1.000 EUR anlegen: Diese Möglichkeiten haben Sie

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Laut einer repräsentativen Umfrage, durchgeführt von WeltSparen, sparen rund die Hälfte aller Deutschen nach eigener Aussage zu wenig. Der ausgeprägte Wunsch nach finanzieller Sicherheit deutet aber auf die enge Bindung hin, die Deutsche zum Thema Sparen besitzen: Mehr als die Hälfte der Befragten fühlen sich nämlich erst gut abgesichert, wenn ihr Sparguthaben einem Jahresgehalt oder mehr entspricht.

Nichtsdestotrotz müssen es nicht gleich Ersparnisse in Höhe eines Jahresgehalts sein: Auch mit 1.000 EUR Startguthaben können Sie Vermögen bilden und sich stets steigern. Sie fragen sich nun, wie Sie die 1.000 EUR sinnvoll und gewinnbringend anlegen? Etwa in Aktien, um das Potenzial der Finanzmärkte zu nutzen oder doch ETFs? 

Dieser Artikel beschreibt alle denkbaren Ideen mit Vorteilen und Nachteilen, was Sie mit dem Geld machen können. Nach dem Lesen wissen Sie, welche Konten und Investitionen für Ihre 1.000 EUR sinnvoll sein können und welche nicht. Außerdem wissen Sie, was es mit dem Anlagedreieck sowie dem andauernden Zinstief und der Inflation auf sich hat.

Das Wichtigste in Kürze
  • Für Sie sind 1.000 EUR viel Geld – in der Finanzwelt sind solche Summen bei falscher Anlage und schlechten Umständen aber schnell verloren. Umso mehr steht bei der Anlage dieser Summe die Sicherheit im Fokus, damit Sie die Ersparnisse tatsächlich vermehren, statt sie zu riskieren.
  • Aktien können funktionieren, wenn Sie entsprechende Kenntnisse haben – der Gedanke, das Geld binnen kurzer Zeit zu verdoppeln oder zu verdreifachen, ist aber eher spekulativer Natur und somit mit besonders hohen Risiken verbunden. Investitionen in ETFs mit verbundenem Sparplan können das Risiko reduzieren und dennoch hohe Renditen hervorrufen.
  • Auch das historische Zinstief der EZB hinterlässt seine Spuren: Durch das Zinstief erhalten Sie insbesondere bei den klassischen Spareinlagen der deutschen Banken – beispielsweise Tagesgeld, Sparbücher oder Festgeld – kaum noch Zinsen. Dadurch wird die Inflation, also der Kaufkraftverlust des Geldes, zur Gefahr. Hohe Zinsen können die Inflation ausgleichen. Attraktive Zinsen erhalten Sie beispielsweise bei den Partnerbanken von WeltSparen.
  • Die Geldanlage kommt immer erst nach Schulden und Not-Reserve. Wenn offene Kredite vorhanden sind, ist es sinnvoller, mit den 1.000 EUR einen weiteren Teil des Kredits abzubezahlen. Und wenn Sie noch keine ausreichende Not-Reserve in Höhe von mindestens 3 Monatseinkommen haben, helfen die 1.000 EUR in dieser Hinsicht weiter.

Sie möchten andere Summen als 1.000 EUR anlegen?

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Ausgangssituation: Warum zuerst Schulden abbezahlen und eine Reserve bilden?

Ein allgemeiner Finanzgrundsatz lautet, sich vor einer Geldanlage zuerst von Schulden zu befreien, um so das Einkommen abzusichern. Deshalb sind beispielsweise auch Finanzpläne so aufbereitet und thematisieren Geldanlagen erst nach eventuell vorhandenen Schulden und der Einkommensabsicherung.

Fachleute empfehlen, mindestens 3 Monatseinkommen netto auf einem sicheren Konto zu parken. Und zwar so, dass Sie jederzeit an das Geld herankommen und keine Verluste befürchten müssen. Tagesgeldkonten sind für die Reserve sinnvoll, weil sie Schutz durch die Einlagensicherung bieten und weil das Geld täglich in voller Höhe auszahlbar ist. Kommt es zu existenzbedrohenden und nicht vorhersehbaren Situationen – etwa durch Krankheit oder Kurzarbeit – können Sie die Reserve nutzen, um weiterhin liquide zu bleiben und Kosten des alltäglichen Lebens weiterhin zahlen zu können. 

Schulden insbesondere aus Krediten sind wiederum relevant hinsichtlich der Monatsraten und der Zinskosten, die das Einkommen schmälern. Viele Banken erlauben es, einen laufenden Kredit früher zurückzuzahlen, oft auch kostenlos. So haben Sie die monatlichen Raten schneller abbezahlt und können zudem die Gesamtkosten für Zinsen reduzieren

Wenn Sie Schulden etwa aus laufenden Krediten haben oder die Reserve noch keine 3 Monatseinkommen umfasst, können Sie Ihre 1.000 EUR ideal dafür verwenden. Ansonsten sind verschiedene andere Geldanlagen und Sparkonten denkbar – immer jedoch auch vor dem Hintergrund des Zinstiefs und der Inflation.

Zinstief und Inflation: Was bedeutet das?

  • Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen seit der Finanzkrise 2008 / 2009 stark gesenkt und behält das seit 2016 andauernde historische Zinstief vorerst bei. Dieses charakterisiert sich durch einen Leitzins von 0 % und einen negativen Einlagenzins von -0,5 %. Das bedeutet, dass klassische und sichere Sparkonten und Sparbücher vor allem bei den deutschen Banken praktisch zinsfrei sind.  
  • WeltSparen kooperiert mit  96Partnerbanken in ganz Europa, die auch in Zeiten des Zinstiefs Zinsen bis zu 1,80 % p.a. bieten. 
  • Mit Blick auf die Inflation ist es sinnvoll, sich Sparkonten mit höchstmöglichen Zinsen zu sichern: Durch die Inflation verliert Geld jährlich an Kaufkraft und somit an Wert. Je höher die Zinsen klassischer Sparkonten sind, desto besser können Sie der Inflation entgegenwirken und einen zu starken Kaufkraftverlust vermeiden.  
  • Wer höhere Renditen erzielen möchte, kann sein Geld in kostengünstige Indexfonds investieren – bei WeltSparen stehen dafür 4 verschiedene ETF-Portfolios zur Auswahl. Je länger dabei die Laufzeit, desto besser die Chancen für positive Renditen und desto geringer das Risiko, Verluste zu erwirtschaften.

Anlagedreieck: Was hat es mit den Zielkonflikten der Geldanlage auf sich?

AnlagedreieckAnlagedreieckAnlagedreieck

Beim Anlagedreieck oder auch dem „magischen Dreieck der Vermögensanlage“ werden die untereinander konkurrierenden Ziele der Geldanlage –  „Rentabilität“, „Sicherheit“ und „Liquidität“ – in je einem Eckpunkt des Dreiecks dargestellt.

Das Anlagedreieck stellt anschaulich dar, dass immer nur zwei der drei konkurrierenden Ziele erreichbar sind. Der Fokus liegt also immer auf zwei Zielen, sodass ein drittes vernachlässigt werden muss, wie folgt beschrieben: 

  • Eine Geldanlage mit hoher Sicherheit und hoher Liquidität bzw. hoher Flexibilität ist wenig rentabel.
  • Eine Geldanlage mit hoher Rentabilität und hoher Sicherheit ist meist nicht liquide bzw. an eine bestimmte Laufzeit gebunden.
  • Eine Geldanlage mit hoher Rentabilität und schneller Verfügbarkeit sind riskant bzw. weisen eine niedrige Sicherheit auf.


Das heißt, Anleger müssen bei einer Geldanlage in der Regel Kompromisse vorsehen. Somit ist es durchaus relevant, die persönlichen Ziele und Erwartungen im Voraus klar zu definieren. Denn wer beispielsweise 100 % Sicherheit als Hauptziel definiert, kann nicht erwarten, hohe Renditen zu erzielen. 

Das Zinstief hat diese Situation deutlich verstärkt. Denn selbst mit sehr sicheren Tagesgeldkonten ließen sich vor der Finanzkrise 2008 / 2009 noch mehrere Prozent Zinsen im Jahr erzielen. Heute ist das anders. Wer hohe Renditen erzielen möchte, muss in Aktien, Investmentfonds oder ETFs investieren und Risiken in Kauf nehmen.

 

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1.000 EUR Ersparnisse: Was können Sie damit tun?

Natürlich möchten Sie mit Ihren 1.000 EUR schnell viel erreichen und das Geld idealerweise nicht riskieren. Demnach scheiden bestimmte Geldanlagen aus, die entweder ein hohes Grundrisiko aufweisen oder sich erst ab deutlich höheren Summen lohnen. 

Dazu zählen beispielsweise Aktien. Investitionen in Einzelaktien sind nicht nur riskant, sondern auch komplex. Anleger müssen sich vorher umfangreiche Kenntnisse über die Unternehmen aneignen, um das Risiko und Potenzial einer Investition einschätzen zu können. Sie kosten außerdem Gebühren und sind risikobehaftet, weil sich der Kurs jederzeit durch verschiedene wirtschaftliche Faktoren anders als erwartet entwickeln kann. Des Weiteren ungeeignet sind Anlagen in Kryptowährungen (noch riskanter als Aktien) oder Immobilien (meist erst ab höherem Sparguthaben möglich) ungeeignet. Im Folgenden finden Sie Anlageformen gelistet, die durchaus geeignet sind um 1000 EUR sinnvoll anzulegen: 

Tagesgeld

Neben Sparbüchern ist das Tagesgeld als klassisches Sparkonto mit am meisten vom Zinstief der EZB betroffen. Schrauben wir die Zeit zurück und sehen uns Tagesgeldkonten aus dem Jahr 2008 an, so entdecken wir Zinssätze von durchschnittlich 4,5 % im Jahr. Heute sind deutsche Tagesgeldkonten laut der Bundesbank praktisch zinsfrei. 

Anders sieht es bei europäischen Tagesgeldern aus: Wer hier 1.000 EUR anlegt, kann sich bei den Partnerbanken von WeltSparen über dauerhaft höhere, variable Zinsen freuen. Mehr dazu im WeltSparen Tagesgeld-Vergleich.

Mit diesen Zinsen kann sich ein Tagesgeldkonto für Sie lohnen: Sie kommen jederzeit flexibel an das Geld heran und das Guthaben ist durch die Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR pro Kunde und Bank sicher. Zudem können Sie mit den überdurchschnittlich hohen Zinsen der Inflation etwas entgegensetzen. Später lässt sich das Geld dann nutzen, um beispielsweise den nächsten Urlaub oder einen neuen Fernseher zu bezahlen.  

Festgeld

Festgeld zählt ebenso zu den klassischen und sicheren Spareinlagen der Banken. Es ist ebenfalls vom Zinstief betroffen, weist aber deutlich höhere Zinsen als Tagesgeld auf. Bei den Partnerbanken von WeltSparen können Sparer derzeit bis zu 1,80 % Zinsen im Jahr erhalten. Damit kommen Sie an die aktuelle Inflationsrate heran und können den Kaufkraftverlust weit beschränken.

Beispiel:

Anlagebetrag 1.000 EUR
Anlagedauer 2 Jahre
Zinsen 1,25 % p.a.*
Gewinn nach Laufzeitende 25 EUR

* Hinweis: Die Zinsen und der Gewinn müssen noch mit der Inflation verrechnet werden. Da die durchschnittliche Inflation in den Jahren 2016 bis 2019 1,5 % pro Jahr umfasste, hätte das Festgeld in diesem Beispiel keinen Gewinn hervorgerufen, sondern nur den Wertverlust durch Inflation reduziert. Auf einem normalen unverzinsten Sparkonto hätte man mit minus 1,5 % im Jahr rechnen müssen. Bei diesem Festgeld wären es nur minus 0,25 % gewesen.

Die höheren Zinsen haben damit zu tun, dass man das Geld für eine bestimmte Laufzeit fest anlegt und es sich erst zum Laufzeitende samt Zinsen wieder auszahlen lassen kann. Man kann das Guthaben nicht zwischendrin aufstocken, falls noch einmal Geld vorhanden ist. Dadurch ist Festgeld etwas unflexibler als Tagesgeld, wobei es aber auch Festgeldkonten mit flexibleren Konditionen gibt (Stichwort “Flexgeld”). 

Das Guthaben ist bei allen Festgeldern zu 100 % durch die Einlagensicherung geschützt: Das heißt, auch bei Festgeld greift im Falle einer Bankeninsolvenz der nationale Einlagensicherungsfonds ein und erstattet bis zu 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank. 

Sinnvoll kann Festgeld für Sie sein, um das Geld sicher und besser verzinst zu parken, wenn Sie es über die Dauer der gewünschten Laufzeit nicht benötigen. Die meisten Sparer wählen mit  Blick auf das Zinstief eine Laufzeit von 1-2 Jahren. Sofern die EZB in diesem Intervall Zinskorrekturen vornimmt und die Leitzinsen wieder steigen, können Anleger nach Laufzeitende ein umso besser verzinstes Festgeld wählen. 

ETFs und Fondsinvestitionen

Wer die 1.000 EUR mit Chance auf höhere Renditen anlegen möchte, kann sich für ETFs oder Investitionen in aktive Investmentfonds entscheiden. Diese sind durch die vorhandenen Kursrisiken nicht so sicher wie Tagesgeld oder Festgeld, können aber Renditen erreichen, die weit über das Level der Inflation hinausreichen können. So reden wir nicht mehr vom Sparen, sondern vom Vermögensaufbau. 

Wenn sich die Kurse positiv entwickeln, lassen sich aus den 1.000 EUR innerhalb von ein paar Jahren deutlich höhere Summen machen. Anleger müssen dabei aber Geduld beweisen – ein sehr schneller Vermögensaufbau, der die 1.000 EUR in kurzer Zeit vervielfacht, ist mit aktiven Fonds und ETFs ausgeschlossen. 

Letztendlich handelt es sich ebenso wie bei Aktien um Investitionen an der Börse. Das Risiko ist aber durch Diversifikation reduziert. Diversifikation bedeutet, dass Sie nicht in einzelne Aktien investieren, sondern in viele verschiedene. Die WeltInvest ETF-Portfolios diversifizieren breit und investieren in verschiedene ETFs mit wiederum verschiedenen Aktien sowie wahlweise Anleihen. Sie können hier einerseits die vollen 1.000 EUR investieren oder einen monatlichen Sparplan mit Teilsummen einrichten. Mit einem Sparplan können Sie vom Durchschnittskosteneffekt, in der Fachsprache auch „Cost-Average-Effect“ genannt, profitieren. Dieser Effekt bezeichnet einen durchschnittlichen Einkaufskurs der Fondsanteile über die Zeitverlauf: Wenn die Kurse steigen, erhalten Anleger für den gleichen Betrag weniger Anteile, als wenn sie fallen. 

Im folgenden Beispiel verdeutlichen wir den Kostenunterschied zwischen aktiven und passiven Investmentfonds bei einem monatlichen Sparplan von 150 Euro über einen langen Zeitraum bei gleichbleibender positiver Rendite: 

  • Monatliche Investition per Sparplan: 150 EUR
  • Anlagedauer: 24 Jahre
  • Durchschnittliche Rendite: circa 5 % p.a.
  • Kosten: siehe Tabelle
Fonds mit durchschn. Gesamtkosten von 2,26 % im Jahr ETF mit durchschn. Gesamtkosten von 0,48 % im Jahr
Kontostand nach 1 Jahr 1.825,84 EUR 1.843,57 EUR
Kontostand nach 6 Jahren 11.710,16 EUR 12.382,80 EUR
Kontostand nach 12 Jahren 25.418,71 EUR 28.507,64 EUR
Kontostand nach 18 Jahren 41.466,74 EUR 49.505,35 EUR
Kontostand nach 24 Jahren 60.253,45 EUR 76.848,47 EUR
Selbst-Investitionen 43.200 EUR 43.200 EUR
Erzielte Rendite 17.053,45 EUR 33.648,47 EUR

Die WeltInvest ETF-Portfolios bieten einen besonderen Vorteil speziell für sicherheitsbewusstere Anleger: Denn Sie können sich hier auch für Portfolios mit geringeren Risiken entscheiden. Wählen Sie dafür ein Portfolio mit einem hohen Anteil an Anleihen. Denn Anleihen gelten je nach Bonität des Herausgebers als Wertpapiere, die die Schwankungen in einem mit Aktien gemischten Portfolio reduzieren und das Risiko begrenzen können. Das kann sich bei 1.000 EUR lohnen – Sie haben einerseits die Chance auf höhere Renditen und legen andererseits weniger risikoreich an. 

P2P-Kredite

„P2P“ steht für Peer to Peer. Damit sind Kredite von Privatpersonen an Privatpersonen über entsprechende Plattformen gemeint. Im Gesamtbild sind P2P-Kredite keine übliche Geldanlage, sondern eher eine spezielle Anlageform. Diese ist nur für Anleger geeignet, die in der Lage sind, Zahlungsausfälle zu stemmen. Peer-to-Peer-Kredite bieten nichtsdestotrotz vielfältige Vorteile, wie u.a. eine attraktive Verzinsung und die Möglichkeit der Kreditaufnahme auch bei schwacher Bonität.  

Die Komplexität dabei, anderen Privatpersonen Geld über eine Plattform zu leihen und von diesen Personen abhängig zu sein, erfordert eine erhöhte Risikobereitschaft. Ferner wenden sich meistens solche Kreditnehmer an P2P-Plattformen, die bei normalen Banken meist aus Bonitätsgründen keinen Kredit erhalten haben.

Crowdinvesting

Auch das Crowdinvesting funktioniert über entsprechende Plattformen im Internet. Dabei investieren viele Menschen zusammen in ein umfassendes Projekt, das attraktive Renditen verspricht. Durch die tatsächlich erzielbaren Renditen handelt es sich beim Crowdinvesting um das Gegenstück zum spendenbasierten Crowdfunding. Dort erhalten Anleger, beziehungsweise Spender, meist nur eine kleine Aufmerksamkeit, erzielen aber keine Rendite.

Wer die 1.000 EUR also in unkonventionellere Geldanlagen investieren möchte, kann im Crowdinvesting diese spannende Alternative finden. Zu erwähnen sind aber auch die Risiken – denn das finanzierte Projekt kann die anvisierte Rendite erzielen, muss es aber nicht

Crowdinvesting ist vor allem für die Finanzierung von Immobilien ein Thema. Das heißt, mit dem Geld einer Vielzahl von Privatpersonen, die gemeinsam in ein Projekt investieren, werden ausgewählte Immobilienprojekte entwickelt und umgesetzt. Dabei legt die jeweilige Crowdinvesting-Plattform nach Absprache mit dem Bauträger einen sogenannten Funding-Zeitraum fest, innerhalb dessen ein bestimmtes Anlagevolumen, auch Funding-Volumen, erreicht werden soll. Das Projekt wird realisiert, wenn das festgelegte Fundingziel in der vorgeschriebenen Zeitspanne vollzogen wird. Bleibt das Projekt unter der Mindestfinanzierungsschwelle, wird der Zeitrahmen entweder verlängert, der Projektträger akzeptiert ein niedrigeres Volumen oder das Kapital wird wieder an die Anleger verteilt. Mit dieser Methode können auch Kleinanleger hohe Zinsen und jährliche Renditen von 4,50 bis 9,00 % p.a. vereinnahmen. 

Was Anleger beachten müssen: Es handelt sich um ein nachrangiges Darlehen, das sie den Initiatoren hinter dem Projekt auszahlen, nicht um Aktien oder ähnliches. Kommt es etwa zur Insolvenz der Initiatoren, dann werden nachrangige Darlehen erst ganz zum Schluss aus der Insolvenzmasse bedient. Hierin besteht das Risiko von Crowdinvesting: Unter Umständen erhalten Anleger ihre Investition nicht zurück, sofern die Insolvenzmasse vorab schon verbraucht ist.  

Persönliche Investitionen

Der amerikanische Investor Warren Buffett zählt zu den reichsten Menschen der Welt und hantiert mit Summen, die sich kaum einer vorstellen kann. Immer wieder wird er gefragt, welche Tipps er für sie hätte, wenn sie heute 1.000 EUR anlegen möchten. 

Aus dieser Situation stammt eines der bekanntesten Zitate des Investors: „Was immer Sie tun, die beste Investition, die Sie machen können, ist die Investition in Sie selbst.“ 

Die Botschaft dahinter: Die Investition in sich selbst – etwa in Form einer Fortbildung oder Bildungsreise – kann mehr lebenslange Rendite bieten als eine Investition von 1.000 EUR in bestimmte Geldanlagen. Wer also 1.000 EUR parat hat und noch nicht weiß, was er damit anfangen möchte: auch persönliche Investitionen finden sich auf der Liste der Möglichkeiten.

Fazit

Schon 1.000 EUR – ob sie einem viel oder wenig vorkommen – können eine gute Basis für verschiedene Geldanlagen sein. Neben persönlichen Investitionen stehen viele verschiedene Optionen bereit – von klassisch und sicher bis hin zu risikoreich und renditestark. Wofür Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis und der Chancenorientierung ab, wie das Anlagedreieck zeigt. Tagesgeld und Festgeld eignen sich, um Geld für kurze Zeit sicher zu parken; ETFs können höhere Gewinne hervorrufen, sind dafür aber auch mit höheren Risiken verbunden.

Hervorragend Basierend auf 3.475 Bewertungen