Welches Potenzial steckt in Krypto-Sparplänen?

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Sie haben sich bereits mit Kryptowährungen beschäftigt und suchen eine Möglichkeit, regelmäßig zu investieren? Dann könnte ein Krypto-Sparplan für Sie infrage kommen. Die Kryptowährung Bitcoin ist ein dezentral organisiertes und digitales Zahlungsmittel sowie eine neue Anlageklasse, die hohen Risiken in Form von Kursschwankungen unterliegt. Gleichzeitig birgt sie aber auch ein großes Renditepotenzial. 

Neben den Chancen und Risiken eines Krypto-Sparplans erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Portfolio mit einem Sparplan diversifizieren können und was Ihre Vorteile sind. Außerdem erklären wir, wie Sie damit Ihr Risiko-Ertrags-Verhältnis verbessern können.

Das Wichtigste in Kürze
  • Kryptowährung: Es gibt verschiedene Kryptowährungen, wie beispielsweise Bitcoin und Ether. Sie werden dezentral, verschlüsselt und ausschließlich digital verwaltet. Anlegerinnen und Anleger haben die Möglichkeit, Kryptowährungen zu kaufen, damit zu bezahlen, sie langfristig zu halten und zu verkaufen.
  • Sparplan: Mit einem Krypto-Sparplan können Anlegerinnen und Anleger regelmäßig einen bestimmten Betrag in Kryptowährungen investieren. Ein Sparplan kann u.a. bereits ab 50 EUR monatlich eingerichtet werden.  
  • Risiken: Kryptowährungen sind sehr risikobehaftet. Um das Risiko zu streuen, sollte die Geldanlage breit diversifiziert werden. So sollten neben Krypto auch andere Anlageklassen wie Aktien-, Fonds– oder ETFSparpläne im Portfolio enthalten sein.

Kryptowährungen: Eine neue Anlageklasse
auf dem Finanzmarkt

Ob in den Nachrichten, bei der Arbeit oder im Freundeskreis: Berichterstattung und Diskussionen über Bitcoin und andere Kryptowährungen nehmen zu. Immer mehr Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie entstehen. Zu den bekanntesten digitalen Währungen zählen:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Cardano
  • Polkadot
  • Solana
  • Litecoin

Insbesondere die Kursentwicklung der beiden bekanntesten Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum war von großen Schwankungen und hohen Renditen geprägt.

Funktionsweise von Kryptowährungen

Kryptowährungen werden im Gegensatz zu Fiatwährungen nicht durch eine Zentralbank verwaltet. Alle Transaktionen finden in einem großen Netzwerk von Computern statt und werden als Datenblöcke in sogenannten Blockchains chronologisch und verschlüsselt gespeichert. Jeder Datenblock enthält die kryptografisch verschlüsselten Informationen aller vorangegangenen Blocks. Diese Transaktionshistorie ist für jeden nachvollziehbar und unveränderbar. Sender und Empfänger der Transaktionen bleiben aber anonym. 

Zur Schaffung neuer Blöcke und um die Transaktionen zu validieren gibt es die Proof-of-Stake- und die Proof-of-Work-Methode. Bei der Proof-of-Stake dienen Anteile an der Kryptowährung als Ausgangslage für die Validierung der Blöcke. Je höher der Anteil an Coins als Einlage ausfällt, desto höher ist die Chance einen neuen Block zu schmieden. 

Die am häufigsten verwendete Grundlage zur Herstellung von Kryptowährungen ist jedoch die Proof-of-Work-Methode, die z. B. vom Bitcoin- und Ethereum-Blockchain verwendet wird. Sie sieht vor, dass die im Netzwerk verbundenen Computer über ein Trial-and-Error-Verfahren komplexe Rechenoperationen lösen. Dieser Vorgang wird auch als Krypto-Mining bezeichnet. Der englische Begriff „Mining” steht dabei sinnbildlich für das „Schürfen” wertvoller Substanzen. Denn als Belohnung für diese Berechnungen erhalten Miner wertvolle Kryptowährungen in Form von Coins.

 

Kryptowährungen sind eine neue Anlageklasse, mit der Anlegerinnen und Anleger Wertsteigerungen erzielen wollen. Auf immer mehr Kryptobörsen können Kryptowährungen gehandelt werden. Noch ist es in den meisten Ländern und Geschäften nicht flächendeckend möglich, den Einkauf mit einer digitalen Währung  zu zahlen. Einige Online-Shops akzeptieren jedoch vereinzelt bereits Kryptowährungen als Zahlungsmittel.

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In Kryptowährung investieren

Anlegerinnen und Anleger können auf Kryptobörsen Geld gegen Kryptowährungen eintauschen. Die Coins werden in digitalen Wallets (Brieftaschen) auf dem Smartphone, PC oder auf den Kryptobörsen selbst gespeichert. Coins können auch zwischen den Wallets verschiedener Anlegerinnen und Anleger transferiert werden. Kryptowährungen sind sehr volatil. Dennoch interessieren sich viele Menschen für ein Investment in Kryptowährungen. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie beispielsweise reine Neugier, das Bedürfnis, Teil des „Hypes“ zu sein, und/oder die Hoffnung auf eine gewinnbringende Geldanlage.

Was ist ein Krypto-Sparplan?

Mit einem Krypto-Sparplan wird in regelmäßigen Abständen eine bestimmte Summe in Kryptowährungen investiert. Im Prinzip funktioniert das ähnlich wie bei Tagesgeld-, Aktien-, Fonds– oder ETFSparplänen: Sie können eine Sparrate bestimmen. Dieser Betrag wird automatisch monatlich in das Portfolio eingezahlt. 

Ein Krypto-Sparplan eignet sich daher gut als langfristige Geldanlage in Kryptowährungen. Er stellt eine Alternative oder Ergänzung zur Einmalzahlung dar, bei der der gesamte Anlagebetrag investiert werden würde.

Chancen & Risiken eines Krypto-Sparplans

Bei Kryptowährungen lassen sich große Kursschwankungen feststellen. Wer regelmäßig in einen Sparplan investiert, kauft mal zu hohen, mal zu niedrigen Kursen. Das bedeutet, dass sich die monatlichen Einkaufspreise mit einem Krypto-Sparplan langfristig einem Durchschnittspreis annähern. Das wird als Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt) bezeichnet. Dadurch kommen Investoren nicht in die Versuchung, den richtigen Einstiegszeitpunkt finden und den Markt timen zu wollen. Denn es gibt keine belastbaren Hinweise darauf, dass das funktioniert; weder in traditionellen Anlageklassen noch bei Kryptowährungen.

Wer früh mit dem Vermögensaufbau beginnt, kann langfristig von Renditechancen und dem Zinseszinseffekt profitieren. Große Kursschwankungen, wie sie beispielsweise beim Bitcoin in der Vergangenheit zu beobachten waren, bringen jedoch auch ein erhöhtes Risiko mit sich. Daher ist es für Anlegerinnen und Anleger sinnvoll, das Risiko zu streuen.

Niemand kann die zukünftige Wertentwicklung von Kryptowährungen vorhersehen. Anlegerinnen und Anleger haben zwar historisch oft hohe Renditen erzielen können, die Coins gelten jedoch als Spekulationsobjekte und bergen hohe Risiken. Eine Beimischung in das Portfolio bzw. den Sparplan kann also ein Weg sein, den Einstieg in die Welt der Kryptowährungen zu ermöglichen und einem bereits breit diversifizierten Portfolio so eine weitere spannende Anlageklasse beizumischen.

Für wen können Krypto-Sparpläne sinnvoll sein?

Ein Krypto-Sparplan ist vor allem für Langzeitanlegerinnen und –anleger interessant, die ihr Vermögen nach und nach aufbauen wollen. Wer noch nicht viel Erfahrungen an den Kapitalmärkten gesammelt hat, findet mit einem Sparplan einen einfachen und bequemen Zugang zu Kryptowährungen.

Hinweis: Die Geldanlage mit Kryptowährungen ist mit hohen Risiken verbunden. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.