18.07.2018 | ca. 3 min. Lesezeit | Artikel drucken

Hohe Inflation verschlingt 17 Milliarden EUR in 6 Monaten

Im Zusammenspiel mit den niedrigen Zinsen führt der Kaufkraftverlust durch Preissteigerungen dazu, dass Sparer allein im ersten Halbjahr 2018 schon 17 Milliarden EUR verloren haben. WeltSparer können mit den höchsten Zinsen in Europa aber immer noch gut dagegen halten.

Verteuerte Energieprodukte wie leichtes Heizöl sowie Lebensmittel treiben die Preise in Deutschland an. Das hat zur Folge, dass die Inflation hierzulande im Juni bei 2,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Mai lag sie sogar bei 2,2 %. Das stellt Sparer vor ein großes Problem. Die Kombination aus hoher Inflation und niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) macht es schwer, mit Spareinlagen gegen den Wertverlust des eigenen Vermögens zu kämpfen.

Allein im ersten Halbjahr 2018 verloren Sparer insgesamt über 17 Milliarden EUR, wie Zahlen der comdirect in Zusammenarbeit mit Barkow Consulting ergeben. Umgerechnet auf jeden einzelnen Bürger liegt der Verlust bei 205 EUR. Einen derartig hohen Wertverlust hat es noch nie zuvor gegeben, weil die Kombination aus Inflation und Zinsen noch nie so unvorteilhaft war.

Der Realzins, also der tatsächliche Zins für Spareinlagen nach Abzug der Inflation, liegt für das zweite Quartal 2018 bei -1,77 %. Das ist der mit Abstand niedrigste Wert seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2003. Die Daten aus der Untersuchung stammen von der Deutschen Bundesbank, Destatis sowie der EZB.

Doch klammert man die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel aus, bleibt die Inflation in Deutschland mit 1,4 % vergleichsweise moderat, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Sollte z.B. der Ölpreis wieder drastisch fallen, dann verbessert sich auch das Verhältnis zwischen Inflation und Zinsen wieder zugunsten der Sparer.

Jetzt höchsten Festgeld-Zins Europas sichern

Als Sparer ist es besser, aktiv zu werden, als auf äußere Umstände zu hoffen. Wer sich diesem Zins entgegenstellen will, muss nach den höchsten Angeboten der Banken aus ganz Europa schauen. Denn außerhalb der Landesgrenzen ist es durchaus möglich, hohe Zinsen für Spareinlagen zu erhalten.

Die Banca Sistema mit Sitz in Mailand bietet derzeit 2,20 % Zinsen p.a. für 10-jähriges Festgeld an, das ist derzeit der höchste Zins in ganz Europa. Anfang Juli erhöhte die Banca Sistema die Festgeldzinsen, auch für Angebote von 1 bis 4 Jahren. Für 1-jähriges Festgeld gibt es bereits 1,05 Prozent. Die Angebote sind über WeltSparen verfügbar und jederzeit vorzeitig kündbar.

Hinweis: Noch bis zum 31. August 2018 zahlt WeltSparen allen Kunden einen Sommerbonus von bis zu 200 EUR für die Eröffnung eines oder mehrerer Fest- und Flexgelder. Neukunden erhalten außerdem eine Willkommensprämie von bis zu 75 EUR. Mit dem höchsten Zins in Europa sowie einem attraktiven Bonus- und Prämienprogramm können Sparer ihr Vermögen trotz Niedrigzinsen und hoher Inflation vermehren.

 

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