18.10.2019 | ca. 5 min. Lesezeit | Artikel drucken

Warum viele Sparer zum Jahresende eine geförderte Altersvorsorge abschließen

Der Staat hilft beim Steuern sparen: Bis zu 24.305 Euro können Sie bei Rürup noch vor dem Jahresende investieren und steuerlich geltend machen. Mit Riester erhalten Sie durch die Zulagen und weiteren Steuervorteile eine Zusatzrente mit Beitragsgarantie und garantierten Rentenkonditionen. So beschenken Sie sich selbst.

Zum Jahresende gibt es eigentlich genug zu tun: Ganz Deutschland begibt sich auf die Suche nach Geschenken zum großen Fest. Dem Staat sollten sie allerdings nichts schenken. Deswegen haben wir zum Jahresende die wichtigsten Tipps zusammengefasst, wie Sie Steuern sparen und sich selbst etwas Gutes tun können.

Mit fairrürup bis zu 24.305 Euro
vor dem Fiskus retten

Sie sind selbstständig? Dann ist die Basisrente – besser bekannt unter der Bezeichnung Rürup-Rente – eine gute Gelegenheit, um kurz vor Jahresende vorzusorgen und dabei Steuern zu sparen. Bis zu 24.305 Euro können Sie im laufenden Jahr noch steuerlich geltend machen. Für Verheiratete steigt der Betrag sogar auf bis zu 48.610 Euro.

Doppelt Steuern sparen

Rürup-Sparer profitieren von einer doppelten Steuererleichterung: Schon während der Ansparphase können Sie die Beiträge in der Einkommensteuererklärung (anteilig) als Vorsorgeaufwand wie oben erwähnt geltend machen. Außerdem müssen Sie auf die Gewinne keine Kapitalertragssteuer zahlen und können die Freibeträge für andere Anlagen nutzen, z.B. für Zinsprodukte oder Fondsinvestitionen. Die Erträge kommen Sparern also bis zum Renteneintritt ohne Steuerverlust zugute.

Weniger Steuern als Rentner zahlen

In der Auszahlungsphase wird die monatliche Ausschüttung mit einem niedrigen Steuersatz für Rentner versteuert. Wegen des doppelten Steuervorteils ist die Rürup-Rente auch für gut verdienende Angestellte und Beamte attraktiv.

Auf Verzinsung achten!

Doch Vorsicht: Die Rürup-Rente lohnt sich nicht, wenn Ihre Beiträge „nur mit dem jetzt geltenden Garantiezins von 0,9 Prozent verzinst werden“, warnt Stiftung Warentest. Hohe Einzahlungen lohnen sich nur dann, wenn Ihr Rürup-Vertrag eine attraktive Verzinsung enthält oder wenn die Beiträge in börsennotierte Indexfonds (ETFs) investiert werden, wie z.B. bei fairrürup. Falls Sie einen niedrig verzinsten Rürup-Vertrag haben, können Sie entweder das komplette Kapital übertragen lassen, falls Ihr alter Anbieter dies zulässt. Falls nicht, können Sie den alten Vertrag problemlos beitragsfrei stellen. Sie nutzen den Steuervorteil dann einfach bei einem chancenreicheren Produkt, wie z.B. fairrürup mit freier ETF-Auswahl und garantierten Renten­konditionen. Beide Verträge werden dann später verrentet:

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Mit fairriester staatliche Zuschüsse
in voller Höhe sichern

Wer noch vor Jahresende einen Riestervertrag abschließt, kann sich den vollen Zuschuss vom Staat in Höhe von 175 Euro und weitere Steuervorteile sichern. Für jedes Kind erhalten Sie zusätzlich 300 Euro vom Staat (185 Euro für vor 2008 geborene Kinder). Einzige Bedingung: Sie zahlen mindestens 4 Prozent Ihres Bruttoeinkommens abzüglich der Zulagen in die Riesterrente ein – maximal jedoch 2.100 Euro abzüglich der Zulagen. Die Beiträge und Zulagen sind nicht nur staatlich garantiert. Sie können sie schon jetzt in Ihrer Steuererklärung für das laufende Jahr als Sonderausgaben geltend machen.

So berechnen Sie Ihren jährlichen Beitrag:

Angenommen, Ihr Bruttoeinkommen liegt bei 50.000 Euro. 4 Prozent davon entsprechen 2.000 Euro. Abzüglich der Zuschüsse (175 Euro + beispielsweise 600 Euro für 2 Kinder) müssten Sie im Jahr 1.225 Euro in Ihren Riestervertrag einzahlen, um sich die volle Höhe des staatlichen Zuschusses zu sichern. Daneben profitieren Sie mit fairriester dank ETFs von der Wertentwicklung der globalen Finanzmärkte zu niedrigen Gesamtkosten.

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Wenn Ihr Einkommen in den vergangenen Jahren gestiegen ist, müssen Sie vielleicht auch ihre Beiträge erhöhen, um sich die Zuschüsse in voller Höhe zu sichern. Gutverdiener zahlen jedoch maximal den Förderhöchstbetrag von 2.100 Euro abzüglich der Zulagen, auch wenn das weniger als 4 Prozent des Bruttogehalts sein sollten.

Auch Singles sparen Steuern

Aber nicht nur kinderreiche Familien, sondern auch Singles profitieren von einer Riester-Rente. Schon mit einer Einzahlung von 1.925 Euro und dem staatlichen Zuschuss von 175 EUR können Ledige den maximalen Förderbetrag ausnutzen und gleichzeitig Steuern sparen: Bei einem Steuersatz von 40 % ergibt sich eine Ersparnis von 840 Euro (2.100 * 40 % = 840). Abzüglich der staatlichen Zulage von 175 Euro beträgt die Steuerersparnis für Singles also in diesem Beispiel bei 665 Euro.

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Mit fairrbav hilft der Chef
beim Steuern sparen

Sie haben einen guten Draht zu Ihrem Chef? Bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) können sich Sparer noch vor dem Ende des Jahres einen Steuervorteil auf Beiträge in Höhe von maximal 6.432 Euro sichern. Besonders attraktiv: Auf die Hälfte dieses Höchstbetrags (3.216 Euro) zahlen Sie keine Sozialversicherungsbeiträge.

Ein Abschluss vor Jahresende lohnt sich auch deshalb, weil Ihr Arbeitgeber 15 % der Beiträge übernehmen muss, manche zahlen sogar 20 %. Die Auszahlungen aus der bAV müssen erst mit dem Eintritt ins Rentenalter versteuert werden.

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Beschenken Sie sich selbst!

Es gibt also viele Möglichkeiten, Steuern zu sparen und gleichzeitig vorzusorgen. Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, eine der drei oben genannten Möglichkeiten zu wählen, sollte noch vor dem Jahreswechsel zu einer Entscheidung kommen und kann sich selbst mit den staatlichen Zuschüssen und Steuervorteilen ein Geschenk machen.

 

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