03.01.2020 | ca. 4 min. Lesezeit | Artikel drucken

So gewinnen Sparer den Kampf gegen die Inflation

Hohe Inflation und niedrige Zinsen sind keine guten Voraussetzungen für Sparer. Doch langfristig können Sie den Kampf gegen die Inflation gewinnen, wenn Sie sich rechtzeitig dafür in Stellung bringen.

Erfolgreiche Sparer beweisen von Natur aus ein hohes Maß an Disziplin. Sie überwachen ihre Finanzen, zahlen pünktlich ihre Rechnungen und legen regelmäßig etwas vom Einkommen zur Seite. Nur zu schade, dass die Zinsen auf Spareinlagen in Deutschland schon seit Jahren am Boden liegen. Doch wer sich rechtzeitig in Stellung bringt, kann den Kampf gegen den Wertverlust des angesparten Vermögens gewinnen.

Warum Inflation notwendig ist

Die Europäische Zentralbank strebt beharrlich einen Zielwert von 2 % Inflation an. Was ist  an diesem Schwellenwert so wichtig?

Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst geklärt werden, warum wir überhaupt eine Inflation brauchen. Die EZB könnte die Wirtschaft doch so regulieren, dass die Preise gar nicht erst ansteigen und sich dementsprechend ein Inflationsziel von null Prozent setzen. In der Theorie hört sich das einfach an, allerdings bringt das einige Herausforderungen mit sich, denn Inflationssteuerung ist keine exakte Wissenschaft. Die EZB hat in den vergangenen Jahren bereits viel unternommen, um die Inflation in Europa nachhaltig dem Zielwert anzunähern – bislang mit mäßigem Erfolg.

Die Inflation wird immer um das Ziel schwanken, selbst mit Einflussnahme. Bei einem Wert von 0Prozent steigt die Gefahr, dass es auch einige Monate oder Jahre mit Deflation geben könnte. Und das wollen die Währungshüter der EZB unbedingt vermeiden, denn unsere Marktwirtschaft ist auf Wachstum ausgelegt. Bei einer positiven Inflationsrate steigen nämlich nicht nur die Preise und die Einnahmen der Unternehmen, sondern auch die Löhne werden erhöht.

Bei einer Deflation ist es umgekehrt: Hier sinken nicht nur die Preise, sondern auch die Firmeneinnahmen. Theoretisch müsste auch eine Lohnsenkung folgen, doch das lässt sich sozialpolitisch kaum rechtfertigen. Eine Deflation würde somit nicht nur zu vermehrten Firmenpleiten, sondern auch zu mehr Arbeitslosigkeit führen und das Armutsrisiko steigern. Aufgrund dessen zielt keine Notenbank auf der Welt auf eine Null-Prozent-Inflation ab. Stattdessen soll sie, ähnlich wie jetzt, ein bisschen darüber liegen.

So bringen sich Sparer in Stellung

Die aktuellen Inflationsraten liegen in der Eurozone bei 1,3 % und 1,5 % in Deutschland – das ist immer noch wesentlich tiefer als der Zinssatz, den Sparer bei WeltSparen auf Ihre Geldanlage erhalten: Bis zu 1,80 % Zinsen p.a. bekommen Sparer für Festgeld. Aber auch schon 5-jähriges Festgeld der Civibank führt zum Sieg gegen die Geldentwertung.

Das Berliner FinTech sucht die attraktivsten Zinsen ausgewählter Partnerbanken in Europa zusammen. Dank der europaweit harmonisierten Einlagensicherung sind Spareinlagen bis zu einem Wert von 100.000 EUR pro Bank und pro Sparer abgesichert.

Die Identifizierung erfolgt durch das bekannte Postident- bzw. Videoident-Verfahren. Nach dem Erhalt der Zugangsdaten für das WeltSparen-Onlinebanking können sie dann den gewünschten Investitionsbeitrag überweisen.

Eines von vielen attraktiven Angeboten ist das des italienischen Kreditinstituts Banca Progetto. Sie zahlt aktuell 0,95 % p.a. für 2-jähriges Festgeld. Das Bankhaus wurde 1994 gegründet und verfügt über Hauptsitze in Mailand und Rom. Seit Dezember 2015 gehört sie zu Oaktree Capital Management L.P., einer der größten Investmentfirmen der Welt.

Der große Vorteil einer Registrierung bei WeltSparen liegt in der Flexibilität bei kurzfristigen Festgeld-Angeboten. Die Bulgarian-American Credit Bank AD (BACB) ist ein börsennotiertes Kreditinstitut aus Bulgarien und zahlt 0,64 % p.a. bereits für 1 Jahr. Bei der Banca Farmafactoring, mit Hauptsitz in Mailand, gibt es 0,30 % p.a. für 6-monatiges Festgeld. Die Avida Finans aus Schweden zahlt 0,30 % p.a. schon für 3-monatiges Festgeld. Damit können Anleger der Inflation etwas entgegensetzen und sich das passende Angebot aus über 90 Banken in 28 Ländern Europas aussuchen.

Mit den Finanzmärkten langfristig die Inflation besiegen

Wenn Sie einen noch etwas längeren Atem haben, als drei bis fünf Jahre, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, der Inflation zu enteilen. Mit den ETF-Portfolios von WeltInvest lassen sich langfristig Renditen erzielen, mit denen SIe Ihr Vermögen aufbauen können, anstatt nur zu erhalten.

 

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