16.05.2020 | ca. 5 min. Lesezeit | Artikel drucken

Mit Firmenfestgeld umgehen Sie Strafzinsen beim Geschäftskonto

Viele Unternehmen schrecken in der Corona-Krise vor großen Investitionen zurück. Doch wer die Rücklagen auf dem Geschäftskonto lässt, dem drohen Negativzinsen: Mehr als jede zweite Bank verlangt Strafzinsen von Geschäftskunden. Mit diesem einfachen Trick entkommen Sie der Zinsfalle.

Als Reaktion auf die sinkenden Zinseinnahmen erheben viele Kreditinstitute Negativzinsen auf die Einlagen ihrer Kunden. Das trifft überwiegend Geschäftskunden mit voller Härte: Im Geschäftskundenbereich sind es laut Bundesbank über 100 Banken, die hohe Kundeneinlagen mit Strafzinsen belegen. Das ist insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie ärgerlich, in der Unternehmen große Investitionen aufschieben und Rücklagen parken müssen. Doch es gibt eine einfache Möglichkeit, dauerhaft positive Zinsen für die Rücklagen der Firma zu bekommen, ohne die Bank wechseln zu müssen.

Tagesgeld für Geschäftskunden

Die Plattform für Geldanlage WeltSparen bietet Geschäftsführern und Inhabern die Möglichkeit, die überschüssige Liquidität ihres Unternehmens mit Tagesgeld attraktiv zu verzinsen. Das Münchener Bankhaus August Lenz bietet 0,22 % Zinsen p.a. für Einlagen bis zu 500.000 Euro. Dank der Absicherung des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB) ist der komplette Anlagebetrag abgedeckt und trotzdem binnen weniger Bankarbeitstage verfügbar.

Zu den Angeboten

So umgehen Sie Negativzinsen langfristig

Wenn Sie die Firmeneinlagen etwas länger parken können, lassen sich die Zinsen sogar noch erhöhen. Die BGFI Bank aus Frankreich zahlt Zinsen p.a. für 6-Monatiges Firmenfestgeld. Die Zahlen zeigen: Die Alternative lohnt sich, um Strafzinsen bzw. Negativzinsen zu umgehen.

Wer WeltSparen lieber erst einmal testen möchte, wählt einfach eine kürzere Laufzeit. Schon ab 3 Monaten gibt es 0,00 % Zinsen p.a. von der Greensill Bank aus Bremen. Der Zinsertrag wird nach Ablauf des Monats ausgezahlt. Mit nur wenigen Klicks können Sie dann entscheiden, ob Sie das Angebot verlängern oder einen höheren Zins bei einer anderen Bank auswählen wollen.

Auch andere Laufzeiten sind denkbar. Ein längerfristiges Angebot bietet die Bank GPB International aus Luxemburg mit einem Zins von 1,10 % p.a. für 3-jähriges Firmenfestgeld.

Für alle Angebote gilt: Einlagen sind bis zu einem Betrag von 100.000 EUR inklusive Zinserträge zu 100 % je Kunde und je Bank gesetzlich durch die europaweit harmonisierte Einlagensicherung abgesichert. Es gibt also keinen Grund, Negativzinsen in Kauf zu nehmen.

Firmenfestgeld als Ausweg aus der Zinsfalle

Jede zweite Bank in Deutschland verlangt bereits Strafzinsen von Geschäftskunden. Die Bankzinsen für Einlagen von Geschäftskunden mit einer Laufzeit von unter einem Jahr liegen nach Angaben der Europäischen Zentralbank in Deutschland bei durchschnittlich -0,17 % p.a. Der folgende Zinsradar zeigt die historische Entwicklung der Einlagenzinssätze für Geschäftskunden in der Eurozone seit 2010. Beachtet wird der durchschnittliche Zins für neue Einlagen von Geschäftskunden mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr (Euro Area Statistics, Stand: September 2019). An der Grafik lässt sich ablesen, dass es außerhalb der deutschen Landesgrenzen noch höhere Zinsniveaus für Firmeneinlagen gibt:

Auch Privatkunden sind betroffen

Strafzinsen für Geschäftsführer und Inhaber sind Ihnen egal? – Zur Stabilisierung ihrer Margen verzinsen Banken zunehmend auch Einlagen privater Haushalte negativ. Der Anteil der Institute, die Negativzinsen erheben, werden steigen, sofern das Zinsniveau weiterhin sinkt. Und das tut es: Die EZB hat den Einlagenzinsssatz von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent gesenkt. Außerdem haben bereits zwei Drittel der teilnehmenden Institute beim Bankenstresstest bestätigt, dass sie Minuszinsen auf Kunden abwälzen wollen. Zu den prominentesten Beispielen gehört die comdirect, die Negativzinsen in Höhe von minus 0,5 % p.a. von ihren Privatkunden verlangt. Zuvor hatte sich die erste VR-Bank dazu entschlossen, Negativzinsen für Privatkunden schon ab dem ersten Euro zu verlangen.

Sowohl gemessen an der Anzahl als auch am Sichteinlagenvolumen sind es vor allem Sparkassen, die das Geld privater Haushalte negativ verzinsen. In Deutschland gibt es insgesamt 413 Sparkassen. Wenn dieses Beispiel Schule macht, könnte die Zahl der Privatkunden, die von Strafzinsen betroffen sein werden, in naher Zukunft noch weiter ansteigen.

Das eingenommene Volumen durch Strafzinsen von Privatkunden hat sich bereits zwischen Anfang und Ende 2017 von 9 % auf 40 % erhöht. 2018 stiegen die Erträge aus Strafzinsen um weitere 12,4 %. Es handelt sich also nicht um einen Einzelfall, denn die 223 von der Bundesbank untersuchten Institute entsprechen gut zwei Drittel des Bankenmarktes in Deutschland. Welche Kreditinstitute Strafzinsen verlangen, legt die Bundesbank nicht offen. In einer anderen Untersuchung, einer Umfrage des Verbraucherportals biallo.de, wurden mehr als 1.200 Geldinstitute befragt: Davon antworteten gut 160 auf die Umfrage, wovon 107 Banken angaben, Negativzinsen zu berechnen.

Kein Wechsel der Hausbank erforderlich

Ob als Unternehmer oder privater Sparer, mit WeltSparen können Sie Negativzinsen einfach umgehen, ohne Ihre Hausbank zu wechseln. Dazu genügt eine einfache Registrierung und Identifizierung per VideoIdent. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich im Onlinebanking einloggen und alle Geldanlagen bequem auswählen und verwalten. Im Anschluss überweisen Sie einfach den gewünschten Anlagebetrag auf das kostenlose WeltSpar-Konto bei der Raisin Bank AG in Frankfurt. Dann sind Negativzinsen für Sie kein Thema mehr.

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