Aktuelle Zinserhöhungen für Tages- und Festgeld

Die Phase der Niedrigzinsen ist vorbei. Stattdessen können Anlegerinnen und Anleger von den neuesten Zinserhöhungen profitieren.

Tagesgeld

0,35%
p.a.
Banca Progetto
Italien
0,26%
p.a.
Collector Bank
Schweden
Sparplan | Finanztest Bestenliste
0,26%
p.a.
Instabank
Norwegen

Festgeld mit kurzen Laufzeiten

1,90%
p.a.
illimity Bank
Italien
1,80%
p.a.
PayRay
Litauen
1,80%
p.a.
Banca CF+
Italien
1,70%
p.a.
Banca Progetto
Italien
1,65%
p.a.
Itaú BBA Europe
Portugal
Finanztest Bestenliste
1,30%
p.a.
PEAC Bank
Deutschland

Festgeld mit mittleren Laufzeiten

2,50%
p.a.
PayRay
Litauen
2,30%
p.a.
Inbank
Estland
2,50%
p.a.
PayRay
Litauen
2,15%
p.a.
Inbank
Estland
2,20%
p.a.
PayRay
Litauen
2,30%
p.a.
illimity Bank
Italien

Zinserhöhungen der vergangenen Monate

Zinserhöhungen der vergangenen MonateZinserhöhungen der vergangenen MonateZinserhöhungen der vergangenen Monate

Kumulierte Zinserhöhungen pro Monat für Festgeld mit Laufzeiten von 6 bis 60 Monaten. (Quelle: WeltSparen, Stand: Juni 2022)

Eine Geldanlage lohnt sich zu jeder Zeit

Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland spart Geld für neue Anschaffungen, als finanzielle Notreserve oder für die private Altersvorsorge. Von diesen Ersparnissen befindet sich jedoch ein Großteil auf bislang unverzinsten Girokonten. Eine Folge daraus ist, dass das Geld aufgrund der steigenden Inflation an Wert verliert. Mit Festgeld oder Tagesgeld lassen sich jedoch attraktive Zinsen erzielen. Das galt sowohl für die Zeit vor der Zinswende und gilt auch heute. Denn Sparerinnen und Sparer können bei WeltSparen von einem Zinssatz mit bis zu 2,50 % p.a. profitieren.

Hintergründe zur Zinserhöhung

Der Leitzins ist ein geldpolitisches Instrument, das von den Notenbanken genutzt wird und zur aktiven Steuerung der im Umlauf befindlichen Geldmenge dient. Er gibt an, zu welchem Zinssatz sich Geschäftsbanken Geld bei der zuständigen Notenbank leihen und für wie viel sie überschüssige Einlagen parken dürfen. In der Eurozone ist die Europäische Zentralbank (EZB) verantwortlich für die Festlegung des Leitzinses. Das Ziel ist es unter anderem, die Inflationsrate auf einem stabilen Niveau von 2 % zu halten.

Vorrangig durch die anhaltende Corona-Krise sowie den Russland-Ukraine-Krieg wurde dieses Ziel jedoch weit verfehlt. Im Mai 2022 bestätigte die EZB daher das Ende der Anleihekäufe zum 1. Juli 2022. Die Staatsanleihen sowie andere festverzinsliche Papiere wurden von der EZB seit 2015 aufgekauft, um das Zinsniveau an den Finanzmärkten niedrig zu halten und so die im Umlauf befindliche Geldmenge zu erhöhen. Da das Ende der Anleihekäufe als Voraussetzung für eine Zinswende galt, kündigte die EZB erste Zinserhöhungen für Juli 2022 an. Zuletzt wurden sie vor 11 Jahren angehoben. Der Leitzins soll zunächst um 0,25 % erhöht werden. Im September 2022 ist eine weitere Zinserhöhung von der EZB geplant.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet eine Erhöhung des Leitzinses das Ende der Negativzinsen und einen Anstieg der Zinssätze für Tagesgeld und Festgeld. Bereits seit Mai 2022 können Sparerinnen und Sparer ihr Geld dadurch zu noch höheren Zinsen anlegen.