20.09.2018 | ca. 4 min. Lesezeit | Artikel drucken

Mit diesem Trick umgehen Sie Strafzinsen für Firmenfestgeld

Die Zins-Einkünfte der Banken schwinden. Vor einigen Jahren begannen die ersten Kreditinstitute, dieser Entwicklung mit Negativzinsen zu begegnen – zum Nachteil ihrer Kunden: Mehr als jede 2. Gesellschaft verlangt Strafzinsen von Geschäftskunden. Auch immer mehr Privatkunden sind betroffen. Mit diesem einfachen Trick entkommen Sie der Zinsfalle.

Innerhalb von 2 Jahren ist der Zinsüberschuss der deutschen Kreditwirtschaft um 11 % gesunken. In Zahlen bedeutet das einen Rückgang von 10,4 Milliarden EUR, wie die Bundesbank in ihrem aktuellen Monatsbericht (September 2018) darlegt. Zur bessern Einordnung der Zahlen: Finanzexperte Heinz-Roger Dohms betitelt diese Entwicklung in einem Artikel auf seinem Blog Finanz-Szene als „Zinsmassaker“, der das „Desaster“ der Banken in 10 Grafiken ausführlich illustriert. Einige Kreditinstitute stehen also unter großem Handlungsdruck.

Als Reaktion auf die sinkenden Zinseinnahmen erheben viele Kreditinstitute Negativzinsen auf die Einlagen ihrer Kunden. Das trifft überwiegend die Geschäftskunden mit voller Härte: In 2017 verdoppelte sich der Anteil der untersuchten Geschäftsbanken mit solchen Strafzinsen von 26 % auf über 50 %. „Betroffen waren vor allem großvolumige Sichteinlagen im Firmenkundengeschäft“, so die Bundesbank. Sichteinlagen sind Bankguthaben, für die keine oder nur eine sehr geringe Laufzeit oder Kündigungsfrist vereinbart wurde.

Jede 2. Bank verlangt Strafzinsen von Geschäftskunden

Die Rechnung geht auf, zumindest für die Banken: Das eingenommene Volumen durch Strafzinsen hat sich im vergangenen Jahr von 9 % auf 40 % erhöht. Es handelt sich also nicht um einen Einzelfall, denn die 223 von der Bundesbank untersuchten Institute entsprechen gut zwei Drittel des Bankenmarktes in Deutschland.

Welche Kreditinstitute Strafzinsen verlangen, legt die Bundesbank in ihrem Bericht nicht offen. Nur so viel: „Rund die Hälfte dieses negativ verzinsten Sichteinlagenvolumens konzentrierte sich auf sieben Banken des Groß- und Landesbankensektors. Gut ein Drittel verteilte sich auf 90 Institute des Sparkassen- und Genossenschaftssektors.“  Um herauszufinden, ob Geschäftsführer  von Negativzinsen betroffen sind, genügt ein Blick auf den Kontoauszug.

Firmenfestgeld als Ausweg aus der Zinsfalle

Die Bankzinsen für Einlagen von Geschäftskunden mit einer Laufzeit von unter einem Jahr liegen nach Angaben der Europäischen Zentralbank in Deutschland bei durchschnittlich -0,13 % p.a. (Stand: Juli 2018).  Bei WeltSparen gibt es für 9-monatiges Firmenfestgeld hingegen +0,30 % Zinsen p.a., z.B. bei der Banco BNI Europa mit Sitz in Lissabon. Die Zahlen zeigen: Ein Wechsel lohnt sich, um Negativzinsen zu entkommen. Warum also nicht gleich anmelden und kostenlos ein Konto eröffnen?

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Wer unser Angebot lieber erst einmal testen möchte, wählt einfach eine kürzere Laufzeit. Schon ab 1 Monat gibt es 0,10 % Zinsen p.a. von der Banco BNI Europa. Der Zinsertrag wird nach Ablauf des Monats ausgezahlt. Mit nur wenigen Klicks können Sie dann entscheiden, ob Sie das Angebot verlängern oder einen höheren Zins bei einer anderen Bank auswählen wollen. Zum Beispiel 1,00 % p.a. für 3-jähriges Firmenfestgeld bei der französischen Bank Younited Credit. Einlagen sind bis zu einem Betrag von 100.000 EUR inklusive Zinserträge zu 100 % je Kunde und je Bank gesetzlich durch die europaweit harmonisierte Einlagensicherung abgesichert. Es gibt also keinen Grund, Negativzinsen in Kauf zu nehmen.

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Auch Privatkunden sind betroffen

Strafzinsen für Geschäftsführer und Inhaber sind Ihnen egal? – Zur Stabilisierung ihrer Margen verzinsen Banken zunehmend auch Einlagen privater Haushalte negativ. Die Anzahl der Institute mit negativen Zinsen für die Einlagen privater Haushalte hat sich im Jahresverlauf (2017) laut Bundesbank „auf rund 12 % nahezu vervierfacht.“

Das Volumen der Strafzinsen ist zwar noch nicht vergleichbar mit dem der Geschäftskunden, aber „sowohl gemessen an der Anzahl als auch am Sichteinlagenvolumen waren es vor allem Sparkassen, die Sichteinlagen privater Haushalte negativ verzinsten.“

In Deutschland gibt es 385 Sparkassen. Wenn dieses Beispiel Schule macht, könnte die Zahl der Privatkunden, die von Strafzinsen betroffen sein werden, in naher Zukunft noch weiter ansteigen.

 

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