Zinsentwicklung in Europa

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  • Keine automatische Verlängerung
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Bei WeltSparen dem Marktplatz für europäische Festgelder finden Sie exklusive Festgeldangebote europäischer Banken für Kunden in Deutschland, die Sie nur hier abschließen können. Informieren Sie sich über unsere Angebote.

Zinsentwicklung und Festgeld-Zinsen

Welche Zinsen bei Festgeld erzielbar sind, hängt entscheidend von der allgemeinen Zinsentwicklung ab. Denn sie bestimmt die Zins-Angebote der Banken. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Geld- und Zinspolitik der Zentralbank, insbesondere der Leitzins ist ein wichtiger Indikator für die Zinsentwicklung. Daneben wirken aber auch noch andere Faktoren auf die Zinsentwicklung ein.

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Zinsentwicklung: Rückblick auf EZB-Politik

Im Euro-Raum ist die Europäische Zentralbank für die Geldmengensteuerung zuständig. Sie verfolgt – wie wichtige andere Notenbanken auch – bereits seit Längerem eine ausgesprochen lockere Geld- und Zinspolitik. Ihr Ziel besteht darin, die Wirtschaft und das Bankensystem mit billigem Geld zu versorgen. Dies wird als geeignete Maßnahme angesehen, um die Folgen der Euro- und Schuldenkrise zu bekämpfen und die Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten der Euro-Zone zu stimulieren.

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Figure 1: Entwicklung der Einlagenzinssätze für Privatkunden bei Laufzeit bis zu einem Jahr

Der EZB-Leitzins wurde daher in der Vergangenheit schon mehrfach gesenkt – zuletzt auf aktuell nur noch 0,15 Prozent. Für Einlagen der Banken bei der EZB gilt im Augenblick sogar ein negativer Zins von -0,1 Prozent. Der Leitzins ist der Zins, zu dem die Banken bei der Zentralbank kurzfristig Geld aufnehmen können. Wenn die Zentralbank den Leitzins senkt, werden die Banken auch ihre Zinsen für Bankeinlagen herabsetzen, denn sonst würde diese Form der Finanzierung für sie im Vergleich zur billigen Zentralbank-Geldbeschaffung zu teuer. Genau dies ist in den letzten Jahren passiert. Deshalb sind die Zinsen für Festgeld, Tagesgeld und andere Bankeinlagen seit einiger Zeit rückläufig.

Weitere Zinsentwicklung: Vorhersage schwierig

Die Zinsentwicklung wird aktuell durch diese Politik bestimmt. Derzeit ist nicht absehbar, dass sich hieran kurzfristig etwas ändert. Denn die EZB hat mehrfach angekündigt, die Zinsen auf dem bisherigen Niveau oder sogar noch darunter halten zu wollen. Vor diesem Hintergrund scheint es derzeit unrealistisch, bei der Zinsentwicklung in Deutschland auf steigende Zinsen in den nächsten Monaten zu hoffen. Dies gilt vor allem für kurz- bis mittelfristige Geldanlagen. Am längeren Zinsende könnte die Zinsentwicklung mittelfristig und langfristig nach oben zeigen, wenn die Weltkonjunktur wieder anziehen und die amerikanische Notenbank einen restriktiveren Kurs einschlagen sollte. Aber wie bei jeder Zinsentwicklung ist die Prognose schwierig.

Geld- und Zinspolitik zählt nicht alleine

Es gibt aber bei der Zinsentwicklung noch mehr Einflussfaktoren als nur die Geld- und Zinspolitik zu berücksichtigen. Letztlich ist der Zins immer eine Größe, die von Angebot und Nachfrage bei Geld bestimmt wird. Dabei spielen auch die wirtschaftliche Lage in dem jeweiligen Land, das Spar- und Anlageverhalten, die Kreditnachfrage und der Wettbewerb sowie die Struktur im Bankensystem, die staatliche Finanzpolitik und andere Einflüsse eine Rolle. Daher sind die Zinsentwicklung in der EU oder die Zinsentwicklung in der Eurozone keineswegs einheitlich. Vor allem gibt es deutliche Niveauunterschiede. In Deutschland ist zum Beispiel die Zinsentwicklung bei Festgeld durch ein ausgesprochen niedriges Niveau im Vergleich zu anderen Ländern gekennzeichnet.

Beispiel Norwegen

Beispiel Norwegen

Dies hängt keineswegs nur mit der guten wirtschaftlichen Lage zusammen. Die Zinsentwicklung in Norwegen – einem Nicht-Euro- und Nicht-EU-Land – weist zum Beispiel trotz hervorragender wirtschaftlicher Situation spürbar höhere Zinsen auf. Der norwegische Leitzins liegt mit derzeit 1,5 Prozent deutlich über dem EZB-Satz. Geldangebot und -nachfrage in Norwegen werden stark durch die Entwicklung beim Öl geprägt und zeigen daher starke Abweichungen im Vergleich zur Eurozone. Die Zinsentwicklung bei Anlagen in norwegischen Kronen (NOK) kann daher ganz anders verlaufen.

Auf höhere Zinsen warten lohnt nicht

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Sparer hierzulande ? Die Antwort lautet, einfaches Abwarten, dass die Zinsentwicklung langfristig in Deutschland wieder nach oben zeigt, reicht nicht. Denn die Zeichen dafür sind rar. Sparer müssen vielmehr angesichts der derzeitig niedrigen Zinsen mit einem realen Vermögensverlust rechnen, denn die Zinsentwicklung bei der Geldanlage garantiert nicht einmal Inflationsausgleich. Daher ist eine Strategie, Geld erst einmal in Spareinlagen oder Tagesgeld zu parken und zu warten, wenig sinnvoll. Auch auf die Zinsentwicklung bei Festgeld in Deutschland zu setzen, ist kaum aussichtsreich.

Alternative: Festgeld im europäischen Ausland

Eine Alternative besteht darin, höhere Festgeld-Zinsen in anderen europäischen Ländern zu nutzen. Eine solche Strategie besitzt gleich mehrere Vorteile:

  • Mit Festgeld im Ausland lassen sich bessere Zinserträge erzielen als bei deutschen Festgeld-Anlagen, indem das dort oft höhere Zinsniveau genutzt wird
  • Festgeld-Sparen erfolgt kurz- bis mittelfristig, häufig sind Anlagezeiträume von einem Jahr, ggf. auch für zwei oder drei Jahre, wie sie bei WeltSparen geboten werden. Damit bleibt man flexibel, wenn die Zinsentwicklung in Zukunft wieder aufwärts zeigen sollte. Wenn das Festgeld fällig wird, kann man sich entweder für eine erneute Festgeld-Anlage entscheiden oder ein anderes Investment wählen
  • Festgeld-Sparen ist sicher. Es entstehen keine Kurs- oder Zinsänderungsrisiken. Als Bankeinlagen sind Festgelder in der EU bis zu 100.000 Euro pro Kunde vollständig gegen Ausfälle geschützt. In Norwegen geht der Einlagenschutz sogar noch darüber hinaus

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Einfacher und kostenloser Zugang dank WeltSparen

Mit WeltSparen ist ein einfacher Zugang zu ausländischen Festgeld-Anlagen möglich. Die Plattform Weltsparen.de präsentiert gezielt Festgeld-Angebote in anderen europäischen Ländern, deren Zinsen deutlich über dem deutschen Niveau liegen. Dabei wird auf Sicherheit Wert gelegt. Bei allen Angeboten ist ein mindestens deutscher Standard entsprechender gesetzlicher Einlagenschutz gewährleistet. Außerdem achtet WeltSparen darauf, dass nur Institute mit nachhaltiger Geschäftspolitik ausgewählt werden.

Derzeit gibt es bei WeltSparen unter anderem Angebote der bulgarischen Fibank und der norwegischen BNBank. Neben den bereits zahlreichen, verfügbaren Angeboten wird die Palette stetig um interessante Produkte erweitert. Dank WeltSparen ist die Eröffnung eines Festgeldkontos bei den ausgewählten Instituten kein Problem. Das erfordert unter dem Strich nicht mehr Aufwand als die Kontoeröffnung bei einer Direktbank in Deutschland. Über einfach handelbare Onlinebanking-Funktionen ist immer gewährleistet, dass man seine Festgeld-Anlage im Blick hat. Die Services und Regel-Leistungen von WeltSparen sind dabei für Sparer kostenlos.

WeltSparen bietet hohe Sicherheit dank gesetzlicher Einlagensicherung

Die Mindestanlagesumme auf Weltsparen.de beträgt 10.000 Euro. Viele Anleger fragen sich, wo sie ihr Festgeld wo anlegen sollen. Über Weltsparen besteht die Möglichkeit, Festgeld international bei verschiedenen Anbietern anzulegen. Besonders attraktiv ist etwa das Festgeld Fibank mit einem Zinssatz von 1,05 % für 12 Monate oder 0,75 % für 36 Monate. Damit bietet die Bank für das Festgeld Europa im Vergleich zu deutschen Geldinstituten deutlich höhere Zinsen an. Wie auch alle anderen Festgeld Angebote auf Weltsparen ist auch das Festgeld Fibank bis zur Einlagensicherung sicher vor einer etwaigen Insolvenz des Kreditinstituts. Maßgeblich sind hierbei grundsätzlich die gesetzlichen Einlagensicherungsfonds des jeweiligen Landes. Im Falle der bulgarischen Fibank, welche die zweitgrößte Bank des südöstlichen EU-Landes ist, sind Festgeldeinlagen in voller Höhe bis zu einem Betrag von 100.000 Euro geschützt. Mit der norwegischen BNBank besteht ferner die Möglichkeit, die Festgeld Geldanlage in der soliden norwegischen Krone zu tätigen. In diesem Fall sind die Einlagen bis zu 2 Mio. NOK und damit umgerechnet 240.000 Euro geschützt. Mit dem Banco Espirito Santo kooperiert Weltsparen auch mit der zweitgrößten Bank Portugals. Die Festgeld Einlagensicherung bei diesem Institut beträgt 100.000 Euro. In Kürze wird sich die Zahl der Partnerbanken auf Weltsparen.de um zwei italienische Direktbanken sowie eine führende britische Bank erweitern. Auch Einlagen bei diesen Kreditinstituten werden bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesetzlich geschützt sein.

Fazit: Festgeld-Sparen kann sich wieder lohnen

Alle bei WeltSparen gezeigten Festgeld-Anlagen werden am Ende der Laufzeit sofort ausgezahlt, damit Sparer selbst über die weitere Verwendung entscheiden können. Eine automatische Verlängerung, die sonst bei Festgeld im Falle fehlender Sparer-Anweisungen häufig vorgesehen ist, findet nicht statt. Damit können Sparer sich besser für attraktive Alternativen entscheiden, falls sich die Zinsentwicklung in Europa ändern sollte.

Mit WeltSparen wird trotz der allgemein rückläufigen Zinsentwicklung Sparen in Festgeld wieder lohnend. Die bessere Zinsentwicklung ist über Rechner im Vergleich zu deutschen Angeboten gut nachzuvollziehen. Die präsentierten Angebote bieten eine echte Chance nicht nur für Inflationsausgleich sondern auch für einen echten Kapitalzuwachs. Unabhängig von der tatsächlichen Zinsentwicklung ist der Ausblick für Festgeld-Sparen über WeltSparen daher positiv.

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Stand: 28. November 2017