Sparkonto – das moderne Sparbuch

Hohe Sicherheit zu niedrigen Zinsen

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Als Sparkonten werden im Allgemeinen alle Konten bezeichnet, mit denen man sparen kann. Dazu gehören auch Tagesgeldkonten und Festgeldkonten. Welche Sparkonten mit einem Girokonto verknüpft sein müssen, was es mit der SparCard auf sich hat und wie Sie eine möglichst attraktive Rendite erreichen, erfahren Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze
  • Hohe Sicherheit: Durch die gesetzliche Einlagensicherung des Landes, in dem die jeweilige Bank ihren Sitz hat, sind Geldanlagen bis zu 100.000 EUR je Kunde und Bank abgesichert. 
  • Keine negativen Zinsen: Die Zinsen eines Sparkontos orientieren sich am europäischen Leitzins und bleiben daher immer im positiven Bereich.
  • Referenzkonto: Jedes Sparkonto muss mit einem Girokonto als Referenzkonto verknüpft sein. Sonst kann kein Zahlungsverkehr stattfinden, also weder Ein- noch Auszahlungen.
  • Monatliche Auszahlung: Sie können sich bis zu 2.000 EUR pro Monat ohne größeren Aufwand von Ihrem Sparkonto auszahlen lassen. Das Geld ist nicht festgeschrieben.

Was ist ein Sparkonto?

Konten, die ein Sparguthaben und eine Verzinsung aufweisen, werden grundsätzlich als Sparkonten bezeichnet. Spricht man vom klassischen Sparkonto, sind meist Konten und Sparbücher gemeint, wie sie bei vielen Banken zu finden sind. Viel mehr, als dass das angelegte Geld auf dem Sparkonto liegt, passiert nicht. Die Zinsen sind marginal. Die moderne Form des Sparkontos ist das besser verzinste und flexiblere Tagesgeld. Doch woran erkennen Sie den Unterschied? Um die beiden Formen des Sparkontos besser voneinander abgrenzen zu können, zeigen wir Ihnen drei Merkmale des klassischen Sparkontos:

  • Variabler Zinssatz: Die Zinsen des Sparkontos passen sich immer wieder dem europäischen Leitzins an, sie sind also variabel. Geld verlieren können Sie deswegen aber nicht. Die variablen Sparzinsen befinden sich immer im positiven Bereich.
  • Girokonto als Referenzkonto: Um ein Sparkonto zu eröffnen, muss bereits ein Girokonto bei derselben Bank vorhanden sein. Dieses dient als Referenzkonto zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs.
  • Einfach, sicher, geringfügig verzinst: Die hohe Sicherheit der Geldanlage auf Sparkonten geht mit einer geringen Verzinsung einher. Meistens können Sie maximal 2.000 EUR pro Monat auf die Schnelle abheben, alle Beträge darüber sind mit langen Wartezeiten und Papierkram verbunden.

 

Hinweis: Wenn Sie mit dem Tagesgeld oder Festgeld ein Sparkonto bei WeltSparen eröffnen, dient das kostenlose WeltSparen Konto als Referenzkonto.

Auszahlungen von bis zu 2.000 EUR pro Monat sind problemlos möglich. Bei höheren Beträgen wird es kompliziert und langwierig. Wenn Sie über Ihr volles Guthaben vom Sparkonto verfügen möchten, ist eine Kündigung notwendig. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate.

Alle Merkmale und Informationen zu Festgeld und Tagesgeld können Sie auf unseren Produktseiten nachlesen.

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Wie sicher ist ein Sparkonto?

Da Spareinlagen bis zu 100.000 EUR je Kunde und Bank abgesichert sind, gelten Sparkonten als sehr sicher. Das gilt nicht nur für deutsche Konten, denn in der Europäischen Union haben alle Länder einen Einlagensicherungsfonds. Hier gilt dann die gesetzliche Einlagensicherung des Landes, in dem die jeweilige Bank ihren Sitz hat. Mit einem Tages– oder Festgeldkonto von WeltSparen haben Sie demnach einen großen Vorteil gegenüber deutschen Sparkonten. Sie sind genauso sicher, bekommen dafür aber durchschnittlich höhere Zinsen.

Wie viel Gewinn können Sparkonten erzielen?

Klassische Sparkonten, Sparbücher und Sparbriefe sind nicht dafür geeignet, Vermögen aufzubauen. Die Zinsen sind dafür zu gering. Um zumindest eine kleine Rendite zu erzielen, zählt beim Zinssatz jede Nachkommastelle. Wir zeigen Ihnen ein Beispiel:

Bank Bank A Bank B Bank C
Zinssatz 0,05 % 0,1 % 0,6 %
Anlage 1.000,00 EUR 1.000,00 EUR 1.000,00 EUR
Nach 5 Jahren 1.002,50 EUR 1.005,01 EUR 1.030,36 EUR
Nach 10 Jahren 1.005,01 EUR 1.010,05 EUR 1.061,65 EUR
Nach 15 Jahren 1.007,52 EUR 1.015,10 EUR 1.093,88 EUR

Aktuell liegen die Zinsen für Sparkonten zwischen 0,0 und 0,1 % pro Jahr.¹ Damit würden Sie bei einer Geldanlage von 1.000 EUR nach 15 Jahren gerade einmal 15,10 EUR an Zinsen gewinnen. Das macht deutlich, dass sich klassische Sparkonten paradoxerweise nicht mehr unbedingt zum Sparen eignen.

Eignet sich ein Sparkonto für die Altersvorsorge?

Da der Zinssatz auf Sparkonten relativ gering ist, wirft das Guthaben kaum Gewinne ab. Das Geld ist zwar sicher, vermehrt sich aber auch kaum.

 

Für die Altersvorsorge eignen sich eher eine zusätzliche Rentenversicherung oder eine renditestarke Geldanlage wie z. B. in ETFs.

Mit unserem ETF Robo finden Sie den Sparplan, der zu Ihnen passt.

Müssen Gewinne vom Sparkonto versteuert werden?

Alle Zinseinnahmen von Geldanlagen müssen bei der Steuererklärung angegeben werden, dazu zählen auch die Zinseinnahmen von einem Sparkonto. Überschreiten die Gewinne die Freibeträge von 801 EUR (Singles) bzw. 1.602 EUR (Verheiratete), sind 25 % Abgeltungssteuer zu entrichten. Dazu kommt gegebenenfalls noch die Kirchensteuer.

 

Mit Blick auf die WeltSparen Sparkonten (Tagesgeld und Festgeld) ist zudem die Quellensteuer zu erwähnen, die in manchen europäischen Ländern erhoben wird. Selbstverständlich stellt Ihnen WeltSparen alle steuerlich relevanten Informationen zu den Tagesgeldkonten und Festgeldkonten der Partnerbanken bereit. Informationen über die Grundfreibeträge für Einkünfte aus Geldanlagen und über den Freistellungsauftrag zur steuerlichen Entlastung finden Sie in der Rubrik zu den Steuern.

Welche Alternativen zum Sparkonto gibt es?

Das Geld auf einem Sparkonto ist sehr sicher, aber Sie erhalten kaum Zinsen. Alternativ können Sie Ihr Geld in ETFs investieren. Sie sind renditestärker, jedoch auch mit einem Risiko verbunden. Das heißt, Sie können Verluste machen. Wenn beide Varianten nicht das Richtige für Sie sind, gibt es noch den Mittelweg – zum Beispiel Festgeld.

Festgeld bedeutet, dass Sie Ihr Geld für einen vorher definierten Zeitraum fest anlegen. Sie können sich zwar in der Regel vor Ablauf der Laufzeit kein Geld auszahlen lassen, dafür gibt es aber auch keinerlei Risiko und eine höhere Verzinsung als bei klassischen Sparkonten oder dem Tagesgeld. Ein weiterer Vorteil: Zinsen und Laufzeit sowie die Höhe des Geldbetrags sind im Vorfeld bekannt und festgeschrieben, also nicht variabel. Dadurch können Sie genau kalkulieren, wie viel Gewinn Sie durch diese Geldanlage erzielen.

WeltSparen bietet die Möglichkeit, sich in vielen Fällen das Geld vom Festgeldkonto schon vor Ende der Laufzeit auszahlen zu lassen, sofern es für Sie nicht anders machbar ist. Dafür müssen Sie dann jedoch auf die Zinsen verzichten.

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Vor- und Nachteile des Sparkontos

  • Sie können einfach und meist kostenfrei sparen.
  • Das Sparkonto bietet durch die gesetzliche Einlagensicherung eine hohe Sicherheit. Das Sparguthaben wird zumindest minimal verzinst, im europäischen Ausland sind die Zinsen etwas höher.
  • Sparkonten sind ideal für Kinder, da sie damit einfach ihr erstes Geld anlegen können.
  • Eine Auszahlung vom Sparkonto ist möglich, jedoch ist der Maximalbetrag pro Monat meist auf 2.000 EUR limitiert. Bei Summen darüber wird es etwas komplizierter und kann lange dauern.
  • Ein Sparkonto ist keine Geldanlage mit hohen Renditen. Trotzdem ist es merklich höher verzinst als ein Girokonto.
  • Durch Inflation und die kaum vorhandenen Zinsen verliert Ihr Geld an Wert. Inflation bedeutet, dass Güter und Dienstleistungen immer teurer werden, Sie deswegen aber nicht mehr Geld bekommen. Somit verlieren Sie an Kaufkraft.

Fazit: Sicher sparen mit dem Sparkonto

Mit einem Sparkonto sind Sie auf der sicheren Seite. Ihr Geld ist bis zu einer Summe von 100.000 EUR je Kunde und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung des Landes, in dem die jeweilige Bank ihren Sitz hat, abgesichert. Zudem kann der Zinssatz nicht in den negativen Bereich rutschen. So gesehen können Sie demnach keine Verluste machen Aktuell liegt das Zinsniveau für Sparkonten allerdings nur zwischen 0,0 % und 0,1 %. Doch meistens ist dieser Zinssatz trotzdem noch höher als der Ihres Girokontos

Sparkonten eignen sich eher für kurzfristige Anlagezwecke oder für die Bildung von Rücklagen, um im Notfall noch etwas Geld auf Reserve zu haben. Wenn Sie auf ein bestimmtes Ziel, sparen wollen, eignet sich das Festgeldkonto als Sparkonto. Dort wird ein Betrag zu vorher bestimmten Konditionen wie Laufzeit und Zinssatz fest angelegt. Dadurch können Sie im Vorfeld genau kalkulieren, wie viel Gewinn Sie mit dem Festgeld erzielen.

 

Machen Sie sich ein Bild von den WeltSparen Festgeldkonten und Tagesgeldkonten.

¹ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202295/umfrage/entwicklung-des-zinssatzes-fuer-spareinlagen-in-deutschland/

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