Wenn Riester-Rente, dann mit einem Fondssparplan und ETFs / Indexfonds.

Riestern lohnt sich für die meisten Einkommensgruppen. Für Gutverdiener kann die Riester-Rente ebenso sinnvoll sein, wie für Normalverdiener. Sie soll die immer spürbarer werdende Rentenlücke zwischen dem letzten Bruttoeinkommen und der gesetzlichen Rente schließen. Wer aber nicht so viel einzahlen kann, kommt aufgrund der niedrigen Verzinsung nur langsam voran. Aber es gibt eine Möglichkeit, wie sich das Kapital-Niveau steigern lässt.

Verbindet man die Riester-Rente mit einem Fondssparplan, dann lässt sich dieses Dilemma lösen. Und so gehören Riester-Renten mit kosteneffizienten ETFs mittlerweile zu den beliebtesten Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge. Das gilt auch für diejenigen, die höhere Beträge investieren und dadurch umso höhere Renditen erzielen können.

Erfahren Sie in diesem Artikel mit vielen Beispielen, …

  • wie die mit aktiven Investmentfonds oder ETFs verbundene Riester-Rente funktioniert,
  • welche Rendite ein Riester-Fondssparplan erzielen kann,
  • was der Unterschied zwischen aktiven Fonds und ETFs ist,
  • warum ein Fondssparplan mit ETFs besser viele Vorteile mit sich bringt
  • warum Riester-Fondssparpläne sicherer sind als Fondsinvestitionen ohne Riester

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Riester-Rente mit Fondssparplan – und wie funktioniert’s?

Sie sparen für den Ruhestand und setzen dabei durch Fondsinvestitionen auf die Vorteile des Zinseszinseffekts. Und zwar mit maximaler Sicherheit. Der Riester-Fondssparplan wurde erst vor ein paar Jahren wirklich populär, als die normale Riester-Rente durch die Finanzkrise kaum noch Rendite hervorrief. Tatsächlich bietet man sie aber schon seit 2002 an.

Durch die dauerhaften Fondsinvestitionen können Sie als Riester-Sparer eine noch bessere Rente als mit den Riester-Beiträgen und den staatlichen Zuschüssen allein erzielen. Das Geld wird dabei in ein Portfolio aus Aktienfonds investiert, das über die Jahre zu einem immer stärkeren Anteil an Rentenfonds mit Anleihen wechselt.

Während Aktienfonds eine normalerweise höhere Rendite hervorrufen, dafür aber risikoreicher sind, sichern Anleihenfonds (auch Rentenfonds) den Sparer bei einer niedrigeren Rendite ab.

Bei fairriester, der innovativen Riester-Rente mit Fondssparplan, wird das Portfolio auf die bewährten Anlageklassen Aktien und Anleihen verteilt. Zu Rentenbeginn stehen Ihnen mindestens alle eingezahlten Beiträge und Zulagen zur Verfügung. Damit diese Beitragsgarantie gewährleistet werden kann, wird das Portfolio laufend überwacht und ggf. angepasst.

Sprechen wir also über beispielhafte Summen:

Wie viel mehr Geld können Sie durch eine Riester-Rente mit Fondssparplan machen?

Der Unterschied zwischen einer Riester-Rente mit und einer Riester-Rente ohne Fonds dahinter ist enorm. Gehen wir beispielsweise davon aus, dass Sie 40 Jahre 150 Euro im Monat in die Riester-Rente einzahlen. Zudem erhalten Sie staatliche Zuschüsse in Höhe von 175 Euro im Jahr. Beim Riester-Fondssparplan nehmen wir an, dass die durchschnittliche Rendite 5 % im Jahr umfasst. Aus den Beiträgen und dem Zuschuss ergibt sich eine monatliche Sparrate von 164,58 Euro für die Riester-Rente mit Fondssparplan (rechte Spalte).

Zu den Gebühren kommen wir anschließend.

Heraus kommt zunächst dieses Resultat *:

Zeitraum Jahreswert bei der Riester-Rente ohne Fondssparplan Jahreswert bei der Riester-Rente mit Fondssparplan
1. Jahr 1.975 Euro 2.003,31 Euro
5. Jahr 9.875 Euro 10.563,98 Euro
10. Jahr 19.750 Euro 22.610,23 Euro
15. Jahr 29.625 Euro 36.346,75 Euro
20. Jahr 39.500 Euro 52.010,68 Euro
25. Jahr 49.375 Euro 69.872,49 Euro
30. Jahr 59.250 Euro 90.240,56 Euro
35. Jahr 69.125 Euro 113.808,72 Euro
40. Jahr 79.000 Euro 139.951,48 Euro

*  Es handelt sich um ein illustratives Beispiel, um die Unterschiede zu verdeutlichen.

Zu beobachten ist, dass bei der Riester-Rente mit Fondssparplan eine fast doppelt so hohe Endsumme erreicht werden kann. Beachten Sie aber, dass hier beispielsweise die Abschlusskosten, die bei vielen Anbietern anfallen, nicht involviert sind.

Sicher haben Sie auch bemerkt, dass der Jahreswert bei der Riester-Rente mit Fondssparplan in den ersten Jahren noch nicht so viel höher wie bei der Riester-Rente ohne Fondssparplan ist. Das hat mit den Gebühren zu tun.

Hier rechneten wir mit durchschnittlichen Gebühren von 2,26 % im Jahr. Beachten Sie, dass die Gebühren nur bei Produkten mit aktiv gemanagten Investmentfonds so hoch ausfallen könn. Riester Fonds-Sparpläne mit passiven ETFs wie bspw. fairriester sind wesentlich günstiger. Und exakt das sehen wir uns nun an:

Riester-Rente mit klassischem Fondssparplan oder lieber mit ETFs und Indexfonds?

Der wesentliche Unterschied zwischen einem klassischen Fondssparplan und ETFs / Indexfonds ist, dass die klassischen Fonds aktiv und die ETFs passiv verwaltet werden.

Während aktive Fonds, die im klassischen Fondssparplan enthalten sind, noch aktiv verwaltet werden und dadurch teurer sind, zeichnen sich passive ETFs durch eine hohe Kosteneffizienz aus. Sie werden nicht verwaltet, sondern bilden einfach bereits bestehende Indizes nach. Das kann beispielsweise der Deutsche Aktienindex DAX oder auch der Weltaktienindex MSCI World sein. Die Rendite der ETFs ist nahezu identisch mit der Rendite der Indizes.

Was die Gebühren betrifft, weisen aktive Investmentfonds normalerweise laufende Kosten von durchschnittlich 2,26 % im Jahr auf.

ETFs und Indexfonds rufen für den Kauf neuer Anteile keine Gebühr auf – und die laufenden Kosten sind wesentlich niedriger. Bei fairriester ist etwa von durchschnittlich 0,9 % im Jahr an laufenden Kosten die Rede.

0,9 % von fairriester versus durchschnittlich 2,26 % von aktiven Mischfonds – das macht doch keinen besonderen Unterschied, denken Sie? Nun, dann stellen wir mal beide Geldanlagen nebeneinander *:

Zeitraum Jahreswert bei der Riester-Rente mit Fondssparplan aus aktiven Fonds Jahreswert bei der Riester-Rente mit Fondssparplan aus passiven ETFs
1. Jahr 2.003,31 Euro 2.018,16 Euro
5. Jahr 10.563,98 Euro 10.944,69 Euro
10. Jahr 22.610,23 Euro 24.300,77 Euro
15. Jahr 36.346,75 Euro 40.599,51 Euro
20. Jahr 52.010,68 Euro 60.489,26 Euro
25. Jahr 69.872,49 Euro 84.761,21 Euro
30. Jahr 90.240,56 Euro 114.380,86 Euro
35. Jahr 113.808,72 Euro 150.526,44 Euro
40. Jahr 139.951,48 Euro 194.635,77 Euro

* Bitte beachten Sie, dass die Zahlen rein hypothetisch sind und keine reale Situation nachbilden müssen. Sie sind nur zur Illustration der Unterschiede da.

An der Tabelle ist zu erkennen, dass man mit der Riester-Rente mit ETFs und Indexfonds eine um rund 55.000 Euro höhere Endsumme erreichen kann als mit der anderen. Das ist allein den niedrigeren Gebühren zu verdanken. Durch diese kommt es zu einem noch besseren Zinseszinseffekt. Das bedeutet, dass die etwa von den ETFs erzielten Gewinne reinvestiert werden. Die schlanken Gebühren reduzieren die Gewinne kaum, dadurch kann man mehr reinvestieren, was dann wieder verzinst wird. Insbesondere in den späteren Jahren kommt es so zu einem massiven Wertwachstum.

Damit ist nur noch eine Sache unklar:

Warum sind Fondssparpläne innerhalb der Riester-Rente noch sicherer als normale Fondsinvestitionen?

Damit kommen wir auf das erste Kapitel des Artikels zurück.

Versicherer und Banken müssen bei der Riester-Rente eine Garantie aussprechen, dass Sparer auch tatsächlich eine zusätzliche Rente erhalten. Laut Gesetz muss diese Rente mindestens die Selbstinvestitionen und die staatlichen Zulagen beinhalten. Würde man bis zum Ende allein auf Aktienfonds setzen, dann geriete diese Rente in Gefahr. Es kann auf dem letzten Meter zu massiven Kursverlusten kommen und dann ist das Kapital verloren. Mit der Riester-Garantie ist diese Gefahr ausgeschlossen.

Ohne, dass Sie selbst etwas tun müssen, kümmert sich der Anbieter aber darum, die Anteile verschiedener Fondsarten über die Jahre zu verändern. So auch bei fairriester.

Hinzu kommt, dass Sie durch das Riester-Konstrukt automatisch über viele Jahre bis ins Rentenalter sparen und investieren. Natürlich kann es zwischenzeitlich zu Kursverlusten kommen, insbesondere bei den Aktienfonds, doch die Jahre kompensieren das langfristig wieder.

Doch hat die Riester-Rente mit einem Fondssparplan auch Nachteile?

Sparer müssen sich darüber bewusst sein, dass man das Geld fest in die Riester-Rente investiert. Man profitiert dann über viele Jahre vom Steuervorteil, von den staatlichen Zulagen und vom Zinseszinseffekt. Erst im Rentenalter bekommt man das Geld als monatliche Rente zurück. Sich das Geld zwischenzeitlich auszahlen zu lassen, funktioniert nicht. Ob man das zur Rubrik der Nachteile zählt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

Das Wesentliche noch einmal in Kürze:

  • Durch einen Fondssparplan und den Zinseszinseffekt können Sie bei der Riester-Rente eine noch deutlich höhere Endsumme erreichen als mit Ihren Investitionen und den Zuschüssen allein.
  • Wenn der Riester-Fondssparplan ETFs und Indexfonds beinhaltet, ist er deutlich kosteneffizienter als klassische, aktiv verwaltete Fonds. Das wirkt sich positiv auf die Rendite aus. fairriester ist beispielsweise solch eine Riester-Rente mit günstigen ETFs und Indexfonds.
  • Bei der Riester-Rente mit Fondssparplan wird das Geld in Aktienfonds, Anleihenfonds oder anderen sicheren Anlagen investiert. So kann der Anbieter eine sichere Rente in Aussicht stellen.

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