Was bedeutet die Entgeltumwandlung oder auch Gehaltsumwandlung?

Schon in den frühen 2000er Jahren war absehbar, dass das Rentenniveau immer weiter absinken würde. Eine der Reaktionen der Politik ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV) einschließlich der Entgeltumwandlung oder auch Gehaltsumwandlung. Seit 2002 haben alle deutschen Arbeitnehmer ein Recht hierauf. Entgeltumwandlung oder Gehaltsumwandlung bedeutet dabei, dass Sie direkt aus Ihrem Bruttoeinkommen investieren und sich dadurch steuerliche und sozialversicherungstechnische Vorteile sichern. In diesem Artikel rechnen wir vor, wie sie im Detail funktioniert und was Sie als Arbeitnehmer dadurch sparen können.

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Was passiert bei der Entgeltumwandlung wann?

Die betriebliche Altersvorsorge und damit auch die Entgeltumwandlung ist direkt mit der Gehaltsabrechnung verbunden. Sie zapfen von dem Bruttoeinkommen direkt eine Summe X ab, die Sie steuerfrei (bis zu 552 Euro) und sozialversicherungsfrei (bis zu 276 Euro) in die bAV investieren. Sie entscheiden, wie viel Sie investieren.

Normaler Ablauf der Gehaltsabrechnung:

  1. Zu versteuerndes Bruttoeinkommen
  2. Minus Steuern (Lohnsteuer, Kirchensteuer, Soli)
  3. Minus Sozialversicherungen (Krankenkasse, Rentenkasse)
  4. Nettoeinkommen

Ablauf bei der betrieblichen Altersvorsorge:

  1. Bruttoeinkommen
  2. Minus bAV-Investitionen
  3. „Neues“ zu versteuerndes Bruttoeinkommen
  4. Minus Steuern (Lohnsteuer, Kirchensteuer, Soli)
  5. Minus Sozialversicherungen (Krankenkasse, Rentenkasse)
  6. Nettoeinkommen

Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz müssen Arbeitgeber seit dem 01.01.2019 (nur bei seither neu vereinbarten Verträgen) einen Zuschuss in Höhe von 15 % Ihrer Investition zahlen. Bei seit vor dem 01.01.2019 bestehenden Verträgen bekommen Sie den Zuschuss erst ab dem 01.01.2022. Das trifft aber exklusiv nur bei der Entgeltumwandlung oder Gehaltsumwandlung zu. Der Grund ist, dass durch das “neue” Bruttoeinkommen auch der Arbeitgeberanteil zu den Sozialversicherungen sinkt. Je niedriger Ihr “neues” Bruttoeinkommen ist, desto mehr spart Ihr Chef mit Ihnen. Das Gesetz macht es zur Pflicht, dass er einen Teil dieser Ersparnisse auf Ihr Renten-Konto überweisen muss.

Wie hoch kann die Steuerersparnis sein?

Das Gesetz erlaubt es Ihnen, bis zu 552 Euro monatlich steuerfrei in die betriebliche Altersvorsorge zu investieren. Über die 552 Euro hinaus müssen Sie jeden Euro wie bisher auch versteuern. Grundsätzlich ist die Steuerersparnis umso höher, je mehr Sie investieren. Aber auch Ihre Steuerklasse und das Gesamteinkommen spielen eine Rolle.

Werfen wir einen Blick in die Lohnsteuertabelle:

Beispiele:

Nehmen wir an, Sie verdienen 48.000 Euro brutto im Jahr, was einem monatlichen Bruttoeinkommen von 4.000 Euro entspricht.

Und dann nehmen wir an, dass Sie als Arbeitnehmer einmal in Steuerklasse 1 sowie einmal in Steuerklasse 3 sind. Die Steuerklasse 1 ist für Singles, Geschiedene und Verwitwete ohne Kinder. Die Steuerklasse 3 hat meist der oder die Besserverdienende eines Ehepaares. Wir nehmen diese beiden Steuerklassen, da sie auf die meisten Menschen zutreffen.

Nun investieren Sie einmal 150 Euro und einmal 250 Euro in die bAV.

Steuerklasse 1

Position Ohne bAV bAV mit 150 € bAV mit 250 €
Arbeitslohn (brutto) 4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro
Betriebliche Altersvorsorge
(Klammer: Arbeitgeberanteil)
- 150 Euro (+15%) 250 Euro (+15%)
Zu versteuerndes Bruttoeinkommen 4.000 Euro 3.850 Euro 3.750 Euro
Minus Lohnsteuer - 673,16 Euro - 630,75 Euro - 602,83 Euro
Minus Kirchensteuer
(9 % von Lohnsteuer)
- 60,58 Euro - 56,76 Euro - 54,25 Euro
Minus Solidaritätszuschlag
(5,5 % der Lohnsteuer)
- 37,02 Euro - 34,69 Euro - 33,15 Euro
Gesamtsumme Steuern 770,76 Euro 722,20 Euro 690,23 Euro
Zwischen-Netto
(vor Sozialabgaben)
3.229,24 Euro 3.127,80 Euro 3.059,77 Euro

Tabelle: Bei der 150-Euro-Variante fällt auf, dass Sie zwar 150 Euro investieren, aber ein nur um 101,44 Euro kleineres Zwischen-Netto haben. Noch dazu ist zu erwähnen, dass Ihr Arbeitgeber 15 % zuschießt und Sie de facto mehr als die 150 Euro investieren, nämlich 172,50 Euro. Wenn Sie wiederum 250 Euro + 15 % investieren, dann haben Sie ein nur um 169,47 Euro reduziertes Zwischen-Netto.

Oder einfacher erklärt: Ihre Ersparnis ist die Differenz zwischen Ihren Sozialabgaben vor und nach der Entgeltumwandlung. Ohne eine bAV zahlen Sie 770,76 Euro, mit der bAV nur 722,20 Euro. Ihre Steuerersparnis beträgt also 48,45 Euro (Beispiel 150 Euro). Je mehr Sie einzahlen, desto höher ist Ihre Steuerersparnis (Beispiel 250 Euro).

Steuerklasse 3

Position Summe bAV mit 150 € bAV mit 250 €
Arbeitslohn (brutto) 4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro
Betriebliche Altersvorsorge
(Klammer: Arbeitgeberanteil)
- 150 Euro (+15%) 250 Euro (+15%)
Zu versteuerndes Bruttoeinkommen 4.000 Euro 3.850 Euro 3.750 Euro
Minus Lohnsteuer - 367,33 Euro - 335,16 Euro - 313,66 Euro
Minus Kirchensteuer
(9 % von Lohnsteuer)
- 33,05 Euro - 30,16 Euro - 28,22 Euro
Minus Solidaritätszuschlag
(5,5 % der Lohnsteuer)
- 20,20 Euro - 18,43 Euro - 17,25 Euro
Gesamtsumme Steuern 420,58 Euro 383,75 Euro 359,13 Euro
Zwischen-Netto (vor Sozialabgaben) 3.579,42 Euro 3.466,25 Euro 3.390,87 Euro

Tabelle: Die Verhältnisse der Steuerersparnis sind in der Steuerklasse 3 etwas anders zur Steuerklasse 1. Wenn Sie 150 Euro + 15 % investieren, kommen Sie bei 4.000 Euro brutto auf eine Steuerersparnis von „nur“ 36,83 Euro monatlich*. Das sind aber immerhin auch 441,96 Euro im Jahr. Wenn Sie als Arbeitnehmer 250 Euro + 15 % investieren, beläuft sich die Steuerersparnis auf 61,45 Euro**, also 737,40 Euro im Jahr. In der Steuerklasse 3 kann es sich lohnen, mehr zu investieren – auch mit Blick darauf, dass die Betriebsrente später umso höher ist.

* 3.579,42 € – 3.466,25 € = 113,17 € // 150 € Investition – 113,17 € = 36,83 € Ersparnis (monatlich).
** 3.579,42 € – 3.390,87 € = 188,55 € // 250 € Investition – 188,55 € = 61,45 € Ersparnis (monatlich).

Gehen wir damit zum zweiten Teil der Entgeltumwandlung:

Natürlich können Sie die Ersparnis auch selbst berechnen. Hierfür stellen wir einen kostenlosen Rechner der betrieblichen Altersvorsorge fairrbav bereit. Dort finden Sie nicht nur heraus, wie viel Sie sparen, sondern auch, wie hoch Ihre Betriebsrente nachher sein wird, wenn Sie Summe X einzahlen.

Was kann man bei den Sozialversicherungen sparen?

Laut Gesetz dürfen Sie bis zu 276 Euro monatlich sozialversicherungsfrei investieren.

Nicht nur bei der Steuer können Sie durch die Entgeltumwandlung mehrere hundert Euro im Jahr sparen, sondern auch bei den Sozialversicherungen. Haben Sie sich schon öfter darüber geärgert, dass Sie so viel von Ihrem Bruttoeinkommen beispielsweise an die Krankenkasse entrichten müssen? Wenn Sie selbst in die betriebliche Altersvorsorge investieren, also die Entgeltumwandlung nutzen, dann reduzieren Sie diese Summen.

So wie bei der Steuer zählt auch für die Beiträge zu den Sozialversicherungen das „neue“ Bruttoeinkommen nach den Investitionen in die bAV. Es ändert sich zwar nichts daran, wie viel Prozent des Einkommens Sie entrichten müssen. Durch das nun minimierte Bruttoeinkommen sind die Abgaben aber niedriger.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Steuersätze bei den Sozialabgaben:

Versicherung Gesamtsumme Arbeitnehmeranteil Arbeitgeberanteil
Krankenversicherung
(Anspruch auf Krankengeld)
14,6 % 7,3 % 7,3 %
Krankenversicherung
(kein Anspruch auf Krankengeld)
14,0 % 7,0 % 7,0 %
Krankenkassen-Zusatzbeitrag* 1,1 %
(durchschnittlich)
0,55 %
(durchschnittlich)
0,55 %
(durchschnittlich)
Pflegeversicherung
(Eltern)
3,05 % 1,525 %
(Sachsen: 2,025 %)
1,525 %
(Sachsen: 1,025 %)
Pflegeversicherung
(kinderlos und älter als 23)
3,3 % 1,65 %
(Sachsen: 2,275 %)
1,65 %
(Sachsen: 1,275 %)
Rentenversicherung 18,6 % 9,3 % 9,3 %
Arbeitslosenversicherung 2,4 % 1,2 % 1,2 %

* Seit 2019 übernimmt der Arbeitgeber auch die Hälfte des Krankenkassen-Zusatzbeitrags. Generell reicht die Spanne beim Zusatzbeitrag von 0,5 % bis 2,5 %.

Beispiel zu den Sozialabgaben in der bAV:

Bleiben wir bei dem Beispiel von oben mit einem Bruttoeinkommen von 4.000 Euro.

Die Steuerklassen spielen bei den Sozialabgaben keine Rolle mehr. Dafür leben Sie nicht in Sachsen (dort gibt es ein Sonderabgabensatz bei der Pflegeversicherung) und haben kein Kind aber Anspruch auf Krankengeld. Mit einem Kind oder in Sachsen wären die prozentualen Werte verändert, siehe Tabelle oben. Beim Krankenkassen-Zusatzbeitrag rechnen wir mit dem Durchschnitt von 1,1 %.

Sie investieren weiterhin einmal 150 Euro im Monat und einmal 250 Euro im Monat in die betriebliche Altersvorsorge.

Position Summe bAV mit 150 € bAV mit 250 €
Arbeitslohn (brutto) 4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro
Betriebliche Altersvorsorge
(Klammer: Arbeitgeberanteil)
- 150 Euro (+15%) 250 Euro (+15%)
Zu verrechnendes Bruttoeinkommen 4.000 Euro 3.850 Euro 3.750 Euro
Minus Krankenversicherung
(7,3 % + 0,55 % Zusatzbeitrag des Bruttoeinkommens)
- 314 Euro - 302,23 Euro - 294,38 Euro
Minus Pflegeversicherung
(3,3 % des Bruttoeinkommens)
- 71 Euro - 68,34 Euro - 66,56 Euro
Minus Rentenversicherung
(9,3 % des Bruttoeinkommens)
- 372 Euro - 358,05 Euro - 348,75 Euro
Minus Arbeitslosenversicherung
(1,2 % des Bruttoeinkommens)
- 48 Euro - 46,20 Euro - 45 Euro
Zwischensumme (ohne Steuern) 3.195 Euro 3.075,19 Euro 2.995,31 Euro

Tabelle: Wenn Sie in diesem Fall 150 Euro + 15 % investieren, haben Sie ein um 119,81 Euro kleineres Nettoeinkommen. Die Ersparnis umfasst also 30,19 Euro*. Investieren Sie 250 Euro + 15 %, dann beläuft sich die Ersparnis in diesem Beispiel auf 50,31 Euro**. Im Jahr sind das 362,28 Euro oder 603,72 Euro.

* 3.195 € – 3.075,19 € = 119,81 € // 150 € Investition – 119,81 € = 30,19 € Ersparnis (monatlich).
** 3.195 € – 2.995,31 € = 199,69 € // 250 € Investition – 199,69 € = 50,31 € Ersparnis (monatlich).

Zusammen mit dem Steuervorteil entstehen bei der Entgeltumwandlung oder Gehaltsumwandlung sehr attraktive Gesamtersparnisse:

Welcher Kostenvorteil ergibt sich aus der Entgeltumwandlung insgesamt?

Fassen wir nun die Steuern und die Sozialversicherungen anhand der oben beschriebenen Situation zusammen und schauen, welcher Steuervorteil sich aus einer bAV ergibt:

Steuerklasse 1:

Position Ohne bAV bAV mit 150 € bAV mit 250 €
Arbeitslohn (brutto) 4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro
Betriebliche Altersvorsorge
(Klammer: Arbeitgeberanteil)
- 150 Euro (+15%) 250 Euro (+15%)
Zu versteuerndes Bruttoeinkommen 4.000 Euro 3.850 Euro 3.750 Euro
Minus Lohnsteuer - 673,16 Euro - 630,75 Euro - 602,83 Euro
Minus Kirchensteuer - 60,58 Euro - 56,76 Euro - 54,25 Euro
Minus Solidaritätszuschlag - 37,02 Euro - 34,69 Euro - 33,15 Euro
Minus Krankenversicherung - 314 Euro - 302,23 Euro - 294,38 Euro
Minus Pflegeversicherung - 71 Euro - 68,34 Euro - 66,56 Euro
Minus Rentenversicherung - 372 Euro - 358,05 Euro - 348,75 Euro
Minus Arbeitslosenversicherung - 48 Euro - 46,20 Euro - 45 Euro
Gesamtsumme Steuern 770,76 Euro 722,20 Euro 690,23 Euro
Gesamtsumme Sozialversicherungen 805 Euro 774,81 Euro 754,69 Euro
Nettoeinkommen 2.424,24 Euro 2.352,99 Euro 2.305,08 Euro

Tabelle: Wenn Sie die Steuern und Sozialversicherungen zusammenfassen, dann haben Sie bei einer Investition von 150 Euro + 15 % im Monat eine Ersparnis von 78,75 Euro*. Im Jahr macht das runde 945 Euro aus. Bei einer Investition von 250 Euro + 15 % kommen Sie auf 130,84 Euro im Monat** oder 1.570,08 Euro im Jahr.

* 2.424,24 € – 2.352,99 € = 71,25 € // 150 € Investition – 71,25 € = 78,75 € Ersparnis (monatlich).
** 2.424,24 € – 2.305,08 € = 119,16 € // 250 € Investition – 119,16 € = 130,84 € Ersparnis (monatlich).

Steuerklasse 3:

Position Ohne bAV bAV mit 150 € bAV mit 250 €
Arbeitslohn (brutto) 4.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro
Betriebliche Altersvorsorge
(Klammer: Arbeitgeberanteil)
- 150 Euro (+15%) 250 Euro (+15%)
Zu versteuerndes Bruttoeinkommen 4.000 Euro 3.850 Euro 3.750 Euro
Minus Lohnsteuer - 367,33 Euro - 335,16 Euro - 313,66 Euro
Minus Kirchensteuer - 33,05 Euro - 30,16 Euro - 28,22 Euro
Minus Solidaritätszuschlag - 20,20 Euro - 18,43 Euro - 17,25 Euro
Minus Krankenversicherung - 314 Euro - 302,23 Euro - 294,38 Euro
Minus Pflegeversicherung - 71 Euro - 68,34 Euro - 66,56 Euro
Minus Rentenversicherung - 372 Euro - 358,05 Euro - 348,75 Euro
Minus Arbeitslosenversicherung - 48 Euro - 46,20 Euro - 45 Euro
Gesamtsumme Steuern 420,58 Euro 383,75 Euro 359,13 Euro
Gesamtsumme Sozialversicherungen 805 Euro 774,81 Euro 754,69 Euro
Nettoeinkommen 2.774,42 Euro 2.691,44 Euro 2.636,18 Euro

Tabelle: In der Steuerklasse 3 würden Sie anhand dieses Beispiels bei einer Investition von 150 Euro + 15 % dank der Entgeltumwandlung oder Gehaltsumwandlung 67,02 Euro im Monat sparen*. Das sind im Jahr 804,24 Euro. Wenn Sie 250 Euro + 15 % investieren, sind es 111,76 Euro im Monat** und 1.341,12 Euro im Jahr.

* 2.774,42 € – 2.691,44 € = 82,99 € // 150 € Investition – 82,99 € = 67,02 € Ersparnis (monatlich).
** 2.774,42 € – 2.636,18 € = 138,24 € // 250 € Investition – 138,24 € = 111,76 € Ersparnis (monatlich).

Welche Nachteile hat die Entgeltumwandlung?

Der wesentliche Vorteil der Entgeltumwandlung ist, dass Sie jedes Jahr je nach Höhe der Investitionen ordentliche Summen sparen können. Leider bestehen aber auch zwei Nachteile.

  1. Sie sparen zwar heute hinsichtlich der Sozialabgaben. Dafür müssen Sie später aber rund 18,5 % der Betriebsrente an die Krankenkasse zahlen. Das nennt sich “Doppelverbeitragung”. Die positive Nachricht ist, dass zum 01.01.2020 ein neuer Freibetrag geschaffen wurde, der diese Doppelverbeitragung reduziert. So sind die rund 18,5 % – wenn überhaupt – nur noch auf einen Teil der Betriebsrente zu entrichten.
  2. Dadurch, dass Sie auch bei der Rentenversicherung sparen, vermindert sich die Rente, die Sie nachher vom Staat erhalten. Ihre Betriebsrente muss diese Lücke schließen können, um rentabel zu sein. Sofern Sie sich aber für ein Produkt wie den fairrbav entscheiden, das in renditestarke ETFs und Indexfonds investiert, können Sie auch dieses Problem lösen.

Das Wesentliche noch einmal in Kürze:

  • Entgeltumwandlung bedeutet, dass Sie direkt aus Ihrem Bruttoeinkommen in die betriebliche Altersvorsorge investieren und sich so finanzielle Vorteile bei den Steuern und den Sozialversicherungen verschaffen.
  • Beim Steuervorteil kommt es darauf an, in welcher Steuerklasse Sie sind und wie viel Sie investieren. Bei den Sozialversicherungen bestimmt nur die Höhe der Investitionen, wie viel Sie am Ende sparen.
  • Sie müssen Ihre Betriebsrente nachher nicht nur versteuern, sondern auch rund 18,5 % der Rente an die Krankenkasse entrichten. Seit 2020 zählt ein neuer Freibetrag, sodass diese 18,5 % nur noch mit einem Bruchteil der Rente verrechnet werden.
  • Sie zahlen durch die Entgeltumwandlung weniger in die Rentenversicherung ein. Das vermindert Ihre staatliche Rente und die Betriebsrente muss die entstehende Lücke ausbessern können.