilität, also die Schwankung des Fonds. Anhand dieser Daten und Kursverläufe können sich Anleger orientieren – jedoch im Bewusstsein, dass sie aus diesen Daten nicht auf die Zukunft schließen können. Das bedeutet: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Allerdings können Sie Ihre Geldanlage auch an Ihre Risikobereitschaft anpassen und sich z. B. für ein ETF-Portfolio mit einem geringeren Aktienanteil entscheiden. 

Den Aktienanteil können Sie entweder mit dem ETF Configurator frei zusammenstellen oder sich für ein bereits fertiges Portfolio aus dem ETF Robo Advisor entscheiden.

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Mit unserem ETF Robo Advisor machen Sie es sich noch leichter. Sie wählen einfach ein Portfolio – den Rest übernehmen wir.

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Geld richtig anlegen: Ziele und Geldbedarf

Um die für Sie passende Geldanlage zu finden, ist es neben der Bestimmung der Risikobereitschaft sinnvoll, sich klare Ziele zu setzen sowie den Geldbedarf und Anlagehorizont festzulegen. Fragen Sie sich als, wie viel Geld Sie insgesamt anlegen können. 

Möchten Sie Vermögen für Ihre Altersvorsorge aufbauen, dann ist eine langfristige Geldanlage eine gute Entscheidung. Sie wissen bereits, dass Sie das Kapital in ein paar Jahren brauchen? Entscheiden Sie sich für eine geeignete mittelfristige Geldanlage. Letztendlich ist auch die Frage relevant, welchen Gewinn Sie mit Ihrer Geldanlage erzielen möchten. 

Sie verfügen bereits über einen konkreten Betrag, wissen aber noch nicht, wie Sie das Geld am besten anlegen? Informieren Sie sich hier, wie Sie die folgenden Beträge sinnvoll anlegen könnten:

Generationen-Studie: So wählen verschiedene Altersgruppen Finanzprodukte aus

Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten wählen Finanzpartner nach bestimmten Kriterien aus: Was zählt mehr: Flexibilität, Vertrauen oder Transparenz – und gibt es Unterschiede zwischen Jung und Alt? Die Ansprüche der Babyboomer-Generation ab 55 Jahren sind andere als die der darauffolgenden Generation X von 41 bis 54 Jahren. Millennials zwischen 25 und 34 Jahren sind mit digitaler Technologie aufgewachsen und starten im Berufsleben durch. Die jüngsten Erwachsenen der Generation Z von 18 bis 25 Jahren setzen wieder andere Schwerpunkte.

WeltSparen wollte genau das wissen und hat mehr als 2.043 Deutsche in mit einer repräsentativen Generationen-Studie befragt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • Junge Erwachsene der Generation Z (ab Jahrgang 1996) sind eher bereit, ihr Erspartes langfristig in fremde Hände zu legen. Nur 31 Prozent von ihnen möchten stets darauf zugreifen können. In der Babyboomer-Generation möchte dagegen mehr als die Hälfte (52 Prozent) jederzeit über ihr Kapital verfügen.
  • Millennials und Babyboomer wünschen sich gleichauf (32 Prozent) verständliche Finanzprodukte, in der Generation X (Jahrgang 1966 – 1980) sind es sogar 36 Prozent. Anders sieht es in der jüngsten Altersgruppe aus: Nur 26 Prozent in der Generation Z ist es wichtig, Geldanlageprodukte zu verstehen.
  • Das Vertrauen ist bei der Anbieterwahl für die Generation Z mit 38 Prozent besonders entscheidend. Im Gegensatz dazu ist für die Millennials (27 Prozent) Vertrauen weniger relevant.
  • Für Jüngere soll sich die Geldanlage rechnen: 28 Prozent der Millennials und 26 Prozent der Generation X achten bei Angeboten auf eine kosteneffiziente Struktur. Unter den Babyboomern wählen 16 Prozent Banken nach diesem Kriterium aus.
  • Auf persönliche Empfehlungen hört bei der Finanzanbieterwahl nur eine Minderheit. Die Millennials (7 Prozent) und die Generation Z (5 Prozent) sind empfänglicher für Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis als die ältesten Befragten. Nur ein Prozent der Babyboomer verlässt sich auf Empfehlungen.
Die Generation Z blickt der finanziellen Zukunft vertrauensvoll entgegen.Die Generation Z blickt der finanziellen Zukunft vertrauensvoll entgegen.Die Generation Z blickt der finanziellen Zukunft vertrauensvoll entgegen.

(c) Foto: Simon Maage, Unsplash

Zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer von WeltSparen (Raisin GmbH) konzipierten sowie in Auftrag gegebenen und von YouGov durchgeführten Online-Umfrage an der 2.043 Befragte zwischen dem 01.02.2021 bis 03.02.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Coronavirus und Geldanlage: Ist es sinnvoll in Krisenzeiten zu investieren?

Die Corona-Pandemie brachte ab Februar 2020 einen Einbruch der Börsenkurse mit sich. Davon haben sich die Märkte inzwischen mehrheitlich erholt. Anleger sind deshalb verunsichert: „Chancenreiche Geldanlagen sind zwar sinnvoll, aber schwanken die Kurse momentan nicht viel zu stark?“

Ob sich Investitionen in Krisenzeiten lohnen, kommt auf das Risikoprofil und den Anlagehorizont eines jeden Anlegers an. Krisen wird es an den Märkten immer geben. Je länger aber der Anlagezeitraum, desto eher können Anleger die Zeiten fallender Kurse aussitzen und Panikverkäufe zu tiefen Kursen vermeiden. 

Wer langfristig investiert und einen Sparplan nutzt, erhält für dieselbe monatliche Rate in Zeiten fallender Kurse umso mehr Anteile. Sobald die Kurse wieder steigen, steigt auch der Wert und somit die Rendite für Anleger. 

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DAX: Am 15.02.2020 stand der DAX bei etwa 13.700 Punkten, dem Höchstwert seit etwa drei Jahren. Dann schnellten die Corona-Infektionszahlen hoch und der DAX brach auf 8.400 Punkte ein. Aber: Im Verlauf des Jahres erholte sich der DAX und kletterte bis Dezember 2020 auf über 13.718 Punkte hoch.
MSCI World Index: Andere Indizes entwickelten sich ähnlich. Der internationale MSCI World Index erlebte ebenso ab Februar 2020 einen massiven Einbruch. Doch auch bei ihm zeigte die Tendenz schnell wieder nach oben, sodass im August 2020 der Einbruch erstmals wieder ausgeglichen war. Insgesamt hat der MSCI World im letzten Jahr ein Plus von 15,77 % verzeichnet.

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Fazit: Mit der passenden Geldanlage Vermögen gewinnbringend anlegen

Auf die Frage „Wie viel Geld soll ich investieren und welche Anlageform ist die Richtige für mich?“ gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder Anleger muss abhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten, dem Anlagezeitraum und seinen Anlagezielen individuell entscheiden, welche Geldanlage die geeignete ist. Die Grundlagen der Geldanlage sollten dabei jedoch stets beachtet werden. 

Renditestarke Geldanlagen sorgen dafür, dass Anleger langfristig ein hohes Vermögen aufbauen können. Auch wenn es keine Garantie für Gewinne gibt und Verlustrisiken stets beachtet werden müssen, ist langfristig die Chance hoch, auch durch Krisenzeiten hindurch Gewinne zu erzielen. Für jeden Anleger gibt es einen passenden Mix verschiedener Anlageklassen, der die individuelle Risikobereitschaft und die individuellen Ziele berücksichtigt.

Wer eine Geldanlage in Wertpapiere in Erwägung zieht, sollte Chancen und Risiken gleichermaßen beachten. Wichtig ist: Wer kurzfristig denkt, sollte grundsätzlich eine Anlage in Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere vermeiden oder aber sich besonders gezielt mit den Risiken auseinandersetzen. Das unverzinste Sparkonto bzw. Sparbuch, wo Sparer immer stärkere Kaufkraftverluste akzeptieren müssten, lohnt sich aber kaum noch.