Was sind negative Zinsen und wie entstehen sie?

Die Höhe der Zinsen ist von Faktoren wie Zeit, Jahr, Anlageform sowie Institut abhängig und orientiert sich dabei am aktuellen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). In diesem Komplex stellen negative Zinsen das Schreckgespenst aller Sparer dar, bedeuten sie doch – speziell in Zeiten sinkender Zinsen –, dass ihr Bankguthaben um einen gewissen Prozentsatz belastet wird und so entgegen der ursprünglich erhofften Rendite an Wert verliert.

Vorteile von WeltSparen auf einen Blick:

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  • Teilweise Recht auf vorzeitige Rückzahlung
  • Festgeld in Euro wie auch in Fremdwährung möglich

Der Unterschied zwischen negativen Real- und Nominalzinsen

Ökonomen unterscheiden zwischen negativen Realzinsen und negativen Nominalzinsen. Negative Realzinsen liegen vor, wenn die Inflation höher ist als der Zinssatz. Dann verliert das Ersparte unter dem Strich an Wert.

Bei negativen Nominalzinsen handelt es sich um die Zinsangebot einer Bank, das unter Null liegtrealer. In diesem Fall spricht man auch von Strafzinsen oder einer Guthabengebühr, die Banken auf Konten und Sparbücher ihrer Kunden erheben. Diese Gebühr muss vom Gläubiger gezahlt werden oder wird vor der Rückzahlung des Guthabens vom Geldinstitut abgezogen.

Was passiert, wenn die Inflation höher als die Zinsen ist?

Wenn die Inflation höher als die Zinsen ist, sind die realen Zinsen für Sparer negativ. Bei negativer Realverzinsung begeben sich Sparer auf die Suche nach alternativen, inflationsgeschützten Geldanlagen wie Aktien, Immobilien oder Edelmetallen. Sonst kann es passieren, dass ihr Erspartes in Relation zur Kaufkraft immer weniger wird. Eine sicherere Alternative stellen die attraktiv verzinsten Festgelder von WeltSparen dar, mit denen Sparer sich gegen die Inflation stemmen können.

 

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Wozu dienen negative Zinsen?

Auch für Geldinstitute und ihre Kunden gelten die Gesetze von Angebot und Nachfrage, wie in jeder Marktsituation. Das bedeutet: Eine Bank muss – um an Kapital zu gelangen – Anreize schaffen, damit sie Kunden gewinnt, die Geld bei ihr anlegen. Diesen Anreiz bietet der Zins. Wenn Kunden die Geldinstitute vermehrt dazu nutzen, um ihr Erspartes vor den Risiken des Kapitalmarktes zu schützen, entfällt für die Banken die Notwendigkeit des Anreizes und sie senken die Zinsen. Mit Festgeld haben Kunden nun eine Sicherheit, die diesen bei alternativen Anlageformen wie Geldmarktfonds oder Anleihen nicht zur Verfügung steht. Ein negativer Zins stellt für die Banken insofern ein Mittel dar, Gebühren auf das Angebot einer sicheren Einlage wie z.B. Festgeld bei ihnen zu erheben.

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Ein Beispiel für negative Zinsen in Deutschland

Negative Zinsen seit 2014

Leitzinsen im Euroraum seit 2002

Im Juni 2014 hat die Europäische Zentralbank (EZB) einen negativen Einlagenzins für Banken eingeführt, die kurzfristig Geld bei der Notenbank parken wollen. Mit dem Strafzins sollen die Geldinstitute animiert werden, mehr Kredite an Unternehmen zu vergeben. Die EZB erhofft sich davon, dass die Wirtschaft in der Euro-Zone gestärkt bzw. angekurbelt wird. Ende 2014 haben einige Banken in Deutschland nun begonnen, ihre Negativzinsen an die Kunden weiterzureichen. Von dieser Maßnahme sind Sparer betroffen, Unternehmen und auch Fonds, die große Vermögenswerte bei einer Bank deponieren. Doch einige Ökonomen befürchten, dass eine Belastung der Kleinsparer durch negative Zinsen in Deutschland bald Realität werden könnte.

 

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Welche Anlageform bietet Schutz vor negativen Zinsen?

Geldeinleger, die ihr Vermögen erhalten oder gar vermehren wollen, wird geraten, ihr Geld nicht bei Banken anzulegen, deren Zinsen niedriger als die Inflationsrate sind. Zumal sie bei Tagesgeld- oder Sparkonten auch um ihr Erspartes fürchten müssen, wenn negative Zinsen sich auf dem Kapitalmarkt etablieren sollten. Eine Alternative hierzu stellen Festgeldkonten dar. Wie der Name es schon sagt, ist das Geld hier fest angelegt. Das bedeutet zum einen, dass der Zinssatz die gesamte Laufzeit über konstant bleibt. Zum anderen heißt es aber auch, dass der Sparer nicht an sein Geld kommt, bis die Laufzeit vorüber ist. Damit das Sparen nicht zu einem unrentablen Unterfangen wird, müssen Spareinleger auch hier eine Bank wählen, die einen Zins oberhalb der Inflationsrate bietet.

Finanztest Bestenliste
1,50%
p.a.
Hoist Finance
Schweden
Sparplan
0,45%
p.a.
Resurs Bank
Schweden
0,80%
p.a.
Addiko Bank
Österreich

210.000+
zufriedene Kunden

Fazit

Damit das Sparen nicht zu einem unrentablen Unterfangen wird, wählen Sparer für ihr Festgeld eine Bank, die einen Zins oberhalb der Inflationsrate bietet. Je länger sie die Laufzeit bei Festgeld bestimmen, desto höher der Zins und desto erfolgreicher führen Sparer den Kampf gegen die Inflation.

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Stand: 30. Juli 2019