09.10.2019 | ca. 5 min. Lesezeit | Artikel drucken

Wie funktionieren die 3 Säulen der Altersvorsorge?

Die gesetzliche Rente allein reicht für viele nicht aus, um im Alter den Lebensstandard zu halten. Doch sie ist nur eine von 3 Säulen der Altersvorsorge. In diesem Artikel erklären wir, welche anderen Säulen es gibt und für wen sich diese eignen.

Einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge wird die Altersarmut in Deutschland bis zum Jahr 2030 weiter steigen. Der demografische Wandel führt dazu, dass immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Das Modell des Solidaritätsprinzips – bei dem die jungen Arbeitnehmer die Rente der älteren finanzieren – gerät ins Wanken.

Neben der gesetzlichen Rente gibt es aber noch zwei weitere Säulen, die dazu beitragen sollen, die Rentenlücke zu schließen: Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) und die private Altersvorsorge. Wie man am besten welche Säule für sich nutzt, um das eigene Modell der Altersvorsorge zu stützen, bleibt jedem selbst überlassen. Hier sind einige nützliche Anhaltspunkte.

3 Säulen der Altersvorsorge.

1. Rentenlücke gesetzlich vorprogrammiert?

Das Niveau der Renten aus der gesetzlichen Rentenversichung – der ersten der 3 Säulen –  sinkt bereits seit Jahren. Ein Durchschnittsverdiener, der im Jahr 2003 in den Ruhestand ging, bekam damals 53,3 % seines Nettoeinkommens als Rente ausgezahlt – im Jahr 2030 wird es für Neu-Rentner nur noch 44,3 % geben. Daraus ergibt sich eine Rentenlücke, die durchschnittlich 801 Euro beträgt.

Die Berechnung der Renten-Niveaus geht meist davon aus, dass Beitragszahler bis zu 45 Jahre lang kontinuierlich in die Rentenkassen einzahlen. Doch das ist nicht bei allen Menschen der Fall. Man kann also davon ausgehen, dass die Rentenlücke für viele Menschen noch höher ausfallen kann. Ist die Rentenlücke damit gesetzlich vorprogrammiert?

Zur Altersvorsorge gehört mehr als die gesetzliche Rente.

Wie hoch Ihre gesetzliche Rente ungefähr ausfallen wird, können Sie in Ihrem persönlichen Bescheid von der Rentenversicherung nachlesen. Je nach Alter, Beruf und Familienstand eignen sich dann unterschiedliche zusätzliche Möglichkeiten, um die persönliche Altersvorsorge zu gestalten.

 

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2. Zuschüsse mit betrieblicher Altersvorsorge

Mit Hilfe des Arbeitgebers und einer staatlichen Förderung können sich Angestellte mit einer betrieblichen Altersvorsorge – der zweiten Säule – ein zusätzliches Standbein für das Alter aufbauen. Dabei zahlt Ihr Arbeitgeber jeden Monat einen vorher festgelegten Teil Ihres Bruttogehalts in einen bAV-Vertrag. Diese Art der Vorsorge lohnt sich vor allem seit 2019. Denn bei Abschluss eines neuen Vertrages ist der Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, den Arbeitnehmer-Beitrag mit 15 % zu bezuschussen.

Das Geld fließt je nach Anbieter dann entweder in einen Pensionsfonds oder z.B. in eine Direktversicherung. Bei der betrieblichen Altersvorsorge von fairr werden die Beiträge in weltweite Indexfonds (ETFs) und in Sicherungsvermögen investiert. Außerdem erhalten Versicherungsnehmer einen garantierten Rentenfaktor. Sie wissen also stets, wie hoch Ihre zusätzliche Rente später mindestens ausfallen wird.

 

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3. Privat vorsorgen mit Riester und Rürup

Die dritte Säule besteht u.a. aus staatlich geförderten Möglichkeiten der Altersvorsorge, z.B. mit einer Riester-Rente. Eine Riester-Rente lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern, Alleinerziehende sowie gutverdienende Angestellte und Beamte. Der Staat zahlt nämlich neben der Grundzulage von 175 Euro weitere 300 Euro Kinderzulage für jedes kindergeldberechtigte Kind, 185 Euro wenn das Kind vor 2008 geboren wurde. Neben den Zuschüssen lohnt sich Riester aufgrund attraktiver Steuervorteile.

Auch bei der Riester-Rente gibt es viele unterschiedliche Ausgestaltungen. Eine Empfehlung kommt vom unabhängigen Verbraucherportal Finanztip: „Wer auf volle Transparenz in Verbindung mit niedrigen Kosten setzen will, ist bei fairriester 2.0 richtig.“

Bei diesem Angebot fließen die Beiträge und Zulagen in ETFs, die langfristig Chancen auf hohe Renditen an den Kapitalmärkten bieten. Doch die geleisteten Beiträge und Zulagen sind zum Rentenbeginn garantiert. Die Auszahlung erfolgt mit garantierten Rentenkonditionen, die bereits bei Vertragsabschluss bekannt sind. Außerdem verzichtet fairriester auf Abschlusskosten und setzt auf niedrige laufende Gebühren.

 

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Eine weitere Möglichkeit mit staatlicher Unterstützung privat vorzusorgen ist die Rürup-Rente. Sie eignet sich vor allem für Selbstständige sowie gutverdienende Angestellte und Beamte. Denn je mehr Sie in den Rürup-Vertrag einzahlen, desto mehr erhalten Sie am Ende des Jahres an Steuern zurück: 2019 können jährlich bis zu 24.305 EUR (bei gemeinsam veranlagten Eheleuten: 48.610 EUR) steuerlich geltend gemacht werden.

Bei fairr gibt es den ersten Rürup-Fondssparplan mit freier ETF-Auswahl und garantierten Rentenkonditionen. Anleger können jederzeit und kostenlos flexible Einzahlungen vornehmen. Auch hier gibt es keine Abschlussprovisionen, nur geringe laufende Kosten und garantierte Rentenkonditionen.

 

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Chance individuell nutzen

An den sinkenden gesetzlichen Renten können Sparer nichts ändern. Doch hilflos sind sie deshalb noch lange nicht: Denn die Angebote der betrieblichen und privaten Altersvorsorge können individuell nach der eigenen Lebensphase und den finanziellen Umständen gestaltet werden. Vorsorge ist damit keine lästige Pflicht mehr, sondern wird zu einer echten Chance, um Lebensqualität im Alter zu sichern.

 

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