Möchten Sie ein Sparkonto eröffnen?

Konten, mit denen man sparen kann, nennt man im Volksmund Sparkonto. Meist sind sie mit einem Girokonto verknüpft und Guthaben wird geringfügig verzinst. Tagesgeldkonto und Festgeldkonto zählen ebenfalls zu den Sparkonten. Dort ist die Verzinsung deutlich attraktiver. Warum das so ist, erfahren Sie hier. Direkt zu den:

TagesgeldkontenFestgeldkonten

Des Deutschen liebste Geldanlage?

Ein Sparkonto ist sicher, weil die Einlagen bis zu 100.000 EUR abgesichert sind. Deshalb gehört es noch immer zu den liebsten Geldanlagen der sicherheitsbewussten Deutschen. Etwa 67 Prozent der Deutschen haben nach Erkenntnissen der Statistik-Plattform Statista ein Sparkonto.

Wobei man hier differenzieren muss. Spricht man vom typischen Sparkonto, dann sind damit meist Konten und Sparbücher gemeint, die Sie etwa im Portfolio der Volksbanken und Sparkassen finden. Man könnte auch “Geldspeicher” schreiben, denn außer dass sich das Geld auf dem Konto befindet, passiert nicht viel. Zinsen weisen diese Konten kaum auf.

Dafür gibt es Tagesgeldkonten, eine moderne, besser verzinste sowie noch flexiblere Variante des alten Sparkontos. Genau diese, und auch Festgeldkonten mit einem festgeschriebenen Guthaben sowie Zins, bietet WeltSparen seinen Kunden an. Der Vorteil: Sie eröffnen das Konto im europäischen Ausland und sichern sich dadurch durchschnittlich höhere Zinsen.

Was ist ein Sparkonto?

Grundsätzlich umfasst der Begriff des Sparkontos Konten mit einem Sparguthaben und einer Verzinsung. Tagesgeld- oder Festgeldkonten zählen beispielsweise dazu. Aber auch Sparbücher oder Sparbriefe können im weitesten Sinn als Sparkonto bezeichnet werden. Heute ist das klassische Sparkonto, wie im vorherigen Absatz beschrieben, mehr abzugrenzen. Es zeichnet sich durch drei Merkmale aus:

  • Erstens: Das Konto hat einen variablen Zinssatz. Das bedeutet, dass sich die Zinsen auf Dauer immer wieder dem europäischen Leitzins anpassen und nicht identisch bleiben. Ins Minus rutschen Sie mit dem Konto aber nicht, womit Sie auch kein Geld verlieren können. Die variablen Sparzinsen befinden sich immer im Positiven.

  • Zweitens: Andererseits zeichnet sich das Sparkonto dadurch aus, dass Sie stets ein Girokonto bei derselben Bank brauchen, um ein Sparkonto eröffnen zu können. Dieses Girokonto dient als Referenzkonto zum Abwickeln des Zahlungsverkehrs. Denn diesen können Sie mit einem Sparkonto an sich nicht abwickeln.

  • Drittens: Das Sparkonto ist einfach, sicher, zumeist flexibel und geringfügig verzinst. Diese älteren Varianten des Kontos haben meist nur Null-Komma- oder Null-Komma-Null-Zinsen. Zudem können Sie auf die Schnelle oft nur bis zu 2.000 Euro abheben. Darüber wird es komplizierter.

    Hinweis: Wenn Sie mit dem Tagesgeld oder Festgeld ein Sparkonto bei WeltSparen eröffnen, dient das kostenlose WeltSparen-Konto als Referenzkonto.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass die Merkmale eines Tagesgeld- und Festgeldkontos von den beschriebenen abweichen. Vor allem mit Blick auf den dritten Punkt und das Auszahlen des Guthabens.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines Sparkontos?

  • Sie haben ein Konto, auf dem Sie einfach sparen können.
  • Zumeist sind Sparkonten kostenlos.
  • Es handelt sich um eine Sparoption mit hoher Sicherheit und ohne potenzielle Verluste.
  • Sparkonten sind klasse für Kinder, um risikofrei und einfach das erste Geld zu sparen. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr zum Sparkonto für Kinder.
  • Sie erhalten zumindest minimale Zinsen und im Ausland sind sie noch etwas höher.
  • Sie können sich meist bis zu 2.000 Euro problemlos auszahlen lassen. Bei Summen darüber wird es etwas komplizierter und es ist mit Wartezeiten verbunden. Trotzdem immer noch flexibler als Festgeld oder Sparbriefe.
  • Keine Geldanlage mit hohen Renditen. Trotzdem merklich höher verzinst als ein Girokonto, das noch stolze 40 Prozent der Deutschen zum Sparen verwenden...
  • Durch Inflation* und die kaum vorhandenen Zinsen verliert Ihr Geld an Wert.

*Inflation bedeutet, dass das Geld an Wert einbüßt und Sie somit an Kaufkraft. Die Preise für Lebensmittel und andere Positionen erhöhen sich von Jahr zu Jahr. Wenn das Sparkonto aber unzureichend verzinst ist, kann es nicht linear dazu wachsen. Das bedeutet schlicht und einfach, dass Sie sich nach dem Sparen nicht mehr so viel kaufen können wie vorher.

Suchen Sie weitere Informationen zum Sparkonto?

Sehen Sie sich auch an, was die verschiedenen Festgeldkonten und Tagesgeldkonten von WeltSparen können. Oder lesen Sie noch ein bisschen weiter.

Einlagensicherung: Wie sicher sind Sparkonten?

Genau wie Sie in Deutschland von der Einlagensicherung profitieren, tun Sie es auch im europäischen Ausland. In der Europäischen Union haben alle Länder einen Einlagensicherungsfonds. Durch diesen ist Ihr Geld auf dem Sparkonto bis zu einer Summe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. Ob es sich nun in Österreich, Spanien oder auch in Skandinavien befindet. Die Einlagensicherung gilt für Sparkonten, Sparbücher, Sparbriefe, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten.

Wie viel Gewinn werfen Sparkonten ab?

Grundsätzlich sind die Zinsen eines Sparkontos marginal und das traditionelle Sparkonto ist nicht dafür geeignet, ein Vermögen aufzubauen. Ebenso ist es beim Sparbuch oder festverzinsten Sparbrief. Um zumindest eine kleine Rendite zu erzielen, zählt beim Zinssatz jede Nachkommastelle. Das wird deutlich, sobald Sie verschieden hohe Zinssätze miteinander vergleichen. Zunächst sehen wir uns verschiedene Zinssätze von Sparkonten an und wie sie sich auswirken.

Bank Bank A Bank B Bank C
Zinssatz 0,05 Prozent 0,1 Prozent 0,6 Prozent
Anlage 1000.00 Euro 1000.00 Euro 1000.00 Euro
Nach 1 Jahr 1000,50 Euro 1001,00 Euro 1006,00 Euro
Nach 3 Jahren 1001,50 Euro 1003,00 Euro 1018,10 Euro
Nach 5 Jahren 1002,50 Euro 1005,01 Euro 1030,36 Euro
Nach 7 Jahren 1003,50 Euro 1007,02 Euro 1042,76 Euro
Nach 10 Jahren 1005,01 Euro 1010,05 Euro 1061,65 Euro
Nach 15 Jahren 1007,52 Euro 1015,10 Euro 1093,88 Euro

Wie sieht der Gewinn im Vergleich zum Wertpapier-Sparen aus?

Anzumerken ist bei den obenstehenden Werten, dass die 0,6 % Zinsen p.a. für ein Sparkonto schon recht hoch sind. Normalerweise pendeln sich die Zinsen für ein Sparkonto bei etwa 0,25 bis 0,4 Prozent p.a. ein. Sie würden also nach 15 Jahren nicht einmal 100 Euro mehr haben. Und wenn Sie diese Werte nun einmal mit den Renditen nur eines ETFs vergleichen, werden Sie verstehen, warum Sparkonten zinstechnisch unten auf der Liste stehen.

Bank / Produkt Bank C ETF
Zinssatz 0,6 Prozent 7 Prozent (bei Aktien-ETFs)
Anlage 1000,00 Euro 1000,00 Euro
Nach 1 Jahr 1006,00 Euro 1070,00 Euro
Nach 3 Jahren 1018,10 Euro 1.225,04 Euro
Nach 5 Jahren 1030,36 Euro 1.402,55 Euro
Nach 7 Jahren 1042,76 Euro 1.605,78 Euro
Nach 10 Jahren 1061,65 Euro 1.967,15 Euro
Nach 15 Jahren 1093,88 Euro 2.759,03 Euro

Bei diesen Werten ist wiederum zu beachten, dass die ETF-Rendite von Jahr zu Jahr schwankt und vorher nicht kalkulierbar ist. Ebenso können prozentuale Gebühren sowie Verlust-Perioden die Rendite schmälern. Ausführliche Informationen zu den Risiken mit ETF-Portfolios (wie auch Fonds und Aktien) finden Sie hier.

Auch ist generell zu beachten, dass Sie beim Sparkonto monatlich sparen und mit einem ETF-Sparplan monatlich investieren. Das ist ein deutlicher Unterschied. Sie zahlen also jeden Monat weiteres Geld ein, womit sich das Gesamtvolumen erhöht. Mögliche Schwankungen an den Märkten wirken sich dann stärker positiv oder negativ auf die Rendite aus. Bei einem Sparkonto gibt es diese Schwankungen nicht.

Sie haben mehr Interesse an einem ETF als an einem Sparkonto?

WeltInvest-ETF-Portfolios

Gibt es noch etwas zwischen Sparkonto und ETF?

Mit ETFs haben Sie eine potenziell stärkere Rendite, können aber auch Verluste machen. Mit Sparkonten haben Sie die Sicherheit, aber erhalten kaum Zinsen. Wenn Sie sich für keins von beiden wirklich entscheiden können, ist für Sie eventuell die Alternative dazwischen interessant. Zum Beispiel Festgeld.

Mit Festgeld legen Sie Ihr Geld für einen vorher definierten Zeitraum, beispielsweise ein oder zwei Jahre, fest an. Sie können sich zwischendurch zwar nichts auszahlen lassen, aber Sie haben auch keinerlei Risiko und eine etwas höhere Verzinsung als beim klassischen Sparkonto oder Tagesgeld. Da beim Festgeld die Laufzeit und die Verzinsung festgeschrieben sind, ist es schon vorher kalkulierbar, wie viel Gewinn am Ende dabei herauskommt.

Sofern nicht anders machbar, kann man sich über WeltSparen in vielen Fällen das Geld auch schon vor Ende der Laufzeit auszahlen lassen und muss dann aber auf die Zinsen verzichten.

Machen Sie sich ein Bild von den WeltSparen-Festgeldkonten.

Zum Festgeld

Reicht ein Sparkonto zum Vorsorgen?

Wer regelmäßig spart, kann sein Vermögen fürs Alter aufbauen. Allerdings ist die Verzinsung eines Sparkontos niedrig. Für die Altersvorsorge gibt es weitere Bausteine, wie z.B. eine zusätzliche Rentenversicherung oder eine renditestärkere Geldanlage wie ETF-Portfolios.

Wenn Sie für schlechte Zeiten vorsorgen wollen oder für neue Geräte im Haushalt sparen, kann ein Sparkonto in Form von Tagesgeld sinnvoll sein. Dort deponieren Sie also eine ausreichende Summe – als Anhaltspunkt dienen 2 bis 3 Netto-Monatsgehälter – damit Sie im Notfall schnell über das Geld verfügen können.

Wie wird ein Sparkonto versteuert?

Zinseinnahmen, die Sie mit einem Sparkonto und mit allen weiteren Geldanlagen erzielen, müssen Sie im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung angeben. Auf die entsprechenden Gewinne sind dann 25 % Abgeltungssteuer zu entrichten, wenn sie die Freibeträge von 801 Euro, bzw. 1.602 Euro für Ehepaare, überschreiten. Hinzu kommen eventuell der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer.

Mit Blick auf die WeltSparen-Sparkonten (Tagesgeld und Festgeld) ist zudem die Quellensteuer zu erwähnen, die in manchen europäischen Ländern erhoben wird. Selbstverständlich stellt Ihnen WeltSparen alle steuerlich relevanten Informationen zu den Tagesgeldkonten und Festgeldkonten der Partnerbanken bereit. Informationen über die Grundfreibeträge für Einkünfte aus Kapitalvermögen und über den Freistellungsauftrag zur steuerlichen Entlastung finden Sie in der Rubrik zu den Steuern.

Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Der Wert der vermittelten ETF und Indexfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen und folgenden Risiken: 1. Allgemeine Risiken von Kapitalanlagen (wie Konjunkturrisiko, Zinsänderungsrisiko), 2. Wertpapierspezifische Risiken (wie Aktienkursrisiko, Bonitätsrisiko), 3. Spezielle Risiken von Anlagen in Investmentfondsanteile, 4. Spezielle Risiken von Anlagen in ETFs und Indexfonds, 5. Spezielle Risiken bei der Abwicklung von Wertpapieraufträgen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Risiken finden Sie hier.

Stand: 5. August 2019