Das Sparbuch: ein unzeitgemäßer Klassiker

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Warum ist das Sparbuch unzeitgemäß?

Die meisten verbinden mit einem Sparbuch schöne Kindheitserinnerungen. Von den Großeltern wurde es eingerichtet, dann zahlte man selber regelmäßig einen Teil des Taschengeldes ein. Auch Extra-Geldgeschenke zu Geburtstag oder Weihnachten wanderten auf das Sparbuch. Alle gewannen: Eltern erzogen ihre Kinder zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Geld, und die Zinsen waren hoch genug für ein ordentliches Haben bei Schulabschluss.

Doch der finanzielle Vorteil existiert nicht mehr: Die aktuelle Zinsentwicklung wirkt sich auch auf das Sparbuch aus. Im Vergleich zu anderen Anlageformen schneidet es schlechter ab. Auch bei der Sicherheit können andere Formen längst mithalten: Festgeld ist eine interessante Alternative zum Sparbuch und bietet dieselbe Einlagensicherung. Im Vergleich zum Sparbuch ist es zwar weniger flexibel – dank höherer Verzinsung bringt es auf lange Sicht aber mehr Geld.

Was ist ein Sparbuch?

Ihren Namen verdanken Sparbücher der Form der Urkunde, die dem Kunden bei Abschluss eines bestimmten Sparkontos überreicht wird. In diesem kleinen Buch sind alle Geldbewegungen dokumentiert: Einmalige Einzahlungen und Auszahlungen werden genauso vermerkt wie die erwirtschafteten Zinsen. Jahresabschluss ist in der Regel der 31.12. eines Jahres, die Zinsen werden dann für das abgelaufene Jahr berechnet.

Um Ein- und Auszahlungen vorzunehmen, muss man in der Regel persönlich mit dem Sparbuch zur Bankfiliale gehen. Hier werden die entsprechenden Geldbewegungen ins Buch gedruckt. Unterschieden wird zwischen dem Namenssparbuch und dem Überbringersparbuch: Während beim ersten nur eingetragene Personen Geld abheben können, darf dies beim zweiten jeder tun, wenn sich das Sparbuch in seinem Besitz befindet.

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Vorteile des Sparbuchs

  • Zinsen ab dem ersten Euro
  • bis 2.000 Euro pro Monat frei verfügbar
  • jederzeit Einzahlungen möglich
  • Einlagen bis 100.000 Euro durch nationale Einlagensicherung abgesichert

Sicherheit statt Rendite: Warum man heute noch zum Sparbuch greift

Der Hauptgrund, warum viele Anleger bis heute zum Sparbuch greifen und im Vergleich rentablere Anlageformen meiden: Es gilt als einfach und sicher. Bei Sparbüchern gibt es ab dem ersten Euro Zinsen. Auch eine Mindesteinlage ist nicht notwendig. Zudem sind Einzahlungen jederzeit möglich, auch Auszahlungen bis zu 2.000 Euro pro Monat lassen sich problemlos abwickeln. Über höhere Beträge können Sie nur mit einer Kündigungsfrist von 3 bis 6 Monaten verfügen – oder zahlen Vorschusszinsen.

Entscheidendes Kriterium, sich heute überhaupt noch für Sparbücher zu entscheiden, ist die versprochene Sicherheit der Einlagen. Denn wer längere Zeit auf ein bestimmtes Ziel hinspart – zum Beispiel ein Auto – möchte am fraglichen Zeitpunkt auch über das benötigte Kapital verfügen. Auch wer in unregelmäßigen Abständen Geld in eine Reserve zurücklegt, möchte diese gut gefüllt vorfinden. Mit der durch die EU-Richtlinie festgelegte Einlagensicherung und dem daraus resultierenden nationalen Einlagensicherungsfonds werden aber mittlerweile alle Einlagen geschützt – auch Tages- oder Festgeld. Der staatlich garantierte Schutz gilt auf jeden Fall bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde.

Machen Sie mehr aus Ihrem Geld: Festgeld als Alternative zum Sparbuch

„Bestes Sparbuch mit hohen Zinsen“ – kaum eine Bank wird ein derartiges Versprechen in der nächsten Zeit einlösen können. In der Regel bewegen sich die Zinsen für ein Sparbuch aktuell zwischen 0,1 und 0,3 Prozent. Das bedeutet: In 10 Jahren erwirtschaften Sie eine Rendite zwischen 1 und 3 Prozent des eingesetzten Kapitals. Bei 10.000 Euro entspricht das gerade einmal einem Gewinn von 100 bis 300 Euro.

Dagegen ist das Festgeld eine interessante Alternative zum Sparkonto, wenn es um die Rendite geht. Die Zinsen liegen zwischen 1 und 3 Prozent und sind damit im Vergleich zum Sparbuch deutlich höher. Während beim Sparbuch der Zinssatz im Verlauf der allgemeinen Zinsentwicklung angepasst wird – also steigen, aber auch fallen kann – bleibt der Festgeld-Zins über die gesamte Laufzeit erhalten. Je nach gewünschtem Zeitrahmen kann sich die Laufzeit zwischen 6 Monaten und mehreren Jahren bewegen. Einziger Haken: Während dieser Zeit können Sie über das angelegte Geld meist nicht verfügen, Ein- und Auszahlungen in diesem Zeitraum sind nicht möglich.

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Fazit: Sparbuch und Festgeld im Vergleich

Nicht ohne Grund werden Sparbücher heutzutage kaum noch als Form der Geldanlage empfohlen. Mit den niedrigen Zinsen lassen sich kaum Gewinne erzielen. In der aktuellen Situation drohen noch gravierendere Konsequenzen: Solange die Inflation höher als das Zinsniveau ausfällt, verliert das Sparbuch schleichend an Wert. Im Endeffekt machen Sie mit einem Sparbuch Minus. Im Vergleich dazu ist Festgeld die lohnendere Alternative, mit der Sie mittel- und langfristig Gewinne erzielen können.

Stand: 2. März 2017