Raisin realisiert einheitliches Angebot für Kunden aus ganz Europa

 

  • Konten europäischer Raisin-Kunden werden bei der Raisin Bank zentralisiert
  • Bislang wurden diese Konten von der externen Keytrade Bank verwaltet
  • Raisin bietet jetzt allen europäischen Kunden ein einheitliches Plattformerlebnis – nah dran an der Idee eines europäischen Binnenmarkts

 

Berlin, 18. Juni 2020 – Die Akquisition der Raisin Bank durch Raisin im vergangenen Jahr war auch ein Schritt in Richtung Europa. Das in Deutschland unter der Marke WeltSparen (https://www.weltsparen.de) bekannte Fintech Raisin verortet nun weitere Bankdienstleistungen innerhalb der Unternehmensgruppe. Kundenkonten europäischer Raisin-Kunden wurden von der Keytrade Bank auf die Frankfurter Raisin Bank übertragen. Raisin bietet seinen Kunden damit europaweit ein einheitliches Plattformerlebnis – fast so, als gäbe es bereits einen harmonisierten europäischen Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen.

Konsequenter Ausbau der Wertschöpfungskette

Die Keytrade Bank, ein Tochterunternehmen der zur Crédit Mutuel Arkéa gehörenden französischen Arkéa Direct Bank SA, hat das europäische Wachstum von Raisin von Beginn an als zuverlässiger Partner aktiv begleitet. Mit dem Zukauf der später in Raisin Bank umbenannten MHB-Bank im Jahr 2019 eröffneten sich Raisin Möglichkeiten die grenzüberschreitende Wertschöpfungskette an Bank- und Finanzdienstleistungen weiter auszubauen. Deutsche und österreichische Kunden der WeltSparen-Plattformen sowie alle Kunden der irischen Raisin-Plattform werden seit jeher von der Raisin Bank betreut. Eine Ausnahme bildet auch in Zukunft Raisins englische Tochter – Raisin UK arbeitet bei Kundenkonten weiterhin mit der Starling Bank zusammen.

 

Katharina Lüth ©Lukas Schramm

Katharina Lüth, als Vice President Europe für das Europa-Geschäft von Raisin verantwortlich, sagt dazu: „Wir bedanken uns bei der Keytrade Bank und deren großartigen Team für die hervorragende Zusammenarbeit von der ersten Stunde an. Die jetzt abgeschlossene Übertragung der Kundenkonten von der Keytrade Bank auf die Raisin Bank ist eine logische Konsequenz aus der Übernahme der Raisin Bank im vergangenen Jahr. Wir profitieren durch die Raisin Bank innerhalb unserer Unternehmensgruppe von vielfältigen Synergieeffekten und leben als europäisches Unternehmen konsequent die Idee des einheitlichen europäischen Binnenmarkts. Unsere Kunden, aber auch unsere Partnerbanken und weitere Partner erhalten künftig alle Dienstleistungen auf einem durchgängigen Qualitätsniveau aus einer Hand.“

 

Dr. Andreas Wolf ©Lukas Schramm

Dr. Andreas Wolf, Chief Commercial Officer der Raisin Bank: „Als Banking-as-a-Service-Anbieter arbeiten wir mit einer Vielzahl von Fintechs, Investoren und Fonds zusammen. Dabei ist eine europäische Ausrichtung fest in unserer DNA verankert, nicht zuletzt wurde die Bank ehemals als mitteleuropäische Handelsbank gegründet. Seitdem haben wir viele europäische Partner gewonnen und deutsche Unternehmen bei der europäischen Expansion unterstützt. Das spiegelt sich auch in der jetzt vollzogenen Migration der Raisin-Kundenkonten aus über 31 Ländern und der engen Partnerschaft mit unserer Mutter Raisin. Zudem konnten wir dieses Jahr zahlreiche weitere Partner wie beispielsweise Billie, Vanta und Maturus Finance für uns gewinnen, die ebenfalls europäisch orientierte Geschäftsmodelle verfolgen.“

Über Raisin:

Das Berliner Fintech WeltSparen, ein Vorreiter für Open Banking in Europa, wurde 2012 von Dr. Tamaz Georgadze (CEO), Dr. Frank Freund (CFO) und Michael Stephan (COO) gegründet. WeltSparens Plattformen – international unter der Marke Raisin bekannt – bieten europäischen Sparern grenzüberschreitend einfachen und kostenlosen Zugang zu attraktiven und einlagengesicherten Tages- und Festgeldern aus ganz Europa sowie zu global diversifizierten und kostengünstigen ETF-Portfolios und Altersvorsorgeprodukten. Mit nur einer Online-Anmeldung können Kunden alle Anlagen abschließen und verwalten. Seit 2013 haben mehr als 265.000 Kunden aus 30+ Ländern Europas Spareinlagen im Wert von über 23,5 Milliarden Euro bei 94 Partnerbanken angelegt. Das Start-up zählt zu den Top 5 Fintechs der renommierten FinTech50-Awards und wird von namhaften europäischen und US-amerikanischen Investoren wie btov Ventures, Goldman Sachs, Index Ventures, Orange Digital Ventures, PayPal Ventures, Ribbit Capital und Thrive Capital unterstützt. Zu Raisin gehören Raisin UK in Manchester, Raisin Technology, die Service-Bank Raisin Bank und fairr.

Über Raisin Bank:

Seit April 2019 ist die Raisin Bank eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Raisin GmbH und firmiert seit August 2019 unter diesem Namen. Die gewachsene Expertise der Bank wird seit der Übernahme um Banking-as-a-Service Modelle erweitert. Die Raisin Bank zielt mit einer breiten Palette von innovativen, maßgeschneiderten und zuverlässigen Dienstleistungen insbesondere auf Europas schnell wachsende Fintech-Community. Bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1973, konzentriert sich die Raisin Bank mit Sitz in Frankfurt auf die Betreuung von Geschäftskunden. Sie bietet kompetente Beratung und effiziente Lösungen, insbesondere bei der Bearbeitung von Kreditportfolios und den Forderungen ausgewählter Kreditnehmer an. Nach der Übernahme der damals noch als MHB-Bank AG firmierenden Gesellschaft durch die US-amerikanische Investmentgesellschaft Lone Star im Jahr 2005, lag der Schwerpunkt auf der Betreuung von Kreditportfolios.

 

Pressekontakt:

Unternehmenskommunikation
Roland Panter
T +49 (0)160 218 65 24
press@raisin.com
www.raisin.com

 

Coverphoto by Jan-Philipp Thiele on Unsplash

Zurück zur Übersicht