Wie lassen sich 5.000 EUR sinnvoll anlegen?

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5.000 EUR sind eine solide Basis für viele verschiedene Geldanlagen. Doch welche passen zu Ihnen: Sind Sie eher risikobereit oder sicherheitsorientiert? Streben Sie nach hohen Renditen, um sich große Wünsche zu erfüllen, oder nach einem sicheren und konsequenten Vermögenserhalt? Ist es Ihnen wichtig, etwas “auf der hohen Kante” zu haben, wenn mal etwas Unvorhergesehenes passieren sollte

Sie haben also die Wahl: Investieren Sie 5.000 EUR chancenreich oder sicherheitsorientiert? Wie viel Geld bräuchten Sie überhaupt, um sich Lebenswünsche wie beispielsweise eine Weltreise zu erfüllen? Und lohnt es sich trotz des Zinstiefs, die Summe beispielsweise zu teilen, um sowohl Chancen zu sichern als auch von Sicherheit zu profitieren?

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Deutschen sind beim Thema Geld eher risikoscheu und sicherheitsorientiert. Das kollidiert mit dem aktuellen Zinstief und den vergleichsweise niedrigen Gewinnen bei klassischen Sparkonten.
  • 5.000 EUR können je nach persönlicher Risikobereitschaft eine solide Basis für Investitionen in Wertpapiere sein. Ebenso lohnt es sich, das Portfolio zu diversifizieren und einzelne Teilsummen auf verschiedene Bereiche und Werte zu streuen.
  • Neben den typischen Anlageformen wie ETFs oder einem Festgeldkonto können Sie 5.000 EUR auch bei der Altersvorsorge, Reserve für Notfälle oder in anderen Perspektiven einen Schritt nach vorn bringen.
  • Die 5.000 EUR auf dem Girokonto oder gar dem Sparbuch zu lassen, ist mit Blick auf die Inflation und die marginalen Zinsen suboptimal. Wer von hoch verzinsten Angeboten Gebrauch machen möchte, sollte die Partnerbanken von WeltSparen in Betracht ziehen. Diese bieten überdurchschnittlich hohe Zinsangebote, womit Sparer der Inflation zumindest auf Augenhöhe begegnen können.

Warum ist die Inflation bei 5.000 EUR ein Problem?

Die Inflation beschreibt die stetige Zunahme des Preisniveaus – der Wert des Geldes sinkt also. Auf Basis der durchschnittlichen, jährlichen Inflation in den Jahren 2016 bis 2019, ist es durchaus realistisch, dass Preise innerhalb eines Jahres um ca. 1,5 % steigen könnten.

Problematisch wird dieser Wert für Vermögen, das aktuell auf deutschen Sparkonten geparkt liegt, die im Durchschnitt zinsfrei sind. Unverzinste Guthaben verlieren auf diesen Konten innerhalb eines Jahres also durchschnittlich 1,5 % an Wert. Der Verlust ist tückisch, weil er für Sparer nicht sichtbar ist. Denn das Geld wird in dem Sinne nicht weniger, aber aufgrund der Inflation kann nach einiger Zeit nicht mehr das gleiche Gut erstanden werden wie heute – das Geld verliert an Kaufkraft

Eine Inflation von 1,5 % würde bedeuten, dass die 5.000 EUR ohne Zinsen nach einem Jahr nur noch 4.925 EUR wert sind. Deshalb raten Fachleute davon ab, höhere Summen wie die hier vorhandenen 5.000 EUR einfach auf einem unverzinsten Sparkonto oder auch Girokonto zu parken. Stattdessen rücken nahe der Inflationsrate verzinste Festgeldkonten sowie chancenreiche Geldanlagen wie Fonds oder ETFs in den Fokus. 

Wer 5.000 EUR sicher und flexibel anlegen möchte, kann sich die WeltSparen Tagesgeldkonten ansehen. WeltSparen kooperiert mit 96 Partnerbanken aus dem EU-Ausland, die deutlich höhere Zinsen als deutsche Konten bieten.

Festgeld: 5.000 EUR besser verzinst und fest anlegen, um Inflation auszugleichen?

  • Für deutsche Sparer ist charakteristisch, dass sie Risiken meiden und sicher sparen sowie investieren. 
  • Festgeld bietet höhere Zinsen als beispielsweise Tagesgeld. Dafür ist das Geld erst zum Ende einer vereinbarten Laufzeit zusammen mit den Zinsen wieder auszahlbar.  

 

Laut einer Statistik aus dem Jahr 2019 würden 88 % der Deutschen „eher nicht“ oder „gar nicht“ auf risikoreichere Geldanlagen setzen, auch wenn sie dafür eine höhere Rendite erwarten dürften. Zwar muss man dazu erwähnen, dass „risikoreich“ relativ ist, je nachdem, ab wann die Sparer eine Geldanlage als zu risikoreich empfinden. Dennoch lässt sich festhalten, dass Sicherheit für die Deutschen bei der Geldanlage eine übergeordnete Rolle spielt und die Deutschen durchschnittlich eher konservativ und risikoavers sparen

In Zeiten des Zinstiefs bietet sich ein Festgeldkonto als sehr sichere und im Verhältnis gut verzinste Geldanlage an. Durch die Einlagensicherung sind Guthaben bis zu 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank beispielsweise bei einer Bankeninsolvenz geschützt. Verlustrisiken bestehen keine. Für Festgeldanlagen bei WeltSparen erhalten Sparer je nach Laufzeit, Anlagebetrag und Bonität des Banken-Heimatlandes noch bis zu 1,80 % Zinsen im Jahr. So können Sie der momentanen Inflation etwas entgegensetzen und den Kaufkraftverlust des Geldes reduzieren oder sogar vermeiden

Bei Festgeld legen Sie eine bestimmte Anlagesumme wie beispielsweise 5.000 EUR für eine feste Laufzeit an. Das Geld wird über die Laufzeit hinweg zu vorbestimmten Konditionen verzinst. Vorteil dabei ist: Sie wissen bereits im Voraus, welchen Gewinn Sie am Ende erzielen können. Zum Ende der Laufzeit wird Ihnen das Guthaben samt der Zinsen wieder ausgezahlt. Die meisten Sparer wählen eine Laufzeit von 1-2 Jahren, um sich die Chance auf zwischenzeitlich wieder bessere Zinsen und damit höhere Gewinne zu sichern

Im folgenden, ersten Beispiel stellen wir dar, welche Zinsen bei den vollen 5.000 EUR und einem durchschnittlichen Länderrating (BBB) denkbar sind. Im zweiten Beispiel rechnen wir mit der Hälfte der Summe, also 2.500 EUR, und einem höheren Länderrating (A). Die übrige Teilsumme können Sie in andere Geldanlagen investieren und ihr Portfolio so diversifizieren.  Die Zinssätze orientieren sich in beiden Beispielen an den Angeboten bei WeltSparen.

 

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Beispiel 1:

Anlagebetrag 5.000 EUR
Laufzeit 2 Jahre
Länderrating BBB
Zinsen 1,25 % p.a.
Gewinn 125,78 EUR
Auszahlbar zum Laufzeitende 5.125,78 EUR

Beispiel 2:

Anlagebetrag 2.500 EUR
Laufzeit 2 Jahre
Bonität des Bankenlandes A-
Zinsen 1,12 % p.a.
Gewinn 56,31 EUR
Auszahlbar zum Laufzeitende 5.056,31 EUR

Nicht immer bedeutet Festgeld, dass Sie für die Dauer der Laufzeit auf das Geld verzichten müssen. Sogenannte Flexgeld-Konten mit leicht niedrigeren Zinsen sind eine Art flexibles Festgeld, die eine zuvor verabredete Verfügbarkeit bieten, sprich, es erlauben, das Konto auch während der Laufzeit gebührenfrei aufzulösen. Die Zinszahlung erfolgt im Falle einer vorzeitigen Auflösung bis zum Tag der flexiblen Verfügung.

Investitionen in ETFs: Renditekraft von Aktien nutzen?

  • Der Handel mit Wertpapieren und Anteilen an ETFs oder Fonds ist für einen langfristigen Vermögensaufbau sinnvoll. 
  • Der direkte Handel mit Aktien setzt Kenntnisse voraus und ist risikoreich. Anleger sollten sich der Risiken bewusst sein und nur Geld investieren, welches sie nicht unmittelbar benötigen  ETFs und Indexfonds – oder besser ETF-Portfolios – sind dank ihrer breiten Diversifikation, sprich breiten Streuung, weniger risikoreich als einzelne Aktien. 
  • Wertpapiere sind in Zeiten des Zinstiefs die einzige Möglichkeit, um nicht nur die Inflation auszugleichen, sondern das Geld auch tatsächlich zu vermehren. Das betrifft einzelne Aktien und Anleihen – also einzeln gehandelte Wertpapiere – genauso wie beispielsweise ETFs, Indexfonds und aktive Investmentfonds, die viele verschiedene Wertpapiere bündeln. Jedoch müssen sich Sparer auf die vorhandenen und erhöhten Risiken einlassen


Anleger können 5.000 EUR sowohl komplett auf einmal investieren oder auch in Form eines monatlichen Sparplans. Monatliche Teilsummen zu investieren, kann dabei helfen, sich auch mit kleinen Beiträgen ein Vermögen aufzubauen. Außerdem können Anleger den Durchschnittskosteneffekt auszunutzen. Der Durchschnittskosteneffekt bedeutet, dass man monatlich eine feste Summe investiert und in Phasen schwächerer Kurse mehr Anteile als sonst bekommt. In Phasen steigender Kurse erhalten Anleger für den gleichen Betrag entsprechend weniger Anteile. So nähern sich die Kaufpreise über den Zeitverlauf einem Durchschnittswert an und Anleger brauchen sich keine Gedanken über den richtigen Einstiegszeitpunkt machen.. 

Speziell die WeltInvest ETF-Portfolios bieten besondere Vorteile

  • Einerseits umfassen die Gesamtkosten nur durchschnittlich 0,48 % im Jahr. Aktive Investmentfonds haben durchschnittliche Gesamtkosten von 2,26 % im Jahr und somit fast 5-mal teurer. 
  • Andererseits stehen Anlegern vier Portfolio-Varianten mit verschiedenen Risikoprofilen zur Auswahl. Diese vier Portfolio-Varianten weisen unterschiedliche prozentuale Anteile aus Aktien und Anleihen auf. Je mehr Anleihen vorhanden sind, desto geringer ist das Risiko. 

So sind die ETF-Portfolios auch für Anleger geeignet, die ihre 5.000 EUR oder eine Teilsumme davon chancenreicher, mit kalkuliertem Risikound diversifiziert investieren möchten. 

Beispiel 1:

  • Investition: 5.000 EUR einmal und dann monatlich 50 EUR 
  • Durchschnittliche Gesamtkosten: 0,48 % p.a.
  • Durchschnittliche Rendite: 5 % p.a.
  • Laufzeit: 5 Jahre
Guthaben nach Jahr 1 5.839,48 EUR
Guthaben nach Jahr 2 6.716,73 EUR
Guthaben nach Jahr 3 7.633,45 EUR
Guthaben nach Jahr 4 8.591,41 EUR
Guthaben nach Jahr 5 9.592,48 EUR
Selbst investierte Summe 8.000 EUR
Gesamtrendite 1.592,48 EUR

Beispiel 2:

  • Investition: 2.500 EUR einmal und dann monatlich 50 EUR
  • Durchschnittliche Gesamtkosten: 0,48 % p.a.
  • Durchschnittliche Rendite: 5 % p.a.
  • Laufzeit: 5 Jahre
Guthaben nach Jahr 1 3.227 EUR
Guthaben nach Jahr 2 3.986,71 EUR
Guthaben nach Jahr 3 4.780,61 EUR
Guthaben nach Jahr 4 5.610,22 EUR
Guthaben nach Jahr 5 6.477,15 EUR
Selbst investierte Summe 5.500 EUR
Gesamtrendite 977,15 EUR

Ziehen wir das Festgeld-Beispiel von oben noch einmal heran und nehmen wir an, dass Sie 2.500 EUR von den 5.000 EUR in Festgeld anlegen sowie die anderen 2.500 EUR in ETFs investieren. So hätten Sie nach zwei Jahren bereits eine Rendite von 286,71 EUR (ETFs) + 56,31 EUR (Festgeld) = 343,02 EUR erzielt. Sie würden den Sicherheitsvorteil des Festgeldes ausnutzen sowie einmal chancenreicher in Wertpapiere investieren.

Beispiel Weltreise: Wie werden 5.000 EUR zu 12.000 EUR?

Eine Weltreise kostet mehrere tausend Euro. Wir rechnen mit einem Budget von durchschnittlich 1.000 EUR pro Monat pro Person. Nehmen wir an, Sie möchten die Welt ein Jahr bereisen – somit brauchen Sie etwa 12.000 EUR. Ihre 5.000 EUR müssten Sie also etwas mehr als verdoppeln. 

Dieses Beispiel steht symbolisch für alle höheren Investitionen. Natürlich muss es sich nicht um eine Weltreise handeln – es könnte auch ein neues Auto oder eine andere Investition sein. 

Im ersten Beispiel zu den ETFs wird deutlich, dass Sie die Marke von 12.000 EUR unter optimalen Umständen zwischen 7 und 8 Jahren erreichen können. Nach Ende des achten Jahres und mit durchschnittlich 5 % Rendite / 0,48 % Gesamtkosten pro Jahr sind 12.874,10 EUR in die ETFs investiert. Mit Festgeld bräuchte es unter aktuellen Zins-Umständen deutlich länger, um eine Summe von 12.000 EUR anzusparen. Je nachdem, wann Sie die Investition leisten möchten und das Geld brauchen, müssen Sie mehr Risiken eingehen. 

Alternativen: Was kann ich sonst mit 5.000 EUR machen?

  • Haben Sie bereits eine finanzielle Reserve für den Notfall?
    Viele Sparer parken mindestens drei Monatseinkommen netto auf einem sicheren und stets auszahlbaren Tagesgeldkonto. So bleiben sie in existenzbedrohenden Situationen liquide und können die laufenden Kosten weiterhin bezahlen. Mit den 5.000 EUR oder einer Teilsumme davon können Sie der Reserve deutlich näherkommen. 
  • Haben Sie einen Altersvorsorgeplan?
    Statt die 5.000 EUR in Festgeld oder ETFs anzulegen, kann sich auch eine Einmalzahlung in die Altersvorsorge lohnen. Vor allem bei der Rürup-Rente oder auch Basisrente. Denn hier sind Investitionen von bis zu 22.541 EUR im Jahr (2020) steuerlich absetzbar. 
  • Haben Sie noch Schulden?
    Vor dem Thema Geldanlagen steht immer das Thema Schuldenfreiheit. Sofern noch Schulden – aus beispielsweise einem offenen Kredit – vorhanden sind und die Bank dies erlaubt, können Sie den Kredit mit den 5.000 EUR zusätzlich tilgen. Dadurch verkürzen Sie die Laufzeit und somit auch die Zinskosten.
  • Crowdinvesting / P2P-Kredite / andere Anlageformen?
    Natürlich existieren neben Fonds, ETFs und klassischen Sparkonten noch viele andere Anlageformen. Alternativen bieten zum Beispiel Crowdinvesting und P2P-Kredite.

    Auch diese können sich lohnen:
    Beim Crowdinvesting investieren Sie in ein bestimmtes Projekt und erzielen Rendite auf Basis von dessen Erfolg. Bei P2P-Krediten leihen Sie über entsprechende Privatpersonen Geld und erhalten Zinsen. Beide Anlageformen weisen aber auch Risiken auf. So sind Sie hinsichtlich der Sicherheit und Rendite immer an eine bestimmte Quelle gebunden. Beim Crowdinvesting ist es das entsprechende Projekt, das unter Umständen nicht die Rendite erreicht, die es verspricht. Bei den P2P-Krediten sind es die einzelnen Kreditnehmer, die sich oft aus dem Grund an P2P-Plattformen wenden, weil sie bei normalen Banken keinen Kredit erhalten. 

Freistellungsauftrag: Steuern sparen bei der Geldanlage?

Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Renditen von bis zu 801 EUR im Jahr – bei Verheirateten sind es bis zu 1.602 EUR im Jahr – steuerfrei. Ohne den Freistellungsauftrag und über die Limits hinaus wäre ansonsten die Abgeltungssteuer fällig. Diese umfasst inklusive Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer durchschnittlich 26,375 % der erzielten Renditen. Die Steuer wird von den Anbietern direkt ans Finanzamt abgeführt. Weil 5.000 EUR je nach tatsächlicher Geldanlage schon höhere Renditen erzeugen können, ist ein Freistellungsauftrag sinnvoll. 

Fazit

Mit 5.000 EUR lässt sich in Sachen Geldanlage schon viel erreichen: Ob Sie mit 5.000 EUR als Teilvermögen starten möchten oder ob Sie 5.000 EUR erspart haben und nun mehr draus machen möchten: Gemäß der oben aufgeführten Beispiele lassen sich schon innerhalb von zwei Jahren Renditen von mehreren hundert Euro erzielen. Doch Vorsicht: Je höher die Rendite, desto höher ist auch das Risko einer Geldanlage. 

Jedoch müssen bei 5.000 EUR nicht nur typische Anlageformen ein Thema sein: Auch die Altersvorsorge, die Reserve für finanzielle Notsituationen oder Investitionen in sich persönlich stehen zur Option. Für was Sie sich entscheiden, hängt sehr viel auch mit Ihrer persönlichen Risikobereitschaft und Ihren Erwartungen hinsichtlich Renditen und Zeitfenstern der Geldanlage zusammen.

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