Spar-Challenge:
Kleinstbeträge lukrativ und nach Plan anlegen

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Im Jahr 2018 gaben in einer Statistik 17 % aller befragten deutschen Haushalte an, 0 Euro monatlich zur Seite zu legen. Weitere 5 % legten immerhin bis zu 10 Euro pro Monat zur Seite. Das bedeutet: Mindestens rund ein Viertel aller Befragten spart so, dass davon keine oder kaum Investitionen möglich sind. Denn wer nichts oder nur sehr kleine Summen spart, kann keine hohe Kante bilden und erst recht keine besonderen Renditen und Gewinne erzielen. 

Welche Gründe bewegen so viele Menschen dazu, sich vom Sparen fernzuhalten? Ein nicht ausreichendes Haushaltseinkommen kann ein Grund sein – das trifft insbesondere auf Hartz 4-Haushalte zu. Genauso kann es aber auch sein, dass der innere Antrieb oder eine funktionierende Strategie zum Sparen fehlen; anhaltende Disziplin zahlt sich beim Sparen aus. Das beweisen auch sogenannte „Spar-Challenges”, also Herausforderungen, die das kontinuierliche Sparen selbst von kleinen Summen fördern. 

Mit dem Kleingeld haushalten zu lernen ist also die grundlegende Idee hinter ihnen. In diesem Beitrag erklären wir, warum es sich lohnt, auch minimale Summen regelmäßig zurückzulegen. Welche Sparmethoden sich als besonders effektiv erweisen können und was dabei zu beachten ist, zeigen wir im Folgenden. 

Das Wesentliche in Kürze

  • Immer mehr Menschen fällt es schwer, Sparvorhaben umzusetzen. Damit man motiviert dranbleibt, hat sich ein Trend zu „Spar-Challenges” herausgebildet. Sie dienen als Herausforderung, überhaupt mit dem Sparen anzufangen, kontinuierlich weiterzumachen und schließlich festzustellen, dass es sich in der Tat gelohnt hat.
  • Aus geringen Summen bildet sich nach einiger Zeit ein finanzielles Polster. Je nach Sparmotivation ist dieses Geld für zeitnahe Investitionen oder als Notfallreserve geeignet. Sinnvoll ist, sich vorher ein persönliches Sparziel zu setzen, um die Disziplin aufrechtzuhalten.
  • Jede Spar-Challenge hat zum Ziel, im festen Rhythmus kleine Rücklagen mit flexiblem oder fixem Betrag zu bilden. Man spart nach klaren Regeln – täglich, wöchentlich, monatlich oder in jeder denkbaren Situation, die sich bietet.
  • Es ist besser, kleine Sparsummen auf ein Tagesgeldkonto zu überweisen, statt diese im heimischen Sparschwein zu horten. Trotz des Zinstiefs ist es so möglich, eine kleine Rendite zu erzielen, die einen Teil der jährlichen Inflation wettmacht und so den realen Wertverlust etwas relativiert.

Motivation: Warum lohnt es sich, Kleinstbeträge zurückzulegen?

  • Wem es schwer fällt, überhaupt zu sparen, kann sich einen gewissen Rhythmus im Rahmen einer Spar-Challenge einfach aneignen.
  • Durch die Spar-Challenge lässt sich mit Zeit und Disziplin ein Notgroschen ansammeln, der bei unerwartete Situationen hilfreich sein kann.
  • Abgesehen vom Notgroschen können Kleinstbeträge auch schnell zu einer größeren Summe anwachsen.

 

Überwinden und dranbleiben lautet das Motto – ähnlich wie beim Thema Sport und Fitness-Studio, dem man die ersten Wochen noch motiviert nachgeht. Weil man nach kurzer Zeit oft noch keine sichtbaren Resultate vernimmt, lässt die Motivation nach und man hört auf. So auch beim Sparen: Kleinstbeträge machen nach kurzer Zeit noch keinen spürbaren Effekt aus und Zweifel entstehen, überhaupt weiterzumachen.

Doch durchzuhalten lohnt sich : Auch Kleinstbeträge können sich nach einer Zeit zu höheren Summen anhäufen. Außerdem finden Sie einen besseren Umgang mit Geld und gewinnen einen besseren Überblick über Ihre Finanzen – der psychologische Effekt des Lernens und der Ordnung wirkt sich vor allem unterbewusst positiv aus. 

Gewohnheiten brauchen eine bestimmte Zeit, um sich in unserem Rhythmus zu etablieren. Aus psychologischer Sicht braucht es durchschnittlich 66 Tage bis man das Sparen oder andere Vorhaben verinnerlicht, sich an diese gewöhnt hat und diese in der individuellen Routine ihren Platz gefunden haben. Ab rund zweieinhalb Monaten nimmt die Wahrscheinlichkeit des Abbruchs und Hinterfragens also drastisch ab. Voraussetzung ist, dass man sich jeden Tag mit dem Thema auseinandersetzt und nicht nachlässt.

Situationen: Wann soll ich sparen und wann Geld ausgeben?

Achten Sie stets darauf, ob Konsumausgaben vermeidbar sind. Die Klassiker sind der Coffee To Go oder Zigaretten. Wesentlich ist, im Rahmen des Sparens bestimmte wiederkehrende Ausgaben und Kosten bewusst zu hinterfragen und sie ohne tiefe und demotivierende Einschnitte im Leben zu reduzieren. Darauf aufbauend ist die Grundidee einer der vielen Spar-Challenges beispielsweise das Wechselgeld nach den Konsumausgaben sofort aus dem Portemonnaie zurückzulegen. Dazu eignen sich die 1-Cent-Challenge oder auch die 5-Euro-Sparmethode, die im Grunde beide gleich funktionieren – mit dem Unterschied, dass die 5-Euro-Challenge natürlich mehr Gewinn einher bringt. Nachfolgend schauen wir uns die gewinnbringenden Varianten 5-Euro-Sparmethode und die 52-Wochen-Challenge genauer an.

Sparen: Die 5-Euro-Sparmethode und 52-Wochen-Challenge

Die Grundidee einer Spar-Challenge ist es, alles erhaltene Wechselgeld, etwa vom Einkauf im Supermarkt, aus der Geldbörse zu sparen. Voraussetzung ist, dass Sie bar bezahlt haben. Sofern Sie mit Karte zahlen, könnten Sie etwa die Differenz zum nächsten vollen Euro berechnen und diese Summe womöglich digital absetzen. Auf diese Weise etikettieren Sie Rückgeld als Sparvermögen, statt es bei der nächsten Chance auszugeben und nichts gespart zu haben. Und wer mehr möchte: Probieren Sie es mit 5-Euro-Scheinen. Jeden Schein, den Sie erhalten, sparen Sie ausnahmslos. Das funktioniert natürlich auch mit anderen Banknoten oder mit 2-Euro-Münzen – die Entscheidung liegt bei Ihnen. 

Im Folgenden sehen wir uns die 5-Euro-Methode sowie den 52-Wochen-Sparplan näher an: 

Die 5-Euro-Sparmethode 

Sinnvoll bei: Kleinverdienern & Durchschnittsverdienern

Bei der 5-Euro-Sparmethode, auch 5-Euro-Trick genannt, achten Sie nicht auf Rückgelder oder ähnliches. Stattdessen definieren Sie ein festes und langfristiges Intervall, in dem Sie alle 5-Euro-Scheine zur Seite legen. Das Intervall kann so aussehen, dass Sie ausnahmslos jeden Schein zurücklegen oder aber in regelmäßigen Abständen von je einer Woche, zwei Wochen oder einem Monat je einen Schein sparen. Dann heißt es nur noch: Disziplin und Geduld. 

Im folgenden Beispiel rechnen wir die Ersparnisse bei einem 4-Wochen-Intervall über 12 Monate mit 5 EUR aus

Kalenderwoche Summe Gespartes
1 5 EUR 5 EUR
5 5 EUR 10 EUR
9 5 EUR 15 EUR
13 5 EUR 20 EUR
17 5 EUR 25 EUR
21 5 EUR 30 EUR
25 5 EUR 35 EUR
29 5 EUR 40 EUR
33 5 EUR 45 EUR
37 5 EUR 50 EUR
41 5 EUR 55 EUR
45 5 EUR 60 EUR
49 5 EUR 65 EUR

Wer dies mit 10-Euro-Scheinen macht, hat am Ende 130 EUR. Wer es alle zwei statt vier Wochen macht, hat bei einer Sparrate von 5 EUR bereits 130 EUR und bei einer Sparrate von 10 EUR 260 EUR. Wenn Sie zu zweit sparen, verdoppeln sich die Summen nochmals. Und so ist nach einem Jahr eventuell schon mal eine kleine Wochenendreise drin. Wer dann noch weiter sparen möchte, kann seine Ersparnisse auch in Tages- oder Festgeld anlegen. Für etwas risikofreudigere Sparer kann sich weiter auch ein Sparplan mit ETFs lohnen. WeltSparen bietet dafür attraktiv verzinste Angebote für Tages- und Festgeld sowie die WeltInvest ETF-Portfolios. Bei Letzterem können Sparer auch von einem automatisierten Sparplan profitieren, der ihr Erspartes in breit diversifizierte ETFs anlegt. 

Der 52-Wochen-Sparplan 

Sinnvoll bei: Besserverdienern

Bei der 52-Wochen-Challenge, oder auch 365-Tage-Challenge sparen Sie in jeder Kalenderwoche (KW) die jeweilige Wochenzahl in Euro. Das bedeutet: In KW 1 legen Sie einen Euro, in KW 2 zwei Euro und in KW 3 drei Euro zur Seite bis Sie in der letzten KW 52 52 Euro sparen. Mit dieser Methode sind deutlich höhere Guthaben als bei der 5-Euro-Challenge zu erwarten.

 

Das Prinzip veranschaulichen wir nachfolgend:

KW Sparrate Guthaben KW Sparrate Guthaben
1 1 EUR 1 EUR 27 27 EUR 368 EUR
2 2 EUR 3 EUR 28 28 EUR 396 EUR
3 3 EUR 6 EUR 29 29 EUR 425 EUR
4 4 EUR 10 EUR 30 30 EUR 455 EUR
5 5 EUR 15 EUR 31 31 EUR 486 EUR
6 6 EUR 21 EUR 32 32 EUR 518 EUR
7 7 EUR 28 EUR 33 33 EUR 551 EUR
8 8 EUR 36 EUR 34 34 EUR 585 EUR
9 9 EUR 45 EUR 35 35 EUR 620 EUR
10 10 EUR 55 EUR 36 36 EUR 656 EUR
11 11 EUR 56 EUR 37 37 EUR 693 EUR
12 12 EUR 68 EUR 38 38 EUR 731 EUR
13 13 EUR 81 EUR 39 39 EUR 770 EUR
14 14 EUR 95 EUR 40 40 EUR 810 EUR
15 15 EUR 110 EUR 41 41 EUR 851 EUR
16 16 EUR 126 EUR 42 42 EUR 893 EUR
17 17 EUR 143 EUR 43 43 EUR 936 EUR
18 18 EUR 161 EUR 44 44 EUR 980 EUR
19 19 EUR 180 EUR 45 45 EUR 1.025 EUR
20 20 EUR 200 EUR 46 46 EUR 1.071 EUR
21 21 EUR 221 EUR 47 47 EUR 1.118 EUR
22 22 EUR 243 EUR 48 48 EUR 1.166 EUR
23 23 EUR 266 EUR 49 49 EUR 1.215 EUR
24 24 EUR 290 EUR 50 50 EUR 1.265 EUR
25 25 EUR 315 EUR 51 51 EUR 1.316 EUR
26 26 EUR 341 EUR 52 52 EUR 1.368 EUR

Sinnvoll bei der 52-Wochen-Challenge ist, in den ersten Monaten bereits schon höhere Sparraten zum Ende des Jahres vorzumerken. Denn die Challenge sieht vor, im Dezember – je nachdem, wie die Kalenderwochen fallen – um die 200 EUR auf einmal in einem Monat zu sparen. Es lohnt sich also, sich der höheren Sparraten zum Ende des Jahres bewusst zu werden und in den ersten Monaten, in denen die Sparraten noch überschaubar sind, womöglich schon ein bisschen mehr zurückzulegen.

Konten: Wie sparen Sie die Summen ideal?

  • Insbesondere beim 52-Wochen-Sparplan kommen bei disziplinierten Sparern innerhalb eines Jahres über 1000 Euro zusammen. 
  • Wenn man das Geld weiter anlegt, kann das Ersparnis weiter vermehrt werden. Hierbei gilt: Das Geld auf dem Girokonto zu lassen oder nur in eine Spardose zu packen, ist aus vielen Perspektiven keine sinnvolle Idee. Insbesondere, weil Sparer so nicht von einer Verzinsung profitieren.  

 

Wie legen Sie die Sparraten idealerweise an? Eine Option lautet hier zunächst: Tagesgeldkonto. Bei WeltSparen kommen Sparer in den Genuss von attraktiven Zinsangeboten aus ganz Europa und erhalten durchschnittlich mehr Zinsen als bei Konten deutscher Banken – bei Tagesgeld bis zu 0,35 %. Für die genannten Challenges eigenen sich insbesondere Tagesgeldkonten, da diese besonders flexibel sind: Sparer können jederzeit kostenlos Geld einzahlen und sich auszahlen lassen. Die Sicherheit ist ein weiteres Plus, denn angelegtes Guthaben ist EU-weit durch die Einlagensicherung bis zu einer Summe von 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank gedeckt. 

Aber auch Anlageformen wie das Festgeldkonto können sich eignen. Beim Festgeld müssen sich Sparer zwar bewusst sein, dass sie eine vorab definierte, feste Summe für eine feste Laufzeit einzahlen müssen. Sie können sich die Summe zwischenzeitlich nicht auszahlen lassen. Kontinuierlich Geld einzahlen und sparen ist hier also nicht möglich. Dafür weist das Konto höhere Zinsen auf – Sparer können also einen fixen Betrag einzahlen und schauen, wie viel Gewinn sie beispielsweise über ein Jahr machen können. Bei WeltSparen bekommen Sparer bis zu 1,80 %p.a.. Je höher dabei die eingezahlte Summe, desto ausdrucksstärker der Zinsgewinn. Die Sicherheit ist bei Festgeld genauso garantiert wie beim Tagesgeld. 

Eine Alternative zum Tagesgeldkonto können ETFs sein – hierbei handelt es sich um Wertpapierinvestitionen. Sie können höhere Renditen als Tages- oder Festgeld einbringen, sind aber auch mit Kursrisiken verbunden. Außerdem rufen viele ETF-Sparpläne eine Mindestsumme je Investition auf. Bei WeltInvest können Sparer bereits ab 50 EUR monatlich investieren. Mit der Gesamtsumme des 52-Wochen-Sparplans von 1.368 EUR könnten Sparer in einem nächsten Schritt rund 27 mal 50 EUR in den ETF-Sparplan von WeltInvest investieren und so auf clevere Art und Weise eine Grundlage für ihren langfristigen Vermögensaufbau schaffen. 

Alternativ können Sparer bereits vorgängig die Summe von 1.368 EUR pro Monat aufteilen – die Rede wäre dann von monatlich 114 EUR – und diesen Betrag jeden Monat einzahlen. Die WeltInvest Portfolios mit verschiedenen Aktien- und Anleihen-basierten ETFs und dadurch verschiedenen Risikoprofilen weisen Gesamtkosten von durchschnittlich nur 0,48 % p.a. auf und sind daher besonders kosteneffizient. 

Sparen Sie jetzt

Fazit

Spar-Challenges wie die 5-Euro-Challenge oder der 52-Wochen-Sparplan versprechen unterschiedlich hohe Gewinne. Doch sie können mehr: Beide Challenges bringen Kontinuität und Routine in eine Sache, in der ein Viertel der Deutschen noch keine Routine haben. Sie helfen dabei, mit dem Sparen anzufangen. Und sind die ersten 66 Tage – ein psychologisch fundierter Zeitraum – erst einmal überwunden und hat man das Sparen durchgehalten, geht es umso einfacher weiter. Schnell werden Sparer dann über die reine Spar-Challenge hinaus und im Rahmen der Möglichkeiten noch mehr sparen. Es ist eben wie im Fitnessstudio: Wer sich eine gute Routine aneignet, ist zu Großem in der Lage.