Tagesgeldzinsen

Welche Zinsen können Sparer noch erzielen?

  • 100% Einlagensicherung

  • Keine automatische Verlängerung

  • Gebührenfrei

Ein Leitzins von 0,0 % seit März 2016 und ein negativer Einlagenzins von -0,5 % seit September 2019: Die Europäische Zentralbank macht es Sparern alles andere als leicht. Durch das historische Zinstief – einer Konsequenz der Finanzkrise 2008 / 2009 – sanken die Zinsen für klassische, risikoarme Sparkonten immer weiter ab. Viele Sparer spüren das insbesondere anhand ihres Tagesgeldkontos. 

Über die Jahre seit der Finanzkrise näherten sich die Zinsen immer mehr dem Nullpunkt an und blieben dort. Wo zum 01.11.2008 noch durchschnittlich 4,5 % p.a. zu holen waren, waren es zum 01.08.2020 laut Bundesbank durchschnittlich 0,0 %. De facto sind deutsche Tagesgeldkonten damit zinsfrei. 

Was das für Sie als Sparer bedeutet, auch hinsichtlich der Inflation, wie das mit den Zinsen beim Tagesgeld funktioniert und warum die Tagesgelder bei WeltSparen trotz des Zinstiefs aktuell bis zu 1,25 % % Zinsen p.a. bieten, lesen Sie unterhalb.

Das Wichtigste in Kürze
  • Insbesondere bei den Tagesgeldern der deutschen Banken sind als Konsequenz des Zinstiefs der EZB fast keine oder wirklich keine Zinsen mehr zu erwarten. Tagesgeldzinsen sind aber variabel, was bedeutet, dass sie wieder steigen können, sobald die EZB ihre Leitzinsen wieder anhebt.
  • Eine Zinsgarantie besteht bei einem Tagesgeldkonto nur in Form einer temporären Aktion einer einzelnen Bank. Die Bank verspricht dann beispielsweise eine Zinsgarantie über X % p.a. für die ersten 6 Monate. Danach verwandelt sich die Zinsgarantie in den normalen variablen Zinssatz, der meist nahe bei 0 % liegt.
  • Trotz der aktuellen Situation ist das Tagesgeldkonto ein sinnvoller Baustein im Portfolio – unter anderem, um die von Experten empfohlene Reserve von mindestens drei Nettomonatseinkommen aufzubauen.
  • Die Tagesgeldzinsen sind zumeist niedriger als der Kaufkraftverlust durch Inflation. Mit den derzeit besten Tagesgeldzinsen können Sparer der Inflation aber zumindest etwas entgegensetzen und den Kaufkraftverlust beschränken.
  • Hinsichtlich der Tagesgeldzinsen orientieren sich Banken an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank sowie weiteren Marktgegebenheiten. Da der Einlagenzinssatz der EZB momentan mit -0,5 % negativ ist, können die Banken keine hohen Zinsen mehr auf Tagesgeld bieten. Es würde ein Verlustgeschäft bedeuten.

Unsere Tagesgeld-Angebote

Fragen & Antworten rund um WeltSparen

WeltSparen ist die führende Plattform für Geldanlage. Mehr als 200.000 zufriedene Anlegern haben uns bereits Ihr Geld anvertraut und über 18 Milliarden EUR angelegt.

 

Aktuell finden Anleger auf WeltSparen:

 

Alle Anlagen können mit der einmaligen Registrierung und Eröffnung eines WeltSpar-Kontos abgeschlossen und verwaltet werden.

Wie WeltSparen genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Hinter WeltSparen steht ein erfahrenes Team von Experten aus der Finanzbranche, die unter anderem für führende Banken in Deutschland, der Schweiz, Osteuropa und Asien gearbeitet haben.

 

Spareinlagen und ETF-Portfolios

WeltSparen wählt für Sie Partnerbanken aus, die ein solides Geschäftsmodell besitzen und daher langfristig attraktive Zinsen bieten können. Alle Partnerbanken sind Kreditinstitute aus der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum, deren Tagesgeld- und Festgeldangebote ihrer jeweiligen nationalen Einlagensicherung unterliegen.

Ihr persönliches und kostenloses Verrechnungskonto für Spareinlagen wie Tages- oder Festgeld sowie für die WeltInvest ETF-Portfolios wird bei der Frankfurter Raisin Bank AG geführt.  Sie ist ein seit 1973 in Deutschland zugelassenes Kreditinstitut und bietet ihren Kunden seit 45 Jahren klassische Einlage- und Finanzierungsprodukte sowie alle banküblichen Dienstleistungen im Zahlungsverkehr und Geld- und Devisenhandel an.  Die Raisin Bank steht unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Konten bei der Raisin Bank unterliegen der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB).

 

Altersvorsorge mit fairr

fairr ist ein zugelassener Finanzanlagenvermittler gemäß § 34f Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 der Gewerbeordnung (GewO).

Die Verwaltung Ihres Vermögens übernehmen die starken Finanz- und Versicherungspartner der fairr.de GmbH. Ihr Depot – wird bei der Sutor Bank geführt. Die Sutor Bank ist seit fast 100 Jahren ein erfahrener Vermögens­verwalter, der in Deutschland zugelassen ist und unter der Aufsicht der BaFin steht und Mitglied des EdB ist. Zudem arbeitet fairr mit der mylife Lebens­versicherung AG zusammen, einem fast 30 Jahre altem Versicherungsunternehmen, das ebenfalls unter der Aufsicht der BaFin steht und auf Abschluss- sowie laufende Provisionen verzichtet.

Die Produkte fairriester und fairrrürup wurden zudem von der Zertifizierungsstelle des Bundeszentralamtes für Steuern zertifiziert und erfüllen damit alle gesetzlichen Vorgaben.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de
Spareinlagen (Tagesgeld, Festgeld)

Bei der Vermittlung von Tages, Flex- und Festgeldern verdient die WeltSparen (Raisin GmbH) über ein Gebührenmodell anteilig an den vermittelten Spareinlagen. Diese Provisionen bezahlt die entsprechende Partnerbank.

Durch dieses Modell ermöglicht es WeltSparen der Raisin Bank, das Angebot der Dienstleistungen möglichst kostengünstig für Sie zu erbringen und deren Qualität ständig zu verbessern.

 

WeltInvest ETF-Portfolios

Für die WeltInvest ETF-Portfolios belaufen sich die Gesamtkosten auf 0,33 % jährlich zuzüglich 0,15 % Drittkosten für die ETFs und Indexfonds.

Die jährlichen WeltInvest Kosten von 0,33 % setzen sich zusammen aus dem Entgelt für die Anlagevermittlung durch WeltSparen in Höhe von 0,23 % p.a. und der Transaktionskostenpauschale der Depotbank DAB BNP Paribas von 0,10 % p.a.

Es kommen keine weiteren Depot- oder Kontoführungsgebühren, Performancegebühren oder Orderkosten dazu. Auch im Fall von Ein- und Auszahlungen bei der Nutzung des Sparplans oder einer Auflösung Ihres Depots fallen keinerlei zusätzliche Kosten an.

 

Altersvorsorge mit fairr

fairr erhält für seine Dienstleistungen eine anteilige Grundgebühr und eine anteilige Verwaltungsgebühr von seinen Partnerunternehmen – der Sutor Bank und der mylife Lebensversicherung AG. Die Dienstleistung umfassen die Konstruktion der Produkte, die Produktvermittlung und technische und mathematische Dienstleistungen sowie die Kundenkommunikation und den Kundenservice.

Die Verwaltungsgebühren bei fairr sind an Ihren Anlageerfolg gekoppelt. Sie werden prozentual abhängig vom aktuellen Depotstand erhoben. fairr verdient langfristig also nur, wenn sich Ihre Altersvorsorge langfristig gut entwickelt.

Sie können sich daher sicher sein, dass fairr nicht an einmaligen Abschlussprovisionen durch schnelle Produktabschlüsse interessiert ist. Stattdessen helfen wir Ihnen, langfristig Vermögen aufzubauen. Auf sonstige Kosten wie Ausgabeaufschläge oder Kündigungs- oder Wechselgebühren verzichtet fairr übrigens ebenfalls komplett.

Die entstandenen Drittkosten für die eingesetzten ETFs werden direkt an die entsprechenden Fondsgesellschaften weitergegeben.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Nein, denn WeltSparen fungiert lediglich als Anlagevermittler. Wir kennen weder Ihre individuelle Vermögenssituation noch die Ziele, die Sie mit der Geldanlage verfolgen. Daher bieten wir ausdrücklich keine Anlageberatung an und werden zu keinem Zeitpunkt Empfehlungen zu einzelnen Produkten oder Partnerbanken aussprechen.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de
Telefon

Der WeltSparen Kundenservice steht Ihnen telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr zur Verfügung:

 

E-Mail

Sie können sich außerdem per E-Mail mit Fragen und Anregungen an uns wenden:

 

Per Post

Sie haben eine postalische Anfrage? Unsere Postanschrift lautet:

WeltSparen

Postfach 130207

13601 Berlin


Wir sind stolz darauf, dass die meisten unserer Kunden sehr zufrieden mit dem Service bei WeltSparen sind. Sollten Sie einmal nicht zufrieden sein, kontaktieren Sie uns bitte umgehend, damit wir schnell eine zufriedenstellende Lösung mit Ihnen finden können. Weitere Informationen zu unserem Beschwerdemanagement finden Sie hier.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Alles zu den neuesten Produktangeboten, aktuellen Marktentwicklungen und attraktiven Konditionen unserer Partner sowie sonstigen spannenden Neuerungen bei WeltSparen erfahren Sie über unseren Newsletter.

Des Weiteren finden Sie alle aktuellen Informationen und Produktangebote auf unserer Website oder im WeltSparen Onlinebanking.

Gern informieren wir Sie auch auf einer unserer Veranstaltungen für Privatkunden persönlich über die Chancen und Möglichkeiten, mit WeltSparen in attraktive Angebote zu investieren. Unsere kommenden Veranstaltungen finden Sie hier.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Tagesgeld: Warum ist es trotz des Zinstiefs noch sinnvoll?

Zwar erhalten Sparer kaum mehr Zinsen auf ihr Tagesgeld. Dennoch stellt es eine wesentliche und sinnvolle Komponente im finanziellen Portfolio dar. Es eignet sich insbesondere dafür, die von Experten empfohlene Reserve von mindestens drei Nettomonatseinkommen aufzubauen. Einerseits, weil das Geld dank der Einlagensicherung bis hin zu 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank sicher ist. Andererseits, weil Sie dank der Flexibilität jederzeit an das Geld herankommen. Sie können tagesaktuell und ohne Limits etwas einzahlen und sich auszahlen lassen. 

Vergleichen wir das Tagesgeldkonto mit den deutlich unflexibleren Sparbüchern: Bei Sparbüchern sanken die Zinsen vor allem bei den bekannten Hausbanken auf maximal 0,01 %. Zudem erweisen sie sich durch Abbuchungslimits von maximal 2.000 EUR monatlich sowie einer Kündigungsfrist von meistens 3 Monaten als unflexibel. Die Kündigungsfrist kann neben dem Sparbuch an sich auch für auszuzahlende Teilbeträge von mehr als 2.000 EUR gelten. Tagesgeldkonten haben dagegen weder Limits noch Kündigungsfristen und weisen im Verhältnis attraktive Zinsen auf. 

Überraschend ist, dass Sparbücher trotz ihrer Charakteristika noch deutlich weiter als Tagesgeldkonten verbreitet sind. Laut einer Statistik nutzten 38,96 Millionen Deutsche im Jahr 2019 ein Sparbuch zum Sparen. Bei den Tagesgeldkonten waren es nur 12,98 Millionen.

Leitzinsen: Wie arbeitet die Europäische Zentralbank?

  • Die Europäische Zentralbank kontrolliert und reguliert den europäischen Finanzmarkt. Leitzinsen werden für Kredite und Einlagen definiert. 
  • Der effektive Leitzins, also die Konditionen, zu denen Banken bei der EZB Geld aufnehmen können, lautet seit März 2016 0,0 %. De facto können Banken kostenlos Geld aufnehmen, aber sie müssen Sicherheiten nachweisen.
  • Der Einlagenzins, also die Konditionen, zu denen Banken bei der EZB Geld parken können, lautet seit September 2019 -0,5 %. Die Negativzinsen, auch als „Strafzinsen“ bezeichnet, geben manche Banken inzwischen an ihre Kunden weiter.

Grundsätzlich zahlen Banken Kredite an ihre Kunden auf Basis eigener Liquidität sowie mit zusätzlichen Mitteln seitens der EZB aus. Überschüssiges Kapital parken sie wiederum automatisch bei der Zentralbank und zahlen dafür aktuell den Strafzins. 

Seit der Finanzkrise 2008 / 2009 lautet die Mission der EZB, die Konjunktur anzukurbeln und dabei die Preise sowie Inflation im Euro-Raum stabil zu halten. Dafür senkte sie ihre Leitzinsen immer weiter ab. Das Ziel war, Kredite so attraktiv wie nie zuvor zu machen und Geld in Umlauf statt auf diverse Sparkonten zu bringen. Wenn der Leitzins sinkt, dann passen Banken ihre Spar- und Kredit-Konditionen daran an. 

Die auch weiterhin sehr preiswerten Kredite bei den Banken sind auf den seit März 2016 historisch tiefen Leitzins von 0,0 % zurückzuführen. Sparer sind indes auf der verzweifelten Suche nach Rendite bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Denn da Banken für Einlagen bei der EZB sogar bezahlen müssen, können sie ihren Kunden keine hohen Sparzinsen bieten. 

Die Zinsen auf Tagesgeld sind niedriger als die  von beispielsweise Festgeld. Der Grund dafür kann die Flexibilität des Tagesgeldes sein. Banken können die beim Tagesgeld gewonnene Liquidität nur teilweise für Kredite aufwenden, wenn Kunden die Chance haben, theoretisch jederzeit das komplette Guthaben des Kontos abzuheben. Stattdessen müssen sie Großteile des Geldes bei der EZB parken und dafür bezahlen. 

Beim Festgeld ist es durch eine feste Laufzeit und die Verfügbarkeit des Geldes erst zum Laufzeitende etwas anderes. Dank der Laufzeit können die Banken deutlich verlässlicher kalkulieren und die durch diese Einlagen gewonnene Liquidität eignet sich besser für Kredite. Sie bieten höhere Zinsen unter anderem, um mehr Kunden zu gewinnen, die ihnen die Liquidität verschaffen.

Inflation: Warum wird sie beim Tagesgeld zum Problem?

  • Die Inflation beschreibt eine prozentuale Zunahme des Preisniveaus in einem bestimmten Zeitraum, meist pro Jahr. Durch höhere Preise verlieren Guthaben auf Sparkonten an Wert, sofern die Zinsen die Inflation nicht übertreffen.

Die durchschnittliche Inflation in den Jahren 2016 bis 2019 umfasste 1,5 % im Jahr. Somit verloren Guthaben pro Jahr 1,5 % an Kaufkraft, sofern sie nicht mindestens 1,5 % Zinsen pro Jahr erwirtschaften konnten. Die „Abnahme der Kaufkraft“ hat nichts mit einem tatsächlich sichtbaren Verlust zu tun. Vielmehr beschreibt sie den Fakt, dass man für dasselbe Guthaben beispielsweise immer weniger Waren kaufen kann

Beispiel:

Stellen wir uns vor, dass Sie ein Guthaben von 1.000 EUR haben und dass esein Smartphone gibt, das momentan 1.000 EUR kostet. Sie können sich das Smartphone leisten. Durch die Inflation wird das Smartphone nach einem Jahr um 1,5 % teurer. Sie erhalten aber nur 0,3 % Zinsen auf das Guthaben. Das bedeutet, das Handy kostet nun 1.015 EUR und Ihr Guthaben umfasst 1.003 EUR. Sie können sich das Handy nicht mehr leisten. Das Guthaben verlor an Kaufkraft. 

Manche Fachleute benutzen hier das Wort „Realzins“. Bei diesem werden die erzielten Zinsen des Tagesgeldkontos mit der Inflation verrechnet. So ist der Realzins je nach Verhältnis entweder positiv, neutral oder negativ. In unserem Beispiel beträgt der Realzins -1,2 % (Inflation 1,5 % minus Tagesgeldzins 0,3 %). 

Zumeist ist der Realzins beim Tagesgeld durch das Zinstief negativ. Mit Festgeldkonten und den dort erzielbaren Zinsen kommen Sparer beispielsweise recht nah an die Inflationsrate heran und können eine starke Abnahme der Kaufkraft verhindern.

Beste Tagesgeldzinsen: Wo sind sie zu finden?

  • Um die Abnahme der Kaufkraft zu beschränken, ist es sinnvoll, sich für ein Tagesgeldkonto mit möglichst hohen Zinsen zu entscheiden
  • Hohe Tagesgeldzinsen gibt es nur noch außerhalb der Landesgrenzen. Es ist ganz einfach, online europäische Banken zu vergleichen, die attraktive Zinsen anbieten.
  • Bei WeltSparen erhalten Sie momentan bis zu 1,25 % p.a. und damit überdurchschnittlich hohe Zinsen auf Tagesgeld. Nutzen Sie den kostenlosen und unverbindlichen Tagesgeldvergleich, um die derzeit besten Tagesgeldzinsen unserer Partnerbanken zu entdecken.

Die Höhe der Tagesgeldzinsen orientiert sich im Wesentlichen am Leitzins der Europäischen Zentralbank und an der momentanen Marktsituation. Unterschiedlich hohe Anlagesummen, also das, was Sie als Sparer beeinflussen können, wirken sich nur sehr vereinzelt auf die Zinsen aus. Das ist insbesondere bei Banken der Fall, die auf mehr Liquidität aus sind. 

Manche Banken bieten neuen Kunden eine anfängliche Zinsgarantie an. Das bedeutet, dass sie den Inhabern des Tagesgeldkontos einen bestimmten Zins für einen bestimmten Zeitraum garantieren. Beispielsweise erhalten Kunden zunächst 0,5 % p.a. Zinsen für sechs Monate. Nach den sechs Monaten wird dieser Garantiezins meist auf 0 % abgesenkt. WeltSparen verzichtet auf solche zeitlich begrenzten Lockangebote. Unsere Partnerbanken bieten dauerhaft hohe Zinsen. 

Eine besondere Charakteristik bei den Sparzinsen auf Tagesgeld ist ferner der Zinseszinseffekt. Dabei werden einmal erzielte Zinsen jedes Jahr aufs Neue mitverzinst. Der Effekt ist teils auch bei Festgeld sowie insbesondere bei beispielsweise ETF-Portfolios zu finden. 

Beispiel:

Nehmen wir an, Sie zahlen jeden Monat 150 EUR auf Ihr Tagesgeldkonto ein und Sie erzielen 0,3 % Zinsen im Jahr. Sehen wir uns das Konto über 4 Jahre an. Zudem überweisen Sie anfangs bereits vorhandene 3.000 EUR auf das Konto.

Zeitraum Guthaben zum Jahresanfang Einzahlungen / Auszahlungen innerhalb des Jahres Zinsen zum Jahresende Gewinn / Zinsgutschrift zum Jahresende
Jahr 1 3.000 EUR + 1.800 EUR 0,3 % + 11,93 EUR
Jahr 2 4.811,93 EUR + 1.800 EUR 0,3 % + 17,36 EUR
Jahr 3 6.629,29 EUR + 1.800 EUR 0,3 % + 22,81 EUR
Jahr 4 8.452,10 EUR + 1.800 EUR 0,3 % + 28,28 EUR
Nach 4 Jahren 10.280 EUR - - -

Anhand dieses Beispiels wird deutlich, wie sich der Zinseszinseffekt auswirkt. Obwohl Sie immer dieselbe monatliche Summe von 150 EUR einzahlen und stets denselben Zinssatz von 0,3 % p.a. erhalten, werden die Gewinne jedes Jahr höher. In diesem Fall hätten Sie die zum Start vorhandenen 3.000 EUR nach vier Jahren auf 10.280 EUR erhöht. Dabei hätten Sie 7.200 EUR selbst eingezahlt und 80,38 EUR Zinsen erzielt.

 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass wir in diesem Beispiel mit hypothetischen Zahlen rechnen. Es kann durchaus sein, dass die Bank den Zinssatz zwischenzeitlich anpasst. Die Zinsen sind beim Tagesgeld variabel. Ferner kann es sein, dass Sie sich zwischendrin einen Teil des Guthabens auszahlen lassen. Das würde die Gewinne aus Sparzinsen ebenfalls schmälern, weil ein geringeres Guthaben verzinst würde. 

Die Zinsgutschrift findet bei den meisten Banken einmal im Jahr zum Jahresende statt. Manche Banken nehmen die Zinsgutschrift aber auch halbjährlich, quartalsweise oder sogar monatlich vor. Auch so können sich die Zinsen, die Sie auf Ihr Tagesgeld erhalten, unterscheiden. Doch Vorsicht: Die Zinsen nehmen normalerweise kontinuierlich ab, je öfter die Bank Zinsen zahlt. Beachten Sie auch den Unterschied zwischen Nominalzins und  Effektivzins. Folgende Grafik verdeutlicht den Unterschied bei den Zinsintervallen:

Tagesgeldzinsen versteuern: Was müssen Sparer tun?

  • Auf die Zinsen Ihres Tagesgeldkontos fallen Steuern an – genauer fällt die Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer von durchschnittlich 26,375 % an.
  • Sparer müssen nichts tun – Banken führen die Steuern direkt ans Finanzamt ab.
  • Steuern sparen können Anleger, indem sie der Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Dieser macht Erträge aus Kapitalanlagen bis hin zu einer Summe von 801 EUR im Jahr steuerfrei. Bei Ehepaaren sind es 1.602 EUR.

Fazit

Sparer können immer noch hohe Zinsen auf Tagesgeld erhalten: unter anderem mit den Konten der WeltSparen-Partnerbanken. Hier sind momentan bis zu 1,25 % Zinsen p.a. erzielbar. Bei vereinzelten Konten und Banken kann auch die Anlagesumme entscheidend sein. Wer sich den derzeit besten Zins sichert, kann der Inflation etwas entgegensetzen und darauf hoffen, dass die Zinsen langfristig wieder steigen.

Basierend auf 0 Bewertungen