Aktien für Anfängerinnen und Anfänger

Informationen für Ihren Start an der Börse

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Die Zinsen sind so niedrig wie nie. Wer auf der Suche nach einer Geldanlage samt Rendite ist und Vermögen aufbauen möchte, kommt an einem Investment an der Börse kaum vorbei. Mit Aktien können sich Anlegerinnen und Anleger bspw. am Erfolg von Unternehmen beteiligen. Doch wenn Sie als Anfängerin bzw. Anfänger Ihr Geld in Aktien anlegen möchten, sollten Sie sich zunächst näher mit der Thematik auseinandersetzen – denn der Aktienhandel birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken und erfordert Hintergrundwissen.

Aktien können jedoch – besonders in Form von Fonds und ETFs auch für Einsteigerinnen und Einsteiger sinnvoll sein. Um Ihnen den Anfang an der Börse zu erleichtern, haben wir Ihnen einige Aktien-Informationen für Anfängerinnen und Anfänger zusammengestellt.   

Das Wichtigste in Kürze
  • Definition: Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches von Unternehmen herausgegeben und an der Börse gehandelt wird. Die Aktien in Form von Unternehmensanteilen können dann von Anlegerinnen und Anlegern erworben werden. Man wird somit Miteigentümer einer Aktiengesellschaft.
  • Risiko: Die Aktienkurse können erheblich schwanken. Das sollten Anfängerinnen und Anfänger immer im Hinterkopf behalten, wenn sie in Aktien investieren möchten. Um das Risiko zu reduzieren und langfristig zu profitieren, sollten Sie deshalb Ihr Portfolio so breit wie möglich aufstellen. 
  • Rendite: Aktien gehören zu renditestarken Anlageklassen. Anlegerinnen und Anleger können somit an positiven wirtschaftlichen Entwicklungen der Unternehmen teilhaben und Rendite erzielen. Zusätzlich können Dividenden ausgeschüttet werden, die zu den Renditechancen beitragen. 
  • Diversifikation: Anstelle von Einzelaktien können Sie auch in Fonds investieren. Mit ETFs können die Kosten und das Risiko der Geldanlage niedriger gehalten werden als bei der Investition in einzelne Aktien oder Aktienfonds

Diese Begriffe sollten Einsteigerinnen und Einsteiger an der Börse kennen

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Börse Regulierter Marktplatz, an dem Wertpapiere, Rohstoffe sowie Devisen oder Derivate gehandelt werden. Die digital gehandelten Werte sind physisch jedoch nicht vorhanden. Der Aktienkurs wird von Angebot und Nachfrage bestimmt.
Aktie Wertpapier, das eine Beteiligung an einem Unternehmen darstellt. Mit diesem Finanzinstrument wird dem Aktionär der Anteil an der Aktiengesellschaft verbrieft.
Wertpapier Urkunde, die Beteiligungen und Schuldverhältnisse in Schriftform festhält. Relevante Arten sind Aktien, Anleihen bzw. festverzinsliche Wertpapiere, Optionen, Zertifikate, Fonds sowie ETFs.
Aktiengesellschaft AG Form der Kapitalgesellschaft, bei welcher die Gesellschafter mit Aktien am Grundkapital beteiligt sind, ohne persönlich für das Unternehmen zu haften. Nicht jede Aktiengesellschaft veräußert ihre Aktien an der Börse – diese können auch privat ausgegeben werden.
Aktienindex Index, der die Wertentwicklung mehrerer Aktien in einem bestimmten Markt und zu einem bestimmten Zeitpunkt widerspiegelt.
Fonds Über Fonds wird Geld von Anlegerinnen und Anlegern von Investmentgesellschaften gestreut in verschiedene Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen investiert. So wird das Risiko der Geldanlage auf verschiedene Positionen verteilt.
Aktienfonds Investmentfonds, der insbesondere in Aktien investiert.
Rendite Ertrag einer Anlage in Prozent, der in einem Jahr erzielt wird. Bei Aktien ergibt sich die Rendite aus der Kursentwicklung und der ausgeschütteten Dividende.
Dividende Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an die Aktionärinnen bzw. Aktionäre ausschüttet. Es besteht aber kein generelles Recht auf die Zahlung einer Dividende als Ertragsform.
Emittent Wirtschaftssubjekt (Unternehmen), welches Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen herausgibt bzw. herausgeben lässt. Den Vorgang der Veröffentlichung bezeichnet man als Emission.
Insolvenz Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson.

Wie funktionieren Aktien?

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Aktien stellen für Unternehmen eine wichtige Form der Finanzierung dar. Mit dem zusätzlichen Kapital kann das Eigenkapital des Unternehmens erhöht werden. Geht ein Unternehmen an die Börse, wird von Expertinnen und Experten anhand unterschiedlicher Methoden ein Börsenwert bestimmt. Auf dieser Grundlage wird dann die Anzahl der herauszugebenden Aktien und der Verkaufspreis definiert.

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Anschließend können Aktien an der Börse gehandelt werden. In einigen Fällen ist es auch möglich, die Wertpapiere über den außerbörslichen Handel – wie über eine Bank – zu erwerben. Zu welchem Kurs die Aktien an der Börse angeboten werden, ist von Angebot und Nachfrage abhängig. Beim Aktienhandel gilt vereinfacht gesagt: Je stärker die Nachfrage nach Aktien ist, desto höher steigt der Aktienkurs – und umgekehrt. Die Nachfrage und damit auch der Aktienkurs sind aber von vielen weiteren Faktoren abhängig, darunter: aktuelle Unternehmensnachrichten, Nachrichten aus der Branche, zukünftige Konjunkturerwartungen sowie zukünftige Erwartungen und Meinungsbilder und viele mehr.

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Anlegerinnen und Anleger erwarten steigende Kurse, um eine hohe Rendite zu erzielen. Kaufen Sie bspw. 5 Aktien zu einem Kurs von 5 EUR pro Aktie, müssen Sie 25 EUR zahlen. Steigt der Kurs im Verlauf des Jahres auf 10 EUR, haben Sie eine Rendite von 25 EUR erzielt. Davon müssen Sie jedoch noch die einmalig anfallende Transaktionsgebühr für den Kauf der Aktie abziehen.

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Wichtig für Anfängerinnen und Anfänger zu wissen: Wenn Sie Aktien kaufen, werden Sie auch zum Miteigentümer des Unternehmens. Einige Unternehmen zahlen ihren Aktionärinnen und Aktionären dann auch jährlich eine prozentuale Gewinnbeteiligung aus: die Dividende.

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Eignen sich Aktien auch für
Anfängerinnen und Anfänger?

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Aktien versprechen ein hohes Renditepotenzial. Doch dafür muss auch ein hohes Risiko eingegangen werden. Bei Aktien besteht immer das Risiko, dass das eingesetzte Kapital verloren gehen kann – besonders sichere Aktien für Anfängerinnen und Anfänger existieren nicht. Mit der Befolgung einiger Grundregeln und genügend Hintergrundwissen kann sich der Aktienhandel aber auch für Anfängerinnen und Anfänger anbieten.    

Wichtige Informationen für Aktien-Anfängerinnen und Anfänger: Generell sollten Einsteigerinnen und Einsteiger zu keinem Zeitpunkt alles auf eine Aktie setzen, sondern nur Geld investieren, welches sie für den geplanten Anlagezeitraum nicht benötigen. Außerdem hilft ein breit gestreutes Aktien-Portfolio, das Risiko der Geldanlage zu reduzieren. 

Diese Arten von Aktien gibt es

Es gibt verschiedene Arten von Aktien – das sollten Anfängerinnen und Anfänger wissen, bevor sie in Aktien investieren. Die Wertpapiere unterscheiden sich anhand bestimmter Charakteristika, wie der Vergabe von Stimmrechten oder der Eintragung ins Aktienregister. Grundsätzlich können diese Aktienarten unterscheiden werden: 

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Zusätzlich zu den Unternehmensanteilen beinhalten Stammaktien auch Stimmrechte. Eine Aktie ist mit genau einem Stimmrecht verbunden. Die Aktionärinnen und Aktionäre können dann bspw. auf der Hauptversammlung des Unternehmens darüber abstimmen, wie die Gewinne verwendet werden. Je mehr Stammaktien eine Anlegerin bzw. ein Anleger kauft, desto mehr Stimmrechte und somit auch Entscheidungsgewicht erhalten sie. Stammaktien sind die häufigsten Aktien in Deutschland.

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Bei der Vorzugsaktie erhalten Aktionärinnen und Aktionäre kein Stimmrecht. Dafür erhalten Anlegerinnen und Anleger die Garantie auf eine bevorzugte – üblicherweise auch höhere – Rendite. Aus Sicht des Unternehmens kann mit dieser Aktienform das Eigenkapital erhöht werden ohne Stimmrechte abgeben zu müssen. 

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Bei Namensaktien werden Aktionärinnen und Aktionäre ins Register der Aktiengesellschaft eingetragen. Ausschließlich die im Aktionärsregister eingetragenen Personen können dann von den Rechten als auch den Pflichten Gebrauch machen, die mit den Wertpapieren einhergehen. Werden Namensaktien verkauft, müssen diese zunächst auf die neue Inhaberin oder den neuen Inhaber übertragen werden. 

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Im Gegensatz zu den Namensaktien kann jeder, der eine Inhaberaktie besitzt, die mit dem Aktienpaket in Zusammenhang stehenden Rechte und Pflichten wahrnehmen. Da diese Form der Aktien einfach zu übertragen sind, werden Inhaberaktien sehr häufig gehandelt

Welche Kosten kommen auf mich als Einsteigerin bzw. Einsteiger zu, wenn ich Aktien kaufen möchte?

Generell fallen bei jedem Kauf und Verkauf von Aktien Kosten an. Dazu müssen Sie Kosten für das Wertpapierdepot sowie Transaktionskosten in Form von Ordergebühren einplanen. Anfängerinnen und Anfänger sollten immer im Hinterkopf behalten, dass die Gebühren die Rendite verringern, die sie aus dem Aktienhandel beziehen.

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen:

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Für den Aktienhandel benötigen Sie ein Wertpapierdepot, für welches ggf. Gebühren anfallen. Die Kosten für das Depot können sich jedoch stark unterscheiden, weshalb Sie bei der Auswahl einen Vergleich der Anbieter durchführen sollten. 

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Ordergebühren müssen beim Kauf oder Verkauf von Aktien an die Bank bzw. den Broker gezahlt werden. Die Höhe und die Zusammensetzung der Gebühren unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Anlegerinnen und Anleger, die häufig Aktien kaufen bzw. verkaufen, haben höhere Kosten, als solche, die wenig handeln.

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Das Entgelt wird von den Börsen unter anderem für die Bereitstellung und den Betrieb der Systeme erhoben, die den Handel ermöglichen. Wie hoch das Börsenplatzentgelt ausfällt, hängt von der Börse und vom Land ab, in dem der Handelsplatz ansässig ist und richtet sich am Ordervolumen aus.

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Viele Handelsplätze setzen Maklerinnen und Makler ein, die für eine rechtmäßige Abwicklung des Aktienhandels sorgen. Hierfür wird eine Courtage erhoben. Die Höhe kann von der Art der gehandelten Wertpapiere abhängig sein. Oft wird ein geringer Prozentsatz des Ordervolumens erhoben. 

Viele Handelsplätze setzen Maklerinnen und Makler ein, die für eine rechtmäßige Abwicklung des Aktienhandels sorgen. Hierfür wird eine Courtage erhoben. Die Höhe kann von der Art der gehandelten Wertpapiere abhängig sein. Oft wird ein geringer Prozentsatz des Ordervolumens erhoben. 

Das Risiko von Aktien für Anfängerinnen und Anfänger erklärt

Auch wenn der Aktienhandel hohe Renditen verspricht, sollten Anlegerinnen und Anleger das Risiko mit einkalkulieren. Aktien ohne Risiken gibt es nicht. Das liegt daran, dass die Aktienkurse nicht ausschließlich vom Unternehmen abhängig sind, sondern die Volatilität wird auch durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Deshalb ist es gerade für Anfängerinnen und Anfänger wichtig, dass sie vor dem Einstieg in den Aktienhandel ihre Risikobereitschaft hinterfragen. 

Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge. Das heißt: Auch wenn die Aktien in der Vergangenheit steigende Kurse aufgewiesen haben, bergen die Aktien immer noch die Gefahr eines vollständigen Verlustes. Risikobewusste Anlegerinnen und Anleger investieren daher immer nur Geld, das sie nicht unmittelbar benötigen.

Wissen für Anfängerinnen und Anfänger:
Wie kann ich Aktien kaufen?

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Aktienkauf für Anfängerinnen und Anfänger in wenigen Schritten: 

  1. Finanzplan erstellen & eigene Risikobereitschaft ermitteln
  2. Depot eröffnen
  3. Wissen über die Unternehmen & Aktien sammeln
  4. Anlagestrategie festlegen & Aktien auswählen 
  5. Aktien über die Börse kaufen und im Depot verwahren
  6. Depot regelmäßig pflegen

Haben Sie noch wenig Erfahrung an der Börse, können Sie den Aktienmarkt auch zunächst einmal eine Zeit lang beobachten. Für Anfängerinnen und Anfänger ist es so leichter, den Aktienhandel zu verstehen. 

Finanzplan aufstellen &
Risikobereitschaft ermitteln

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Bevor Sie als Einsteigerin bzw. Einsteiger Aktien kaufen, sollten Sie zunächst Ihre Finanzen betrachten. Die Aufstellung eines privaten Finanzplans kann dabei helfen, sich einen Überblick über die aktuelle finanzielle Situation zu verschaffen. 

Vor dem Aktienkauf sollten sich Anfängerinnen und Anfänger noch einige Fragen stellen: 

  • Wie viel Geld habe ich zurzeit zur freien Verfügung?
  • Welche größeren Ausgaben sind in den nächsten Jahren zu erwarten?
  • Ist meine Reserve groß genug?
  • Wie lange kann ich  auf das Geld verzichten?
  • Wie hoch ist das Risiko, das ich eingehen möchte. 

Depot eröffnen &
Verrechnungskonto anlegen

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Die erste Assoziation beim Wort „Wertpapier“ lässt darauf schließen, dass es sich bei einer Aktie um ein physisches Papier handelt. In der Regel wird der Aktienhandel heutzutage aber elektronisch abgewickelt. Wenn Sie als Anfängerin bzw. Anfänger Ihr Geld in Aktien anlegen möchten, müssen Sie demnach zunächst ein Wertpapierdepot – kurz: Depot – bei einer Bank oder einem Onlinebroker eröffnen. Das Depot ist somit der virtuelle Aufbewahrungsort für die Wertpapiere

Daneben benötigen Sie ein Verrechnungskonto. Auf diesem werden Aktienkäufe- und -verkäufe verrechnet. 

Wissen über das Unternehmen &
die Aktien aneignen

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An der Börse gibt es den Grundsatz „Kaufe nur, was du auch verstehst“. Bevor Anfängerinnen und Anfänger Aktien kaufen, sollten sie sich mit den einzelnen Unternehmen – von denen sie die Wertpapiere erwerben möchten – auseinandersetzen. 

Mithilfe einer Fundamentanalyse können Sie die Unternehmen und ihre Aktien überprüfen und herausfinden, ob die Investition sinnvoll ist. Die Analyse sollte folgende Fragestellungen beinhalten: 

  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig?
  • Wie erzielt das Unternehmen seine Gewinne?
  • Wie haben sich die Gewinne in den letzten Jahren entwickelt?
  • Wie hoch sind die Erfolgsaussichten der Aktie?
  • Wie hoch waren die Renditen in den letzten Jahren?
  • Wann war das letzte Tief der Aktie?
  • Wie stark ist die Konkurrenz?
  • Glauben Sie an das Geschäftsmodell?
  • Welche Strategie verfolgt das Unternehmen?
  • und vieles mehr

Anlagestrategie festlegen und Aktien auswählen

Um das Anlagerisiko zu mindern, sollte nicht nur in eine einzige Aktie investiert werden. Mit einer Streuung in verschiedene Unternehmen, Branchen oder Märkte kann das Risiko aufgeteilt werden. Die Diversifikation können Sie dann hinsichtlich Ihres Risikoprofils und Ihrer Erwartungen vornehmen. 

Generell versprechen Aktien mit höherem Risiko auch eine höhere Rendite. Die Rendite ist abhängig von der Kursentwicklung der Aktien. Deshalb versuchen Anlegerinnen und Anleger die Aktien zu finden, deren Kurse stetig ansteigen. Dabei versuchen sie das Risiko so gering wie möglich zu halten. 

Bei der Suche nach den richtigen Aktien sollten Anfängerinnen und Anfänger den Unterschied zwischen Wachstums- und Substanzaktien kennen:

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Wachstumsaktien

Als Wachstumsaktien, oder auch Growth Aktien, werden Aktien von Unternehmen bezeichnet, bei denen hohe Wachstumsraten in Bezug auf Umsatz, Gewinn und weitere Investitionen zu erwarten sind. Oft werden diese Aktien von etablierten Unternehmen wie Apple oder Amazon ausgegeben, die über einen langen Zeitraum kontinuierlich gewachsen sind und voraussichtlich weiter stark wachsen werden. Auf eine Dividende muss jedoch häufig verzichtet werden, da Wachstumsaktien ihre Gewinne meist erneut investieren, um weiterzuwachsen.

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Substanzaktien

Substanzaktien werden oft auch als Value Aktien bezeichnet, denn die sogenannten Value-Investorinnen und -Investoren wählen ihre Aktien nicht anhand des aktuellen Kurses aus, sondern schauen auf die “inneren Werte” des Unternehmens. Das bedeutet, der Wert des Unternehmens wird höher eingeschätzt als der aktuelle Börsenwert. Jedoch sollten Anlegerinnen und Anleger sich vor einer Investition genauer informieren, ob es für die Unterbewertung gute Gründe gibt, wie z. B. eine hohe Verschuldung des Unternehmens.

Aktien kaufen

Um Aktien zu kaufen, müssen Sie sich bei Ihrem Online-Broker, Ihrer Bank oder Ihrem Depotanbieter anmelden. Mit der Wertpapier-Kennnummer (WKN) bzw. der International Securities Identification Number (ISIN) können Sie nach Aktien suchen. Meistens genügt aber auch der Name der Aktien (z.B. Apple), um alle zum Unternehmen gehörenden und handelbaren Wertpapiere anzuzeigen. Abschließen müssen Sie die Aktienanzahl und den gewünschten Handelsplatz angeben. Je nach Kurs der Aktien können Sie über die Eingabe eines Limits oder einer bestimmten Order den maximalen Preis eingeben, den Sie für die Aktien zahlen wollen. Je nach Liquidität, Angebot und Nachfrage kann der tatsächliche Kaufpreis aber leicht von Ihrem Limit abweichen. Ihr Broker sucht nach einem Verkäufer, der bereit ist, die Wertpapiere gemäß Order zu verkaufen. Bei Erfolg wird die Order ausgeführt und Sie sind eine von 12,4 Mio. Aktionärinnen bzw. Aktionäre in Deutschland.

Regelmäßige Analysen durchführen
und Depot pflegen

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Auch nach dem Kauf der Aktien sollten Sie sich regelmäßig über die Entwicklung am Aktienmarkt und der Unternehmen, an denen Sie Anteilsscheine halten, informieren. Relevante Unternehmensinformationen können Sie aus deren Geschäftsberichten oder objektiven Nachrichtenquellen entnehmen. 

Überprüfen Sie auch, ob die Entwicklungen mit Ihren Anlagezielen übereinstimmen. Doch Sie sollten nicht nur die Kurse Ihrer Aktien im Blick behalten, sondern auch andere Aktien analysieren.

Alternative zu Einzelaktien:
Aktienfonds oder ETFs?

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Statt in viele einzelne Aktien zu investieren, können Anfängerinnen und Anfänger auch in ein Bündel aus vielen Aktien investieren. Mit Aktienfonds können Sie Ihr Portfolio diversifizieren und somit das Risiko der Anlage streuen. Anfängerinnen und Anfänger, die sich gegen einzelne Aktien und für Aktienfonds entscheiden, sollten wissen, dass diese von einem Fondsmanagement verwaltet werden, wodurch zusätzliche Gebühren fällig werden. Das Management versucht dann mit seiner Auswahl den Markt zu übertreffen. 

Im Gegensatz zu den aktiv gemanagten Aktienfonds können ETFs mit niedrigeren Kosten und einer vollständigen Transparenz punkten. ETFs bilden die Wertentwicklung von Börsenindizes – wie z. B. den DAX – passiv nach. Die Funktionsweise der passiven Fonds ist für Anfängerinnen und Anfänger oft leichter nachzuvollziehen. ETFs sind zudem einfach handelbar – wie Aktien werden auch ETFs an der Börse gehandelt. Deshalb können sich ETFs nicht nur für Börsen-Einsteigerinnen und –Einsteiger lohnen, sondern werden auch von semiprofessionellen und institutionellen Investoren genutzt. 

Beim ETF Robo von Raisin Invest liegen die Kosten für ein diversifiziertes ETF-Portfolio bei nur 0,48 % p.a. Mit nur ein paar Klicks werden Sie zur Miteigentümerin oder zum Miteigentümer von beinahe 10.000 börsengehandelten Unternehmen. Wählen Sie eines von 4 ETF-Portfolios anhand Ihres Risikoprofils aus. Dabei kann ein höherer Anteil an Anleihen das Risiko der Anlage senken. Ein Portfolio ausschließlich aus AktienETFs hat das höchste Risiko, aber dabei auch die größten Renditechancen. Durch die automatische Wiederanlage der Ausschüttungen und dem jährlichen Rebalancing wird für Anfängerinnen und Anfänger eine komfortable und langfristige Aktien-Anlagemöglichkeit geschaffen.

Hinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken verbunden. Auch ETFs unterliegen Marktschwankungen und Risiken. In unseren Risikohinweisen finden Sie weitere Informationen.

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Informationen für Aktien-Anfängerinnen
und -Anfänger

  1. Eine klare Zielsetzung hilft Anlegerinnen und Anlegern, die Geldanlage mit der eigenen Lebenssituation, Risikoeinstellung und Finanzplanung in Einklang zu bringen. 
  2. Für Aktien-Anfängerinnen und -Anfänger kann es sinnvoll sein, sich im Vorfeld über die Produkte zu informieren, um deren Funktionsweise und Risiken besser nachvollziehen zu können. 
  3. Mit breit gestreuten Investitionen in mehrere Einzeltitel, Währungen und Anlageklassen können Einzelrisiken vermieden werden. 
  4. Anlegerinnen und Anleger mit einem  langfristigen Anlagehorizont können von der langfristig positiven Rendite der Aktienmärkte profitieren und mögliche kurzfristige Marktschwankungen ausgleichen. 
  5. Unnötige Kosten können die Rendite deutlich schmälern. 
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