Vorsorgen und Steuern sparen: Haben Sie schon an eine Einmalzahlung in Ihre Rürup-Rente gedacht?

Haben Sie eine Rürup-Rente (Basisrente) und noch etwas Geld auf dem Konto, das Sie nicht an anderen Stellen brauchen? Ob bei einem Lotto-Gewinn, bei Erlösen aus verkauften Autos und Gütern, Erbschaften oder Geschenken zu Weihnachten – es muss nicht bei den monatlichen Summen für Rürup bleiben. Sie können zwischendrin auch einfach mal eine höhere Einzelsumme einzahlen (Einmalzahlung oder Sonderzahlung). Von der Einmalzahlung spricht man dann, wenn man bereits monatlich in die Basisrente einzahlt und dann eine Summe zusätzlich investiert. Von der Sonderzahlung ist die Rede, wenn man bei der Basisrente nicht monatlich einzahlt, sondern immer nur dann, wenn es einem passt. Was das für Steuervorteile mit sich bringt und ob das etwas kostet? Fairr und WeltSparen erklären es Ihnen.

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Natürlich können Sie sich, wenn Sie einmal Geld über haben, auch einen neuen Fernseher oder andere Güter anschaffen. Sie können verreisen oder sich einen anderen Wunsch oder Traum erfüllen. Aber denken Sie stets auch an Ihre Rente. Selbst, wenn sie noch so viele Jahre entfernt ist. Denken Sie daran, dass sich eine Rentenlücke öffnen könnte  und dass sich alle Extra-Summen, die Sie einzahlen, später für Sie auszahlen werden.

Hierzu existieren Rechner, mit denen man berechnen kann, um wieviel höher die Basisrente wird, wenn Sie Summe X oder Summe Y einzahlen. Außerdem können Sie, wenn Sie Fairr-Kunde sind, die Rente auch im persönlichen Fairr-Cockpit einsehen. Dort erfahren Sie, wie es aktuell um Ihre Basisrente steht und wie sich die Rente verändert, wenn Sie beispielsweise die monatlichen Prämien erhöhen oder verkleinern.

Ein interessanter Fakt nebenbei: Man kann auch die komplette Basisrente auf einer oder mehreren Einmalzahlungen aufbauen und auf die monatlichen Summen verzichten. So kann man sich auch kurz vor der Rente noch absichern. Das ersetzt zwar den Grundsatz nicht, alsbald mit dem privaten Einzahlen in die Rente zu starten, wenn man ein Einkommen erzielt. Aber es ist ein Ansatz, um die Rente im letzten Moment noch zu beeinflussen.

Und was haben Sie in diesem Moment davon?

Einen ordentlichen Steuervorteil. Denn immerhin können Sie für 2019 bis zu 21.388 Euro von der Steuer absetzen, wenn Sie Ihre Einkommensteuer das nächste Mal erklären. Zumindest dann, wenn die Summe durch andere Posten noch nicht ausgeschöpft wurde. Damit meinen wir beispielsweise Prämien zur GRV – inklusive Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Anteil – oder zu Gewerken wie der Künstlersozialkasse. Bei Beamten sind die fiktiven Prämien zur Rentenversicherung in Höhe von 18,6 % des Bruttos heranzuziehen. Diese Posten reduzieren die bei der Rürup-Rente absetzbare Summe.

Zu beachten ist, dass man immer nur höchstens 88 % der tatsächlich investierten Summe absetzen kann. Man muss also 24.305 Euro (bei Ehepaaren sind es 48.610 Euro für beide zusammen) in die Rürup-Rente und, falls vorhanden, in die anderen erwähnten Posten einzahlen, um die entsprechende Summe absetzen zu können. Mehr als die mit allen Posten zusammen 24.305 Euro einzuzahlen, ist nicht zu empfehlen, da es sich ab dort nicht mehr auf die Steuer auswirkt. Berechnen Sie also, wie hoch die Rürup-Einmalzahlung sein darf, um die Grenze des Absetzbaren nicht zu überschreiten.

Ab 2025 sind 100 % der Summe absetzbar. Bis dahin wird der Prozentsatz Jahr für Jahr um 2 % erhöht, womit auch im Jahr 2020 eine kleine Korrektur nach oben stattfindet.

Jahr Prozentual absetzbar
2017 84 %
2018 86 %
2019 88 %
2020 90 %
2021 92 %
2022 94 %
2023 96 %
2024 98 %
2025 100 %

Mit den monatlichen Summen erreichen Sie die höchste absetzbare Summe normalerweise nicht. Dafür bräuchte es rund 1.700 Euro im Monat, die Sie einzahlen müssten. Und das dürfte deutlich mehr als die meisten monatlichen Raten für Rürup-Sparer sein. Wenn Sie aber eine für sich stehende Summe extra einzahlen, können Sie das Level erreichen.

Das bedeutet, dass Sie mit dem nächsten Steuerbescheid recht wahrscheinlich positive Nachrichten erhalten werden. Die Chance, dass Sie mal wieder etwas zurückerhalten oder zumindest nicht mehr so viel nachzahlen müssen, ist durch die Einmalzahlung in die Rürup-Rente erhöht.

Wenn Sie mehr als 21.388 Euro einzahlen möchten, kann es sich lohnen, die Summe auf mehrere Jahre zu verteilen – um den Steuervorteil nicht zu verschenken. So zahlen Sie beispielsweise 20.392 Euro im ersten Jahr ein, nehmen die Steuervorteile mit, und zahlen den anderen Teil im nächsten Jahr ein. Eine darauf aufbauende Idee ist, dass man die restliche und später einzuzahlende Summe zwischendrin noch verzinst anspart oder investiert und so vermehrt.

Mehr Rente im Alter (je nach tatsächlicher Extrasumme) und ein Steuervorteil beim nächsten Steuerbescheid – hört sich prima an, aber das kostet doch bestimmt was?

Tatsächlich können für die Einmalzahlung Gebühren anfallen. Diese sind von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft unterschiedlich und sind meist nur im Kleingedruckten einsehbar. Bei den einen Gesellschaften handelt es sich um prozentuale Summen dessen, was Sie einzahlen, und bei manchen um feste Pauschalen

Aus diesem Grund kann es besser sein, eine größere Einmalzahlung zu unternehmen statt mehrere kleine Summen extra einzuzahlen. Nur Fairr bildet eine Ausnahme: Bei fairrürup mit weltweit diversifizierten ETFs können Sie so viele kostenlose Einmalzahlungen vornehmen, wie Sie möchten. Und wann Sie möchten. Noch dazu ist die Fairr-Basisrente kosteneffizienter und einfacher.

Warum einfacher? 

Wie sieht der Ablauf aus, wenn man eine Einmalzahlung oder Sonderzahlung in die Basisrente vornehmen möchte?

Man kann festhalten, dass Einmalzahlungen und Sonderzahlungen jederzeit durchführbar und auch in der Höhe normalerweise nicht limitiert sind. Das macht die Sache einfach – man muss aber auch beachten, dass für den Steuervorteil bestimmte Fristen bestehen können. Diese werden durch den Versicherer definiert

Meistens muss der Versicherer oder die Bank, über die die Rürup-Rente läuft, das Geld bis zum 30.12. erhalten haben. So kann er es noch dem aktuell laufenden Kalenderjahr zuordnen und der Steuervorteil ist nicht in Gefahr. Daher häufen sich zum Jahresende die Abschlüsse für Rürup-Renten und auch die Anzahl der Einmal- und Sonderzahlungen. 

Um einzuzahlen, muss man Kontakt zum Versicherer oder zur Bank aufnehmen und ihn oder sie über die entsprechende Summe informieren. Meistens muss man dann ein Formular ausfüllen und unterschreiben. Alternativ kann es auch über externe Berater laufen, wenn man entsprechend betreut wird. Das war es bereits – nun muss man das Geld nur noch überweisen

Über den konkreten Ablauf wird Sie der Versicherer aufklären

Noch einmal zurück zur Rente mit fairrürup: Dort stoßen Sie den Prozess einfach und schnell online an. Sie haben eine persönliche IBAN für das Rürup-Konto und können das Geld selbst überweisen, ohne zeitraubende Formulare und Bürokratie. Abbuchen lassen können Sie die monatlichen Prämien, die Sie fortlaufend einzahlen.

Fazit

Lohnen wird es sich immer, etwas extra in die Rente einzuzahlen und somit eine Einmalzahlung oder Sonderzahlung durchzuführen. Bei Fairr ist dies stets kostenlos und online durchführbar, während die meisten anderen Anbieter Gebühren dafür aufrufen. Beachten müssen Versicherte nur den Steuervorteil und die absetzbare Höchstsumme. Summen, die man extra einzahlt, sollten nur so hoch sein, wie man sie steuerlich im entsprechenden Jahr noch absetzen kann. Sonst würden man als Sparer oder Rürup-Besitzer einen wesentlichen Vorteil bei der Sache verschenken.

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