Unternehmensanleihen

Geldquelle für Unternehmen, Zinsen für Investoren

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Unternehmensanleihen sind eine Form, mit der sich Unternehmen finanzieren können. In erster Linie kaufen institutionelle Investoren Anleihen und leihen den Unternehmen Geld, um Zinsen zu erhalten und eventuelle Kursrenditen zu erzielen. Aber auch private Investoren können sich Unternehmensanleihen kaufen

In den vergangenen Jahren sind aber vor allem die Zentralbanken als Käufer solcher Anleihen aufgetreten. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Notenbank Fed stützen mit dem Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen die Wirtschaft. Was das im Detail bedeutet und wie Unternehmensanleihen funktionieren, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze
  • Definition: Unternehmensanleihen sind Schuldverschreibungen großer oder mittelgroßer Unternehmen. Diese können Anleihen emittieren, wenn sie Kapital benötigen. Man unterscheidet noch einmal in Industrieanleihen und Mittelstandsanleihen.
  • Funktionsweise: Vereinfacht gesprochen leihen sich Unternehmen Geld an der Börse, um zu expandieren, andere Unternehmen zu kaufen oder zu besseren Konditionen umzuschulden. Anleger haben dabei ein Recht auf Zinszahlungen.
  • Risiko: Das Risiko von Unternehmensanleihen ist größer als das von Staatsanleihen, weil es bei Unternehmen schneller zu einem Ausfall kommen kann als bei Staaten. Deshalb sind die Zinsen bei diesen Anleihen generell höher als bei Anleihen mit niedrigerem Ausfallrisiko.
  • Kriseninstrument: In einer Krise nutzen einige Unternehmen Anleihen, um sich zu finanzieren und eine Insolvenz zu vermeiden. Auch kaufen Zentralbanken Staats- und Unternehmensanleihen, um die Folgen von Krisen abzumildern und die Währungsstabilität zu erhalten.

Definition: Was sind Unternehmensanleihen?

Unternehmensanleihen oder „corporate bonds“ sind Schuldverschreibungen, mit denen sich Unternehmen am Kapitalmarkt von institutionellen und auch privaten Investoren Geld leihen. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Kredit und wird über die Börse abgewickelt. 

Am Ende einer vorab definierten Laufzeit bezahlt das Unternehmen als „Anleiheschuldner“ den Kredit an den „Anleihegläubiger“ zurück. Zusätzlich vergütet es das Risiko des Gläubigers mit Zinsen, die es jährlich ausbezahlt. Die Zinsen der Unternehmensanleihe bezeichnet man als „Kupon“. Ihre Höhe steht bei der Ausgabe der Anleihe fest und entspricht dem dahinterstehenden Risiko. Es gibt Unternehmensanleihen in verschiedenen Währungen, mit verschiedenen Laufzeiten und Bewertungen von „spekulativ“ bis „risikoarm“.

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Die besten Unternehmensanleihen finden – diese Begriffe sollten Sie kennen

Nennwert Geldbetrag, den sich der Emittent vom Käufer der Unternehmensanleihe leiht
Emission Ausgabe der Anleihe
Emittent Herausgeber der Anleihe
Neuemission Neuemissionen sind Unternehmensanleihen, welche noch nie zuvor zum Verkauf gestanden haben.
Kupon Zinsen bzw. Zinssatz, den der Anleger vom Unternehmen erhält
Rendite Ertrag, den Anleger nach einem bestimmten Zeitraum erwarten können (in Prozent angegeben)
Kurswert Der Kurs von Anleihen wird in Prozent des Nennwertes angegeben. Ein Wert von 100 % entspricht genau dem Nennwert.
Anleihevolumen Mit der Emission von Anleihen wollen die Unternehmen eine bestimmte Summe einnehmen. Diese wird als Anleihe- oder Emissionsvolumen bezeichnet.
Bonität Kreditwürdigkeit eines Wirtschaftssubjektes (Personen, Unternehmen, Staaten)
Liquidität Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens

Warum geben Unternehmen Anleihen heraus?

Von Zeit zu Zeit brauchen Unternehmen mehr Geld, als sie in dem Moment vorhalten können. Zum Beispiel, wenn sie ins Ausland expandieren oder ein anderes Unternehmen kaufen möchten. Zudem bieten sich hin und wieder Gelegenheiten, bestehende teure Verbindlichkeiten durch preiswertere zu ersetzen, also umzuschulden. In solchen Fällen leihen sich Unternehmen am Kapitalmarkt Geld in Form von Anleihen. Auch Ereignisse wie die Corona-Pandemie können ein Grund sein, weshalb Unternehmen Kapitalbedarf haben und Unternehmensanleihen emittieren. 

Unternehmensanleihen sind dabei eine gute Alternative zum Bankkredit oder zur Aktie, also zum Verkauf von Unternehmensanteilen. Bankkredite sind insbesondere bei Bonitätsproblemen teuer und teils schwer zu erhalten. Aktien sind für viele Unternehmen wiederum nicht denkbar, weil sie dafür ihre Rechtsform ändern müssten. 

Welche Unternehmen geben Anleihen heraus?

Unternehmensanleihen sind nicht auf bestimmte Branchen oder Unternehmensgrößen beschränkt. Je nach Größe des herausgebenden Unternehmens unterscheidet man zwischen Industrieanleihen und Mittelstandsanleihen. Hinter Industrieanleihen stehen große Industrieunternehmen, überwiegend aus den Bereichen Industrie, Handel und Verkehr. Das Emissionsvolumen ist vergleichsweise groß und die Laufzeiten sind lang. Mittelstandsanleihen sind dagegen weniger voluminös und haben kürzere Laufzeiten. Sie werden von mittelständischen oder Familienunternehmen emittiert. 

Das Emissionsvolumen von Mittelstandsanleihen betrug im Jahr 2020 für Deutschland etwas mehr als 900 Millionen EUR. Zum Vergleich: Industrieanleihen kommen im selben Jahr auf circa 115 Milliarden EUR. Vergleicht man Mittelstandsanleihen mit Industrieanleihen derselben Laufzeit, fallen sofort die höheren Zinsen der Mittelstandsanleihen auf. Der Nominalzins ist bei Mittelstandsanleihen deutlich höher, was mit dem höheren Ausfallrisiko bei mittelständischen Unternehmen zu tun hat.  

Internationale Ratingagenturen wie Moody’s, Standard & Poor’s oder Fitch beurteilen die Bonität der Emittenten. Dadurch können Investoren die mit der Investition verbundenen Risiken einschätzen. Bei Mittelstandsanleihen bewerten eher nationale Ratingagenturen wie Euler Hermes, Scope oder Creditreform die Zahlungsfähigkeit der Schuldner.

Seit dem Jahr 2010 gibt es in Deutschland ein spezielles Börsensegment für Mittelstandsanleihen. An 4 deutschen Börsen können Anleger die Wertpapiere kaufen und verkaufen.

Wie funktioniert die Ausgabe von Unternehmensanleihen?

Die Erstemission von Unternehmensanleihen findet am sogenannten „Primärmarkt“ statt und ist überwiegend professionellen bzw. institutionellen Anlegern vorbehalten. Während der Laufzeit werden die bereits emittierten Unternehmensanleihen dann an der Börse gehandelt (Sekundärmarkt). Wenn bereits bestehende Anleihen verkauft werden, können auch Privatanleger investieren.

Eine wesentliche Kennzahl bei der Emission ist das Volumen („Anleihevolumen“ oder „Emissionsvolumen“). Dieses bezeichnet die Gesamtsumme aller Anleihen, während die Anleihen selbst einen Einzelpreis (Nennwert) besitzen. Sie sind in entsprechender Anzahl bis zum Erreichen des Gesamtvolumens kaufbar. 

Ein Beispiel:

Emittiert ein Unternehmen eine Anleihe zu einem Anleihevolumen von 1 Milliarde EUR, dann bietet es beispielsweise 1 Millionen Anleihen zu je 1.000 EUR an. Das bedeutet, dass Investoren 1 Million Firmenanleihen kaufen können – dann ist das Gesamtvolumen erreicht und keine weiteren Anleihen sind erhältlich.

Rendite: Was ist bei Unternehmensanleihen zu erwarten?

Unternehmensanleihen zeichnen sich im Allgemeinen durch höhere Zinsen aus – vor allem, wenn man sie mit Staatsanleihen vergleicht. Zudem stehen die Zinsen im Vorfeld über einen langen Zeitraum fest. Das bedeutet für Anleger, dass sie gut und soweit verlässlich planen können. Bezahlt das Unternehmen während der Laufzeit die versprochenen Zinsen, dann kann das einen attraktiven Gewinn bringen.

Die Zinsen sind gerade bei Mittelstandsanleihen recht hoch. Kommt das Unternehmen hier seinen Verbindlichkeiten nach, dann können gute Renditechancen bestehen. Neben den Zinsen sind zunehmende Kurse während der Laufzeit eine weitere Chance, Renditen zu erzielen. Dafür muss man die Unternehmensanleihe aber vor Ablauf der Laufzeit verkaufen.

Die Kurse von Unternehmensanleihen sind in den 10 Jahren bis 2020 auf der ganzen Welt kontinuierlich gestiegen, wie das Beispiel des Bloomberg Barclays Global Aggregate Index zeigt. Ein Grund dafür ist die expansive Geldpolitik der Zentralbanken.

Steigende Kurse bedeuten aber nicht, dass es keine kurzfristigen Kursschwankungen bei Unternehmensanleihen gibt. Seit 2015 sind die Kurse gestiegen, jedoch sind die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie 2020 auf die Kursentwicklungen deutlich zu erkennen.

Warum kauft die EZB Unternehmensanleihen?

Die EZB ist neben den nationalen Zentralbanken für die Geldpolitik im Euroraum zuständig. Neben der Regulierung des Leitzinses ist der Kauf von Anleihen ein geldpolitisches Instrument der EZB. Ein Ziel ist es, die Währung durchgängig stabil zu halten. Wenn die EZB beispielsweise Staatsanleihen kauft, steigt die sich im Umlauf befindliche Geldmenge, was sowohl die Konjunktur als auch die Inflation antreibt. 

Wenn die EZB als Käufer von Unternehmensanleihen auftritt, müssen die Unternehmen geringere Zinsen zahlen und kommen so günstig an frisches Kapital. Gerade in Krisenzeiten ist der Kauf von Unternehmensanleihen ein wichtiges Instrument, den Markt mit Geld zu versorgen und so die Wirtschaft anzukurbeln. 

Wie berechnet man die Rendite von Unternehmensanleihen?

Zunächst: Zins ist nicht gleich Rendite. Die Zinsen sind ein Faktor für den Gewinn bei einer Anleihe. Die Rendite wird wiederum dadurch bestimmt, ob man die Anleihe vor Laufzeitende verkauft. Und wenn ja, ob man sie zu einem höheren Kurs als beim Kauf veräußern kann.

Für die Berechnung der Rendite von Unternehmensanleihen gibt es unterschiedliche Methoden. Ein vereinfachtes Beispiel soll ein Verständnis schaffen: 

  • Ein Investor kauft Unternehmensanleihen im Wert von 10.000 EUR. Der Kupon umfasst 2,5 % im Jahr. Das bedeutet, dass man bis zum Laufzeitende jedes Jahr 250 EUR bekäme. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren wären das also 2.500 EUR. 
  • Wenn man die Anleihe vorher schon verkauft, verzichtet man auf einen Teil der Zinsen und kann dafür auf eine Kursrendite hoffen. Diese entsteht dann, wenn der Kurs seit dem Kauf zunahm und man die Anleihe teurer verkaufen kann. Beispielsweise hat man 1.000 EUR pro Anleihe investiert und erhält dank eines besseren Kurses nun 1.100 EUR pro Unternehmensanleihe zurück. Achtung: Die Gewinne sind nicht bei allen Anleihen gleich: Kursrenditen sind nicht vorhersehbar und können auch zu Kursverlusten werden.

Zur genauen Berechnung der Rendite kann diese Formel herangezogen werden: 

Zinssatz + (100-Kaufkurs/Restlaufzeit in Jahren) / Kaufkurs * 100

Das heißt: Bei einer Anleihe zum Kurs von 98 %, einem Nominalzins von 5 % und einer Restlaufzeit von 5 Jahren liegt die Rendite damit bei 5,51 %.

Wie sicher sind Unternehmensanleihen?

Als Faustregel bei Anleihen gilt: Je länger die Laufzeit und je schlechter die Bonität, desto höher das Risiko und desto höher der Zinssatz. Es kann durchaus vorkommen, dass der Emittent der Anleihe in Zahlungsverzug kommt oder sogar zahlungsunfähig wird. Hat ein Unternehmen eine schlechte Bonität – ist also weniger kreditwürdig –, ist das Ausfallrisiko höher.

Besonders im Rahmen der Emission der Anleihe bzw. bei der Beurteilung des Emittenten und der Ausstattung der Anleihe kann das Bonitätsrisiko eine entscheidende Rolle spielen. Emittenten mit schlechter Bonität müssen Anlegern höhere Zinsen bieten, um das Risiko auszugleichen. 

Über Erfolg und Misserfolg der Anlage entscheidet aber nicht nur der vereinbarte und der ausbezahlte Zins oder die Bonität des Unternehmens. Die Liquidität und das Risiko von schwankenden Kursen spielen auch eine Rolle bei der Sicherheit von Unternehmensanleihen, wenn diese vor dem Laufzeitende verkauft werden sollen. 

 

Die Risiken von Unternehmensanleihen auf einen Blick: 

  • Bonitätsrisiko

Entscheidend für die Bewertung des Risikos einer Unternehmensanleihe ist die Bonität des Unternehmens, das die Anleihe emittiert. Wenn die Bonität des Unternehmens positiv ist, ist die Anleihe als sicher einzustufen, dafür ist der Zinssatz aber auch überschaubar. Mit abnehmender Bonität nehmen die Zinsen normalerweise zu, als Anreiz, das höhere Risiko zu akzeptieren.

  • Liquiditätsrisiko

Bei manchen Unternehmensanleihen bestehen Liquiditätsrisiken. Die Liquidität beschreibt, wie schnell und komfortabel man eine Anlage zu Geld machen kann. Für eine hohe Liquidität sind ein hohes Emissionsvolumen und eine gute Bonität des Emittenten entscheidend.

Eine hohe Liquidität gibt Anlegern aus mehreren Gründen mehr Sicherheit. So garantiert ein hohes Handelsvolumen, dass man seine Anleihe jederzeit verkaufen kann. Das ist wichtig, falls Investoren spontan auf ihr Kapital zugreifen und sich von den Wertpapieren trennen müssen. Andersherum kann es bei geringen Volumina passieren, dass man keinen Abnehmer für seine Papiere findet. Gegebenenfalls muss man sich dann auf schlechtere Konditionen einlassen, damit es überhaupt zum Verkauf kommt. 

  • Kursrisiko

Unternehmensanleihen können während der Laufzeit auch schwankende Kurse aufweisen. Nachrichten aus dem Unternehmen, positive wie negative, spielen hier eine Rolle, ebenso wie die allgemeine Wirtschaftslage. Normalerweise nähern sich Anleihen zum Ende der Laufzeit wieder dem Kurs zum Kaufzeitpunkt an. Dann sind weder Gewinne noch Verluste zu erwarten. Möchte man die Anleihen aber während der Laufzeit verkaufen und der Kurs nahm zwischenzeitlich zu, kann man hier noch eine zusätzliche Rendite erzielen. Oder einen Verlust, sofern der Kurs zwischenzeitlich abnahm.

Sichere Unternehmensanleihe finden: Bonität als wichtige Kennzahl

Wenn Sie auf der Suche nach sicheren Unternehmensanleihen sind, sollten Sie sich mit der Kreditwürdigkeit des Unternehmens auseinandersetzen. Ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Unternehmen seine Schulden zurückzahlen wird, hat es eine hohe Bonität, auch Investment-Grade genannt. Fällt die Wahrscheinlichkeit, dass alle Geldgeber ihr Kapital zurückerhalten, dann sinkt die Bonität in mehreren Stufen bis auf Ramsch-Niveau (auch “Junk-Bonds” genannt).

Die Bonität des Emittenten spielt eine wichtige Rolle für den Gläubiger. Im Grunde hat der Anleger zwei Möglichkeiten, sich über die Bonität des Emittenten zu informieren:

  • Rating

Ratingagenturen wie Moody´s und Standard & Poor´s bieten unabhängige Analysen und vergeben Noten für die Kreditwürdigkeit von Unternehmen. Unternehmen mit höchster Bonität und geringsten Ausfallrisiko werden mit der Note Aaa bzw. AAA ausgezeichnet. 

  • Risikoaufschlag (Spread): 

Ein guter Indikator für die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Unternehmensanleihe ist der Risikoaufschlag. Denn die Spreads sind in der Regel umso höher, je schlechter die Bonität des Unternehmens ist. In der Vergangenheit war häufig zu beobachten, dass die Ausfallraten stiegen, wenn sich die Risikoaufschläge zuvor erhöht hatten.

Diversifikation mindert Risiko bei Einzelanleihen

Um das Ausfallrisiko von Einzelwerten zu reduzieren, investieren viele Anleger in einen Fonds, der viele verschiedene Werte bündelt, auch als Rentenfonds oder Anleihenfonds bezeichnet. Noch sinnvoller können Anleihen-ETFs und in Aktien investierende ETF-Portfolios sein, da sie besonders kosteneffizient funktionieren. Investieren Sie neben Anleihen auch in Aktien, kann das die Renditechancen Ihres Portfolios erhöhen. Bedenken Sie aber, dass höhere Renditechancen in der Regel auch mit höheren Risiko einhergehen. 

Der ETF Robo Advisor enthält global diversifizierte Portfolios, bei denen Gesamtkosten von durchschnittlich nur 0,48 % im Jahr entstehen – für 5 ETFs und bis zu 2 Indexfonds in den wichtigsten Aktien- und Anleihenmärkten der Welt. Das Anleihensegment wird über den Vanguard Global Bond Index Fund abgedeckt – ein Fonds, der Staats- und Unternehmensanleihen mit guter Bonität beinhaltet. Der ETF Robo Advisor bietet 4 verschiedene Portfolio-Varianten an, die teils Anleihen und teils Aktien stärker gewichten und somit unterschiedliche Risikoklassen haben.

Ein höherer Aktienanteil bedeutet mehr Risiko, aber auch höhere Renditechancen. Für die sehr einfache Investition und für die niedrigen Gesamtkosten wurde der ETF Robo Advisor unter anderem von Finanztip empfohlen.

 

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Fazit: Unternehmensanleihen als Teil eines diversifizierten Portfolios

Mit Unternehmensanleihen können sich große und mittelgroße Unternehmen frisches Kapital beschaffen. Sie stellen eine echte Alternative zur Kreditaufnahme oder zum Anteilsverkauf über Aktien dar, da der Emittent keine zusätzlichen Sicherheiten stellen muss. Aus Anlegersicht sind Unternehmensanleihen ein Investment mit vergleichsweise hohen Zinsen. Dafür ist aber auch mit einem erhöhten Risiko zu rechnen. 

Im Portfolio eines Privatanlegers bieten sich Unternehmensanleihen als eine von mehreren Komponenten in einem Fonds an, um es zu diversifizieren. Bei unserem ETF Robo Advisor können Sie zwischen einem Anleihenanteil von 70 %, 50 % und 30 % entscheiden. Die Differenz wird mit Aktien-ETFs aufgefüllt. Dadurch können Renditechancen in Ihrem Portfolio möglicherweise erhöht werden. 

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