Tagesgeld-Hopping

Mit Zinshopping helfen Sie der Rendite auf die Sprünge

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Attraktivere Zinsen als ein Girokonto oder Sparbuch bietet das Tagesgeld. Dennoch können Anlegerinnen und Anleger täglich über ihr Geld verfügen und durch die gesetzliche Einlagensicherung sind bis zu 100.000 EUR je Kundin bzw. Kunde und Bank abgesichert. Sie fragen sich, wo der Haken bei der Sache ist? Manche sehen es als Nachteil, dass sich der Zinssatz der Tagesgeldkonten jederzeit verändern kann und es keine Zinsgarantie gibt. Das muss jedoch kein Haken bleiben! Wie Sie mit TagesgeldHopping wechselnde Zinsen für sich nutzen können, erklären wir Ihnen nun genauer.

Das Wichtigste in Kürze
  • Funktionsweise: TagesgeldHopping, auch Zinshopping genannt, beschreibt den Wechsel zwischen verschiedenen Tagesgeldern, um immer von den höchsten Zinsen zu profitieren. Sparende eröffnen dazu neue Tagesgeldkonten bei den Banken oder Anbietern mit den besten Konditionen.
  • Zinsanpassungen: Die Zinsen der Tagesgelder sind variabel. Sie ändern sich meist monatlich, teilweise aber auch wöchentlich. Sparende sollten daher immer den Markt im Blick haben, um das beste Zinsangebot nicht zu verpassen.
  • Einlagensicherung: Durch die gesetzliche Einlagensicherung sind 100.000 EUR je Kundin bzw. Kunde und Bank abgesichert. Tagesgeld zählt somit zu den risikoarmen Geldanlagen und ist bei deutschen Sparenden sehr beliebt.
  • Schufa: Das Tagesgeldkonto-Hopping und auch das Führen von mehreren Konten parallel führt nicht zu einer schlechten Bewertung seitens der Schufa. Im Gegensatz zu Girokonten, Kreditkarten und Ratenkrediten werden Tagesgeldkonten nicht bei der Schufa hinterlegt.

Wie funktioniert Tagesgeld-Hopping?

Da die Tagesgeldzinsen immer in Bewegung sind und sowohl steigen als auch sinken, ändern sich die Konditionen eines Tagesgeldkontos meist monatlich. Dabei kann es sein, dass die eigene Bank äußerst niedrige  Zinsen zahlt, während andere Anbieter deutlich bessere Angebote haben. Um das zu vermeiden, können Sparerinnen und Sparer TagesgeldHopping, oder auch Zinshopping genannt, betreiben und sich so immer den besten Zins sichern. Aber was ist TagesgeldHopping? Als Zinshopping bezeichnet man den Wechsel von einem Tagesgeldkonto zu dem Tagesgeldkonto mit dem höchsten Zinssatz und den besten Konditionen.

wechselwechsel

So funktioniert’s:

Mit Tagesgeld sind Anlegerinnen und Anleger, im Gegensatz zu Festgeld, flexibel; das heißt, es gibt keine festen Laufzeiten. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, jederzeit das Tagesgeldkonto zu wechseln und bei der Bank oder dem Anbieter mit den besten Konditionen ein neues zu eröffnen. Da die meisten Tagesgeldbanken keine Kontoführungsgebühren erheben, muss das alte Konto nicht zwingend gekündigt werden. Es kann parallel weiterlaufen und sofort wieder genutzt werden, wenn es erneut die besten Zinsen bietet. Auch der Wechsel selbst ist meist gebührenfrei. Sparerinnen und Sparer können ihr Geld ohne zusätzliche Kosten immer auf das zinsstärkste Tagesgeldkonto umschichten und Zinshopping für sich nutzen.

 

Dabei muss das Referenzkonto nicht mit zur neuen Bank umziehen, sondern kann bestehen bleiben.

Jedoch ist nicht automatisch das Tagesgeld mit den höchsten Zinsen gleichzeitig auch das zinsstärkste. Manche Zinsen gelten nur für Neukunden und nur für einen bestimmten Zeitraum. Danach sinken die Zinsen oft sogar unter den Zinssatz der Bestandskunden. Auch Zinsgarantien, Wechselprämien und die Häufigkeit der Zinsausschüttung spielen beim Berechnen des zinsstärksten Angebots eine wichtige Rolle. All diese Faktoren sollten Sparerinnen und Sparer bei ihrer Entscheidung zum TagesgeldkontoHopping berücksichtigen.

Vorsicht bei Prämien für Neukunden!

Oftmals locken Anbieter Neukunden mit Prämien für das Hopping zu ihren Tagesgeldkonten an. Die Versuchung ist groß, das Angebot sollte aber genau geprüft werden. Die Prämie kann an Bedingungen geknüpft oder schnell durch niedrigere Zinsen aufgebraucht sein, sodass am Ende von dem vermeintlich besten Zins nichts übrig bleibt. Prüfen Sie also immer, welcher Anbieter langfristig tatsächlich die höchsten Zinsen bietet. In unserem Artikel Tagesgeld-Prämie können Sie genau nachlesen, worauf Sie bei den Bonusangeboten achten müssen.

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Welche Vor- und Nachteile hat
Tagesgeld-Hopping?

Zinshopping bietet die Chance auf höhere Zinserträge und kann Sparerinnen und Sparer schneller an ihr Sparziel bringen. Jedoch birgt das Hopping zwischen den Tagesgeldkonten auch Risiken. Wir haben die Vor- und Nachteile des TagesgeldHoppings für Sie zusammengefasst:

  • Prämien für Neukunden bringen zusätzliche Rendite
  • Keine Gebühren für den Wechsel oder die Kontoführung
  • Tagesgeldkonto muss nicht gekündigt werden, kann also jederzeit wieder reaktiviert werden
  • Mehrere Tagesgeldkonten können gleichzeitig geführt werden
  • Tagesgeldkonten werden nicht bei der Schufa hinterlegt
  • Wer sein altes Tagesgeldkonto nicht kündigt, kann bei diesem Anbieter kein Neukunde mehr werden und von Prämien profitieren.
  • Zinshopping-Angebote für Neukunden sollten immer erst dahingehend überprüft werden, ob sie tatsächlich Vorteile bringen.
  • Sparerinnen und Sparer brauchen Geduld und Zeit
  • In der Zeit des Kontowechsels gehen Zinsen verloren
  • Keine Zinsgarantie, der Zinssatz kann kurz nach dem Zinshopping sinken

Sie planen lieber im Voraus und möchten mit einer Zinsgarantie sparen? Dann ist ein Festgeldkonto das Richtige für Sie. Über eine bestimmte Laufzeit hinweg bekommen Sie jährlich einen festen Zinssatz. So wissen Sie bereits im Vorfeld, wie viel Zinsen Sie mit Ihrem Vermögen erzielen.

Aufwand vs. Rendite:
Lohnt sich Tagesgeld-Hopping?

TagesgeldHopping kann rentabel, aber auch mit Aufwand verbunden sein. Sparende müssen sich also ein bisschen Zeit nehmen, um vom Zinshopping zu profitieren. Tatsächlich wirkt der Aufwand größer als er letzten Endes ist. Die Tagesgeldzinsen variieren nämlich nicht täglich, sondern monatlich oder maximal wöchentlich. Sparerinnen und Sparer, die TagesgeldHopping betreiben möchten, sollten daher stets den Markt im Blick haben.

Sobald Sie ein Angebot mit attraktiveren Zinsen entdecken, kann der Wechsel erfolgen. Zum Eröffnen des neuen Tagesgeldkontos sind nur ein paar Schritte von Nöten, die jedoch je nach Bank und Anbieter länger dauern können. Der Antrag ist möglicherweise in wenigen Minuten ausgefüllt, das nachfolgende Postident-Verfahren kann dafür mehrere Tage dauern. WeltSparen erspart Ihnen diesen Zeitaufwand. Sie müssen sich nur einmal registrieren und legitimieren, danach können Sie jederzeit zwischen den Tagesgeldern unserer Partnerbanken wechseln.

Wer sein altes Tagesgeldkonto kündigen möchte, muss dafür ein paar Minuten mehr einplanen. Zudem sollte der Freistellungsauftrag angepasst bzw. bei der neuen Bank erteilt werden, um zusätzlich vom Sparerpauschbetrag zu profitieren.

In der Zeit, in der das Geld auf dem Referenzkonto liegt, bevor es auf das neue Tagesgeldkonto umgeschichtet wird, erhalten Sparerinnen und Sparer keine Tagesgeldzinsen. Wie lange die Umschichtung dauert, hängt vom Finanzinstitut ab. Sparende sollten demnach nicht bei jeder kleinen Zinserhöhung sofort das Konto wechseln, sondern nur bei rentablen Konditionen. Das hält den Aufwand gering und kann am Ende zu höheren Erträgen führen als ständiges TagesgeldkontoHopping.

Fazit: So können Sie das Tagesgeld-Hopping
für sich nutzen

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Die deutschen Sparerinnen und Sparer legen ihr Geld am liebsten risikoarm an. Demnach rangiert das Tagesgeldkonto bei den beliebtesten Geldanlagen auf Platz vier. Diese Anlagemöglichkeit können Sie mit TagesgeldHopping optimal für sich nutzen. Aufgrund der schwankenden Zinssätze bietet ein Tagesgeldkonto in einem Monat gute Konditionen, im nächsten Monat können Angebote anderer Anbieter besser sein. Mit Zinshopping profitieren flexible Sparerinnen und Sparer immer vom besten Zins. Dazu ist lediglich der Wechsel zum lukrativsten Tagesgeldanbieter nötig. Der höchste Zins ist dabei nicht immer gleichbedeutend mit dem besten Angebot. Verlockende Neukundenangebote können sich am Ende als schlechte Investition erweisen. Achten Sie nicht nur auf die Nominalrendite, sondern auch auf die Realrendite. Damit wird jene Rendite bezeichnet, die nach Abzug von Steuern und der Inflationsrate übrig bleibt. Beobachten Sie den Markt, prüfen Sie Lockangebote im Vorfeld und nutzen Sie so das TagesgeldHopping optimal.

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