In Cardano investieren: Welche Möglichkeiten gibt es?

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Das Wichtigste in Kürze
  • Cardano: Cardano ist eine dezentralisierte Blockchain, die 2017 eingeführt wurde. Das Ziel ist es, Schwierigkeiten wie Skalierungsprobleme anderer Blockchain-Netzwerke zu studieren und dafür Lösungen zu entwickeln.

  • ADA: Die Kryptowährung von Cardano wird mit dem Währungskürzel ADA gekennzeichnet. Die Coins werden durch das Proof-of-Stake-Prinzip gewonnen. Das Schaffen neuer Coins unterscheidet sich dadurch von der Gewinnung anderer Kryptowährungen, wie Bitcoin, die auf die Proof-of-Work-Methode setzen.

  • Investition: ADA kann über verschiedene Krypto-Börsen direkt erworben werden. Alternativ können Anlegerinnen und Anleger auf diversen Plattformen Geld in Exchange Traded Notes (ETN) investieren, die die Cardano-Wertentwicklung abbilden. Die Gebühren für das Kaufen beziehungsweise Investieren können je nach Plattform unterschiedlich hoch ausfallen.

Was ist Cardano?

Cardano wurde 2015 vom Ethereum-Mitbegründer Charles Hoskinson ins Leben gerufen und 2017 offiziell eingeführt. Ähnlich wie bei Bitcoin oder Ethereum handelt es sich bei dem System um eine dezentrale Blockchain. Sie wurde jedoch unter den Gesichtspunkten entwickelt, mehr Sicherheit, eine bessere Skalierbarkeit und eine höhere Transaktionsgeschwindigkeit als andere Blockchains zu schaffen. Dennoch ähnelt Cardano in seinen Eigenschaften zum Beispiel Ethereum. Beide Systeme sind unter anderem darauf ausgelegt, Smart Contracts zu erstellen und dezentrale Anwendungen (dApps) zu entwickeln.

Darüber hinaus ist die Kryptowährung von Cardano mit dem Token ADA gekennzeichnet. Alle ADA-Coins sind derzeit auf maximal 45 Milliarden begrenzt. Die Coins werden mit dem Proof-of-Stake-Prinzip gewonnen, dem gleichen Prinzip, das seit September 2022 auch bei Ethereum Anwendung findet: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerks können Coins, die sie bereits besitzen, einzahlen (Staking), um die Berechtigung zu erhalten, der Blockchain einen weiteren Block hinzuzufügen. Über einen Algorithmus wird anschließend einer der Teilnehmenden ausgewählt. Die Wahrscheinlichkeit, gewählt zu werden, steigt mit der Anzahl der eingezahlten Coins.

Bereits kurz nach der Entwicklung gehörte ADA zu den fünf größten Kryptowährungen. Der Blick auf die Wertentwicklung zeigt, dass der Kurs starken Schwankungen ausgesetzt ist. Anlegerinnen und Anleger können also nicht nur von einer erheblichen Gewinnchance profitieren, sondern sollten auch mit einem hohen Verlustrisiko rechnen.

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Wie funktioniert Cardano?

Ziel von Cardano ist es, den Nutzerinnen und Nutzern innovative Funktionen bestmöglich bereitzustellen. Dazu soll von anderen, älteren Blockchain-Systemen gelernt und dort aufgetretene Fehler vermieden werden. Neben der Umsetzung nach dem Proof-of-Stake-Prinzip grenzt sich Cardano auch in anderen Bereichen von Krypto-Systemen wie beispielsweise Bitcoin ab:

Die Blockchain von Cardano basiert auf zwei unterschiedlichen Schichten. Auf einer Schicht, dem sogenannten Cardano Settlement Layer (CSL), können Transaktionen durchgeführt werden. Hier wird ADA gesendet und empfangen. Die zweite Schicht, der Cardano Control Layer (CCL), ermöglicht es Anwenderinnen und Anwendern beispielsweise Smart Contracts zu erstellen und abzuschließen. Durch die Trennung der beiden Schichten soll gewährleistet werden, dass Updates gezielt nur auf einer Schicht durchgeführt werden können, ohne dass die jeweils andere Schicht davon betroffen ist. Auch mögliche Hackerangriffe auf einer Schicht haben so nicht direkt eine Auswirkung auf das ganze System. Durch das Zwei-Schichten-System unterscheidet sich die Cardano-Blockchain von der anderer Systeme wie denen von Bitcoin oder Ethereum.

Aus diesem Grund gilt Cardano als Kryptowährung der dritten Generation. Dies bezieht sich auf die Technologien, die hinter den Währungen stecken. Während mit dem System der ersten Kryptowährung Bitcoin (erste Generation) nur Transaktionen möglich gemacht werden, gilt das System von Ethereum bereits als zweite Generation. Dessen zugrundeliegendes System wurde weiterentwickelt, sodass neben Transaktionen zum Beispiel auch das Ausführen von Smart Contracts und die Entwicklung von dezentralen Apps (dApps) möglich sind. Als dritte Generation setzt Cardano auf weiterentwickelte Technologien. Diese sollen Lösungen für verschiedene Probleme der ersten beiden Generationen bieten – wie Energieverbrauch oder Skalierbarkeit. Durch ein interdisziplinäres Team von Entwicklerinnen und Entwicklern sollen innerhalb des Systems außerdem Schnittstellen zu weiteren Kryptowährungen ermöglicht werden.

Wie kann man Geld in Cardano investieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Cardano, beziehungsweise dessen Coin ADA, zu kaufen. Das ist beispielsweise über Krypto-Börsen möglich. Anlegerinnen und Anleger können aber auch Geld in die Kryptowährung investieren, beispielsweise indem Exchange Traded Notes bespart werden, die die Wertentwicklung von Cardano abbilden. Ob und wie man in Cardano investiert, hängt unter anderem von der Risikobereitschaft und den persönlichen Anlagezielen ab.

Cardano an Krypto-Börsen kaufen

Wer ADA über eine Krypto-Börse kaufen möchte, kann mit Fiatgeld wie Euro oder Dollar Anteile an den Coins zum aktuellen Kurs erwerben. Die gekauften Coins würden dann entweder auf der Plattform selbst oder in einer Wallet verwahrt. Die Wallet ist ein digitales Portemonnaie, auf das Käuferinnen und Käufer die Coins transferieren können. Die Sicherheit wird durch einen persönlichen Schlüssel (Passwort) gewährleistet. Dies bedeutet einerseits, dass Inhaberinnen und Inhaber einer Wallet persönlich dafür Verantwortung tragen, dass der Schlüssel nicht verloren geht. Auf der anderen Seite bietet dies die volle Kontrolle über die eigenen Coins.

In Cardano investieren

Anlegerinnen und Anleger, die Cardano nicht über eine Direktinvestition kaufen möchten, können indirekt in Cardano investieren. Das heißt, dass man in Finanzprodukte investiert, deren Preisentwicklung sich auf Grundlage eines Basisprodukts ableitet. Ein Beispiel dafür wären ETNs, Exchange Traded Notes. Dabei handelt es sich um börsengehandelte Zertifikate, die Schuldverschreibungen enthalten und damit die Wertentwicklung von Cardano abbilden können.

In diese ETNs können Anlegerinnen und Anleger über verschiedene Handelsplattformen investieren. Da die Gebühren für mögliche Transaktionen meist unterschiedlich hoch ausfallen, kann sich ein Vergleich verschiedener Plattformen lohnen. Anders als bei einem Direktinvestment erhalten Anlegerinnen und Anleger keine Coins, die auf der Plattform oder in einer Wallet aufbewahrt werden. Stattdessen wird das Investment in einem Wertpapier-Depot des Anbieters verwahrt und kann dort eingesehen werden. Wer keine einmalige Investition tätigen möchte, kann beispielsweise auch über einen monatlichen Sparplan in Cardano investieren.

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Mit Raisin Crypto können Anlegerinnen und Anleger strategisch in Kryptowährungen investieren – darunter auch Cardano. Die Abbildung von Kryptos über ETNs (Zertifikate) führt dazu, dass Anlegerinnen und Anleger ganz einfach passiv in Kryptowährungen investieren können, ohne dabei umständlich eine Wallet eröffnen oder an einer Kryptobörse handeln zu müssen.

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Cardano entwickeln sich unabhängig von klassischen Anlageklassen wie Aktien. Wer über regulierte ETNs Kryptowährungen dem Portfolio beimischt, kann seine Geldanlage neben einem ETF-Portfolio, Tagesgeld- beziehungsweise Festgeldkonto noch weiter diversifizieren. Mit Raisin Crypto ist ein monatlicher Sparplan in Krypto-ETNs bereits ab 50 € monatlich möglich.

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Lohnt es sich, in Cardano zu investieren?

Das Projekt Cardano bietet ähnliche Lösungsansätze wie Ethereum oder Solana, wodurch es nicht konkurrenzfrei ist. Dennoch ermöglicht das System Potenzial für den Einsatz in vielen Bereichen: Die Entwicklung von dApps und die Smart-Contract-Kompatibilität der Blockchain könnte dazu beitragen, dass viele Nutzerinnen und Nutzer für Cardano gewonnen werden können. Die Nutzung des Proof-of-Stake-Prinzips grenzt Cardano außerdem von anderen Krypto-Systemen wie Bitcoin ab und besticht damit in Punkten wie Skalierbarkeit oder Sicherheit. Letztendlich hängt die Entscheidung, ob in Cardano investiert werden soll oder nicht, von den jeweiligen Anlagezielen sowie der Risikobereitschaft der Anlegenden ab.

Die Investition in Cardano ist mit einem hohen Risiko verbunden. Anlegerinnen und Anleger haben jedoch mit Raisin Crypto die Möglichkeit, in Krypto-ETNs zu investieren und dadurch Kryptowährungen ihrem Portfolio beizumischen. Zur Risikokontrolle wird dabei die Gewichtung der ETNs halbjährlich auf die ursprüngliche Gewichtung zurückgesetzt. Entdecken Sie jetzt Raisin Crypto.

Risikohinweis: Investitionen in Kryptowährungen sind mit sehr hohen Risiken verbunden. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.