Das Sparbuch: der Klassiker der Geldanlage

  • 100% Einlagensicherung
  • Keine automatische Verlängerung
  • Gebührenfrei
Das Sparbuch bedeutet Sicherheit, aber Rendite ist damit nicht mehr zu erwirtschaften. Dabei gibt es interessante Alternativen, um Ihr Vermögen zu vermehren – ohne dass Sie ein Risiko eingehen müssen.

Das Sparbuch ist seit Jahrzehnten die beliebteste Geldanlage der Deutschen

Einst war das Sparbuch das bedeutendste Sparinstrument und die am meisten genutzte Anlageform in Deutschland – denn beim Sparbuch handelt es sich um eine höchst solide und vor allem sichere Geldanlage mit garantierter Verzinsung. Mittlerweile stehen Sparern auf dem Markt viele weitere attraktive Möglichkeiten zur Auswahl, um Geld rentabel anzulegen. Doch bis heute ist der Geldanlageklassiker die beliebteste Anlageform der Deutschen (rund die Hälfte aller Deutschen über 14 Jahre hat ein Sparbuch in der Schublade) – wohl auch aus dem Grund, weil sich die Anlagebedingungen seit Jahrzehnten kaum verändert haben. Mit einem Sparbuch können Sie Ihr Geld nach wie vor sicher und praktisch risikofrei bei einem Geldinstitut anlegen. Dabei sind der Zeitpunkt, die Höhe der Einzahlungen auf das Sparbuch und die Laufzeit frei wählbar. Als Sparbuchbesitzer können Sie pro Kalendermonat über bis zu 2.000 Euro monatlich verfügen. Und höhere Beträge werden Ihnen von Sparkassen und Banken nur dann ohne Abzüge (Vorschusszinsen) ausgezahlt, wenn Sie die gewünschte Summe drei Monate vorher gekündigt haben.

Minimales Risiko bedeutet minimale Sparbuch-Zinsen

Trotz des guten Rufs als sichere Geldanlage lässt sich in Zeiten niedriger Zinsen aus Sicht vieler Ökonomen und Finanzexperten kaum mehr bestreiten, dass die derzeit angebotenen Sparbuchzinsen der Geldhäuser zu einem wunden Punkt der beliebten Geldanlage geworden sind. Man könnte sogar sagen: Wer sein Erspartes auf dem Sparbuch schlummern lässt, der verzichtet Jahr für Jahr auf deutlich höhere Zinseinnahmen. Der Grund: Die Geldinstitute bieten schon seit Jahren nur einen relativ niedrigen Zinssatz für das Sparbuch mit der üblichen dreimonatigen Kündigungsfrist an. Teilweise sind die Sparbuch-Zinsen sogar so niedrig, dass sie im besten Fall gerade einmal die Inflation ausgleichen. Das bedeutet: In Jahren mit schlechter Verzinsung verlieren Sie als Sparbuchbesitzer Geld, weil die Geldentwertung höher ist, als der Zinsgewinn durch die niedrigen Sparbuch-Zinsen. Nichtsdestoweniger lohnt sich bei der großen Auswahl an Banken und Angeboten ein aktueller und sorgfältiger Sparbuch-Zinsen-Vergleich, um Zinsen auf Ihr Sparbuch zu erhalten, die merklich über der Inflationsrate liegen.

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Alternativen zum Sparbuch: höhere Zinsen und genauso risikolos

Als Sparbuchbesitzer müssen Sie in Sachen Sparen keineswegs nur nach riskanteren Anlagen wie Investmentfonds, Anleihen oder Rentenpapieren Ausschau halten, um Ihr Erspartes gut anzulegen. Inzwischen bieten Ihnen Geldinstitute viele attraktive Alternativen wie Sparbriefe, Tages- und Festgeldkonten an, die ähnlich risikofrei und im Vergleich zum Sparbuch besser verzinst sind. Wer zum Beispiel länger auf sein Geld verzichten kann, für den empfiehlt es sich, eine Festgeldanlage in Betracht zu ziehen. Bei einem Festgeldkonto ist – wie der Name schon sagt – das Geld fest angelegt, sodass Sie meist nicht flexibel über Ihr Geld verfügen können, bis die vereinbarte Laufzeit vorüber ist. Nichtsdestotrotz profitieren Sie bei dieser Spareinlage von dem vertraglich festgelegten Zinssatz, der die gesamte Laufzeit über konstant bleibt. Bei längeren Laufzeiten von zum Beispiel drei Jahren können Sie auf diese Weise die Inflationsrate nicht nur um Längen schlagen, sondern mit Ihrem Ersparten auch eine erfreuliche Rendite erzielen.

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Stand: 28. November 2017