Sparbuch für das Kind

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WeltSparen Bewertung: 4,6 Bester Vermittler für Festgeld aus Europa
Das Sparbuch ist beliebt, bringt aber kaum noch Rendite. WeltSparen erklärt, wann es sich lohnt, ein Sparbuch für Kinder zu eröffnen – und wann es sich rentierlicher sein kann auf Alternativen zu setzen.
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Die lukrativen Zeiten von Sparbüchern für Kindern sind lange her

Früher war es gang und gäbe, ein Sparbuch für das Kind, Enkelkind oder Patenkind einzurichten. Das war der klassische Weg, um regelmäßig für die Kleinen zu sparen und ihnen zum 18. Geburtstag oder einem späteren Zeitpunkt ein kleines Startkapital für das eigene Leben zu bieten. Vor 20 bis 30 Jahren war ein Sparbuch durchaus noch lukrativ, da durch Zinssätze von etwa 5 Prozent tatsächlich Gewinne entstanden sind. Das Sparbuch für Kinder war die erste Wahl. Selbst kleine Beträge, die man Monat für Monat zur Seite legte, wuchsen im Laufe der Jahre zu einem stattlichen Betrag an.

So nostalgisch das Kinder-Sparbuch auch ist, heutzutage ist es eine überholte und unattraktive Anlageformen. Ein Sparbuch für das Patenkind, den Enkel oder den eigenen Nachwuchs macht aufgrund der niedrigen Zinsen, die deutlich unter 1 Prozent liegen, als ernsthafte Spareinlage nur wenig Sinn. Einen sorgfältigen Kindersparbuch-Vergleich anzustellen ist meist Zeitverschwendung. Bessere Alternativen können Sie beispielsweise in einem Tagesgeldkonto oder einem Festgeldkonto finden. Besonders für langfristige Anlagen, wenn das Geld ohnehin erst im Erwachsenenalter übergeben werden soll, kann sich das Festgeld eignen. Durch die langen Laufzeiten können Sie oft attraktivere Angebote finden. Beim Vergleich von Festgeldzinsen kann Ihnen WeltSparen behilflich sein.

Das Sparbuch ist für Kinder immer noch ein gutes Lernmittel

Einen entscheidenden Vorteil und sinnvollen Anwendungsbereich hat das Kinder-Sparbuch allerdings noch. Zwar nicht als ernsthafte Anlageform für den Nachwuchs, dafür aber als Lehrmittel. Mit einem eigenen Sparbuch können Kinder den richtigen Umgang mit Geld und das Sparen lernen. Im Grundschulalter beherrschen Kinder bereits grundlegende Rechenarten und können bei einem Sparbuch die Bewegungen des Geldes genau nachvollziehen. In dem Fall ist es sinnvoll, dass das Kind das Ersparte selbst einzahlt und bei Bedarf auch selbst abhebt. Größere Summen können allerdings auf einem Tages- oder Festgeldkonto mehr Rendite bringen.

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Vor- und Nachteile des Sparbuchs fürs Kind

Vorteile des Kinder-Sparbuchs:

  • Verfügbarkeit: Das Geld ist immer verfügbar – es kann jederzeit eingezahlt und abgehoben werden.
  • Keine Mindesteinlage: Bei Kontoeröffnung muss kein Mindestbetrag eingezahlt werden.
  • Gebührenfrei: Bei einem Sparbuch fallen keine Kontoführungsgebühren an.
  • Sicherheit: Auch wenn die Zinsen niedrig ausfallen, das Sparbuch für Kinder ist eine sichere Anlage. Selbst bei einer Bankinsolvenz bleibt das Ersparte erhalten.

Nachteile des Sparbuchs fürs Kind:

  • Niedrige Zinsen: Aufgrund der niedrigen Zinsen, die deutlich unter 1 Prozent liegen, lohnt sich das Sparbuch kaum.
  • Verlust durch Inflation: Die niedrigen Zinsen sorgen in Verbindung mit der Inflationsrate (die höher liegt als die Verzinsung der Einlagen) dafür, dass die Kinder mit dem Sparbuch effektiv Geld verlieren.
  • Auszahlung: Höhere Beträge (2.000 Euro und mehr) können nur abgehoben werden, wenn die gewünschte Summe 3 Monate vorher angekündigt wird. Alternativ müssen Vorschusszinsen gezahlt werden.
  • Kündigungsfrist: Ebenso existiert eine Kündigungsfrist von 3 Monaten, die Sie einhalten müssen, wenn Sie das Geld doch einmal anders anlegen möchten.

Für größere Einlagen Alternativen vergleichen und profitieren

Wenn Sie ein größeres Vermögen ansparen wollen, damit später Führerschein, Auto, Studium oder die erste Wohnung finanziert werden können, sollten Sie auf das Sparbuch für das Kind aufgrund der niedrigen Zinsen verzichten. Eine Geldanlage in Tagesgeld- oder Festgeldkonten kann hierbei eine lohnende Alternative sein. Für optimale Rendite kann auch eine Kombination aus beiden Varianten und mehreren Konten gewählt werden, dies ist aber auch mit etwas Arbeit verbunden.

So könnte es sich beispielsweise lohnen, wenn Sie ein Tagesgeldkonto eröffnen, auf das Sie monatlich kleine Beträge überweisen, und gleichzeitig ein oder mehrere Festgeldkonten mit unterschiedlichen Laufzeiten anlegen. So bleiben Sie flexibel, können sich an der aktuellen Zinsentwicklung orientieren und eine gute Rendite erzielen. Da das Geld meist 18 Jahre oder länger angelegt wird, können Sie besonders beim Festgeld variieren und sich auch auf längere Laufzeiten einlassen, welche höhere Zinsen versprechen. Lassen Sie das nostalgische Gefühl, das sie mit dem Kinder-Sparbuch verbinden, einfach zurück und orientieren Sie sich am Finanzmarkt und den bestmöglichen Anlageoptionen.

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Stand: 22. September 2016