„Wenn Sie Summe X auf dem Konto haben, erhalten Sie Rente Y.“ – Der Rechner zur Riester-Rente

Was Sie bei der Riester-Rente monatlich bis ans Lebensende erhalten, entspricht der Summe, die sich zum Rentenbeginn auf Ihrem Riester-Konto angesammelt hat. Nur ist es vorher nicht immer bestimmbar, wie hoch diese Summe ist – insbesondere bei einem Fondssparplan nicht. Mit einem Riester-Rechner können Sie verschiedene Situationen durchspielen und ein Gefühl für die potenzielle Rente inklusive Rendite bekommen. Dank der Beitragsgarantie erhalten Sie in jedem Fall mindestens Ihre Investitionen und die Zulagen als monatliche Rente. In diesem Artikel finden Sie einen kostenlosen Rechner, speziell für den fairriester mit garantierten Rentenfaktoren sowie mehrere Beispiele, die wir ausführlich beleuchten.

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Wodurch wird die Renten-relevante Summe auf dem Riester-Konto bestimmt?

In erster Linie sind es vier Faktoren, die bestimmen, wie hoch Ihre Riester-Rente später ist.

  1. Ihre Investitionen
  2. Staatliche Zulagen (Riester-Förderung)
  3. Rendite bei Fondssparplänen und verzinsten Guthaben
    a. Gebühren bei den Produkten
  4. Laufzeit 
    Neben diesen Hauptfaktoren können noch andere Nebenfaktoren eine Rolle spielen. Klassische Rechner richten sich aber nur nach den Informationen aus Punkt eins bis vier. Hinsichtlich der Rendite wird mit Erfahrungswerten und daraus resultierenden Durchschnittswerten gerechnet. So kann man beim fairriester beispielsweise mit einer Rendite von 5 % im Jahr rechnen, von der noch die Gebühren von durchschnittlich 0,9 % im Jahr abzuziehen sind.

Wie können sich die einzelnen Faktoren auswirken?

Zunächst sehen wir uns alle vier Faktoren einzeln mit je drei Beispielen an. Danach bilden wir drei Beispielsituationen, in denen wir die Faktoren miteinander verzahnen.

Investitionen:

Die Investitionen sind noch der einfachste Faktor beim Rechner. Wenn Sie mehr einzahlen, kommt natürlich auch eine höhere Auszahlung zustande. Gehen wir davon aus, dass Sie 40 Jahre in die Riester-Rente einzahlen und dass sich sonst nichts auf die Summe auswirkt:

  • Investieren Sie 100 Euro im Monat in Riester, dann kommen Sie auf 48.000 Euro.
  • Wenn Sie 150 Euro im Monat investieren, dann werden daraus 72.000 Euro.
  • Und zahlen Sie 200 Euro im Monat in Riester ein, kommen Sie auf 96.000 Euro.

Tipp: Wieviel Sie in Riester einzahlen, sollte unter anderem auch die zu erwartende gesetzliche Rente bestimmen. Immerhin ist die Riester-Rente dazu da, die im Alter bestehende Rentenlücke zu schließen. Nutzen Sie einen Rechner, um herauszufinden, wie hoch Ihre Rente in etwa sein wird. Oder machen Sie es manuell: Rechnen Sie etwa 45 % Ihres aktuellen monatlichen Einkommens aus und stocken Sie das Resultat bis auf die Summe auf, die Sie später im Monat erhalten möchten.

Zulagen (Riester-Förderung):

Sofern Sie „gesetzlich rentenversichert“ oder alternativ „mittelbar förderberechtigt“ sind und ausreichend einzahlen, können Sie verschiedene Zulagen vom Staat erhalten. Ausreichende Investitionen werden als 4 % vom Jahresbruttoeinkommen bis höchstens 2.100 Euro inklusive der Zulagen definiert. Das nennt sich Mindesteigenbeitrag. Welche Zulagen Sie erhalten können und wie hoch diese sind, erfahren Sie in unserem Artikel zum Thema Riester-Rente Zulagen. Gehen wir wieder davon aus, dass Sie 40 Jahre in die Riester-Rente einzahlen:

  • 7.000 Euro erhalten Sie definitiv extra.
  • Sie haben bereits ein Kind, das beim Abschluss 13 Jahre alt ist und vor 2008 zur Welt kam – so erhalten Sie zumindest noch 2.220 Euro als Kinderzulage dazu. Die Summe variiert je nach Anzahl der Kinder und nach Alter des Kindes beim Abschluss. Man bekommt die Kinderzulage nur für die Zeit, in der man kindergeldberechtigt ist. Der Anspruch erlischt spätestens, wenn das Kind 25 Jahre alt wird.
  • Sie bekommen während der Ansparphase ein Kind – also nach 2008 – und erhalten eine Zulage von 7.500 Euro.
  • Werden es zwei Kinder, dann verdoppelt sich die Summe auf 15.000 Euro.
  • Waren Sie beim Abschluss selbst unter 25 Jahre alt, dürfen Sie sich über weitere 200 Euro extra freuen.

Diese Summen – je nachdem, welche zutreffen – rechnen Sie einfach auf die Investitionen obendrauf. Zahlen Sie beispielsweise 200 Euro im Monat ein und erhalten Sie die 7.000 Euro sowie die Kinderzulage von 7.500 Euro, dann umfasst Ihr Rentenkapital 110.500 Euro. Bei einem Rentenbeginn mit 67 Jahren würde das schon einmal eine monatliche Auszahlung von 395 Euro hervorrufen.

Tipp: Die Steuervorteile sind ein wesentlicher Punkt, der für die Riester-Rente spricht. Möchten Sie exakt so viel in Riester einzahlen, wie Sie auch von der Steuer absetzen können? Dann nehmen Sie die Summe von 2.100 Euro und ziehen Sie alle Zulagen davon ab, die Sie erhalten. Die Differenz ist dann Ihre monatliche Investition. Wenn Sie beispielsweise 175 Euro als Grundzulage und dann noch eine Kinderzulage von 300 Euro erhalten, bleiben noch 1.625 Euro. Das entspricht einer Investition von rund 135 Euro monatlich.

Rendite:

Bei diesem Punkt wird es spannend. Die Investitionen und die Zulagen lassen sich einfach hochrechnen. Damit ist klar, wie hoch das Rentenkapital nachher sein wird und welche monatliche Rente Sie rausbekommen. Entscheiden Sie sich für einen Riester-Fondssparplan wie beispielsweise den fairriester, dann kommt der Faktor Wachstum dazu. Der Rechner zieht eine durchschnittliche Rendite von 5 % im Jahr heran. Auch hier beruhen die Beispiele auf einer Laufzeit von 40 Jahren (Gebühren im nächsten Schritt):

  • Eine monatliche Investition von 100 Euro allein kann in der Zeit ein Rentenkapital von etwa 135.870 Euro hervorrufen statt nur 48.000 Euro ohne den Fondssparplan.
  • Bei einer monatlichen Investition von 150 Euro können es rund 205.765 Euro werden statt nur die obenstehenden 72.000 Euro.
  • Und zahlen Sie monatlich 200 Euro ein, dann besteht Chance auf ein Rentenkapital von rund 271.185 Euro. Statt 96.000 Euro.

Die Zulagen wirken sich natürlich auch auf die Rendite aus. Je höher diese sind, desto höher kann am Ende auch das Rentenkapital werden. Doch auch die Gebühren sind relevant.

Gebühren:

Beim fairriester sind passive und dadurch kosteneffiziente ETFs und Indexfonds enthalten. Die Gebühren belaufen sich auf durchschnittlich 0,9 % im Jahr. Andere Fondssparpläne nutzen aktive Investmentfonds. Diese sind, weil sie aktiv verwaltet werden, deutlich teurer. Durchschnittlich ist hier mit Gebühren von 2,26 % im Jahr zu rechnen.

Das wirkt sich auf die Rendite aus*:

Zeitraum Jahreswert bei der Riester-Rente mit Fondssparplan aus aktiven Fonds Jahreswert bei der Riester-Rente mit Fondssparplan aus passiven ETFs
1. Jahr 2.003,31 Euro 2.018,16 Euro
5. Jahr 10.563,98 Euro 10.944,69 Euro
10. Jahr 22.610,23 Euro 24.300,77 Euro
15. Jahr 36.346,75 Euro 40.599,51 Euro
20. Jahr 52.010,68 Euro 60.489,26 Euro
25. Jahr 69.872,49 Euro 84.761,21 Euro
30. Jahr 90.240,56 Euro 114.380,86 Euro
35. Jahr 113.808,72 Euro 150.526,44 Euro
40. Jahr 139.951,48 Euro 194.635,77 Euro

* Bitte beachten Sie, dass die Zahlen rein hypothetisch sind und keine reale Situation nachbilden müssen. Sie sind nur zur Illustration der Unterschiede da. Der Rechner bezog in diesem Fall Investitionen von 150 Euro im Monat und die Grundzulage von 175 Euro im Jahr ein.

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Laufzeit:

Zum Schluss sehen wir uns noch die Laufzeit an. Bisher sind wir im Rechner immer von einer Laufzeit von 40 Jahren ausgegangen. Aber was passiert, wenn die Laufzeit deutlich kürzer ist, dadurch, dass man die Riester-Rente erst spät abschließt?

Bei den Investitionen und den Zulagen ist der Effekt linear. Wenn Sie 150 Euro im Jahr einzahlen, dann sind das 1.800 Euro im Jahr. Und wenn Sie das nur über einen Zeitraum von 20 statt 40 Jahren machen, zahlen Sie eben nicht 48.000 Euro ein, sondern 24.000 Euro. Dasselbe gilt bei den staatlichen Zulagen.

Hinsichtlich der ETFs und Indexfonds ist eine kürzere Laufzeit deutlich interessanter. Das Wertwachstum nimmt vor allem zum Ende hin ordentlich zu. Hier ist das Wachstum nicht linear, sondern kann exponentiell ansteigen. Das hat damit zu tun, dass die durchschnittlich 5 % Rendite im Jahr immer wieder mit 100 % des vorhandenen Kapitals verrechnet werden. Das Kapital wächst von Jahr zu Jahr und so wird der Anteil der 5 % immer größer.

In der letzten Tabelle ist erkennbar, wo Sie nach wie vielen Jahren stehen. Zahlen Sie etwa nur 20 Jahre in die Riester-Rente ein, dann kommt der Rechner bei diesem Beispiel auf eine Endsumme von nur noch rund 60.500 Euro. Sind es 30 Jahre, dann kommen rund 114.400 Euro heraus. Insbesondere verbunden mit einem Fondssparplan wirkt sich die Laufzeit also massiv darauf aus, welche Auszahlung Sie nachher erhalten.

Aber rechnen Sie nun einfach selbst:

Riester-Rechner – Wie hoch könnte Ihre Rente sein?

Der Rechner für den fairriester inklusive Fondssparplan funktioniert in ein paar übersichtlichen Schritten. Sie teilen unter anderem mit, ob und wie viele Kinder Sie haben, ob Sie verheiratet sind, wann Sie mit dem Sparen starten und wann Sie in Rente gehen. Am Ende teilt der Rechner Ihnen mit, welche Auszahlung Sie im Idealfall anhand der individuell einstellbaren Beiträge und Laufzeit erwarten können. Dabei arbeitet der Rechner hinsichtlich des Fondssparplans mit einer Rendite von 5 % im Jahr sowie mit durchschnittlichen Gebühren von 0,9 % im Jahr. Den Rest, beispielsweise die Höhe Ihrer Investitionen, teilen Sie dem Rechner mit. Direkt nach dem Rechnen können Sie sich ein unverbindliches Angebot ausstellen lassen. Wenn Ihnen etwas unklar ist: Wenden Sie sich an den Fairr-Kundenservice. Der wird Ihnen helfen.

Fazit

Im Rechner und auch anhand der Beispiele können Sie erkennen, dass der Riester-Fondssparplan eine hohe Zusatzrente hervorrufen kann. fairriester holt zudem dank sehr fairer Gebühren noch etwas mehr heraus als Riester-Verträge mit teuren, aktiv verwalteten Investmentfonds.