21.01.2019 | ca. 3 min. Lesezeit | Artikel drucken

Darum haben Sie die Verdopplung der Tagesgeld-Zinsen verpasst

Die Zinsen für Tagesgeld haben sich in 2019 bereits verdoppelt und niemandem in Deutschland ist dies aufgefallen. Der Ansturm auf die Bankfilialen bleibt aus, denn es gibt online bereits Tagesgeld-Angebote aus Skandinavien, die bis zu 30 mal höher verzinst werden als hierzulande.

Hier sind 3 Dinge, die sich im noch jungen Jahr 2019 bereits verdoppelt haben: Die Beschwerden zur illegalen Telefonwerbung, der Einsatz von Schneeketten durch den ADAC und die Rente von Beamten im Vergleich zu Angestellten. Ob es nun mehr Ärger, mehr Arbeit oder mehr Geld gibt, eine Verdopplung wird in der Regel mit großen Auswirkungen assoziiert, sei es im positiven oder negativen Sinn.

Die Resurs Bank aus Stockholm zahlt bereits 0,62 % Zinsen p.a. für Tagesgeld.

Auch die Tagesgeld-Zinsen haben sich hierzulande in 2019 bereits verdoppelt. Aber warum holen die Deutschen dann nicht das Geld unter dem Kopfkissen hervor und stürmen ihre Bankfilialen? Die Antwort ist simpel und auf den ersten Blick etwas enttäuschend: Der effektive Tagesgeldzins für Neuanlagen hat sich nach Angaben der Bundesbank zu Jahresbeginn von durchschnittlich 0,01 % auf 0,02 % p.a. erhöht. Diese Verdopplung wirkt sich also nur sehr geringfügig auf das Vermögen der Sparer hierzulande aus.

Tagesgeld bis zu 30-mal höher verzinst

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum Tagesgeld bei deutschen Banken aus der Mode gekommen ist. Auch nach der „Verdopplung“ der Zinsen hierzulande gibt auf Zinsplattformen im Internet Tagesgeld, das bis zu 30-mal höher verzinst wird: Bei der Resurs Bank mit Sitz im schwedischen Helsingborg erhalten Sparer 0,62 % Zinsen p.a. auf die täglich verfügbaren Einlagen.

Obwohl die meisten heimischen Sparer noch nie etwas von der Resurs Bank gehört haben dürften, ist das Finanzinstitut keineswegs unbekannt: Mit einem Kundenstamm von rund 5,7 Millionen Privatkunden in Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland ist Resurs eine der am schnellsten wachsenden Nischenbanken in Skandinavien. Die Bank steht unter der Kontrolle der schwedischen Finanzaufsicht und hat Niederlassungen in allen nordischen Ländern (Oslo, Kopenhagen, Helsinki).

Bei der Nordax Bank aus Schweden gibt es 0,60 % ZInsen p.a. für Tagesgeld.

Sicherheit geht vor

Die Hemmschwelle für Spareinlagen im europäischen Ausland mag hierzulande noch immer groß sein. Aber Schweden hält ebenso wie Deutschland die höchste Länder-Bewertung von Rating-Agenturen, wie z.B. Moody’s (Aaa, Stand: 2018). Außerdem gibt es kein Wechselkursrisiko, denn das Tagesgeld der Resurs Bank verzinst die Sparbeträge nicht in der Landeswährung Schwedische Kronen, sondern in Euro.

Nicht zuletzt aufgrund der Einlagensicherung sind Sparvermögen in Europa sicher. Spareinlagen innerhalb der EU sind demzufolge bis zu einem Betrag von 100.000 EUR abgesichert. Diese Absicherung gilt selbstverständlich auch für Anleger aus Deutschland, die Tagesgeld in Schweden abschließen.

Dauerhaft hohe Zinsen

Das Tagesgeld-Angebot der Resurs Bank ist keine Ausnahme. Bei einem Zinsvergleich auf WeltSparen wird auf den ersten Blick deutlich, dass die ebenfalls in Schweden ansässige Nordax Bank sowie die Monobank aus Norwegen ähnlich hoch verzinstes Tagesgeld anbieten.

Bei WeltSparen erhalten Sparer mit nur wenigen Klicks Zugang zu Tages- und Festgeld-Angeboten von über 60 Banken in Europa. Die Identifizierung erfolgt über PostIdent oder Video-Ident, ähnlich wie bei allen großen Direktbanken auch. Über ein Verrechnungskonto in Deutschland bei der MHB-Bank wird der Anlagebetrag zum gewünschten Tagesgeld-Konto im Ausland überwiesen.

Wer sich für das Tagesgeld bei der Resurs Bank entscheidet, erhält den 30-fachen Tagesgeld-Zins automatisch einmal pro Quartal auf das Verrechnungskonto ausgezahlt und kann die nächsten Meldungen über Zins-Verdopplungen in Deutschland getrost ignorieren.

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