Schritt für Schritt zum Finanzplan

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Das Wichtigste in Kürze
  • Finanzplan: Die Ergebnisse der Finanzplanung werden in einem Finanzplan festgehalten. Dieser umfasst unter anderem anfallende Kosten und Einnahmen sowie eine Risikoanalyse für Privathaushalte oder Unternehmen (beispielsweise für Gründerinnen und Gründer).
  • Zeitraum: Ein Finanzplan kann für einen kurzfristigen oder langfristigen Zeitraum erstellt werden. Meist ist er auf mehrere Jahre ausgerichtet.
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Was ist ein Finanzplan?

Ein Finanzplan ist ein physisches Dokument, das die finanziellen Ziele, Strategien und Maßnahmen einer Person, eines Unternehmens oder einer Organisation skizziert. Er bietet einen umfassenden Überblick über die aktuelle finanzielle Situation sowie Handlungsschritte für zukünftige finanzielle Aktivitäten. Der Zweck eines Finanzplans besteht darin, eine Grundlage für die Erreichung finanzieller Ziele zu schaffen und gleichzeitig Flexibilität für die Anpassung an sich ändernde Bedingungen zu bieten. Ein Finanzplan kann verschiedene Teilpläne umfassen, darunter beispielsweise:

  • Einnahmen und Ausgaben (Kostenplan beziehungsweise Liquiditätsplan)
  • Gewinn und Umsätze (Umsatzplan)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (Rentabilitätsplan)
  • Bei Selbstständigkeit gegebenenfalls Gründungskosten (Finanzierungsplan beziehungsweise Kapitalbedarfsplan)
  • Darstellung geplanter Investitionen (Investitionsplan)
  • Beiträge zur Altersvorsorge (Altersvorsorgeplan)
  • Unvorhergesehene Ausgaben (Rücklagenplan)
  • Steuerzahlungen (Steuerplan)

In einen Finanzplan können zahlreiche weitere Teilpläne einfließen. Diese können je nach Zielen und individueller Situation variieren.

Finanzplan erstellen für Unternehmen

Die Erstellung eines Finanzplans für ein Unternehmen ist unter anderem für Gründerinnen und Gründer entscheidend. Dieser Prozess beginnt oft mit der Ausarbeitung eines umfassenden Geschäftsplans beziehungsweise Businessplans, der verschiedene Teilpläne umfasst. Dazu gehören der Liquiditätsplan, der die kurzfristige Zahlungsfähigkeit sicherstellt, und der Finanzierungsplan, der den Kapitalbedarf und die Quellen der Finanzierung festlegt. Auch eine Aufstellung über anfallende Kosten, Einnahmen und geplante Investitionen in den nächsten Jahren können im Finanzplan aufgenommen werden. Die folgenden Aspekte können bei der Erstellung eines Finanzplans für Unternehmen ebenfalls relevant sein:

  • Teilpläne: Im Rahmen des Finanzplans werden verschiedene Teilpläne erstellt, darunter die Ertragsvorschau, die die zu erwartenden Umsätze und Gewinne für das kommende Jahr prognostiziert. Ebenso spielt die Rentabilitätsrechnung eine zentrale Rolle, indem sie den Deckungsbeitrag und den Unternehmerlohn berücksichtigt. Eine sorgfältige Rentabilitätsvorschau ermöglicht es Unternehmerinnen und Unternehmern, ihre finanzielle Performance zu verstehen und langfristige Ziele zu setzen.
  • Unternehmerlohn: Bei der Erstellung des Finanzplans für ein Unternehmen sollte der eigene Unternehmerlohn berücksichtigt werden. Dieser Aspekt ist entscheidend, um die persönlichen finanziellen Bedürfnisse abzudecken. Dadurch können Selbstständige ihre Einnahmen und Ausgaben auf persönlicher Ebene effektiv managen.
  • Gründung: Ein wesentlicher Bestandteil des Finanzplans für Unternehmen ist die genaue Analyse des Kapitalbedarfs, insbesondere bei der Gründung. Der Finanzierungsplan sollte klar aufzeigen, wie viel Kapital benötigt wird, um alle Gründungskosten zu decken. Dies umfasst Ausgaben für Ausstattung, Miete, Marketing und andere Startinvestitionen.
  • Individuelle Situation: Bei der Erstellung eines Finanzplans ist es wichtig, die spezifischen Anforderungen des Unternehmens und den Kontext der Branche zu berücksichtigen. Dies könnte die Integration von Branchenbriefen und Ausgabenaufstellungen umfassen, um einen detaillierten Überblick über die finanziellen Aspekte der Gründung oder Existenzgründung zu erhalten.

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Schritt für Schritt: Wie erstellt man einen privaten Finanzplan?

Zum Erstellen eines Finanzplans sind mehrere Schritte erforderlich, die je nach den Zielen und der individuellen Lage variieren können. Grundsätzlich werden bei einem Finanzplan die folgenden Schritte betrachtet:

Haushaltsplan

Mit einem Haushaltsplan wird die finanzielle Ist-Situation festgehalten. Ziel des Haushaltsplans ist, zu erfahren, wie viel Geld nach allen Kosten beispielsweise fürs Sparen oder Investieren bereitsteht.

Risikoanalyse

Die Risikoanalyse bei der Erstellung eines Finanzplans umfasst die Identifikation, Bewertung und Bewältigung potenzieller finanzieller Risiken. Hierbei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, wie beispielsweise Marktrisiken oder wirtschaftliche Unsicherheiten. Zudem werden individuelle Risikofaktoren, wie Arbeitslosigkeit oder Gesundheitsprobleme, betrachtet. Die Analyse kann dabei unterstützen, Strategien zur Risikominderung zu entwickeln, zum Beispiel durch die Diversifikation von Investments oder die Schaffung einer finanziellen Rücklage.

Zielsetzung

In einem nächsten Schritt werden die zu erreichenden Ziele festgehalten. Dabei wird zugleich der zeitliche Horizont festgelegt – damit lässt sich die Frage beantworten, ob ein Ziel beispielsweise in 5, 10 oder 15 Jahren erreicht werden soll. Private finanzielle Ziele können sein:

Maßnahmen

Im letzten Schritt werden mögliche Strategien zur Erreichung der finanziellen Ziele entwickelt. Tagesgeld, Festgeld oder ETFs sowie Altersvorsorgeprodukte können dafür geeignet sein. Bei WeltSparen haben Anlegerinnen und Anleger zudem die Option einer individuell angepassten Vermögensverwaltung. Mit nur einer Anmeldung erhalten Anlegerinnen und Anleger bei WeltSparen Zugriff auf sämtliche Angebote.

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