Sparbrief: Zinsen auf Rekord-Tief

  • 100% Einlagensicherung
  • Keine automatische Verlängerung
  • Gebührenfrei

Einziger Vorteil: Der Sparbrief ist eine risikoarme Geldanlage

Wer sein Geld für einige Jahre sicher und risikolos anlegen möchte, kann bei Geldinstituten zwischen verschiedenen Anlageformen auswählen. Der Sparbrief gehört in diesem Bereich zu den festverzinslichen Wertpapieren, bei denen der Zinssatz während der gesamten Laufzeit vertraglich festgelegt ist. Allerdings ist das Geld auch über die gesamte Laufzeit an die Bank gebunden. Grundsätzlich reicht die Laufzeitenskala für Sparbriefe von einem bis zu 10 Jahre. Der Einstiegsbetrag für einen Sparbrief kann je nach Geldinstitut zwischen 250 und 2.500 Euro liegen.

Was macht einen Sparbrief aus?

Die festgelegten Sparbrief-Zinsen erlauben es Ihnen, schon zu Beginn des Anlagezeitraums die Entwicklung der Geldanlage bis zum Laufzeitende zu berechnen. Anders als zum Beispiel bei Anleihen fallen beim Kauf eines Sparbriefs auch keine Gebühren an, welche die effektive Verzinsung schmälern würden. Darüber hinaus können Sie als Anleger Ihren Sparbrief beleihen. Sollten Sie also dringend Geld benötigen, ist der Sparbrief als Sicherheit für ein aufgenommenes Darlehen einsetzbar.

Die Vorteile von Festgeld sind klar festzumachen:

  • Festgeld wird durch die Einlagensicherung der Banken sowie des Staates geschützt
  • Festgeld ist planungssicher
  • Festgeld erwirtschaftet die höchste Rendite aller zinssicheren Anlage

Welche Sparbrief-Typen gibt es?

Als potenzieller Anleger definieren Sie zu Beginn, welche Eigenschaften Ihr Sparbrief erfüllen soll. Neben dem gewünschten Anlagebetrag und dem Anlagezeitraum ist dies vor allem die Auswahl einer Zinszahlungsvariante. Den gewöhnlichen Sparbrief kaufen Sie zum vollen Nennwert, wobei die Zinsgutschrift regelmäßig am Jahresende erfolgt und Ihnen als Betrag zur Verfügung steht. Beim abgezinsten Sparbrief ist der Kaufpreis bereits um die erwarteten Zinsen und Zinseszinsen reduziert und liegt damit deutlich unter dem Nennwert. Als drittes steht Ihnen der Sparbrief als aufgezinste Version bzw. thesaurierende Anlage zur Auswahl. Hierbei werden sämtliche Sparbrief-Zinsen zum Guthaben addiert und Ihnen erst zum Laufzeitende ausbezahlt, sodass durch Zinseszinseffekte ein Zusatzgewinn für Sie entsteht

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Wieviel Zinsen erhalten Sie auf einen Sparbrief?

Vor dem Entschluss zu einer Sparbrief-Kapitalanlage empfiehlt sich ein aktueller Sparbriefe-Zinsvergleich. Die Angebote der verschiedenen Geldhäuser variieren nämlich in ihrer Verzinsung und somit Renditestärke. Im Wesentlichen hängen die Renditen, die Sie mit Sparbriefen erreichen können, von der vereinbarten Laufzeit ab. Für kurze Laufzeiten von 1 bis 3 Jahren liegen die Zinsen beim Sparbrief im Durchschnitt bei ca. 0,5 Prozent. Für die langen Laufzeiten bis zu 10 Jahre können meist nicht mehr als 2 Prozent erreicht werden. Für gute Erträge müssen Sie daher die Bereitschaft mitbringen, sich für lange Jahre von Ihrem Geld zu trennen. Eine bessere Alternative mit deutlich attraktiveren Zinsen bieten Ihnen die Festgelder von WeltSparen. Die Angebote können Sie direkt online abschließen.

Welche Vor- und Nachteile haben Sparbriefe?

Sparbriefe gelten zu Recht als äußerst sichere Geldanlage. Zugleich ist das Geld aber auch lange gebunden. Auch in finanzieller Notlage kommen Sie als Anleger vor dem Ende des Anlagezeitraums nicht an Ihr Geld (Sie können Ihren Sparbrief jedoch im Notfall beleihen). Daher sollten Sie in Sparbriefen nur so viel Geld anlegen, wie eine private oder staatliche Einlagensicherung im Falle einer Bankinsolvenz absichert. Seit Januar 2011 gilt in allen EU-Staaten die gesetzlich-staatlich garantierte Einlagensicherung von 100.000 Euro je Bankkunde.

Mit Sparbriefen erzielen Sie eine deutlich bessere Verzinsung für Ihr Geld als mit einem einfachen Sparkonto. Trotzdem sind die Zinsen beim Sparbrief im Vergleich zu anderen Varianten der Geldanlage eher niedrig. Zwar erhalten Sie für verhältnismäßig wenig Geld auf Ihre Sparbriefe Zinsen, die noch über der Inflationsrate liegen. Im Durchschnitt bietet ein Festgeldkonto aber zu ähnlichen Konditionen eine höhere Verzinsung. Deshalb empfiehlt es sich, vor der Anlageentscheidung einen aktuellen Zinsvergleich zwischen Sparbrief und Festgeldanlage vorzunehmen.

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Stand: 28. November 2017