FESTGELD-VERGLEICH

Mit WeltSparen Festgeld sicher anlegen

  • Festgeld mit bis zu 1,50 % Zinsen p.a.

  • Keine Kontoführungsgebühren

  • Einfache Registrierung & sicherer Online-Zugang

Festgeld wählen – von Top-Zinsen profitieren

Fragen & Antworten rund um WeltSparen

WeltSparen ist die führende Plattform für Geldanlage. Mehr als 345.000 zufriedene Anleger haben uns bereits Ihr Geld anvertraut und über 34,0 Milliarden EUR angelegt.

Aktuell finden Anleger auf WeltSparen:

 

Alle Anlagen können mit der einmaligen Registrierung und Eröffnung eines WeltSpar-Kontos abgeschlossen und verwaltet werden.

Wie WeltSparen genau funktioniert, erfahren Sie hier.

 

 

 

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Hinter WeltSparen steht ein erfahrenes Team von Experten aus der Finanzbranche, die unter anderem für führende Banken in Deutschland, der Schweiz, Osteuropa und Asien gearbeitet haben.

 

Spareinlagen und ETF-Portfolios

WeltSparen wählt für Sie Partnerbanken aus, die ein solides Geschäftsmodell besitzen und daher langfristig attraktive Zinsen bieten können. Alle Partnerbanken sind Kreditinstitute aus der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum, deren Tagesgeld- und Festgeldangebote ihrer jeweiligen nationalen Einlagensicherung unterliegen.

Ihr persönliches und kostenloses Verrechnungskonto für Spareinlagen wie Tages- oder Festgeld sowie für die Portfolios im ETF Robo Advisor wird bei der Frankfurter Raisin Bank AG geführt.  Sie ist ein seit 1973 in Deutschland zugelassenes Kreditinstitut und bietet ihren Kunden seit 45 Jahren klassische Einlage- und Finanzierungsprodukte sowie alle banküblichen Dienstleistungen im Zahlungsverkehr und Geld- und Devisenhandel an.  Die Raisin Bank steht unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Konten bei der Raisin Bank unterliegen der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB).

 

Altersvorsorge mit Raisin Pension

Die Raisin Pension GmbH ist ein zugelassener Finanzanlagenvermittler gemäß § 34f Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 der Gewerbeordnung (GewO).

Die Verwaltung Ihres Vermögens übernehmen die starken Finanz- und Versicherungspartner der Raisin Pension GmbH. Ihr Depot – wird bei der Sutor Bank geführt. Die Sutor Bank ist seit fast 100 Jahren ein erfahrener Vermögens­verwalter, der in Deutschland zugelassen ist und unter der Aufsicht der BaFin steht und Mitglied des EdB ist. Zudem arbeitet Raisin Pension mit der mylife Lebens­versicherung AG zusammen, einem fast 30 Jahre altem Versicherungsunternehmen, das ebenfalls unter der Aufsicht der BaFin steht und auf Abschluss- sowie laufende Provisionen verzichtet.

Die Produkte ETF Riester und ETF Rürup wurden zudem von der Zertifizierungsstelle des Bundeszentralamtes für Steuern zertifiziert und erfüllen damit alle gesetzlichen Vorgaben.

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Spareinlagen (Tagesgeld, Festgeld)

Bei der Vermittlung von Tages, Flex- und Festgeldern verdient WeltSparen (Raisin GmbH) über ein Gebührenmodell anteilig an den vermittelten Spareinlagen. Diese Provisionen bezahlt die entsprechende Partnerbank, nicht der Kunde.

Durch dieses Modell ermöglicht es WeltSparen der Raisin Bank, das Angebot der Dienstleistungen möglichst kostengünstig für Sie zu erbringen und deren Qualität ständig zu verbessern.

 

ETF Robo Advisor

Für den ETF Robo Advisor von Raisin Invest belaufen sich die Gesamtkosten auf 0,33 % jährlich zuzüglich 0,15 % Drittkosten für die ETFs und Indexfonds.

Die jährlichen Raisin Invest Kosten von 0,33 % setzen sich zusammen aus dem Entgelt für die Anlagevermittlung durch WeltSparen in Höhe von 0,23 % p.a. und der Transaktionskostenpauschale der Depotbank DAB BNP Paribas von 0,10 % p.a.

Es kommen keine weiteren Depot- oder Kontoführungsgebühren, Performancegebühren oder Orderkosten dazu. Auch im Fall von Ein- und Auszahlungen bei der Nutzung des Sparplans oder einer Auflösung Ihres Depots fallen keinerlei zusätzliche Kosten an.

 

Altersvorsorge mit Raisin Pension

Die Raisin Pension GmbH erhält für die Vermittlung von Verträgen keine Provisionen oder sonstige Zuwendungen oder Vorteile von der Sutor Bank oder der myLife Lebensversicherung. Sie ist aber als Dienstleister für die Sutor Bank und die myLife  Lebensversicherung tätig, insbesondere übernimmt sie während der gesamten Ansparphase die Kundenbetreuung . Für diese Dienstleistungen erhält die Raisin Pension GmbH laufende Vergütungen.

Für die Leistungen im ETF Rürup und ETF Riester fallen Gebühren an, die sich aus einer Grundgebühr, einer Gebühr auf das Vertragsguthaben und Drittkosten auf Fondsebene zusammensetzen:

  • ETF Rürup: Grundgebühr von 36 EUR jährlich, Gebühr auf das Vertragsguthaben von 0,4 % p.a., Drittkosten für die ETFs abhängig des frei wählbaren Portfolios.
  • ETF Riester: Grundgebühr von 36 EUR jährlich, Gebühr auf das Vertragsguthaben von 0,6 % p.a., Drittkosten für die ETFs abhängig der Aktien- und Anleihenquote.
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Nein, denn WeltSparen und Raisin Pension fungieren lediglich als Finanzanlage- bzw. Finanzanlage- und Versicherungsvermittler. Wir kennen weder Ihre individuelle Vermögenssituation noch die Ziele, die Sie mit der Geldanlage verfolgen. Daher bieten wir ausdrücklich keine Anlageberatung an und werden zu keinem Zeitpunkt Empfehlungen zu einzelnen Produkten oder Partnerbanken aussprechen.

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WeltSparen (Spareinlagen und Investment-Produkte)

Telefon

Der WeltSparen Kundenservice steht Ihnen telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr zur Verfügung:

E-Mail

Sie können sich außerdem per E-Mail mit Fragen und Anregungen an uns wenden:

 

Per Post

Sie haben eine postalische Anfrage? Unsere Postanschrift lautet:

WeltSparen

Postfach 130207

13601 Berlin

 

Raisin Pension (Altersvorsorge-Produkte)

Der Raisin Pension Kundenservice steht Ihnen telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr zur Verfügung.

 

Sie können sich außerdem per E-Mail mit Fragen und Anregungen an uns wenden.

E-Mail: support@raisin-pension.de

 


Wir sind stolz darauf, dass die meisten unserer Kunden sehr zufrieden mit dem Service bei WeltSparen sind. Sollten Sie einmal nicht zufrieden sein, kontaktieren Sie uns bitte umgehend, damit wir schnell eine zufriedenstellende Lösung mit Ihnen finden können. Weitere Informationen zu unserem Beschwerdemanagement finden Sie hier.

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Alles zu den neuesten Produktangeboten, aktuellen Marktentwicklungen und attraktiven Konditionen unserer Partner sowie sonstigen spannenden Neuerungen bei WeltSparen erfahren Sie über unseren Newsletter.

Des Weiteren finden Sie alle aktuellen Informationen und Produktangebote auf unserer Website oder im WeltSparen Onlinebanking.

Gern informieren wir Sie auch auf einer unserer Veranstaltungen für Privatkunden persönlich über die Chancen und Möglichkeiten, mit WeltSparen in attraktive Angebote zu investieren. Unsere kommenden Veranstaltungen finden Sie hier.

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Bei Festgeld – auch Termingeld genannt – legen Sie Ihr Geld für einen festen Zeitraum auf einem Festgeldkonto an. Von der jeweiligen Bank erhalten Sie einen über die gesamte Laufzeit gleichbleibenden Zinssatz. Die Laufzeit können Sie selbst bestimmen – von nur wenigen Wochen oder Monaten bis hin zu mehreren Jahren.

Ein weiterer Vorteil von Festgeld: Einlagen bis zu 100.000 EUR je Kunde und Bank sind von der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt. Vor allem da die Anlage sicher und planbar ist, ist Festgeld eines der beliebtesten Sparprodukte Deutschlands.

Bei WeltSparen haben Sie Zugang zu kostenlosen Festgeldern von 82 Partnerbanken im europäischen Ausland. Dazu erzielen Sie einen Zinssatz von aktuell bis zu 1,50 % p.a. – Festgeld ist sicher, verlässlich und planbar trotz des Zinstiefs. Bei uns bekommen Sie mehr für Ihr Geld.

Das Wichtigste in Kürze
  • Funktionsweise: Bei Festgeld handelt es sich um eine festverzinsliche Geldanlage mit garantierten Zinsen während der gesamten Laufzeit. Diese kann zwischen 1 Monat und 10 Jahren liegen.
  • Zinserträge: Die Zinserträge sind umso höher, je größer der Anlagebetrag, je höher der Zinssatz und je länger die Laufzeit ist. Bei Festgeldern im europäischen Ausland dürfen Sparer mit höheren Zinsen rechnen.
  • Einlagensicherung: Festgeld fällt unter die Einlagensicherung. Dadurch sind Einlagen bis zu 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank europaweit geschützt. Festgeld ist somit eine sehr sichere Geldanlage.
  • Möglichkeiten am Laufzeitende: Sie können sich das Ersparte mit den Zinsen auszahlen lassen oder bei derselben Bank erneut zum aktuell angebotenen Zinssatz anlegen – bei WeltSparen können Sie das Festgeld auch automatisch verlängern lassen.

Festgeld – Was ist das?

Bei Festgeld handelt es sich – wie der Name bereits vermuten lässt – um eine feste Geldanlage. Dabei wird ein Betrag über eine bestimmte Laufzeit zu einem festen Zinssatz angelegt. Daher spricht man auch von einer festverzinslichen Geldanlage. Das hat den Vorteil, dass Sie dadurch schon beim Abschluss des Festgeldkontos und beim Einzahlen des Geldes wissen, welche Rendite Sie erzielen werden. Generell gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher die Festgeldzinsen und damit die Rendite.

Wer beispielsweise 10.000 EUR für eine Dauer von 2 Jahren zu 1 % Zinsen p.a. anlegt, weiß, dass dabei am Ende ein Gewinn von 201 EUR herauskommt.

In der Regel ist es nicht möglich, vor dem Ablauf auf das Geld zuzugreifen. Erst nach der Laufzeit erhalten Sie Ihre Geldanlage inklusive der Zinsen zurück. Zwar sind Sie bei Festgeld nicht so flexibel wie beim Tagesgeld – Sie erhalten hierfür aber meist höhere Zinsen.

Allgemein gilt Festgeld als risikoarme und sichere Anlage. Da es unter die Einlagensicherung fällt, ist es vor allem für sicherheitsorientierte Anleger interessant.

WeltSparen und die Partnerbanken zählen inzwischen mehr als 345.000 Kunden mit einem Volumen von mehr als 25 Milliarden EUR auf allen Konten zusammen. Profitieren auch Sie von aktuell hohen Festgeld-Zinsen.

Was die Corona-Pandemie für Festgeld bedeutet

Aufgrund der hohen Sicherheit der Festgelder haben Sie auch in diesen unsicheren Zeiten nichts zu befürchten. In Folge der Corona-Pandemie haben viele Banken ihre Festgeldzinsen sogar erhöht. Ein Zufall ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht, da mit dem Coronavirus und den wirtschaftlichen Konsequenzen der Bedarf nach Krediten zunahm. Wer also auf eine derzeit sichere Geldanlage setzen möchte, kann von den aktuell höheren Zinsen auf Festgeld profitieren.

Mehr Informationen zu Trends in der Finanzwelt können Sie in unserem Magazin nachlesen.

Wie hoch sind die Zinsen beim Festgeld?

Die Festgeldzinsen sind vom Leitzins und dem Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB) abhängig. Der Leitzins umfasst derzeit 0,0 % (seit März 2016) und der Einlagenzins ist sogar negativ: Er steht momentan bei -0,5 % (seit September 2019) – so ist sogar vom „Strafzins“ die Rede. Auch wenn sich die Zinsen derzeitig auf einem Rekordtief befinden, erhalten Sie bei WeltSparen überwiegend noch Festgeld-Zinsen von über 1 % p.a. Dadurch ist Festgeld auch in aktuellen Krisenzeiten noch attraktiv.

Der Leitzins spielt dabei auf der Seite der Kredite die Hauptrolle. Er bestimmt, zu welchem Zinssatz Banken Geld bei der EZB aufnehmen können. Zudem soll er den Euro als Währung stabilisieren. Auf der Seite der Spareinlagen – also auch für Festgeld – herrscht der Einlagenzins der EZB. Dieser bestimmt die Konditionen, zu denen Banken überschüssiges Kapital bei der EZB parken können.

Da der Zinssatz für Festgeld über die gesamte Laufzeit konstant bleibt, hat das den Vorteil, dass Sie sich genau ausrechnen können, welchen Gewinn Sie am Ende der Laufzeit erzielen. Mit längerer Laufzeit nehmen die Zinsen in der Regel zu.

Legen Sie beispielsweise 10.000 EUR auf ein Festgeldkonto an und vereinbaren dazu Zinsen in Höhe von 1,35 % p.a. für 3 Jahre, dann können Sie sich darauf verlassen, dass Sie einen Gewinn von 410,49 EUR erzielen. Sie würden nach den drei Jahren eine Summe von 10.410,49 EUR zurückerhalten.

Nutzen Sie unseren Festgeldrechner und finden Sie stets aktuelle Festgeld-Angebote mit den besten Konditionen im direkten Vergleich. Auch beim Tagesgeld über WeltSparen profitieren Sie: Hier erhalten Sie deutlich mehr als bei anderen Tagesgeldkonten. Entdecken Sie im Tagesgeldvergleich die verschiedenen Angebote unserer Partnerbanken.

Übersicht: Wie erziele ich aktuell bei Festgeld den höchsten Gewinn?

  • Der Gewinn richtet sich beim Festgeld nach drei Komponenten: dem Anlagebetrag, der Laufzeit und den Zinsen. Je mehr Geld man über eine längere Zeit mit hohen Zinsen anlegt, umso höhere Gewinne sind erzielbar.
  • Allerdings ist der Gewinn dabei immer relativ, da auf der anderen Seite die Inflation und damit der Wertverlust eines Guthabens steht. Das Ziel der Anlage ist demnach eher, die Inflation auszugleichen, als das Vermögen zu vermehren.
  • Manche Festgeldkonten schütten einen Zinseszins aus, manche nicht. Auch das kann sich auf die exakte Höhe des Gewinns auswirken.
  • Mit der Treppenstrategie können Sparer einen Ansatz mit verschiedenen Festgeldkonten nutzen, der höhere Gewinne verspricht, als würde man nur ein Konto eröffnen. Die Strategie wird unter anderem von Stiftung Warentest empfohlen.

Gibt es bei Festgeld einen Zinseszins?

In der Regel weisen Festgeldkonten keinen Zinseszinseffekt auf, da die Zinsen erst am Ende der Laufzeit berechnet werden. In Ausnahmefällen gibt aber es auch Festgeldanlagen, bei denen ein Zinseszins ausgeschüttet wird.

Unterschiedliche Zinsen und Laufzeiten im Festgeld-Vergleich

Summe der Festgeldanlage 2.500 EUR 13.000 EUR 29.000 EUR 75.000 EUR
Laufzeit / Anlagedauer 2 Jahre 3 Jahre 3 Jahre 2 Jahre
Zinssatz (kein Zinseszins) 1,12 % p.a. 1,35 % p.a. 1,35 % p.a. 1,25 % p.a.
Gewinn nach Laufzeitende 56,30 EUR 526,50 EUR 1.174,50 EUR 1.875,00 EUR
Was Sie nach Laufzeitende zurückerhalten 2.556,30 EUR 13.526,50 EUR 30.174,50 EUR 76.875,00 EUR

Für wen lohnt sich die Anlage in ein Festgeldkonto?

Festgeld ist vor allem für sicherheitsorientierte Anleger interessant. Unabhängig von der Zinsentwicklung bietet Festgeld eine stabile Verzinsung über die komplette Laufzeit hinweg.

Eine Festgeldanlage eignet sich für Sie, wenn Sie Ersparnisse haben, welche Sie derzeit nicht benötigen. Wenn Sie auf das Geld einige Monate bis Jahre verzichten können, lässt sich eine lohnende Rendite erzielen.

Auch wenn Sie eine Anlage zum Erhalt des Vermögens oder als Bestandteil der Altersvorsorge suchen, kann Festgeld die richtige Wahl sein.

So funktioniert WeltSparen

Mit WeltSparen, der Raisin Bank und den 82 Partnerbanken im europäischen Ausland haben Sie etablierte Unternehmen mit hoher Expertise als zuverlässigen Partner an Ihrer Seite. Seit 2013 bieten wir auf unserer Plattform für Geldanlagen den Kunden einen einfachen und schnellen Zugang zu kostenlosen Festgeldern.

Durch das derzeitige Zinstief gibt es keine attraktiven Zinsen für Festgeld in Deutschland mehr. Dagegen sind die Renditen im europäischen Ausland – trotz des Zinstiefs – höher.

Unsere Kunden können von den höheren Zinsen im Ausland mit Festgeldern und Tagesgeldern einfach und sicher profitieren.

Die Abwicklung der Einlagen verläuft über die hauseigene Raisin Bank mit Sitz in Frankfurt am Main, die schon seit 1973 besteht. Bei dieser werden Verrechnungskonten angelegt, um eine sichere Transaktion zwischen WeltSparen und den Partnerbanken zu ermöglichen.

So funktioniert die Registrierung

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Sicherheit:

Die Raisin Bank besitzt eine deutsche Volksbankenlizenz und steht unter der Aufsicht der BaFin. Zudem unterliegt die Bank dem Einlagensicherungsgesetz. Auch unsere Partnerbanken wurden von den zuständigen Aufsichtsbehörden der entsprechenden Länder für Banktätigkeiten zugelassen. Zudem wurden alle Partnerbanken innerhalb der EU sowie Norwegen durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) als grenzüberschreitende Kreditinstitute registriert.

Festgeld anlegen bei WeltSparen

In nur wenigen Schritten Festgeld anlegen:

  1. Kostenlos registrieren: Um ein Festgeldkonto zu eröffnen, registrieren Sie sich zunächst über die WeltSparen Plattform. Von nun an können Sie in Ihrem Online-Account Ihr Festgeldkonto verwalten.
  2. Betrag und Laufzeit auswählen: Jetzt wählen Sie den Betrag, den Sie als Festgeld anlegen wollen sowie die Laufzeit.
  3. Geld übertragen – fertig: Den Anlagebetrag zahlen Sie auf das eröffnete Konto bei der Raisin Bank ein. Den Rest übernehmen wir für Sie. Ihr Geld wird bis zum Ende der vorher festgelegten Laufzeit bei unserer Partnerbank angelegt und verzinst. Zum Ende der Laufzeit wird das Geld inklusive der Zinsen von der Partnerbank auf das Konto bei der Raisin Bank eingezahlt. Die Raisin Bank zahlt das Guthaben dann auf das von Ihnen angegebene Referenzkonto aus.

Voraussetzungen zur Eröffnung eines Festgeldkontos

Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen, um ein Festgeldkonto bei WeltSparen zu eröffnen:

  • Volljährigkeit
  • Handlung im eigenen Namen
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Referenzkonto bei einer in der EU ansässigen Bank
  • E-Mail-Adresse

Welche Unterlagen sind für die Kontoeröffnung notwendig?

Welche Unterlagen Sie für die Eröffnung des Festgeldkontos benötigen, ist von den Anforderungen unserer Partnerbanken abhängig. Den Kontoeröffnungsantrag können Sie je nach den länderspezifischen Anforderungen direkt im Onlinebanking von WeltSparen hochladen. Einige Banken benötigen den Antrag auch im Original.

Auch wird eine Ausweiskopie benötigt. Wenn Sie uns diese nicht bereits im Rahmen des Identifizierungs-Verfahrens zur Verfügung gestellt haben, können Sie die Kopie im Onlinebanking hochladen.

Weitere Informationen über die notwendigen Dokumente finden Sie im jeweiligen Produktinformationsblatt.

Wie hoch ist die Mindesteinlage beim Festgeld?

Wie hoch die Mindesteinlage bei Festgeld ist, hängt vom Angebot der jeweiligen Bank ab. In der Regel liegt der Mindestbetrag bei Festgeldeinlagen zwischen 500 und 10.000 EUR.

Vom Gesetzgeber gibt es keine Regelungen für die Mindest- oder Maximaleinlage bei Festgeld.

Die richtige Laufzeit bei Festgeld wählen

Bei Festgeld sind Laufzeiten von nur wenigen Monaten bis hin zu mehreren Jahren möglich. Je länger die Laufzeit, desto höher ist in der Regel der Zinssatz. Jedoch trifft dieser Grundsatz häufig nur bei Laufzeiten bis zu 5 Jahren zu. Bei einer längeren Laufzeit werden Anleger kaum noch von höheren Zinsen profitieren.

Für welche Laufzeit Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Zielen ab. Können Sie über einen längeren Zeitraum auf Ihre Ersparnisse verzichten, kann sich eine langfristige Anlage lohnen. Möchten Sie das Geld nicht so lange binden, sollten Sie sich an Festgeldanlagen mit kurz- bis mittelfristiger Laufzeit orientieren.

Unser Tipp: Am besten eignen sich Festgelder für eine Anlagedauer von 1 bis 3 Jahren. Bei einer Laufzeit unter einem Jahr sind die Zinsen zu niedrig, bei über 3 Jahren wird die Flexibilität erheblich reduziert.

Treppenstrategie – Geld verteilen & von höheren Zinsen profitieren

Bei der sogenannten Treppenstrategie wird die Geldanlage auf mehrere Festgeldkonten mit aufsteigenden Laufzeiten verteilt – beispielsweise mit einer Anlagedauer von 1, 2 und 3 Jahren. Mit dieser Strategie haben Sie eine gewisse Flexibilität und können bei steigenden Zinsen rechtzeitig reagieren. Laufen Ihre Festgelder aus, haben Sie die Möglichkeit, das Geld bei der Bank mit den höchsten Zinsen erneut anzulegen. Im Vergleich zu einer pauschalen Geldanlage von 3 Jahren ist auf diese Weise eine höhere Rendite möglich.

In regelmäßigen Abständen steht Ihnen auch ein Teil der Anlage zur Verfügung, welchen Sie für unvorhergesehene Ausgaben nutzen können. Legen Sie das ganze Geld auf einem Konto an, können Sie erst am Ende dieser Laufzeit auf das Geld zugreifen.

Wie sicher ist Festgeld?

Festgeld gilt als eine sichere und risikoarme Anlageform. Die Anlage in Festgeld ist innerhalb der EU durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Das angelegte Geld auf einem Festgeldkonto ist demnach bis zu 100.000 EUR je Kunde und Bank abgesichert. Sofern die Währung des Einlagensicherungsfonds eine Fremdwährung ist, erfolgt die Sicherung in Fremdwährung. Die Sicherungsgrenze kann dann vom aktuellen Wechselkurs abhängen.

Die Einlagensicherung soll sicherstellen, dass die Geldanlage bis zu einem bestimmten Betrag auch bei einer Insolvenz der Bank geschützt ist. Über die gesetzlichen Regelungen hinaus zahlen viele Banken in einen privaten Einlagensicherungsfonds ein. Dies hat den Vorteil, dass die Grenzen höher liegen als die der gesetzlichen Einlagensicherung.

Für welche Konten gilt die Einlagensicherung?

Innerhalb der Europäischen Union (EU) sind Bankeinlagen bis zu 100.000 EUR je Kunde und Bank geschützt. Dabei gilt die Einlagensicherung für Girokonten, Festgelder, Tagesgeldkonten, Sparbriefe sowie Fremdwährungskonten.

Hinweis zu Fremdwährungskonten: Nach EU-Recht sind die nationalen Einlagensicherungssysteme harmonisiert. Alle Banken auf WeltSparen sind Mitglied in ihrem jeweiligen nationalen Einlagensicherungssystem. Einlagen bei diesen Banken sind pro Kunde insgesamt bis 100.000 EUR* bzw. bis zu dem gesetzlich festgelegten Betrag in Fremdwährung bei Anlage in Fremdwährung inklusive aufgelaufener Zinserträge (sofern Zinsertrag und Anlagesumme zusammen nicht 100.000 EUR bzw. den festgelegten Betrag in Fremdwährung bei Anlage in Fremdwährung überschreiten) durch die jeweiligen nationalen Einlagensicherungssysteme geschützt.

Welche Möglichkeiten gibt es am Ende der Laufzeit meiner Festgeldanlage?

  1. Festgeld-Vertrag zum aktuellen Zinssatz verlängern
  2. Festgeldangebot einer anderen Partnerbank wählen
  3. Geldanlage inkl. Zinserträge auszahlen lassen

Am Ende der Laufzeit haben die Sparer mehrere Möglichkeiten. Sie können sich das Geld inklusive der Zinserträge auf das Verrechnungskonto auszahlen lassen oder das Geld erneut anlegen. Wenn Sie Festgeld inklusive der Zinsen erneut anlegen, können Sie vom Zinseszinseffekt profitieren. Diesen Vorgang bezeichnet man als Prolongation (Verlängerung).

Hierbei ist zu beachten, dass die Konditionen von der Bank an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Nach dem Ablauf können Sie das Geld auch bei anderen Banken anlegen. Entscheiden Sie sich für die Bank mit den aktuell höchsten Zinsen, um die maximale Rendite beim Festgeld zu erzielen.

Wie muss ich die Erträge einer Festgeldanlage versteuern?

Die Zinserträge aus dem Festgeld zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Aus diesem Grund unterliegen die Zinsen einer Abgeltungsteuer in Höhe von 25 %. Dazu kommen noch 5,5 % Solidaritätszuschlag sowie die Kirchensteuer.

Die Abgeltungssteuer wird automatisch von der Bank an das Finanzamt gezahlt. Seit dem Jahr 2009 gibt es auch den Sparerpauschbetrag. Dieser gibt den Freibetrag an, bis zu welchem keine Steuern erhoben werden. Pro Sparer werden jährlich 801 EUR nicht besteuert. Um diesen Freibetrag zu nutzen, muss allerdings ein Freistellungsauftrag bei der Bank eingereicht werden. Der Sparerpauschbetrag kann auch auf verschiedenen Banken aufgeteilt werden.

Einige Länder erheben zusätzlich eine Quellensteuer, die sich in der Höhe von Land zu Land unterscheidet. Die Quellensteuer ist eine Versteuerung der Kapitalerträge (wie Zinsen), die direkt von der Bank des jeweiligen Landes an das zuständige Finanzamt abgeführt wird. Je nach den Steuergesetzen des Landes kann eine Quellensteuer in Höhe von 0 bis 35 % anfallen.

Ob für Ihre Festgeldanlage eine Quellensteuer erhoben wird, können Sie in unserem Festgeld-Vergleich auf einen Blick erkennen.

Eine vollständige Übersicht der Steuersätze bei Tages- und Festgeldern in jedem EU-Land sowie weiterführende Informationen zur Abgeltungsteuer und dem Freistellungsauftrag finden Sie hier.

Tagesgeld oder Festgeld – Was ist der Unterschied?

Beim Tagesgeld handelt es sich um eine Anlageform ohne feste Laufzeit. Sie können im Vergleich zum Festgeld jederzeit auf Ihr Geld zugreifen. Auch der Zinssatz ist flexibel. Beim Festgeld sind Laufzeit und Zinssatz dagegen festgelegt und können bis zum Ablauf nicht mehr geändert werden. Meist sind die Zinsen bei Festgeld auch höher als beim Tagesgeld.

Unser Fazit: Im Vergleich zu anderen Sparmethoden profitieren Sie bei Festgeld von besten Zinsen

Festgeld bietet als klassische, risikoarme Geldanlage selbst in Zeiten des Zinstiefs noch attraktive Zinsen. Diese setzen sich nach den Daten aus unserem Festgeld-Vergleich im Wesentlichen aus der Laufzeit sowie der Bonität des entsprechenden Landes zusammen. Das Zinstief der EZB wirkt sich insbesondere auf deutsche Festgeldkonten aus. So sind hierzulande bei einer Anlagedauer von 2 Jahren durchschnittlich nur 0,3 % Festgeld-Zinsen p.a. erzielbar.

Bei den Partnerbanken von WeltSparen ist dagegen momentan ein Zinssatz beim Festgeld von bis zu 1,50 % bei p.a. erzielbar. Interessant zu beobachten ist, dass die Zinsen durch die Corona-Pandemie bei vielen der Partnerbanken zunahmen. Das lässt sich teilweise auf den erhöhten Liquiditätsbedarf der Banken mit Blick auf auszahlbare Kredite zurückführen.

Weitere Fragen zu Festgeld

Bei Festgeld besteht die Möglichkeit, zu Beginn der Laufzeit eine feste Summe anzulegen. Dieser Betrag wird über einen festen Zeitraum zu einem festen Zinssatz angelegt. So ist es in der Regel nicht möglich, ein Festgeldkonto als Form der regelmäßigen Spareinlage, z. B. als Sparplan, zu nutzen.

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Wird das Geld in Euro angelegt, besteht kein Wechselkursrisiko. Bei einem Fremdwährungskonto sieht es anders aus. Da der Wechselkurs zwischen dem Euro und einer anderen Währung schwanken kann, besteht hier das Risiko des Wertverlustes. Gewinnt der Euro während der Laufzeit an Wert, kann es zu einem Verlust kommen. Umgekehrt ist aber auch ein Gewinn möglich. Entscheidend hierfür ist der Wechselkurs zum Zeitpunkt der Auszahlung.

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Im europäischen Ausland sind die Zinsen meist höher als in Deutschland, weshalb es sich lohnt, Festgeld im Ausland anzulegen und von der höheren Verzinsung zu profitieren. Die Einlagensicherung sichert Geldanlagen in der EU bis zu 100.000 EUR vollständig ab.

Auch WeltSparen setzt auf Festgeld im Ausland.

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Die Regelung bezüglich einer Verlängerung des Festgeldes können sich von Bank zu Bank unterscheiden. So gibt es auch Festgeldangebote mit einer automatischen Verlängerung (prolongation). Sollten Sie Ihrer Bank nicht mitteilen, dass Sie die Anlage nicht verlängern möchten, kann es sein, dass die Bank das Geld erneut anlegt. Bei WeltSparen gibt es keine automatische Verlängerung. Sie werden über jeden Schritt per E-Mail informiert und behalten jeder Zeit die volle Kontrolle.

Dabei verlängert sich der Zeitraum wieder um die gleiche Dauer. Festgeld erhöht sich lediglich um die erzielten Zinsen.

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Eine vorzeitige Kündigung des Festgeldkontos ist meistens nicht möglich. Festgeld wird über einen bestimmten Zeitraum fest angelegt und ist in dieser Zeit nicht verfügbar.

In Ausnahmefällen kann das Kreditinstitut einer vorläufigen Kündigung zustimmen. Dazu müssen Sie aber mit zusätzlichen Gebühren und einem Verlust bei Ihren Festgeldzinsen rechnen. Bei WeltSparen gibt es dagegen keine zusätzlichen Gebühren für die vorzeitige Auflösung von Festgeld.

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Möchten Sie Ihr Geld nicht über Jahre fest anlegen, stellt das Tagesgeld eine Alternative zu Festgeld dar. Beim Tagesgeld können Sie jederzeit auf das angelegte Geld zugreifen. Auch hier sind attraktive Zinserträge möglich.

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Festgeld für Kinder anzulegen, lohnt sich dann, wenn Sie auf die angelegten Geldbeträge in den nächsten Jahren nicht zugreifen möchten. Der Anlagebetrag kann dann nach einigen Jahren für den Führerschein, das Studium oder die Ausbildung verwendet werden. Dabei ist das Festgeldkonto für Kinder besser verzinst als ein Sparbuch oder Tagesgeld.

Beachten Sie, dass das Kind erst nach Ablauf der Laufzeit auf das angelegte Geld zugreifen kann.

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Jahresrückblick: So viel Geld verschwenden die Deutschen pro Sekunde

  • Deutsche verschwenden 538 Milliarden EUR jährlich durch leicht vermeidbare Ausgaben
  • Wer zu bequem ist, wirft jedes Jahr 8.857,18 EUR aus dem Fenster
  • Allein die Ausgaben für den täglichen Business-Lunch schlagen mit rund 3.926,73 EUR im Jahr zu Buche

Fakten, die weh tun: Tag für Tag versickert das hart erarbeitete Einkommen der Deutschen  in einer Vielzahl von Ausgaben, die sich sehr leicht vermeiden ließen: Insgesamt 538 Milliarden EUR. Alte Energieversorgerverträge oder Handytarife kommen ähnlich teuer zu stehen wie unnötige Gebühren bei Banken und anderen Finanzdienstleistern. Hinzu kommt die eigene Bequemlichkeit, wie der tägliche Gang zum Business-Lunch im Kollegenkreis oder die unzulänglich genutzte Mitgliedschaft im Fitnessstudio, die Unsummen verschlingen. Geld, das viele Verbraucher lieber sparen oder für die schönen Dinge des Lebens nutzen könnten.

Das extreme Ausmaß der vermeidbaren Geldverschwendung zeigt die folgende Veranschaulichung. Sie verdeutlicht, wie viel Geld rund um die Uhr aus dem Fenster geworfen wird.

 

Datengrundlage

  • Gebühren für das Girokonto: Im Schnitt zahlen Girokontobesitzer in Deutschland 72 EUR Kontoführungsgebühren im Jahr, wie aus einer Recherche der Finanzplattform Biallo hervorgeht. Während manche Kunden 0 EUR für ein Konto zahlen, berappen andere, vor allem Altkunden, bis zu 210 EUR im Jahr.
  • 10.000 EUR Bargeld bei 0,2 % p.a. Tagesgeld oder bei 1,8 % p.a. Festgeld: Wer den berühmten Notgroschen zuhause in bar aufbewahrt statt auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto aufbewahrt, dem entgehen am Jahresende 20 EUR Tagesgeldzinsen oder 180 EUR Festgeldzinsen.
  • 10.000 EUR Bargeld bei 1,4 % Inflation: Der Wert von Bargeldvermögen schrumpft allein durch die Inflation um jährlich 1,4 %, so aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts. Bei 10.000 EUR sind das bereits 140 EUR.
  • Nicht eingereichte Steuererklärung: Eine Steuererklärung ist mühsam, kann aber auch bares Geld bringen. Im Schnitt erhielten Steuerpflichtige eine Rückerstattung in Höhe von 1.027 EUR, heißt es vom Statistischen Bundesamt.
  • Weggeworfene Lebensmittel: Viel mehr einzukaufen, als man verbrauchen kann, ist nicht nur ein verschwenderischer Umgang mit Rohstoffen, sondern geht auch schwer ins Geld. Laut Welthungerhilfe wirft jeder Deutsche im Jahr ca. 55 kg Essen und damit 235 EUR in den Müll.
  • Business-Lunch: Trotz einer Vielzahl von attraktiven Mittagstisch-Angeboten ist auswärts essen in der Mittagspause extrem kostspielig. Im Schnitt zahlt Deutschland 15,77 EUR für eine Mittagsmahlzeit, wie der Business-Lunch-Index zeigt. Bei 249 Arbeitstagen im Jahr summieren sich die Spesen auf 3.926,73 EUR.
  • Fitnessstudio, Zigaretten, Glücksspiel: Eine Umfrage ergibt, dass Mitglieder, die die von Fitnessexperten empfohlenen acht Einheiten im Monat nicht wahrnehmen, durchschnittlich 435,86 EUR pro Jahr zum Fenster hinauswerfen. Wer täglich eine halbe Schachtel raucht, verqualmt 1.186,25 EUR pro Jahr. Im Glauben an den großen Gewinn wird tief in die Tasche gegriffen. Der durchschnittliche monatliche Einsatz der Deutschen beträgt 16,90 EUR, wie eine Studie des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung zeigt. Bei einer Gewinnchance auf den Hauptgewinn von 1 zu 139.838.160 (beim Lottospiel “6 aus 49”) verzockt man insgesamt 202,80 EUR im Jahr.
  • Abgefülltes Wasser: Der durchschnittliche Deutsche schleppt jährlich Mineralwasser im Wert von 438 EUR nach Hause, wie aus einer Recherche der Wirtschaftswoche hervorgeht. Wer seinen Wasserdurst dagegen mit Wasser aus der Leitung löscht, kommt bei gleichem Verbrauch auf gerade mal 1,50 EUR. Auf abgefülltes Wasser zu verzichten, spart demnach 436,50 EUR.
  • Strom- und Gasversorgung: Kundentreue zum lokalen Grundversorger lohnt sich in der Regel nicht. Eine Rechnung auf Basis von Daten des Monitoringberichts 2019 der Bundesnetzagentur ergibt, dass Tarifwechsler (2.500 kWh) bei der Stromversorgung 243 EUR im Jahr sparen. Wer zu einem günstigeren Tarifanbieter (20.000 kWh) wechselt, spart durchschnittlich 573 EUR.
  • Handytarif: Die drei großen Netzbetreiber in Deutschland betreiben allesamt Discountermarken, die häufig dieselben Konditionen zu einem deutlich kleineren Preis bieten. Im Tarif All-Net-Flat und 3 Gigabyte Datenvolumen können Wechsler 179 EUR im Jahr sparen und bleiben dennoch im selben Netz.

Die jeweiligen Hochrechnungen der Geldverschwendung auf Bundesebene basieren auf der Zahl der Einwohner in Deutschland, die älter als 20 Jahre sind (73.484.000 Einwohner, Quelle: Statistisches Bundesamt). Ausnahmen bilden die Hochrechnungen auf Bundesebene bei Ausgaben für Fitnessstudio-Mitgliedschaften, Zigaretten und Glücksspiel (Lotterie). Die Ausgaben für ungenutzte Fitnessstudio-Mitgliedschaften basiert auf den Mitgliederzahlen in Deutschland (11,66 Millionen, Quelle: Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen, 2019) und dem Anteil der Mitglieder, die die Mitgliedschaft weniger als empfohlen nutzen (79 %, Quelle: Umfrage). Die Ausgaben für Zigaretten basieren auf der Gesamtzahl an Rauchern in Deutschland (12 Millionen Raucher, Quelle: Epidemiologischer Suchtsurvey 2018). Die Ausgaben für Glücksspiel basieren auf der Gesamtzahl an regelmäßigen Glücksspielern in Deutschland (14.696.800 Glücksspieler, Quelle: Max-Planck-Gesellschaft).

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