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Begriffsklärung “Zinsen”

Zinsen bezeichnen ganz allgemein das Entgelt, das Sparer für die Überlassung von Guthaben erhalten. Die Aussicht auf Zinserträge bildet das wesentliche Motiv, warum Anleger überhaupt bereit sind, für einen bestimmten Zeitraum auf ihr Geld zu verzichten und es anderweitig als Geldanlage zur Verfügung zu stellen. Ohne den Zins ist eine moderne Geldwirtschaft nicht vorstellbar. Auch beim Festgeld entstehen Erträge für den Sparer durch die Verzinsung von Guthaben durch die Bank. Das gilt selbstverständlich auch für die über WeltSparen angebotenen Festgelder.

Unabhängig vom Ertrag

Ein wesentliches Merkmal von Zinszahlungen ist, dass sie unabhängig von der Ertragslage des Schuldners anfallen. Der muss die Zinsen zahlen, egal ob er wirtschaftlich gerade erfolgreich ist oder nicht. Das unterscheidet Zinsvereinbarungen zum Beispiel von Dividendenzahlungen oder anderen Formen der Gewinnausschüttung, die nur dann erfolgen, wenn auch entsprechende Gewinne vorhanden sind. Zinszahlungen reduzieren das Investitionsrisiko von Sparern und Anlegern erheblich und sind ein Grund dafür, warum nach wie vor verzinsliche Bankeinlagen so beliebt sind.

Die Höhe der Zinszahlungen wird durch den Zinssatz bestimmt. Er gibt als Prozentwert den Zinsz für 1 Jahr bezogen auf das eingesetzte Kapital an. Bei einem Zinssatz von 2 Prozent und einem eingesetzten Kapital von 10.000 Euro fallen zum Beispiel nach einem Jahr 200 Euro Zinsen nach dieser Definition an. Wenn Zinssatz, Betrag und Laufzeit bekannt sind, ist es kein Problem, die anfallenden Zinsen zu berechnen.

Was sind Festgeld-Zinsen?

Beim Festgeld sind die Zinsen immer über die gesamte Laufzeit fest. Der Zinssatz kann während der Festlegungsdauer von der anbietenden Bank nicht geändert werden. Erst wenn eine neue Festgeld-Vereinbarung erfolgt, wird auch der Zins neu festgelegt. Dafür verzichten Festgeld-Sparer auf Verfügungen während der Laufzeit. Wird ausnahmsweise doch verfügt, bedeutet dies üblicherweise einen Zinsverlust für den Sparer. Die Zinserträge werden im Regelfall am Ende der Laufzeit ausgezahlt bzw. gutgeschrieben. Wenn das Festgeld beispielsweise für ein Jahr vereinbart wurde, sind am Ende Zinsen für 360 Tage (ein Bankjahr) fällig. Analog verhält es sich bei längeren Laufzeitvereinbarungen.

Der festgelegte Zinssatz unterscheidet Festgeld-Anlagen von anderen Sparformen wie herkömmlichen Spareinlagen oder Tagesgeldern. Hier sind die Zinssätze variabel. Das heißt, die Bank kann den Zins je nach Marktlage, dem allgemeinen Zinsverlauf und der Geschäftspolitik im Zeitablauf anpassen. Die Festzinsvereinbarung beim Festgeld bietet Sparern eine hohe Kalkulationssicherheit. Sie wissen immer genau, welchen Zinsertrag sie erzielen werden.

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Diese Faktoren beeinflussen Festgeld-Zinsen

Die Höhe der Verzinsung für Festgeld wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Die eingeschränkte Verfügbarkeit, die Dauer der Laufzeit, der Festgeld-Betrag, das allgemeine Zinsniveau und länderspezifische Rahmenbedingungen sind wichtige Einflussgrößen, die dabei eine Rolle spielen.

Verfügbarkeit

Da über Festgeld während der vereinbarten Laufzeit nicht verfügt werden kann, ist das Zinsniveau hier tendenziell höher als bei Einlagen mit täglicher Fälligkeit, zum Beispiel Tagesgeld. Diese Aussage darf allerdings nicht generalisiert werden, da es am Markt eine große Bandbreite an Konditionen gibt. Auch die Geschäftspolitik der Anbieter bestimmt die Zinssätze mit.

Laufzeit

In der Regel werden bei längeren Festgeldvereinbarungen auch höhere Zinssätze geboten. Damit werden Festgeld-Sparer dafür entschädigt, dass sie länger auf ihr Geld verzichten und mögliche zwischenzeitliche Marktzinserhöhungen nicht nutzen können.

Betrag

Manche Institute differenzieren den Festgeld-Zins nach der Höhe der Einlage. Zwingend ist das aber nicht. Auch hier kommt es ganz wesentlich auf die Geschäftspolitik der jeweiligen Bank an. Viele verlangen zumindest gewisse Mindestbeträge, ab denen Festgeldanlagen erst möglich sind.

Länderspezifika

Darüber hinaus gibt es auch in den einzelnen Ländern spezifische Gegebenheiten, die das Zinsniveau beeinflussen können. Die wirtschaftliche Lage, die Struktur und der Wettbewerb in der Finanzindustrie, das Anlage- und Sparverhalten, aber auch der Kreditbedarf zum Beispiel. Diese spezifischen Einflussgrößen bewirken, dass Festgeld-Zinsen im Ausland über dem deutschen Niveau liegen können.

Zentralbank-Politik

Für die Höhe der Zinsen für Festgeld ist auch die Geld- und Zinspolitik der zuständigen Zentralbank entscheidend. Im Euro-Raum ist das die Europäische Zentralbank. Sie verfolgt bereits seit Längerem vor dem Hintergrund der Euro- und Schuldenkrise mancher Mitgliedsländer eine ausgesprochen lockere Geldpolitik mit Niedrigzinsen. Sie hat dafür gesorgt, dass auch die Festgeld-Zinsen in Europa in den letzten Jahren gesunken sind. Besonders niedrig ist die Verzinsung von Festgeld in Deutschland. Die Niedrigzinssituation wird voraussichtlich noch länger anhalten.

Zinsen ohne Risiko?

Häufig wird gesagt, dass Festgeld-Zinsen ohne Risiko seien. Das stimmt insofern, als das Ausfallrisiko bei europäischen Festgeld-Anlagen dank der Vorschriften zum gesetzlichen Einlagenschutz sehr gering ist. Danach sind Einlagen bei Banken im EU-Raum bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde zu 100% abgesichert. Auch Kursrisiken und Zinsänderungsrisiken gibt es bei Festgeld nicht. Der Zins bleibt für die Dauer der Anlage konstant. Währungsrisiken entstehen nur bei einer Festgeld-Anlage in einer Nicht-Euro-Währung. Dieses kann jedoch durch eine entsprechend höhere Verzinsung ausgeglichen werden und birgt somit Chancen als auch Risiken.

Es besteht aber ein Inflationsrisiko. Es kommt dann zum Tragen, wenn der Zinssatz unterhalb der Inflationsrate liegt. Dann decken die Zinserträge nicht einmal den Kapitalverzehr durch Geldentwertung ab. Das ist bei den Festgeld-Zinsen aktuell in Deutschland der Fall. Wer sein Geld hier anlegt, muss aufgrund der Niedrigzinssituation mit realem Kapitalverlust rechnen.

Eine Darstellung der Festgeldzinsentwicklung im Vergleich zu der Inflationsrate in Deutschland zeigt folgende Grafik:

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Zinsen: Geld anlegen im Ausland lohnt sich

Festgeld-Zinsen im Ausland können dagegen – da sie oft höher sind – eine realen Mehrwert bieten. WeltSparen identifiziert für seine Nutzer gezielt interessante Festgeld-Angebote in Europa und ermöglicht den einfachen und unkomplizierten Zugang zu ihnen. Ausgewählt werden nur solche Festgelder, deren Zins im Vergleich zum deutschen Zinsniveau deutlich höher und trotzdem sicher sind. Dank der höheren Zinsen ist Sparen mit Festgeld über WeltSparen wieder lohnend.

Die Kontoeröffnung ist über die Plattform Weltsparen.de denkbar einfach und entspricht ganz weitgehend der Vorgehensweise bei einem Direktbank-Festgeld im Inland. Über Onlinebanking-Funktionen ist jederzeitige Kontotransparenz und -übersicht gewährleistet. Am Ende der Laufzeit wird das gesparte Geld zuzüglich Zinsen immer auf ein Online-Konto, das für Verrechnungszwecke eingerichtet wird, gezahlt. Es gibt keine – wie sonst üblich – automatische Prolongatio

Und die Steuern?

Auch bei der Versteuerung bestehen nur graduelle Unterschiede. Für ausländische Festgeld-Zinsen sind Steuern zu zahlen wie bei Zinserträgen in Deutschland auch. Allerdings findet kein Kapitalertragsteuerabzug nach deutschem Recht statt, sondern ausländische Zinserträge sind im Rahmen der Einkommensteuer in Deutschland zu deklarieren. Manchmal wird bei Auslands-Zinsen eine Quellensteuer einbehalten, die dann bei der Einkommensteuer hierzulande berücksichtigt wird. Unter dem Strich ergibt sich daher kein Unterschied, was die Steuerbelastung betrifft, nur die Verfahrensweise ist etwas anders. WeltSparen unterstützt seine Festgeld-Sparer bei der ordnungsgemäßen Versteuerung, indem steuerlich relevante Unterlagen und Informationen für die und von den ausländischen Partnerbanken zur Verfügung gestellt werden, ohne dass dafür zusätzliche Kosten anfallen. Die Leistungen in diesem Zusammenhang sind genauso kostenlos wie der übrige Service von WeltSparen.

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Stand: 22. September 2016