26.03.2020 | ca. 3 min. Lesezeit | Artikel drucken

Cash is King: Warum bei WeltSparen jetzt die Zinsen steigen

Seit dem Ausbruch der Corona-Krise haben 83 Zentralbanken auf der ganzen Welt die Zinsen gesenkt. Die Bilanz bei WeltSparen: Im gleichen Zeitraum gab es 17 Zinserhöhungen von Banken auf der Zinsplattform. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären?  

Schon 17 Banken haben im März die Zinsen bei WeltSparen erhöht – dazu gehören neben zahlreichen Finanzinstituten aus Skandinavien (BRAbank, Nordiska, Nordax, Aivida, Komplett Bank) auch eines aus Deutschland: Die Grenke Bank verdoppelte die Zinsen für 1-jähriges Festgeld von 0,31 % auf 0,65 % und erhöhte die Zinsen weniger Tage später erneut auf 0,81 % p.a..

Der Trend zieht sich durch ganz Europa. Weitere Banken mit Zinserhöhungen kommen aus dem Baltikum (LHV, Holm, Inbank) sowie aus Österreich, Bulgarien, Tschechien oder Portugal.

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Aber warum steigen gerade bei WeltSparen die Zinsen? 83 Zentralbanken auf der ganzen Welt haben nach der Eskalation der Corona-Krise die Zinsen gesenkt?

Warum ist „Cash wieder King“?

Während in Zeiten des wirtschaftlichen Wachstums Anlageklassen wie Aktien und andere Wertpapiere eine hohe Rendite abwerfen können, steigt in Krisenzeiten der Bedarf nach Liquidität. Im Finanzjargon hört man immer öfter den Satz „Cash is King“. Damit sind nicht nur Barreserven gemeint, sondern im weitesten Sinne auch liquide Anlageklassen wie Geldmarktfonds oder Anleihen, die Banken Flexibilität verschaffen. Meist versorgen sich die Kreditinstitute über die Zentralbanken oder über die Anleihenmärkte mit Liquidität.

Grenke Bank aus Deutschland erhöht Zinsen für Festgeld.Doch in den vergangenen Jahren ist WeltSparen zu einer echten Alternative geworden. Auf der Zinsplattform gibt es bereits über 90 Banken – viel mehr als auf jeder anderen Vergleichsplattform. Wenn eine Bank neue Kunden gewinnen oder mehr Liquidität einsammeln möchte, hebt sie über WeltSparen einfach die Zinsen an.

Sparer streuen ihr Geld über mehrere Banken

Nicht nur die Banken profitieren von diesem neuen Marktplatz. Ein weiterer positiver Effekt der Zinsplattform ist die einfache Risikostreuung. Ein Grundsatz der Diversifikation lautet: „Setze niemals alles auf eine Karte.“ Viele Sparer schließen deshalb zwei oder mehrere Tagesgeld- und Festgeldkonten bei unterschiedlichen Banken ab. Darüber hinaus gilt für jedes Sparkonto die Einlagensicherung: Ersparnisse sind bis zu 100.000 Euro pro Bank und Sparer durch die nationalen Einlagensicherungsfonds geschützt.

Mit nur einer Anmeldung sind alle Angebote auf WeltSparen mit nur wenigen Klicks verfügbar. Sparer können Ihre Ersparnisse nicht nur über mehrere Banken, sondern auch über Landesgrenzen verteilen, um das Portfolio so breit wie möglich zu diversifizieren.

Es wird immer Zinsunterschiede geben

Banken orientieren sich am Leitzins der Zentralbank, sie sind aber nicht zwingend daran gebunden. Das bedeutet, es wird auch in Zeiten historisch niedriger Zinsen immer Zinsunterschiede zwischen einzelnen Finanzinstituten geben. Je mehr Banken sich dem Wettbewerb auf WeltSparen stellen, desto größer wird das Angebot für Sparer. Deshalb haben sich deshalb bereits über 240.000 Sparer für den Newsletter angemeldet, um regelmäßig über die aktuellen Zinserhöhungen informiert zu werden.

 

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