Zinsen für Festgeld

Wie sichere ich mir den höchsten Gewinn?

  • 100% Einlagensicherung

  • Keine automatische Verlängerung

  • Gebührenfrei

Startseite > Festgeld > Festgeld Zinsen

Das Wichtigste in Kürze
  • Festgeld ist eine festverzinsliche Geldanlage. Das bedeutet, dass die Zinsen über die komplette Laufzeit hinweg gleich bleiben. Dadurch wissen Sie bereits vorher, welchen Gewinn Sie am Ende erzielen.
  • Das Zinstief der EZB dauert weiter an. Deutsche Festgeldkonten bieten daher auch weiterhin nur sehr niedrige Zinsen, die aber insgesamt höher als etwa beim Tagesgeld sind. Bei Festgeldern im europäischen Ausland – etwa bei den Partnerbanken von WeltSparen – dürfen Sparer mit höheren Zinsen rechnen.
  • Die Zinsen nehmen bei Festgeld normalerweise mit einer längeren Laufzeit zu. Anleger müssen jedoch bedenken, dass das Geld für die Dauer der Laufzeit nicht frei verfügbar ist. Bei WeltSparen gibt es aber auch Ausnahmen.
  • Auch das Rating des Landes und die Bonität der Bank spielen bei den Zinsen auf Festgeld eine Rolle. Je mehr Kapitalbedarf die Bank benötigt, desto mehr Zinsen bietet sie an. Für Sparer ergeben sich dadurch attraktive Sparmöglichkeiten, denn Festgeld ist durch die europaweite Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR pro Bank und Sparer abgesichert.

Unsere Festgeld-Angebote

Fragen & Antworten rund um WeltSparen

WeltSparen ist die führende Plattform für Geldanlage. Mehr als 200.000 zufriedene Anlegern haben uns bereits Ihr Geld anvertraut und über 18 Milliarden EUR angelegt.

 

Aktuell finden Anleger auf WeltSparen:

 

Alle Anlagen können mit der einmaligen Registrierung und Eröffnung eines WeltSpar-Kontos abgeschlossen und verwaltet werden.

Wie WeltSparen genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Hinter WeltSparen steht ein erfahrenes Team von Experten aus der Finanzbranche, die unter anderem für führende Banken in Deutschland, der Schweiz, Osteuropa und Asien gearbeitet haben.

 

Spareinlagen und ETF-Portfolios

WeltSparen wählt für Sie Partnerbanken aus, die ein solides Geschäftsmodell besitzen und daher langfristig attraktive Zinsen bieten können. Alle Partnerbanken sind Kreditinstitute aus der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum, deren Tagesgeld- und Festgeldangebote ihrer jeweiligen nationalen Einlagensicherung unterliegen.

Ihr persönliches und kostenloses Verrechnungskonto für Spareinlagen wie Tages- oder Festgeld sowie für die WeltInvest ETF-Portfolios wird bei der Frankfurter Raisin Bank AG geführt.  Sie ist ein seit 1973 in Deutschland zugelassenes Kreditinstitut und bietet ihren Kunden seit 45 Jahren klassische Einlage- und Finanzierungsprodukte sowie alle banküblichen Dienstleistungen im Zahlungsverkehr und Geld- und Devisenhandel an.  Die Raisin Bank steht unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Konten bei der Raisin Bank unterliegen der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB).

 

Altersvorsorge mit fairr

fairr ist ein zugelassener Finanzanlagenvermittler gemäß § 34f Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 der Gewerbeordnung (GewO).

Die Verwaltung Ihres Vermögens übernehmen die starken Finanz- und Versicherungspartner der fairr.de GmbH. Ihr Depot – wird bei der Sutor Bank geführt. Die Sutor Bank ist seit fast 100 Jahren ein erfahrener Vermögens­verwalter, der in Deutschland zugelassen ist und unter der Aufsicht der BaFin steht und Mitglied des EdB ist. Zudem arbeitet fairr mit der mylife Lebens­versicherung AG zusammen, einem fast 30 Jahre altem Versicherungsunternehmen, das ebenfalls unter der Aufsicht der BaFin steht und auf Abschluss- sowie laufende Provisionen verzichtet.

Die Produkte fairriester und fairrrürup wurden zudem von der Zertifizierungsstelle des Bundeszentralamtes für Steuern zertifiziert und erfüllen damit alle gesetzlichen Vorgaben.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de
Spareinlagen (Tagesgeld, Festgeld)

Bei der Vermittlung von Tages, Flex- und Festgeldern verdient die WeltSparen (Raisin GmbH) über ein Gebührenmodell anteilig an den vermittelten Spareinlagen. Diese Provisionen bezahlt die entsprechende Partnerbank.

Durch dieses Modell ermöglicht es WeltSparen der Raisin Bank, das Angebot der Dienstleistungen möglichst kostengünstig für Sie zu erbringen und deren Qualität ständig zu verbessern.

 

WeltInvest ETF-Portfolios

Für die WeltInvest ETF-Portfolios belaufen sich die Gesamtkosten auf 0,33 % jährlich zuzüglich 0,15 % Drittkosten für die ETFs und Indexfonds.

Die jährlichen WeltInvest Kosten von 0,33 % setzen sich zusammen aus dem Entgelt für die Anlagevermittlung durch WeltSparen in Höhe von 0,23 % p.a. und der Transaktionskostenpauschale der Depotbank DAB BNP Paribas von 0,10 % p.a.

Es kommen keine weiteren Depot- oder Kontoführungsgebühren, Performancegebühren oder Orderkosten dazu. Auch im Fall von Ein- und Auszahlungen bei der Nutzung des Sparplans oder einer Auflösung Ihres Depots fallen keinerlei zusätzliche Kosten an.

 

Altersvorsorge mit fairr

fairr erhält für seine Dienstleistungen eine anteilige Grundgebühr und eine anteilige Verwaltungsgebühr von seinen Partnerunternehmen – der Sutor Bank und der mylife Lebensversicherung AG. Die Dienstleistung umfassen die Konstruktion der Produkte, die Produktvermittlung und technische und mathematische Dienstleistungen sowie die Kundenkommunikation und den Kundenservice.

Die Verwaltungsgebühren bei fairr sind an Ihren Anlageerfolg gekoppelt. Sie werden prozentual abhängig vom aktuellen Depotstand erhoben. fairr verdient langfristig also nur, wenn sich Ihre Altersvorsorge langfristig gut entwickelt.

Sie können sich daher sicher sein, dass fairr nicht an einmaligen Abschlussprovisionen durch schnelle Produktabschlüsse interessiert ist. Stattdessen helfen wir Ihnen, langfristig Vermögen aufzubauen. Auf sonstige Kosten wie Ausgabeaufschläge oder Kündigungs- oder Wechselgebühren verzichtet fairr übrigens ebenfalls komplett.

Die entstandenen Drittkosten für die eingesetzten ETFs werden direkt an die entsprechenden Fondsgesellschaften weitergegeben.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Nein, denn WeltSparen fungiert lediglich als Anlagevermittler. Wir kennen weder Ihre individuelle Vermögenssituation noch die Ziele, die Sie mit der Geldanlage verfolgen. Daher bieten wir ausdrücklich keine Anlageberatung an und werden zu keinem Zeitpunkt Empfehlungen zu einzelnen Produkten oder Partnerbanken aussprechen.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de
Telefon

Der WeltSparen Kundenservice steht Ihnen telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr zur Verfügung:

 

E-Mail

Sie können sich außerdem per E-Mail mit Fragen und Anregungen an uns wenden:

 

Per Post

Sie haben eine postalische Anfrage? Unsere Postanschrift lautet:

WeltSparen

Postfach 130207

13601 Berlin


Wir sind stolz darauf, dass die meisten unserer Kunden sehr zufrieden mit dem Service bei WeltSparen sind. Sollten Sie einmal nicht zufrieden sein, kontaktieren Sie uns bitte umgehend, damit wir schnell eine zufriedenstellende Lösung mit Ihnen finden können. Weitere Informationen zu unserem Beschwerdemanagement finden Sie hier.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Alles zu den neuesten Produktangeboten, aktuellen Marktentwicklungen und attraktiven Konditionen unserer Partner sowie sonstigen spannenden Neuerungen bei WeltSparen erfahren Sie über unseren Newsletter.

Des Weiteren finden Sie alle aktuellen Informationen und Produktangebote auf unserer Website oder im WeltSparen Onlinebanking.

Gern informieren wir Sie auch auf einer unserer Veranstaltungen für Privatkunden persönlich über die Chancen und Möglichkeiten, mit WeltSparen in attraktive Angebote zu investieren. Unsere kommenden Veranstaltungen finden Sie hier.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Ja Nein
Vielen Dank! Ihr Feedback wurde erfolgreich übermittelt.
Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice: 030 770 191 291, kundenservice@weltsparen.de

Einmal eine höhere Summe einzahlen, eine bestimmte Zeit abwarten und dann die Summe mitsamt Zinsen zurückerhalten: Das ist Festgeld. Und damit eines der beliebtesten Sparprodukte Deutschlands. Nach Zahlen aus dem Jahr 2019 sparen mehr als 12,5 Millionen Deutsche mit einem Festgeldkonto – vor allem, weil es sehr sicher und planbar ist.

Die Frage, die sich allen Sparern dabei stellt: Was kann ich an Zinsen aus der Festgeldanlage herausholen, vor allem jetzt in der andauernden Tiefzinsphase? Wie sichere ich mir den höchsten Gewinn? Das beleuchten wir mit Ihnen zusammen in diesem Artikel. Dabei nehmen wir auch einmal die Bankenperspektive ein und erklären, was das Produkt Festgeld aus der Sicht der deutschen und ausländischen Banken bedeutet.

Festverzinslich: Was ist das Besondere an den Festgeldzinsen?

Festgeld trägt den entsprechenden Namen, weil es festverzinslich ist. „Festverzinslich“ bedeutet, dass der einmal festgesetzte Zinssatz bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit identisch bleibt. Ihr Vorteil ist, dass Sie dadurch schon beim Abschluss des Kontos und beim Einzahlen des Geldes wissen, welchen Gewinn Sie erzielen werden.

Wer beispielsweise 10.000 EUR für eine Dauer von 2 Jahren zu 1 % Zinsen p.a. anlegt, weiß, dass dabei am Ende ein Gewinn von 201 EUR herauskommt. 

Verändernde („variable“) Zinsen finden Sie beispielsweise beim Tagesgeld: Hier kann eine Bank den entsprechenden Zins jederzeit anpassen. Dadurch würden Sie mal höhere und mal niedrigere Gewinne ohne Planbarkeit erzielen.

Zinstief: Wie arbeitet die EZB und was bedeuten die Niedrigzinsen für das Festgeld?

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) reguliert den Finanzmarkt mit ihrem Leitzins sowie Einlagenzins. Der Leitzins umfasst derzeit 0,0 % (seit März 2016) und der Einlagenzins ist sogar negativ: Er umfasst momentan -0,5 % (seit September 2019).
  • Das Zinstief wirkt sich auch auf die Zinsen bei Festgeld aus. Jedoch stehen die Festgelder bei WeltSparen noch immer vermehrt bei einem Zinssatz über 1 % p.a. und sind dadurch selbst in Krisenzeiten attraktiv. Andere risikoarme Sparprodukte insbesondere deutscher Banken bieten Zinsen von nur knapp über 0 %.

Auslöser des Zinstiefs war die Finanzkrise 2008 / 2009. Die Konjunktur litt stark darunter, dass die Finanzmärkte nach der Insolvenz der Großbank Lehman Brothers zunächst in den USA und dann schnell auch weltweit zusammenbrachen. Die Europäische Zentralbank – der Mittelpunkt der europäischen Geldpolitik – beschloss, die Konjunktur wieder anzukurbeln.

Der Leitzins spielt dabei auf der Seite der Kredite die Hauptrolle. Er bestimmt, zu welchem Zinssatz Banken Geld bei der EZB aufnehmen können. Zudem soll er den Euro als Währung stabilisieren. In der Dekade zwischen 2008 und 2018 reduzierte die EZB ihren Leitzins drastisch. Der Leitzins sank von 4 % im Jahr 2008 auf 0 % im März 2016 und dort liegt er noch immer. De facto können Banken bei der EZB also kostenlos Geld aufnehmen. Wann die EZB den Leitzins wieder erhöht, ist unklar. 

Auf der Seite der Spareinlagen – also relevant auch für Festgeld – herrscht der Einlagenzins der EZB. Dieser bestimmt die Konditionen, zu denen Banken überschüssiges Kapital bei der EZB parken können. Seit September 2019 ist er negativ (-0,5 %) – so ist die Rede vom „Strafzins“. Banken müssen also dafür bezahlen, dass sie Geld bei der EZB hinterlegen und geben den Strafzins vereinzelt sogar an Sparer weiter. Generell wurden die Sparzinsen für klassische und risikoarme Sparkonten wie Festgeld und Tagesgeld mit der Zeit immer niedriger

Entschieden sich Sparer im Jahr 2008 – also kurz vor der Finanzkrise – dafür, Festgeld für 2 Jahre anzulegen, konnten sie laut Bundesbank mit durchschnittlich 4,6 % Zinsen p.a. rechnen. Im Jahr 2020 ist bei deutschen Festgeldkonten und derselben Anlagedauer nur noch mit durchschnittlich 0,3 % zu rechnen. Die 0,3 % gehen aus einer Statistik mit Daten des Online-Verbraucherportals Verivox hervor.

Gute Zinsen: Festgeld bei WeltSparen

Mit den Festgeldkonten bei WeltSparen erzielen Sie Zinsen von aktuell bis zu 1,80 % p.a. – sicher, verlässlich und planbar trotz des Zinstiefs. Das Guthaben ist bis zu einer Summe von 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank durch die Einlagensicherung geschützt. Nutzen Sie unseren Festgeld-Vergleich, um bei unseren Partnerbanken ein passendes Angebot für sich zu finden. Auch beim Tagesgeld über WeltSparen profitieren Sie: Hier erhalten Sie pro Jahr momentan bis zu0,35 % Zinsen pro Jahr. Deutlich mehr als bei anderen Tagesgeldkonten. Entdecken Sie im Tagesgeldvergleich die verschiedenen Angebote unserer Partnerbanken.

Banken: Warum bieten Banken Festgeld und attraktive Zinsen trotz Zinstief an?

  • Banken erlangen durch die Spareinlagen ihrer Kunden in Form von Festgeld Liquidität. Diese Liquidität können sie als Kredite an andere Kunden auszahlen. 
  • Wenn Banken wachsen und neue Kunden locken wollen, arbeiten sie ebenso mit besonders attraktiven Sparzinsen. 
  • Höhere Zinsen für Festgeld müssen kein Zeichen für ein erhöhtes Risiko sein, sondern sind im Wettbewerb zwischen den Banken um die Gunst der Sparer völlig normal. Unabhängig vom Zinsniveau ist Festgeld dank der Einlagensicherung eine sichere Geldanlage. 
  • Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist zu beobachten, dass viele Banken die Zinsen trotz Zinstief erhöhen. Das kann mit dem Liquiditätsbedarf für Kredite zusammenhängen.

Aus dem Kapitel zum Zinstief nehmen wir mit: Die EZB senkte die Leitzinsen auf ein historisches Tief und dieses dauert an. Anleger erhalten kaum attraktive Zinsen auf klassische, risikoarme Sparprodukte wie Festgeld – außer bei WeltSparen. Dass einzelne Banken und viele unserer Partnerbanken noch immer mehr als 1 % Zinsen p.a. auf Festgeld bieten, ist auf verschiedene Gründe zurückzuführen. 

Bank kann viele Kredite auszahlen

Einerseits können die hohen Festgeldzinsen damit zu tun haben, dass es sich um Banken handelt, die das angelegte Geld der Sparer schnell als Kredite weiter vergeben können. Es entsteht ein Kreislauf. Kann eine Bank die Liquidität aus Spareinlagen schnell in gewinnbringende Kredite umsetzen, ist sie bereit, die Sparzinsen anzuheben, um mehr Liquidität zu erlangen. 

So arbeiten Banken generell: Die Liquidität, die sie durch Spareinlagen wie Festgeld generieren, vergeben sie unter anderem als Kredite an andere Kunden. Überschüssiges Geld wird automatisch bei der EZB geparkt, wo der „Strafzins“ anfällt. Bei deutschen Banken umfassten die durchschnittlichen Kreditzinsen im ersten Quartal des Jahres 2020 beispielsweise 4,78 %. Das entspricht dem Zins, den die Mehrheit der Kreditnehmer bei einer Kreditsumme von 10.000 EUR und einer Laufzeit von 48 Monaten zahlen musste. Die Daten stammen vom Online-Verbraucherportal Verivox. 

Bank möchte wachsen

Grundsätzlich verstehen sich die Zinsen auf Festgeld und andere Sparprodukte als Lockmittel für neue Kunden. Möchte eine Bank wachsen und mehr Kunden anziehen, sind höhere Sparzinsen ein vielversprechendes Instrument. Meist handelt es sich bei diesen Banken um Direktbanken ohne Filialen, deren Kosten überschaubarer als bei traditionellen Filialbanken sind. 

Erhöhte Zinsen durch Wettbewerb zwischen den Banken

Hohe Zinsen auf Festgeld können andersherum aber auch bedeuten, dass Banken in einem starken Wettbewerb zueinander stehen und das meiste Geld von Sparern anziehen wollen. Trotz der leicht erhöhten Zinsen ist Festgeld sicher. Das Guthaben ist durch die Einlagensicherung geschützt bis zu 100.000 EUR pro Sparer und pro Bank. Bis zu dieser Guthabenhöhe greift der jeweils nationale Einlagensicherungsfonds im Falle einer Bankeninsolvenz ein. 

Die Partnerbanken von WeltSparen sind verlässlich und unterliegen sowohl der Aufsicht nationaler Behörden als auch der Einlagensicherung. Das verschafft Ihnen die Sicherheit, die Sie für Ihre Festgeldanlage suchen. 

Höhere Zinsen seit Ausbruch der Corona-Pandemie?

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 ist in Europa zu beobachten, dass viele Banken die Zinsen auf Festgeld anheben. Ein Zufall ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht, da mit dem Coronavirus und den wirtschaftlichen Konsequenzen der Bedarf nach Krediten zunahm

Banken brauchen neben dem Kapital der EZB auch Liquidität, um Kredite auszahlen zu können. Ferner ist es für Banken einfacher, Liquidität aus Spareinlagen zu gewinnen, als unter Verwendung von Sicherheiten Gelder bei der EZB aufzunehmen. Wer also auf sichere Weise Kapital zurücklegen möchte, kann von den höheren Zinsen auf Festgeld profitieren.

WeltSparen und die Partnerbanken zählen inzwischen mehr als 270.000 Kunden mit einem Volumen von mehr als 25 Milliarden Euro auf allen Konten zusammen.

Zinsen: Wie erziele ich den höchsten Gewinn?

  • Bei Festgeld richtet sich der „höchste Gewinn“ stets nach einer Reihe an einzelnen Konditionen. Es sind verschiedene Gewinne denkbar, je nachdem, wie viel man für welche Laufzeit einzahlen möchte und mit welchen Zinsen. 
  • Manche Festgeldkonten schütten einen Zinseszins aus, manche nicht. Auch das kann sich auf die exakte Höhe des Gewinns auswirken. 
  • Der Gewinn ist immer relativ, da auf der anderen Seite die Inflation und damit der Wertverlust eines Guthabens steht. Das Ziel mit Festgeld ist somit eher, die Inflation auszugleichen, als das Vermögen zu vermehren.
  • Mit der Treppenstrategie können Sparer einen Ansatz mit verschiedenen Festgeldkonten nutzen, der höhere Gewinne verspricht, als würde man nur ein Konto eröffnen. Die Strategie wird unter anderem von Stiftung Warentest empfohlen.

 

Welche Konditionen muss ich beachten?

Der Gewinn richtet sich beim Festgeld nach drei Komponenten: der Anlagesumme, der Laufzeit, den Zinsen. Je mehr Geld man über eine längere Zeit mit hohen Zinsen anlegt, umso höhere Gewinne sind erzielbar. Jedoch ist die Situation bei Festgeld etwas facettenreicher. Viele Sparer wählen Festgeld aus einem Land mit einem hohen Rating und einer Bank mit einer guten Bonität, weil sie ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis haben. Die Einlagensicherung gilt jedoch für alle Länder und Banken Europas bis zu einem Betrag von 100.000 EUR. 

Die Konditionen in den nachstehenden Tabellen orientieren sich an den besten Angeboten unserer Partnerbanken online im Festgeld-Vergleich (Stand: September 2020). Sie müssen jedoch keine ganz aktuellen Angebote widerspiegeln und dienen mehr der Illustration der Unterschiede. 

Beispiel 1: Kleine Summe

Anlagebetrag Bonität / Rating des Landes Anlagedauer Zinsen Gewinn zum Laufzeitende
1.500 EUR BBB 1 Jahr 0,95 % 14 EUR
1.500 EUR AAA 1 Jahr 0,81 % 12 EUR
1.500 EUR A- 2 Jahr 1,12 % 34 EUR
1.500 EUR AAA 2 Jahr 0,95 % 29 EUR
1.500 EUR AAA 5 Jahre 1,40 % 105 EUR
1.500 EUR AAA 5 Jahre 1,20 % 92 EUR
1.500 EUR - 7 Jahre - -
1.500 EUR - 7 Jahre - -
1.500 EUR - 10 Jahre - -
1.500 EUR - 10 Jahre - -

Beispiel 2: Mittlere Summe

Anlagebetrag Bonität / Rating des Landes Anlagedauer Zinsen Gewinn zum Laufzeitende
22.000 EUR BBB 1 Jahr 1,01 % 225 EUR
22.000 EUR AA- 1 Jahr 1,00 % 220 EUR
22.000 EUR BBB 2 Jahr 1,25 % 550 EUR
22.000 EUR AA- 2 Jahr 1,20 % 528 EUR
22.000 EUR BBB 5 Jahre 1,40 % 1.561 EUR
22.000 EUR AA 5 Jahre 1,30 % 1.468 EUR
22.000 EUR AA- 7 Jahre 1,40 % 2.156 EUR
22.000 EUR AA 7 Jahre 1,10 % 1.751 EUR
22.000 EUR BBB 10 Jahre 1,80 % 3.960 EUR
22.000 EUR AA 10 Jahre 1,10 % 2.543 EUR

Beispiel 3: Hohe Summe

Anlagebetrag Bonität / Rating des Landes Anlagedauer Zinsen Gewinn zum Laufzeitende
71.000 EUR BBB 1 Jahr 1,01 % 727 EUR
71.000 EUR A+ 1 Jahr 0,96 % 682 EUR
71.000 EUR BBB 2 Jahre 1,25 % 1.704 EUR
71.000 EUR AAA 2 Jahre 1,00 % 1.427 EUR
71.000 EUR BBB 5 Jahre 1,40 % 5.039 EUR
71.000 EUR AA- 5 Jahre 1,40 % 4.970 EUR
71.000 EUR AA- 7 Jahre 1,40 % 6.958 EUR
71.000 EUR AA 7 Jahre 1,10 % 5.651 EUR
71.000 EUR BBB 10 Jahre 1,80 % 12.780 EUR
71.000 EUR AA- 10 Jahre 1,40 % 9.940 EUR
71.000 EUR AA 10 Jahre 1,10 % 8.208 EUR

Anhand der Daten in den Tabellen wird deutlich, dass die Zinsen auf Festgeld sehr unterschiedlich sein können. Das hat damit zu tun, dass jede Bank ihre Zinsen auf Festgelder individuell nach ihrer wirtschaftlichen Position bestimmt. 

Zwei Muster werden dabei dennoch erkenntlich:

 

  1. Das erste Muster besteht darin, dass die Zinsen mit abnehmendem Rating des Landes normalerweise zunehmen. Es kann sich also lohnen, in Ländern mit einem Rating von beispielsweise „BBB“ statt „AAA“ zu sparen. Das Rating wird von Ratingagenturen vorgenommen. Die drei größten sind Moody’s, Fitch und Standard & Poor’s.  Bei WeltSparen unterliegen die Festgeldkonten sämtlicher Partnerbanken der Einlagensicherung bis 100.000 EUR pro Kunde und pro Bank. Daher ist die Festgeldanlage auch in Ländern mit einem niedrigeren Rating sicher. 
  2. Das zweite Muster lässt sich im Zusammenspiel zwischen den Zinsen und der Laufzeit erkennen. Laut der Daten in den Tabellen können Sparer mit höheren Zinsen rechnen, je länger sie das Geld anlegen. Hinsichtlich des Zinstiefs ist es momentan aber sinnvoll, sich für eher kürzere Laufzeiten oder für die „Treppenstrategie“ zu entscheiden. Der Grund dafür ist, dass die EZB die Leitzinsen wieder anheben könnte und man bei langen noch ausstehenden Laufzeiten von diesen nicht profitieren könnte. 


Zwischen dem Anlagebetrag und den Zinsen ist kein Muster erkennbar. Die Zinsen nehmen also nicht zu, je mehr man auf das Festgeldkonto einzahlt. So ist in den Tabellen zu erkennen, dass sich die Zinssätze zwischen den Beträgen 22.000 EUR und 71.000 EUR kaum unterscheiden. Hinsichtlich der Zinsen an sich – also hinsichtlich der finalen Gewinne in EUR – sind natürlich höhere Anlagebeträge besser.

Gibt es bei Festgeld einen Zinseszins?

  • Der Zinseszins ist ein Effekt, der auftritt, wenn die Zinsen aus dem ersten Jahr im zweiten Jahr noch einmal mitverzinst werden und immer so weiter. Dadurch lassen sich auf Dauer höhere Gewinne erzielen.
  • Festgelder bieten den Zinseszinseffekt teilweise. Es kommt auf die Bank und ihr individuelles Angebot an. Festgelder mit Zinseszins erkennen Sie an den entsprechenden Informationen in den Angebotsdetails
  • Nutzen Sie unseren Festgeld-Vergleich, um die besten Angebote zu entdecken.

 

Beispiel:

Sie zahlen eine Summe von 22.000 EUR für 5 Jahre für 1,30 % ein. Ohne den Zinseszins würden Sie einen Gewinn von 1.430 EUR am Ende der Laufzeit erzielen. Mit dem Zinseszins wäre es ein Gewinn von 1.467,67 EUR nach fünf Jahren. Hier macht der Zinseszins also einen Unterschied. 

Was bedeutet Inflation?

Bei der Inflation handelt es sich um die prozentuale Zunahme des Preisniveaus. Durch diese Zunahme des Preisniveaus verlieren Guthaben auf Bankkonten an Wert. Wir sprechen dabei nicht von einem tatsächlich sichtbaren Verlust, sondern davon, dass die Kaufkraft abnimmt. Die durchschnittliche Inflation in den Jahren 2016 bis 2019 umfasste pro Jahr 1,5 %. 

Je höher die Zinsen auf Ihr Festgeld sind, desto besser können Sie die Inflation ausgleichen und dafür sorgen, dass die Kaufkraft des Geldes bestenfalls identisch bleibt oder wächst

  • Wenn die Inflation beispielsweise 1,5 % p.a. umfasst und Sie 1,5 % p.a. Zinsen erwirtschaften, haben Sie die Inflation ausgeglichen. 
  • Wenn Sie beispielsweise 1,2 % p.a. Zinsen erwirtschaften, hat das Guthaben nur um 0,3 % an Kaufkraft verloren. 
  • Wenn Sie 1,8 % p.a. Zinsen auf Ihr Festgeld erhalten, gewinnt das Guthaben sogar um 0,3 % an Wert und Sie haben die Inflation „geschlagen“.

Was ist die Treppenstrategie?

Bei der Treppenstrategie handelt es sich um eine Anlagestrategie für Festgeld. Diese baut auf dem andauernden Zinstief der Europäischen Zentralbank auf. 

Grundsätzlich ist eine längere Laufzeit bei Festgeld mit Blick auf das Zinstief kaum sinnvoll. Auch dann nicht, wenn man sich beispielsweise bei WeltSparen den Höchstzinssatz von momentan 1,80 %p.a. sichern kann. Denn sobald die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen wieder anhebt, können die Banken wieder bessere Zinsen auf die Festgelder bieten. Hätten Sie dann ein Festgeld mit einer langen Laufzeit, könnten Sie auf kein höher verzinstes Angebot wechseln und dementsprechend nicht von diesen besseren Zinsen profitieren. 

Wie lassen sich also beide Perspektiven – das Sparen zu den aktuell besten Konditionen und die Chance auf bessere Zinsen in Zukunft – kombinieren

Die Treppenstrategie besagt, dass Sie Ihren Anlagebetrag in mehrere gleichgroße Anteile aufteilen. Bei einer Summe von 10.000 EUR könnten das beispielsweise fünfmal 2.000 EUR sein. Diese  2.000 EUR zahlt man dann auf 5 verschiedene Festgeldkonten mit aufeinander aufbauenden Laufzeiten ein.

Das könnte so aussehen:

Summe Laufzeit
1x 2.000 EUR 1 Jahr
1x 2.000 EUR 2 Jahre
1x 2.000 EUR 3 Jahre
1x 2.000 EUR 4 Jahre
1x 2.000 EUR 5 Jahre

Bei jedem fälligen Festgeld legt man die entsprechende Summe danach für eine Dauer von fünf weiteren Jahren an. Wenn also die ersten 2.000 EUR plus Zinsen nach einem Jahr wieder frei werden, zahlt man sie auf ein neues Festgeldkonto mit 5 Jahren Laufzeit zu den aktuell besten Konditionen ein. Bei allen anderen Festgeldern macht man es genauso.

Der Sinn der Treppenstrategie ist, mit immer wieder neuen Konten von den aktuell besten Konditionen zu profitieren. Sollte die EZB zwischenzeitlich die Zinsen anheben, so kann man die besseren Zinsen jahresweise mit jedem auslaufenden Festgeld mitnehmen.

Fazit

Festgeld bietet als klassische, risikoarme Geldanlage selbst in Zeiten des Zinstiefs noch attraktive Zinsen. Diese setzen sich nach den Daten aus unserem Festgeld-Vergleich im Wesentlichen aus der Laufzeit sowie der Bonität des entsprechenden Landes zusammen. Das Zinstief der EZB wirkt sich insbesondere auf deutsche Festgeldkonten aus.

So sind hierzulande bei einer Anlagedauer von 2 Jahren durchschnittlich nur 0,3 % Zinsen p.a. erzielbar. Bei den Partnerbanken von WeltSparen sind dagegen momentan Zinsen von bis zu 1,80 % p.a. erzielbar. Interessant zu beobachten ist, dass die Zinsen durch die Corona-Pandemie bei vielen der Partnerbanken zunahmen. Das lässt sich teils auf den erhöhten Liquiditätsbedarf der Banken mit Blick auf auszahlbare Kredite zurückführen.

Hervorragend Basierend auf 3.458 Bewertungen