So finden Sie die richtige Geldanlage

Anlageformen, Risiken, Anlagezeitraum – das sollten Sie beachten

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Was ist die beste Geldanlage momentan? Diese Frage stellen sich viele Sparende und Anlegende, gleichermaßen. Welche Geldanlage für Sie sinnvoll und die beste ist, hängt jedoch von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Zielen ab. Oft stehen Anlegerinnen und Anleger vor dem Dilemma, ihr Bedürfnis nach Sicherheit und den Wunsch nach Rendite abwägen zu müssen. Dabei stellen die meisten Sicherheit über Gewinn. Der Bundesbank zufolge liegen etwa 1,8 Billionen EUR auf sicheren Sparkonten oder dem Sparbuch. Doch „dauerhaft sichere Anlagen“ gehören leider ins Reich der Mythen. Denn die steigende Inflation sorgt dafür, dass gespartes Vermögen kaum wächst und sogar an Kaufkraft verliert. Gerade klassische Anlageformen gelten daher meist nicht mehr als die beste Möglichkeit für die Anlage von Geld.

Deshalb lohnt sich ein Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Anlageformen, um Vermögen langfristig aufzuwerten und zukunftssicher zu machen. Wir zeigen Ihnen, welche Anlagemöglichkeiten es gibt, auf welche Grundlagen es bei der Geldanlage ankommt und wie Sie die beste Geldanlage für Ihr Anlageziel finden.

Das Wichtigste in Kürze
  • Verschiedene Anlageformen: Die Geldanlage dient dem Vermögensaufbau. Von Wertpapieren über diverse Sachwerte wie Immobilien und Oldtimer bis hin zu Bankeinlagen wie Tages- oder Festgeld gibt es sehr viele Anlageformen.
  • Renditechancen: Wer sein Geld z. B. auf dem wenig zinsbringenden Sparbuch belässt, riskiert einen kontinuierlichen Kaufkraftverlust durch die Inflation.
  • Anlagezeitraum: Bei Geldanlagen unterscheidet man zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Anlageformen. Welcher Anlagehorizont am besten geeignet ist, hängt von den Zielen der Anlegenden ab.
  • Geldanlage finden: Anlegerinnen und Anleger können herausfinden, welche Geldanlage die beste für sie ist, indem sie Ziele definieren, den benötigten Geldbedarf ermitteln sowie ihre Risikobereitschaft einschätzen.

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ETFs
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Mit ETFs, sogenannten börsengehandelten Indexfonds, können Sie kostengünstig und mit relativ geringem Risiko in Aktien investieren.

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Anleihen
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Anleihen sind Wertpapiere, die Ihnen über die gesamte Laufzeit eine feste Zinszahlung bieten. Das hohe Maß an Sicherheit machen Anleihen zu einer der beliebtesten Anlageklassen.

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Aktien
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Wie kann ich mein Geld in Aktien anlegen und Rendite erzielen? Alles Wesentliche über den Aktienmarkt lesen Sie hier!

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Fonds
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Ein Fonds sammelt das Geld von Anlegern und legt es in eine Vielzahl von Wertpapieren an. Der Vorteil für Sie ist die breite Risikostreuung.

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Geldanlage im Ausland
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Die Geldanlage im EU-Ausland bietet Ihnen eine lohnende Alternative, um noch attraktive Zinsen für Ihr Geld zu erhalten. Dank der gesetzlichen Einlagensicherung müssen Sie dabei auch nicht auf Sicherheit verzichten.

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Wie kann ich mein Geld sicher und rentabel anlegen? Eine Frage, die sich aktuell viele Deutsche stellen dürften. Welche Möglichkeiten es gibt, erfahren Sie hier.

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Grundlagen der Geldanlage: Das sollten Sie wissen

Es ist nicht immer leicht, die beste Geldanlage für die persönlichen Anlageziele zu finden. Wer sich aber ausreichend mit dem Thema auseinandersetzt, der wird es leichter haben. Sie fragen sich, was ist unter Geldanlage zu verstehen? Wie funktioniert sie und was sollte man unbedingt beachten? Und wie unterscheidet sie sich vom einfachen Sparen? Wir haben für Sie die Grundlagen der Geldanlage auf einen Blick zusammengefasst.

Was ist eine Geldanlage?

Grundsätzlich beschreibt der Begriff Geldanlage alle Konten oder Investitionsoptionen, die durch steigende Kurse, zeitlich entstehende Wertgewinne oder durch Zinsen einen Wertzuwachs, aber auch einen Wertverlust, verzeichnen können. Sie investieren eine Summe X in eine Geldanlage, idealerweise kommt es zum Wertzuwachs. Geldanlagen reichen von Geldwerten / Börsenwerten wie beispielsweise AktienInvestmentfonds oder ETFs bis hin zu Sachwerten wie beispielsweise Raritäten, Gold und Silber, Oldtimer oder Immobilien. 

Theoretisch zählen auch verzinste Sparkonten zu den Geldanlagen. Jedoch erwirtschaften vor allem deutsche Sparkonten und Sparbücher kaum Zinsen und bringen keine Gewinne. Wir erlauben uns daher, sie zum Bereich „Sparen“ zu zählen und nicht als Geldanlage zum Vermögensaufbau zu bezeichnen.

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Vermögen aufbauen: Warum sind rentable Geldanlagen so relevant wie nie zuvor?

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Es geht aufwärts: Über viele Jahre bekamen Sparerinnen und Sparer für ihr Geld bei der Bank nur minimale oder überhaupt keine Zinsen. Doch seit der Zinswende, die am 21. Juli 2022 durch die EZB mit der Anhebung der Leitzinsen eingeleitet wurde, hat sich das geändert. Die Zinsen für die typischen Bankeinlagen – wie z.B. Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten steigen nun langsam an

Doch das auf Sparkonten vorhandene Geld verliert durch die Inflation an Kaufkraft. Diese hatte im Juni 2022 einen Rekordwert von 8,6 % im Euroraum. Das bedeutet, dass unverzinste Guthaben innerhalb eines Jahres diesen Prozentsatz an Kaufkraft verlieren. Hinsichtlich der Inflation lohnt es sich, umzudenken und andere Geldanlagen wie beispielsweise, Wertpapierinvestitionen, in Betracht zu ziehen.

Der Anlagezeitraum ist entscheidend

Wer sein Geld gewinnbringend und erfolgreich anlegen möchte, ist dabei auch immer vom Anlagehorizont abhängig. Insbesondere bei der Geldanlage in Aktienfonds oder ETFs ist die Anlagedauer entscheidend, um Verluste zu vermeiden oder zu begrenzen. Ein langer Anlagezeitraum kann bei dieser Art der Anlage oft sinnvoll sein. Denn selbst wenn es zu Kurseinbrüchen kommt, ist es über längere Zeit wahrscheinlicher, dass sich die Verluste wieder ausgleichen

Die besten Erfolgschancen bietet eine Geldanlage in der Regel, wenn man der Anlagestrategie langfristig folgt und nur im Notfall Änderungen vornimmt. Bei den Geldwerten sind Anleihen, Aktien, Investmentfonds und ETFs bzw. Indexfonds am bekanntesten und weit verbreitetsten. Vor der Entscheidung, was die für Sie beste Möglichkeit ist, Geld anzulegen, lohnt sich ein direkter Vergleich der Anlageformen:

Anlageklasse Beschreibung Transparenz / Verständlichkeit
Aktien (Standard-Wertpapiere) Verbriefte Anteile von Unternehmen und grundlegende Bausteine für jedes Portfolio. Hohe Transparenz, einfach verständlich.
Anleihen (Standard-Wertpapiere) Zinstragende Wertpapiere, die dem Gläubiger ein Recht auf Rückzahlung des Kapitals zzgl. Zinsen gewähren. Hohe Transparenz, einfach verständlich.
Indexfonds (Investmentfonds) Passive Investmentfonds, die einem Index (z.B. DAX, S&P 500) folgen und dessen Wertentwicklung abbilden. Transparent und verständlich.
ETFs (Investmentfonds) Passive Investmentfonds, die der Wertentwicklung eines Index folgen und an der Börse handelbar sind. Transparent und verständlich.
Aktive Investmentfonds (Investmentsfonds) Investmentfonds, die der Anlagestrategie eines Fondsmanagements folgen und hohe Gebühren verlangen. Oft nicht transparent, Anlagestrategie schwer nachvollziehbar.
Optionen (Derivate) Recht auf den Kauf eines Wertpapiers (z.B. Aktie) zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis. Urspr. für professionelle Anlegerinnen und Anleger gedacht, zum Absichern (hedgen) spezieller Risiken. Transparent, aber schwer zu verstehen.
Futures (Derivate) Termingeschäft, also Kauf bzw. Verkauf eines Basiswerts zu einem festgelegten Preis und Zeitpunkt. Transparent, aber schwer zu verstehen.
Optionsscheine (Strukturierte Produkte) Verbriefte Optionen Sehr intransparent, komplex.
Zertifikate (Strukturierte Produkte) Schuldverschreibung mit derivativen Komponenten. Sehr intransparent, komplex.

Verschiedene Anlageformen zur Streuung des Risikos

Bei den Grundlagen der Geldanlage wird immer wieder von der Wichtigkeit der Diversifikation – also der Investition in verschiedene Anlageformen zur Verteilung des Risikos – gesprochen. Wer sein Vermögen aufteilt, z. B. auf ETFs, Festgeldkonten und Tagesgeld, kann sich vor größeren Verlusten schützen und so das Beste aus seiner Geldanlage herausholen. Dieser Vorteil ist vor allem dann gegeben, wenn die einzelnen Anlagen sich unterschiedlich im Wert entwickeln. Außerdem profitieren Anlegerinnen und Anleger davon, dass sich Verluste durch mögliche Gewinne an anderer Stelle ausgleichen lassen.

 

Auf die Kosten der Geldanlage achten

Wer bei der Geldanlage nicht unnötig Geld verlieren möchte, sollte auch auf die Kosten achten. Während Tagesgeld und Festgeldkonten in der Regel gebührenfrei sind, fallen für Aktienfonds teilweise hohe Verwaltungsgebühren an. Bei einem langen Anlagezeitraum muss für diese Gebühren also einiges investiert werden. Anlegerinnen und Anleger, die Geld an der Börse investieren möchten, sollten daher immer auch auf die anfallenden Gebühren achten. Um Kosten einzusparen, können sich die kostengünstigeren ETFs anstatt einzelner Aktien oder aktive gemanagte Aktienfonds lohnen.

ETFs selbst zusammenstellen mit dem ETF Configurator

Möchten Sie Ihre eigene Anlagestrategie mit ETFs umsetzen, können Sie mit unserem ETF Configurator Ihr persönliches Portfolio selbst konstruieren. Wählen Sie dazu aus über 200 ETFs und legen Sie den Schwerpunkt Ihrer Geldanlage nach Ihren Vorstellungen selbst fest. Insgesamt können Sie für Ihr Portfolio bis zu 10 Fonds auswählen und so in verschiedene Unternehmen, Regionen und Branchen investieren. Das sorgt für eine breite Streuung des Risikos

Der ETF Configurator bietet Ihnen zudem den Vorteil von flexiblen Ein- und Auszahlungen. Sowohl Einmalzahlungen als auch die Einrichtung eines Sparplans sind möglich. Ihren ETF Sparplan können Sie dabei jederzeit kostenlos anpassen oder die Sparrate pausieren. Auch die Wiederanlage von Erträgen ist kostenlos.

 

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Langfristiger Vermögensaufbau mit dem ETF-Configurator

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Kurzfristig, mittelfristig oder langfristig: Was ist der beste Anlagezeitraum für Geldanlagen?

Um Ihr Geld bestmöglich anlegen zu können, sollten Sie zunächst Ihr gesamtes Vermögen betrachten und sich überlegen, wie lange Sie Geld anlegen möchten und welche Summe am Ende der Geldanlage zur Verfügung stehen soll. Bei der Frage, wie Sie die beste Geldanlage für sich finden, ist entscheidend zu wissen, ob eine kurz-, mittel- oder langfristige Geldanlage besser geeignet ist. Bei einem Anlagezeitraum bis zu drei Jahren spricht man von einer kurzfristigen Geldanlage, bis zu zehn Jahre von einem mittleren Zeitraum und alle Zeiträume darüber hinaus werden als langfristiger Anlagehorizont bezeichnet.

Kurzfristige Geldanlage: Welche Optionen habe ich?

Kurzfristige Geldanlagen zeichnen sich vor allem durch kurze Kündigungsfristen aus, d. h. Anlegerinnen und Anleger haben schnell wieder Zugriff auf das angelegte Vermögen. Häufig werden Geldanlagen mit kurzer Laufzeit dazu genutzt, um nicht benötigtes Geld zu parken, bevor man sich für eine langfristige Geldanlage entschieden hat. Darüber hinaus kann man auch Geld kurzfristig anlegen, das als schnell verfügbare Reserve für Notsituationen genutzt werden soll. Hier gilt die Regel, dass eine Höhe von drei Monatseinkommen als Reserve zurückbehalten werden sollte, um in Notsituationen liquide zu sein. Als klassische kurzfristige Geldanlagen gelten Tagesgeldkonten und Festgeldkonten mit geringer Laufzeit. Tagesgeld ist sehr liquide, weil Sparerinnen und Sparer jederzeit etwas einzahlen und abheben können und weil dabei keine Limits bestehen. Außerdem ist es eine vergleichsweise sichere Geldanlage, weil das Guthaben durch die europaweit harmonisierte Einlagensicherung bis zu insgesamt 100.000 EUR je Kunde und Bank geschützt ist.

Welche mittelfristigen Geldanlagemöglichkeiten gibt es?

Mittelfristige Geldanlagen bieten sich vor allem dann an, wenn Sie bereits wissen, dass Sie das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigen. Das kann z. B. der Fall sein, wenn Sie für eine größere Anschaffung sparen. Um mittelfristig Geld anzulegen, kommen verschiedene Geldanlagemöglichkeiten in Frage:

  • Festgeld: Mit einem gut verzinsten Festgeld für 3 Jahre oder einem Festgeld für 5 Jahre können Sie Ihr Geld planbar anlegen, bis Sie es benötigen. Ihre Geldanlage ist dabei durch die Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR geschützt. 
  • Sparpläne: Auch Sparpläne können als mittelfristige Geldanlage in Frage kommen. Allerdings kommt für mittelfristige Zeiträume eher ein Tagesgeld-Sparplan in Betracht, denn bei einem ETF-Sparplan besteht das Risiko, dass die Kurse genau dann einbrechen, wenn das angelegte Geld benötigt wird. 

Langfristige Geldanlagen im Überblick

Langfristige Geldanlagen werden häufig dazu genutzt, eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen.

  • ETF: Hier kommt die Geldanlage in Aktien, Aktienfonds und ETFs ins Spiel. Denn besonders bei Anlagen an der Börse ist ein möglichst langer Anlagezeitraum notwendig, um potentielle Verluste auszugleichen und die Renditechancen zu verbessern. Wer seine Anteile länger hält und die Renditen der Aufschwünge mitnimmt, reduziert die Wahrscheinlichkeit, zum Verkaufszeitpunkt ein Verlustgeschäft zu machen. 
  • Private Equity: Aber auch außerbörsliches Eigenkapital kann langfristig attraktive Renditen erzielen. Mit Raisin Private Equity können Anlegerinnen und Anleger an der Wertentwicklung nicht an der Börse gelisteter Unternehmen teilhaben. Voraussetzung ist ein Anlagehorizont von mehr als zehn Jahren und die Bereitschaft, mindestens 200.000 EUR fest anzulegen.

Wie kann ich am besten Geld anlegen? So hilft Ihnen das Anlagedreieck

Bei der Entscheidung, wie Sie Ihr Geld am besten anlegen können, kann das sogenannte „Magische Dreieck der Geldanlage helfen. Anlegerinnen und Anleger können einzelne Geldanlagen innerhalb des Anlagedreiecks einordnen. Die Ecken stehen für die drei wichtigsten Anlagekriterien: Sicherheit, Liquidität, Rentabilität. Das sind die wesentlichen und auch vergleichbaren Eigenschaften aller Geldanlagen. Je nachdem, welche Eigenschaften eine Geldanlage aufweist, kann man sie auf dem Schaubild positionieren. Wollen Sie z. B. eine möglichst hohe Rendite erzielen, dann müssen Sie dafür ein höheres Risiko in Kauf nehmen. Möchten Sie Ihr Kapital besonders sicher anlegen, sind Abstriche beim Gewinn wahrscheinlich.

Das Dreieck ist eine stark vereinfachte Darstellung der Eigenschaften von Geldanlagen. Anlegerinnen und Anleger sollten sich bewusst sein, dass es „die eine beste Geldanlage der Welt“, die alle drei Ecken des Dreiecks in gleichem Maße erfüllen kann, nicht gibt. Es gilt herauszufinden, wo sich Anlegerinnen und Anleger selbst positionieren und durch den richtigen Mix mehrerer Geldanlagen ihr eigenes Risiko-Rendite-Profil abzubilden.

Beispiele für die Einordnung verschiedener Anlageformen:

  1. Tagesgeld gehört zwischen Sicherheit und Liquidität. 
  2. Festgeld befindet sich innerhalb des Dreiecks mit starker Tendenz zur Sicherheitsecke. 

Aktien, Fonds oder preiswertere ETFs und Indexfonds einzuordnen, fällt schwerer. Hier kommt es auf die Diversifikation, Anlagedauer sowie die Volatilität der einzelnen an. Ebenso spielen die Renditechancen eine Rolle.

Mit dem ETF Robo die passende Geldanlage in ETFs finden

Der ETF Robo wurde mehrfach mit Bestnoten ausgezeichnet, unter anderem von Finanztip und der WirtschaftsWoche. Der ETF Robo investiert in ETFs aus aller Welt und ist dadurch breit diversifiziert. Es stellt somit vor allem für unerfahrene Anlegerinnen und Anleger eine ideale Option der Geldanlage dar. Sie haben die Chance, aus 4 verschiedenen Portfolios jenes auszusuchen, das Ihrer Risikobereitschaft entspricht. Die Portfolios unterscheiden sich dabei in den prozentualen Anteilen eines Anleihen und mehrerer Aktien-ETFs – Zielrendite: zwischen 3,2 % und 7,5 % im Jahr (basierend auf historischen Daten). Die Gesamtkosten umfassen bei allen Portfolios nur durchschnittlich 0,48 % im Jahr.

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Auswahl der Geldanlage: Wie lege ich mein Geld am besten an?

Nachdem Sie sich einen Überblick verschafft haben, wie Sie Geld anlegen können und welche Anlageformen es gibt, stellt sich natürlich die Frage, welche Geldanlage am besten zu Ihnen passt. Welche Anlagemöglichkeit ideal für Sie ist, können Sie anhand mehrerer Kriterien entscheiden. In erster Linie sind bei der Auswahl der passenden Geldanlage Ihre Risikobereitschaft, Ihr vorhandenes Kapital sowie Ihre Ziele, der Anlagehorizont und der Geldbedarf relevant.

Risikobereitschaft ermitteln: Wie sicher möchten Sie Ihr Geld anlegen?

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Die meisten Anlegerinnen und Anleger wünschen sich die beste Geldanlage ohne Risiko, aber dafür mit hohen Zinsen und guten Renditechancen. Doch Geld anlegen ist immer mit Risiken verbunden, insbesondere bei Aktienfonds, Wertpapieren und Indexfonds. Denn Kursentwicklungen an der Börse können nicht vorhergesagt werden. Wichtig ist, dass Sie lediglich Geld anlegen, das Sie für die Dauer der Anlage entbehren können. Wie viel Risiko Sie persönlich tragen möchten und können, müssen Sie für sich selbst festlegen. Denken Sie daran, dass keine Geldanlage 100 % sicher ist und vergleichen Sie Ihre Anlageoptionen im Hinblick auf die Risiken

Viele Anbieter von Aktienfonds und ETFs ziehen historische Daten und Kursverläufe heran und berechnen die Volatilität, also die Schwankung des Fonds. Anhand dieser Daten und Kursverläufe können sich Anlegerinnen und Anleger orientieren – jedoch im Bewusstsein, dass sie aus diesen Daten nicht auf die Zukunft schließen können. Das bedeutet: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Allerdings können Sie Ihre Geldanlage auch an Ihre Risikobereitschaft anpassen und sich z. B. für ein ETF-Portfolio mit einem geringeren Aktienanteil entscheiden. 

Den Aktienanteil können Sie entweder mit dem ETF Configurator frei zusammenstellen oder sich für ein bereits fertiges Portfolio aus dem ETF Robo entscheiden.

Geld richtig anlegen: Ziele und Geldbedarf

Um die für Sie beste Geldanlage zu finden, ist es neben der Bestimmung der Risikobereitschaft sinnvoll, sich klare Ziele zu setzen sowie den Geldbedarf und Anlagehorizont festzulegen. Fragen Sie sich, wie viel Geld Sie insgesamt anlegen können. 

Möchten Sie Vermögen für Ihre Altersvorsorge aufbauen, dann ist eine langfristige Geldanlage eine gute Entscheidung. Sie wissen bereits, dass Sie das Kapital in ein paar Jahren brauchen? Entscheiden Sie sich für eine geeignete mittelfristige Geldanlage. Letztendlich ist auch die Frage relevant, welchen Gewinn Sie mit Ihrer Geldanlage erzielen möchten. 

Sie verfügen bereits über einen konkreten Betrag, wissen aber noch nicht, wie Sie das Geld zurzeit am besten anlegen? Informieren Sie sich hier, wie Sie die folgenden Beträge sinnvoll anlegen könnten:

Bevor Sie Geld anlegen: Diese Tipps sollten Sie beachten 

Um die für Sie beste Geldanlage zu finden, sollten Sie unbedingt Ihr gesamtes Vermögen betrachten. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie viel Geld Sie monatlich benötigen und legen Sie immer eine ausreichende Reserve (drei Monatsgehälter) zurück. 

Sie haben noch einen Kredit zu tilgen und kurzfristig einen größeren Betrag zur Verfügung? Nutzen Sie diesen idealerweise zuerst für eine Sondertilgung des Darlehens. Da die zu zahlenden Kreditzinsen in der Regel jede mögliche Rendite übersteigen, ist dies die beste Investition und Sie entledigen sich einer zusätzlichen finanziellen Verpflichtung.

Die fünf größten Finanz-Fehler der Deutschen

Welche Entschlüsse bereuen die Menschen in Deutschland, wenn es um ihre Finanzen geht? In einer repräsentativen Umfrage über Civey wurden 2.500 Personen gefragt, welche finanziellen Entscheidungen sie als ihre größten Fehler bezeichnen würden.

Zu viel versprochen? Vertrauen in falsche Beratung landet auf Platz 1

An erster Stelle der Finanzfehler steht eine Folge aus fehlendem Finanzwissen und falschen Versprechungen: 14,7 % der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger haben bei der Geldanlage auf falsche Beratung vertraut. Etwa jede und jeder Siebte scheint bei der Finanzberatung auf leere Versprechungen hereingefallen zu sein.

Der Traum vom Eigenheim: Fast 14 % bedauern, nicht gekauft zu haben

In Zeiten von Wohnungsknappheit und rasant steigenden Mieten in vielen Städten bereuen nicht wenige Deutsche, keine Immobilie zu besitzen. Immerhin 13,9 % der Bundesbürgerinnen und -bürger machen es sich zum Vorwurf, nicht in eine Eigentumswohnung oder in den Hausbau investiert zu haben.

Investment-Fails: Bei Aktien oder Krypto aufs falsche Pferd gesetzt

Mehr als jede und jeder Zehnte (11,1 %) gesteht sich ein, beim Investieren auf die falsche Karte gesetzt zu haben. Investments, zum Beispiel in Aktien oder Kryptowährungen, haben sich offenbar nicht so entwickelt, wie viele Menschen es sich gewünscht hätten.

Nicht gespart ist auch nicht besser

Fallenden Kursen gleich durch gar keine finanziellen Rücklagen vorzubeugen, ist keine Option. Ebenfalls jede und jeder zehnte Deutsche (10,3 %) bedauert es, keine Ersparnisse zurückgelegt zu haben.

Ständig im Minus: Das geht 9 % der Deutschen so

Für 9 % der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger liegt der größte Finanzfehler bei ihrem ausgereizten Dispokredit. Was temporär vollkommen in Ordnung ist, wird auf Dauer zum großen Problem: Ständig mehr auszugeben als einzunehmen und zusätzlich Dispozinsen zu zahlen, macht den Aufbau von Ersparnissen fast unmöglich.

Fazit: Vermögensaufbau mit der für Sie besten Geldanlage

Auf die Frage „Wie viel Geld soll ich investieren und was ist die beste Anlage für mein Geld?“ gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jede Anlegerin und jeder Anleger muss, abhängig von den finanziellen Möglichkeiten, dem Anlagezeitraum und den Anlagezielen individuell entscheiden, welche Geldanlage die beste ist. Die Grundlagen der Geldanlage sollten dabei stets beachtet werden. 

Renditestarke Geldanlagen sorgen dafür, dass Anlegerinnen und Anleger langfristig ein hohes Vermögen aufbauen können. Auch wenn es keine Garantie für Gewinne gibt und Verlustrisiken stets beachtet werden müssen, ist langfristig die Chance hoch, auch durch Krisenzeiten hindurch Gewinne zu erzielen. Für alle Anlegenden gibt es einen passenden Mix verschiedener Anlageklassen, der die individuelle Risikobereitschaft und die individuellen Ziele berücksichtigt.

Wer eine Geldanlage in Wertpapiere in Erwägung zieht, sollte Chancen und Risiken gleichermaßen beachten. Wichtig ist: Wer kurzfristig denkt, sollte grundsätzlich eine Anlage in Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere vermeiden oder aber sich besonders gezielt mit den Risiken auseinandersetzen. Das kaum verzinste Sparkonto bzw. Sparbuch, wo Sparerinnen und Sparer immer stärkere Kaufkraftverluste akzeptieren müssten, lohnt sich aber kaum noch.