Wie können Sie für Ihre Hochzeit sparen?

285.000+
zufriedene Kunden

Jedes Jahr heiraten allein in Deutschland hunderttausende Paare: Im Jahr 2019 waren es mehr als 400.000 Paare – viele davon sind bereit, hohe Summen für dieses besondere und einmalige Ereignis zu bezahlen. Laut Zahlen von Statista investiert die deutliche Mehrheit der Paare eine Summe bis 10.000 EUR. Das ist viel Geld – wie also funktioniert das Sparen für die Hochzeit am besten? Viele Paare sparen schon Jahre im Voraus für die Hochzeit. Wann sollte man tatsächlich anfangen? Wie spart man am besten? Und mit welchen Sparmodellen? 

Wir haben Ihnen alles Wichtige zusammengestellt und geben Tipps, wie Sie am besten für Ihre Traumhochzeit sparen. 

Das Wesentliche in Kürze

  • Die meisten Paare heiraten im Alter von 32 bis 34. Im Jahr 2019 heirateten insgesamt rund 416.000 Paare allein in Deutschland. Bei 66 % der Paare belaufen sich die Kosten für ihre Hochzeit auf bis zu 10.000 EUR.
  • Das Hochzeitsbudget muss viele verschiedene Posten abdecken. Die wesentlichen Posten sind oft Hochzeitslocation, Brautkleid und Anzug, Essen und Trinken sowie Fotograf. Manche Paare rechnen auch die Flitterwochen direkt mit ins Hochzeitsbudget.
  • Es lohnt sich, früh mit dem Sparen zu starten. Denn je mehr Sie sparen können, desto schneller erreichen Sie die Summe, die Sie für Ihre Hochzeit ausgeben möchten. Und: Je früher Sie starten, desto kleiner fällt die monatlich erforderliche Sparsumme aus.
  • Sinnvolle Sparmethoden für die Hochzeit sind beispielsweise ein Tagesgeldkonto, Festgeldkonto oder chancenreiche ETFs.

Statistik:
Interessante Fakten rund um die Hochzeit und Flitterwochen

  • Frauen sind zum Zeitpunkt der Hochzeit durchschnittlich 32,1 Jahre alt. Männer haben ein durchschnittliches Alter von 34,6 Jahren. Im Jahr 1991 war es bei den Frauen noch ein Durchschnittsalter von 26,1 Jahren und bei den Männern ein Durchschnittsalter von 28,5 Jahren.
  • 90 % aller Frauen und Männer würden ihre Partnerin oder ihren Partner noch einmal heiraten . Das unterstreicht die Besonderheit der Hochzeit als einmaliges Ereignis im Leben. 
  • Im Jahr 2019 heirateten in Deutschland insgesamt 416.340 Paare.
  • Im Jahr 2018 waren in Deutschland bereits 37.000 homosexuelle Paare verheiratet – inzwischen sind es zu unserer Freude noch deutlich mehr.
  • 74 % aller Paare nehmen sich für ihre Flitterwochen mehrere Wochen Urlaub, um eine besondere Reise zu unternehmen.
  • Die meisten Paare laden zwischen 50 und 100 Gäste zu ihrer Hochzeit ein.
  • 16 % aller Paare investieren bis zu 2.000 EUR in ihr Ja-Wort. Bei 31 % sind es zwischen 2.000 EUR und 5.000 EUR. 16 % der Paare bezahlen zwischen 5.000 EUR und 10.000 EUR. 9 % lassen sich die Hochzeit noch mehr kosten. Unklar bleibt, wie viele Paare ihre Flitterwochen ins Budget mit einkalkulieren.

Verrückt: Die Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana kostete ihrerzeit rund 110 Millionen US-Dollar. Es handelte sich um die teuerste Hochzeit, die jemals stattfand. Bei der Trauung von William und Kate im Jahr 2011 waren es im Vergleich “nur noch” etwa 34 Millionen US-Dollar.

Hochzeitsbudget: Was kostet eine Hochzeit im Durchschnitt?

Die teuersten Punkte: 

  • Hochzeitslocation sowie Essen und Getränke; durchschnittlich 5.365 EUR
  • Hochzeitsoutfits; bei den meisten Paaren 500 EUR bis 2.000 EUR pro Person
  • Flitterwochen; durchschnittlich 2.405 EUR 

Mögliche weitere Kosten:  

  • Eheringe
  • Polterabend
  • Standesamt 
  • Stammbuch
  • Dekoration und Hochzeitstorte
  • Einladung
  • Essen und Trinken
  • Unterhaltung (beispielsweise ein DJ)
  • Dienstleister, etwa Fotografen, Friseure oder Redner*innen für eine freie Trauung
  • Gastgeschenke
  • Hochzeitsauto

Welche Einsparpotenziale und Spartipps gibt es?

Bei der Hochzeit soll es nicht am Geld scheitern. Doch da allein die Hochzeitslocation, Hochzeitsgarderobe und Flitterwochen schon sehr hohe Kosten verursachen können, denken viele Paare darüber nach, wo sie sparen können, ohne sich einschränken oder auf etwas verzichten zu müssen

Gibt es solche Einsparpotenziale? Ja. 

Vier Beispiele: 

  1. Termin: Sie können die Kosten reduzieren, indem Sie auf den aktuellen Jahres-Trendtermin verzichten – der letzte war am 20.02.2020 – und abseits dessen heiraten. Zudem finden im Sommer mehr Hochzeiten statt, wodurch beispielsweise Dienstleister oder Locations höhere Preise aufrufen. Es kann sich also lohnen, die Hochzeit in der „Nebensaison“ zu feiern.  
  2. Uhrzeit: Je später die Hochzeit mit Blick auf die Uhr startet, desto preiswerter wird sie. Beispielsweise so, dass nach der Trauung direkt mit dem Abendessen begonnen werden kann.
  3. Location & Mahlzeiten: Die Location sowie das Essen und Trinken sind ein wichtiger Punkt einer Hochzeitsfeier. Dabei kann es enorm helfen, Preise zu vergleichen und sich von erfahrenen Fachleuten beraten zu lassen. So können die Kosten bestmöglich reduziert werden, ohne dass man sich überall einschränken muss.
  4. Gästezahl: Je mehr Gäste, desto teurer die Hochzeit. So entscheiden sich viele Paare dazu, die Hochzeitsfeier aufzuteilen: Die große Feier im kleineren Kreise mit der Familie und das lockere Fest danach für Freunde und Bekannte.

Wie finanzieren sich Paare die Hochzeit am besten?

Das Ehepaar ist stolz, ebenso sind es die Eltern und Großeltern – oft übernehmen diese daher einen Teil der Hochzeitskosten. Eine Statistik spricht von 32 % der Fälle. Geldgeschenke sind eine weitere Option, um die Hochzeit im Nachhinein zu refinanzieren. Den Großteil der Kosten zahlen rund 52 % der Paare klassischerweise aber selbst – und das vom Ersparten. Nur 1 % der Paare nehmen einen Kredit auf, um die Kosten für ihre Hochzeit zu stemmen.

Sparen Sie jetzt

Sparen: Ab wann und wie viel monatlich?

  • Wir rechnen mit einer Durchschnittssumme von 8.000 EUR für eine Hochzeit. So ist es sinnvoll, früh mit dem Sparen zu beginnen.
  • Bei einer Sparrate von 200 EUR monatlich dauert es ohne Zinsen oder Kursrenditen rund 3.5 Jahre, um 8.000 EUR zu sparen.
  • Wie viel man für die Hochzeit sparen sollte, ist individuell. Ein Budgetplan kann helfen, die Kosten der Hochzeit insgesamt zu berechnen bzw. mit einem festgelegten Budget zu haushalten.
  • Tagesgeld- oder Festgeldkonten sind sichere Sparmodelle, um höhere Zinsen oder Renditen auf bereits Erspartes oder neue Ersparnisse zu erzielen. Wer bereit ist, Ersparnisse in einen breit diversifizierten Korb an Wertpapieren zu investieren, für den können auch ETFs eine geeignete Anlageform darstellen. Doch damit sind auch Risiken verbunden.

Produkte: Wie sparen Sie am besten für die Hochzeit?

Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto entspricht heute dem seinerzeitigen Sparbuch: Sparer können jederzeit Geld einzahlen und auszahlen lassen. Der große Vorteil ist hier also die Flexibilität. Dazu wird das Guthaben für Tagesgeld bei WeltSparen mit aktuell bis zu 0,35 %p.a. verzinst. Die Zinssätze sind deutlich höher als bei vielen anderen inländischen Tagesgeldkonten, weil wir auch die Möglichkeiten bieten, Konten im europäischen Ausland zu eröffnen und zu führen. Das Zinstief der Europäischen Zentralbank (EZB) wirkt sich in anderen Ländern Europas weniger stark aus wie hierzulande. Auch die Sicherheit bleibt gegeben – die nationale Einlagensicherung schützt bis zu 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank. 

 

Beispiel:

 

Geldbedarf 8.000 EUR
Guthaben zum Start 2.000 EUR
Monatliche Investitionen 120 EUR / 1.440 EUR im Jahr
Durchschnittlicher Guthabenzins 0,3 % im Jahr
Guthaben im ersten Jahr 3.448,34 EUR
Guthaben im zweiten Jahr 4.901,03 EUR
Guthaben im dritten Jahr 6.358,07 EUR
Guthaben im vierten Jahr 7.819,48 EUR
Guthaben im fünften Jahr 8.063,48 EUR
Ihre Investitionen 2.000 EUR + 6.000 EUR
Gewinn durch Zinsen 63,48 EUR
Zeitbedarf 4 Jahre, 1 Monat

Festgeldkonto

Mit einem Festgeldkonto können Sparer noch höhere Gewinne durch Zinsen erzielen. Im Gegensatz zum Tagesgeldkonto zahlen Sparer beim Festgeld eine vorher vereinbarte, oftmals höhere Summe auf ein Festgeldkonto ein. Der Betrag wird dann auf dem Konto für eine bestimmte Laufzeit geparkt und über diesen Zeitraum verzinst. Innerhalb der vereinbarten Laufzeit können Sparer die Sparsumme weder abheben noch anders über ihn verfügen. Der große Vorteil von Festgeld ist der kalkulierbare Zins. Das heißt, Sparer können bei der Anlage von Festgeld direkt von der Planbarkeit profitieren, da der Zinssatz fest und nicht variabel ist. So wissen Sie schon heute, mit welchem Gewinn Sie am Ende rechnen dürfen. 

Bei den Festgeldkonten von WeltSparen können Sie momentan Zinsen bis zu 1,80 %p.a. erhalten. Trotz der höheren Zinsen hat das Festgeld mit Blick auf die Hochzeit aber zwei Schwachstellen: So müssen Sie heute schon eine Laufzeit definieren, die dann auch zum Hochzeitstermin passen muss. Ein Festgeldkonto lohnt sich dann besonders, wenn Sie bereits heute eine höhere Summe zur Verfügung haben.

Beispiel: 

Geldbedarf und Guthaben am Ende 8.000 EUR
Zinssatz 1,5 % im Jahr
Laufzeit 5 Jahre
Gewinn durch Zinsen 573,92 EUR
Zum Start erforderliches Guthaben 7.426,08 EUR

Hinweis: Bis zur Finanzkrise 2008 / 2009 boten viele Banken auch Produkte wie das Zuwachssparen oder Prämiensparen an. Hier wurden Sparer für ihre Treue belohnt und erhielten mit zunehmender Laufzeit immer höhere Zinsen oder jahresweise Prämien. Durch das Zinstief nahmen die meisten Banken Produkte wie diese aus ihrem Portfolio. Tagesgeld- und Festgeldkonten sind die derzeit verbreitetsten Sparkonten, die sich zum Sparen für die Hochzeit als am sinnvollsten erweisen.

ETFs

ETFs sind börsengehandelte Indexfonds und die kosteneffizienten Pendants zu aktiven Investmentfonds. Zudem bieten ETFs eine gute Möglichkeit von den Wertsteigerungen der Papiere zu profitieren und sind dadurch chancenreicher, aber auch risikoreicher, als die klassischen und bereits erwähnten Sparmethoden. ETFs funktionieren wie Investmentfonds: Viele Anleger zahlen in diesen Fonds ein, der Fonds investiert das Geld anschließend in Wertpapiere – wie beispielsweise Aktien – und am Ende erhalten die Anleger eine Rendite, sofern sich der Kurs positiv entwickelt. Die erzielbaren Renditen sind normalerweise deutlich höher als bei klassischen Sparkonten. Mit Blick auf die Hochzeit – und einen vielleicht schon bestehenden Termin – besteht mit ETFs die Chance, langfristig mehr zu erreichen.

Wichtiger Hinweis: Da aber auch Kursverluste nicht ausgeschlossen sind, weisen ETFs entsprechende Ausfallrisiken auf. So lohnt es sich auch hier, eine Entscheidung sorgfältig zu fällen. ETF-Investoren sollten einen Anlagehorizont von 5 Jahren oder mehr haben, um Schwankungen an den Finanzmärkten aussitzen zu können, dies sollte bei der Hochzeitsplanung berücksichtigt werden. Weitere Informationen zu den Risiken von ETF-Portfolios erfahren sie hier

Neben den Risiken sollten Investoren auch auf die Kosten bei einer Geldanlage am Kapitalmarkt achten. Bei den WeltInvest ETF-Portfolios müssen Anleger mit durchschnittlichen Gesamtkosten von nur 0,48 % im Jahr rechnen. Im Vergleich: Aktive Investmentfonds, verwaltet durch ein aktives Fondsmanagement, haben Durchschnittskosten von 2,26 % im Jahr. Möchten Sie mehr über ETFs erfahren, dann empfehlen wir Ihnen unseren ausführlichen Artikel zum Thema ETFs

Beispiel: 

Geldbedarf 8.000 EUR
Guthaben zum Start 2.000 EUR
Monatliche Investitionen 120 EUR / 1.440 EUR im Jahr
Durchschnittliche Rendite (Gebühren) 5 % im Jahr (0,48 % im Jahr)
Guthaben nach 1 Jahr 3.564,84 EUR
Guthaben nach 2 Jahren 5.200,08 EUR
Guthaben nach 3 Jahren 6.908,90 EUR
Guthaben nach 3 Jahren und 8 Monaten 8.090,61 EUR
Ihre Investitionen 2.000 EUR + 5.280 EUR
Gewinn durch positiv entwickelte Kurse 810,61 EUR

Festzuhalten ist, dass der bei allen vormals erwähnten Sparformen vorhandene Zinseszins sich erst über mehrere Jahre deutlich bemerkbar macht. In allen Beispielen rechneten wir mit verhältnismäßig kurzen Laufzeiten. Deshalb sind die Unterschiede zwischen den Sparformen noch nicht so deutlich erkennbar wie etwa bei Laufzeiten von zehn Jahren und mehr.

Fazit

Die Hochzeit ist ein besonderes Erlebnis. Viele Paare sind dazu bereit, mehrere Tausend Euro in ihre Hochzeit zu investieren. Das umfasst die Hochzeitsfeier wie auch die Flitterwochen, für die sich die meisten Ehepaare mehrere Wochen Urlaub nehmen. Für die Hochzeit kann man sowohl auf einer traditionellen als auch auf einer modernen Basis sparen: Als sinnvoll erweisen sich insbesondere Tagesgeld, Festgeld und mit einem langen Anlagehorizont von mindestens 5 Jahren auch ETFs – letztere aber nur, wenn man mit den Risiken einverstanden ist. Grundsätzlich ist es zudem sinnvoll, früh mit dem Sparen anzufangen, um ausreichend Spielraum zu haben, um die erforderliche Summe anzuhäufen.